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	<title>Bankleitzahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:26:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bankleitzahl&amp;diff=60924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-09T14:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bankleitzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BLZ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war in [[Deutschland]] und [[Österreich]] eine Kennziffer zur eindeutigen [[Identifikator|Identifizierung]] eines [[Kreditinstitut]]s. Die Bankleitzahl bestand in Deutschland immer aus acht [[Zahlzeichen|Ziffern]], in Österreich aus fünf Ziffern. In der [[Schweiz]] und in [[Liechtenstein]] hatte die [[Instituts-Identifikation|Bankclearing-Nummer]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BC-Nummer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) dieselbe Bedeutung. Die Bankleitzahl war bei vielen [[Geschäftsvorfall|Geschäftsvorfällen]] im [[Zahlungsverkehr]] anzugeben (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Überweisung (Zahlungsverkehr)|Überweisung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung des [[Europäischer Zahlungsraum|Europäischen Zahlungsraumes]] (SEPA), der die nationalen Zahlungssysteme ab dem 1. Februar 2014 vollständig ersetzt hat, wurden die Bankleitzahlen in den beteiligten Staaten durch [[SWIFT|&amp;#039;&amp;#039;BIC&amp;#039;&amp;#039; (Business Identifier Code), auch &amp;#039;&amp;#039;SWIFT-Code&amp;#039;&amp;#039; genannt]], ersetzt. Gleichzeitig wurden die Bankleitzahlen in einigen Staaten, so auch in Deutschland, zusammen mit der [[Kontonummer]] zum Bestandteil der [[Internationale Bankkontonummer|Internationalen Bankkontonummer]] (IBAN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
Die Bankleitzahl wurde in Deutschland 1970 eingeführt und ist in der Regel gleichzeitig die Kontonummer des Kreditinstitutes bei der [[Deutsche Bundesbank|Deutschen Bundesbank]] (bankleitzahlgebundenes Bundesbank-Girokonto). Bei diesen Girokonten weist die Ortsnummer im Regelfall auf die kontoführende Filiale der Deutschen Bundesbank hin. Die Bundesbank veröffentlicht Aktualisierungen des Verzeichnisses deutscher Banken im vierteljährlichen Zyklus sowie darüber hinaus auch die Bankleitzahlen-Dateistruktur.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesbank.de/resource/blob/602848/50cba8afda2b0b1442016101cfd7e084/mL/merkblatt-bankleitzahlendatei-data.pdf &amp;#039;&amp;#039;Merkblatt Bankleitzahlendatei&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bundesbank]]&amp;#039;&amp;#039;, vom  13. August 2018 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
Die erste Stelle der Bankleitzahl bezeichnet grundsätzlich das [[Clearing]]-Gebiet, in dem das Kreditinstitut seinen Sitz hat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 1 || Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe-basis&amp;quot; rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | [[Datei:BLZ-Deutschland-farbig.svg|200px|Clearing-Gebiete (1. Stelle) der deutschen Bankleitzahlen (BLZ)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 2 || Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 3 || Nordrhein-Westfalen, Landesteil Rheinland&lt;br /&gt;
(Regierungsbezirke Düsseldorf, Köln)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 4 || Nordrhein-Westfalen, Landesteile Westfalen und Lippe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 5 || Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 6 || Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 7 || Bayern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 8 || Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellen eins bis drei der Bankleitzahl bilden die Ortsnummer, die einen Bankplatz (Ort der Filiale der Deutschen Bundesbank) sowie den zugehörigen Bankbezirk (Bankplatz und das angrenzende Gebiet) kennzeichnet (früher LZB-Platz genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bankplätze der Deutschen Bundesbank]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vierte Stelle der Bankleitzahl bezeichnet das Netz (Bankengruppe):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 0 || [[Deutsche Bundesbank|Deutsche-Bundesbank]]-Filialen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 1 || Kreditinstitute, soweit nicht in einer anderen Gruppe erfasst, und Niederlassung [[Postbank]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 2 || Kreditinstitute, soweit nicht in einer anderen Gruppe erfasst (früher: Regional-, Lokal-, Spezial-, Haus- und Branchenbanken – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Unicredit Bank]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 3 || Kreditinstitute, soweit nicht in einer anderen Gruppe erfasst (früher [[Bankier|Privatbankiers]] – z.&amp;amp;nbsp;B. [[Consorsbank]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 4 || [[Commerzbank]] und Tochterinstitute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 5 || [[Sparkasse]]n und [[Landesbank]]en&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 6 || Genossenschaftliche Zentralbanken und [[Genossenschaftsbank|Raiffeisenbanken]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 7 || [[Deutsche Bank]] und Tochterinstitute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 8 || [[Commerzbank]], früher: [[Dresdner Bank]] und ihre Tochterinstitute&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40px; text-align:center;&amp;quot;| 9 || [[Genossenschaftsbank|Volksbanken]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten vier Stellen einer neuen Bankleitzahl werden von der Deutschen Bundesbank festgelegt. Das Kreditinstitut legt die institutseigene Nummerierung (Stellen fünf bis acht der Bankleitzahl) –&amp;amp;nbsp;in Absprache mit der Deutschen Bundesbank&amp;amp;nbsp;– grundsätzlich selbst fest. Zusätzliche Bankleitzahlen für Kreditinstitute zur getrennten Abwicklung des Zahlungsverkehrs bestimmter Geschäftsfelder mit bedeutendem Zahlungsverkehr erhalten eine von der Bankleitzahl in den Stellen sieben und acht abweichende Nummerierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
640&amp;amp;nbsp;901&amp;amp;nbsp;00 (Volksbank Reutlingen e.&amp;amp;nbsp;G.):&lt;br /&gt;
* 640 = die Bank liegt im Bundesbank-Bereich Reutlingen&lt;br /&gt;
* 9 = es handelt sich um eine Volksbank&lt;br /&gt;
* 0100 = individuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 01 – oftmals auch 00 – lässt darauf schließen, dass die Bank am selben Ort ihren Sitz hat wie die Filiale der Deutschen Bundesbank, welche für diesen zuständig ist. Wenn also die fünfte Stelle&amp;amp;nbsp;– von links gelesen&amp;amp;nbsp;– eine Null zeigt, ist (oder war, nachdem viele Bundesbank-Filialen geschlossen sind) die betreffende Bank an einem sogenannten „Bankplatz“ ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderregelungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Deutsche Postbank AG sind in den Stellen vier bis sechs ihrer Bankleitzahl stets die Ziffern „100“ vorgesehen, die für andere Kreditinstitute nicht vergeben werden. Die letzten beiden Stellen ihrer Bankleitzahlen entsprechen den ersten beiden Stellen der alten (!) [[Postleitzahl (Deutschland)#Deutsche Bundespost|Postleitzahlen]] der jeweiligen Niederlassungen (z.&amp;amp;nbsp;B. 46 für Dortmund oder 67 für Ludwigshafen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreditgenossenschaften ohne bankleitzahlgebundenes Bundesbank-Girokonto führen in ihrer Bankleitzahl die gleiche Orts- und Bankengruppennummer wie die für sie zuständige genossenschaftliche Zentralbankniederlassung. Zur Unterscheidung ist in diesen Fällen als einheitliches Kennzeichen an der fünften Stelle die Ziffer neun reserviert. Diese Sonderregelung gilt jedoch nur in den Clearing-Gebieten zwei bis sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurden den in den fünf neuen Bundesländern ansässigen Kreditinstituten die Bankleitzahl nach einem modifizierten Schema zugeteilt. Grund hierfür war, dass in der DDR die Kontonummer schon eine Form der Bankleitzahl enthielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Systematik der Kontonummern war in der DDR einheitlich für alle Kreditinstitute definiert: xxxx-xx-xxxxxx (Beispiel 5121-10-123456): Die ersten drei Stellen definierten den Ort (z. B. 512 = Radebeul), die vierte Stelle das Kreditinstitut (z. B. 1 = [[Staatsbank der DDR]]), die fünfte Stelle kennzeichnete die Kontoart (z. B. 1 = [[Kontokorrent]]konto), die sechste Stelle die [[Prüfziffer]], die siebte bis zwölfte Stelle die eigentliche Kontonummer (ein- bis sechsstellig).&lt;br /&gt;
Beispiel: Eine Kontonummer der Form 4962–4x-xxxxxx sagte aus, dass das Girokonto bei der Kreissparkasse Bautzen (4962) geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung wurden nach dem oben beschriebenen Schema (Clearing-Gebiet, Bankengruppe) die Stellen 1–4 der bundesdeutschen BLZ gebildet, daran wurde die DDR-BLZ angehängt. Es entstand also beispielsweise für die Kreissparkasse Bautzen die BLZ 85054962, wurde jedoch in 855 500 00 geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
Die Bankleitzahl wird in zwei Dreierblöcken und einem Zweierblock (z.&amp;amp;nbsp;B. 390&amp;amp;nbsp;601&amp;amp;nbsp;90) geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
Die [[österreich]]ischen Bankleitzahlen genannten Clearingnummern sind fünfstellig. Eine Ausnahme bildet die Republik selbst; die Zahlungsverkehrsstelle der Republik Österreich, deren Konten von der BAWAG P.S.K. verwaltet werden, erhielt mit der BLZ 1000 eine vierstellige Clearingnummer. Die Österreichische Nationalbank verfügt über diverse Bankleitzahlen mit lediglich drei Stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/752100/Staatskonten_Republik-erhaelt-eigene-Bankleitzahl &amp;#039;&amp;#039;Staatskonten: Republik erhält eigene Bankleitzahl&amp;#039;&amp;#039;.] [[Austria Presse Agentur|APA]]-Artikel auf [[DiePresse.com]], 24. April 2012, abgerufen am 12. November 2016.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bankkonditionen.at/banken/bank.cfm?id=16293916 |wayback=20160304232428 |text=&amp;#039;&amp;#039;BAWAG PSK Post Zahlungsverkehrsstelle der Republik Österreich, BLZ 1000&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2019-08-26 04:59:40 InternetArchiveBot }} bankkonditionen.at, abgerufen am 12. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Internetseite der [[Oesterreichische Nationalbank|Oesterreichischen Nationalbank]] können die Bankleitzahlen im Kreditinstitutsverzeichnis gesucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
Die Bankleitzahl wird meist mit einem vorangestellten &amp;#039;&amp;#039;BLZ&amp;#039;&amp;#039; und – anders als die [[Internationale Bankkontonummer|IBAN]] – nicht gruppiert geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Länder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
Die Clearingnummern sind zweiteilig. Sie bestehen aus einer fünfstelligen Institutsnummer, dem „Code Banque“, der vom Clearinghaus vergeben wird, und einer folgenden fünfstelligen Filialnummer, dem „Code Guichet“. Diese beiden Nummern sind gemeinsam mit der folgenden Kontonummer und der folgenden zweistelligen Prüfziffer „Code RIB“ Bestandteil der kompletten französischen Kontonummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
Die Clearingnummern sind zweiteilig. Sie bestehen aus einer fünfstelligen Institutsnummer, dem „Codice ABI“, der vom italienischen Bankenverband vergeben wird, und einer folgenden fünfstelligen Filialnummer „CAB“, dem Codice di Avviamento Bancario. Diese beiden Nummern sind gemeinsam mit dem einstelligen alphanumerischen Prüffeld „CIN“ und der folgenden Kontonummer Bestandteil der kompletten italienischen Kontonummer.&lt;br /&gt;
=== Mexiko ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|CLABE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweden ===&lt;br /&gt;
Die Clearingnummern sind in Schweden Bestandteil der [[Kontonummer]], deren vorderen Teil sie bilden. Sie sind meist vierstellig, lediglich bei der [[Swedbank]] haben die Clearingnummern fünf Ziffern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|BC-Nummer}}&lt;br /&gt;
Die Schweizer Clearingnummern heißen „BC-Nummern“ und sind bis zu fünf Ziffern lang. Sie werden im Auftrag der [[Schweizerische Nationalbank|Schweizerischen Nationalbank]] durch die Firma [[SIX Interbank Clearing]] vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
In Spanien ist die Bankleitzahl der erste Teil der Kontonummer. Die ersten 4 Ziffern bestimmen dabei die Bank, gefolgt von 4 Ziffern für die Filiale; diese 8 Ziffern entsprechen gemeinsam der Bankleitzahl. Die folgenden zwei Ziffern sind eine Prüfnummer und die letzten zehn Ziffern die Kontonummer. Im IBAN Format werden zusätzlich die Buchstaben ES sowie zwei Prüfziffern vorne angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigtes Königreich ===&lt;br /&gt;
Die Clearingnummern nennen sich „Sort Code“ und sind sechsstellig. Sie werden vom Bankenverband [[British Bankers’ Association]] vergeben und im [[Industry Sorting Code Directory]] veröffentlicht. Jede Filiale einer Bank erhält eine eigene Nummer. Das Layout entspricht dem Schema 00-00-00.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
In den USA wird eine [[Routing Transit Number]] (kurz RTN oder ABA genannt) benutzt, die auf allen Überweisern genutzt wird. Die Clearing-Nummer besteht aus neun Ziffern im Format XXXXYYYYC. Die ersten vier Ziffern sind ein Clearingcode, der durch die Notenbank festgelegt wird, wobei die ersten zwei Ziffern eine feste Klassifikation der Transaktion festlegen. Die mittleren vier Ziffern bezeichnen das Kreditinstitut entsprechend den Festlegungen der [[American Bankers Association]], wobei die ersten Ziffern die Metropole oder den Bundesstaat beschreiben – dabei werden mit 1 bis 49 den bevölkerungsreichen Großstädten eigene Nummern zugewiesen (1 = New York) und mit den Nummern 50 bis 99 die Bundesstaaten mit den verbliebenen Territorien (99 = Wyoming). Die letzte Ziffer ist eine Prüfziffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanada ===&lt;br /&gt;
In Kanada wird die Clearing-Nummer kurz &amp;#039;&amp;#039;transit number&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Abgrenzung zu den USA oft auch als &amp;#039;&amp;#039;Canadian transit number&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Clearing-Nummer wird von der [[Canadian Payments Association]] vergeben und hat in der Papierform das Format XXXXX-YYY. Der erste Teil ist eine fünfstellige Filialnummer gefolgt von einer dreistelligen Banknummer. Der Bindestrich ist in der Papierversion integraler Bestandteil der Nummer. Für das elektronische Format wird das Layout umgedreht, der Bindestrich weggelassen und eine Null vorangestellt: 0YYYXXXXX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende generelle Regeln gelten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Stelle der Banknummer beginnt für normale Banken mit 0, 2, 3 oder 6, bei Genossenschafts- und Volksbanken (&amp;#039;&amp;#039;Credit Union&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Caisse Populaire&amp;#039;&amp;#039;) mit der Ziffer 8 und bei den &amp;#039;&amp;#039;Trust Company&amp;#039;&amp;#039; mit 5.&lt;br /&gt;
Beispiele:&amp;lt;ref name=&amp;quot;CNDPAY&amp;quot;&amp;gt;Canadian Payments Association: {{Webarchiv|url=http://www.cdnpay.ca/rules/pdfs_rules/rule_d4.pdf |wayback=20090419065107 |text=&amp;#039;&amp;#039;Institution Numbers and Clearing Agency/Representative Arrangements&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* XXXXX-001 [[Bank of Montreal]]&lt;br /&gt;
* XXXXX-002 [[Scotiabank|Bank of Nova Scotia]]&lt;br /&gt;
* XXXXX-003 [[Royal Bank of Canada]]&lt;br /&gt;
* XXXXX-004 [[Toronto-Dominion Bank]] (operiert heute unter dem Logo &amp;#039;&amp;#039;TD Canada Trust&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* XXXXX-006 [[National Bank of Canada]]&lt;br /&gt;
* XXXXX-010 [[Canadian Imperial Bank of Commerce]] (inklusive President’s Choice Financial)&lt;br /&gt;
* XXXXX-016 HSBC Canada&lt;br /&gt;
* XXXXX-039 Laurentian Bank of Canada&lt;br /&gt;
* XXXXX-117 Government of Canada&lt;br /&gt;
* XXXXX-127 Canada Post (money orders)&lt;br /&gt;
* XXXXX-177 [[Bank von Kanada|Bank of Canada]] (Zentralbank)&lt;br /&gt;
* XXXXX-219 ATB Financial&lt;br /&gt;
* XXXXX-260 [[Citibank Canada]]&lt;br /&gt;
* XXXXX-290 [[UBS]] Bank (Canada)&lt;br /&gt;
* XXXXX-308 [[Bank of China]] (Canada)&lt;br /&gt;
* XXXXX-309 Citizens Bank of Canada (Canada)&lt;br /&gt;
* XXXXX-326 President’s Choice Financial(no longer assigned)&lt;br /&gt;
* XXXXX-338 Canadian Tire Bank&lt;br /&gt;
* XXXXX-340 [[ICICI Bank]] Canada&lt;br /&gt;
* XXXXX-509 Canada Trust (prior to the merger of TD &amp;amp; Canada Trust)&lt;br /&gt;
* XXXXX-540 Manulife Bank&lt;br /&gt;
* XXXXX-614 ING Direct Canada&lt;br /&gt;
* XXXXX-809 Credit Union Central of British Columbia&lt;br /&gt;
* XXXXX-815 [[Caisses Desjardins]] du Québec&lt;br /&gt;
* XXXXX-819 Caisses populaires Desjardins du Manitoba&lt;br /&gt;
* XXXXX-828 Credit Union Central of Ontario&lt;br /&gt;
* XXXXX-829 Caisses populaires Desjardins de l&amp;#039;Ontario&lt;br /&gt;
* XXXXX-837 Meridian Credit Union (formerly Hepco)&lt;br /&gt;
* XXXXX-839 Credit Union Heritage (Nova Scotia)&lt;br /&gt;
* XXXXX-865 Caisses populaires Desjardins acadiennes&lt;br /&gt;
* XXXXX-879 Credit Union Central of Manitoba&lt;br /&gt;
* XXXXX-889 Credit Union Central of Saskatchewan&lt;br /&gt;
* XXXXX-899 Credit Union Central Alberta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Ziffer der fünfstelligen Filialnummer zeigt bis auf wenige Ausnahmen die Provinz der Filiale an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0 steht für [[British Columbia]] und [[Yukon (Territorium)|Yukon]]&lt;br /&gt;
* 1 steht für das westliche [[Québec]] mit [[Montreal]] und Umgebung&lt;br /&gt;
* 2 steht für [[Ontario]] mit [[Toronto]] und Umgebung&lt;br /&gt;
* 3 steht für [[Nova Scotia]], [[Prince Edward Island]] und [[Neufundland]] ohne [[Labrador (Kanada)|Labrador]]&lt;br /&gt;
* 4 steht für [[New Brunswick]]&lt;br /&gt;
* 5 steht für das östliche [[Québec]] und [[Labrador (Kanada)|Labrador]]&lt;br /&gt;
* 6 steht für das östliche [[Ontario]] mit [[Ottawa]] und Umgebung&lt;br /&gt;
* 7 steht für [[Manitoba]] und Nordwest-[[Ontario]]&lt;br /&gt;
* 8 steht für [[Saskatchewan]]&lt;br /&gt;
* 9 steht für [[Alberta]], die [[Nordwest-Territorien|Northwest Territories]] und [[Nunavut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Australien ===&lt;br /&gt;
Australien nutzt ein Präfix der Kontonummern als Clearingmerkmal, der aus sechs Ziffern besteht. Dieser [[Bank State Branch]] im Format XXX-XXX beschreibt in den ersten zwei oder drei Ziffern das Kreditinstitut und in den folgenden drei Ziffern die Filialnummer. Ursprünglich wurden nur die ersten zwei Ziffern für das Kreditinstitut benutzt und die dritte Ziffer beschrieb den Bundesstaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuseeland ===&lt;br /&gt;
Neuseeland benutzt ein ähnliches Format wie Australien, allerdings mit nur vier Ziffern für das BSB-Präfix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IBAN und BIC ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Internationale Bankkontonummer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Globalisierung|Internationalisierung]] wurde die Bankleitzahl mit der [[Kontonummer]] zur [[Internationale Bankkontonummer|Internationalen Bankkontonummer]] (IBAN) zusammengefasst. Diese muss z.&amp;amp;nbsp;B. für die [[EU-Überweisung]] gemeinsam mit der [[SWIFT]]-Adresse (auch BIC bzw. Business Identifier Code) angegeben werden. Die Angabe der BIC entfiel im nationalen Zahlungsverkehr zum 1. Februar 2014, bei [[Auslandsüberweisung]]en zum 1. Februar 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.sepadeutschland.de/de/sepa-ueberweisung |wayback=20131203232643 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die SEPA-Überweisung.&amp;#039;&amp;#039; }} Deutsche Bundesbank (sepadeutschland.de), abgerufen am 23. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer deutschen IBAN ist die Bankleitzahl hinter den ersten vier Zeichen („DE“ und [[Prüfziffer]]n) enthalten, bei einer österreichischen IBAN entsprechend „AT“ und Prüfziffern und bei einer Schweizer IBAN „CH“ und Prüfziffern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Bankleitzahlen werden in der Bankleitzahlendatei der Bundesbank auf die BICs der deutschen Kreditinstitute abgebildet, allerdings kann es zu einem BIC mehrere Bankleitzahlen (siehe z. B. BIC „SCFBDE33XXX“) und zu einer Bankleitzahl mehrere BIC (siehe z. B. BLZ „87070000“) geben. Für den Zahlungsverkehr relevant sind jedoch nur die Datensätze mit Merkmal „1“ im Feld 2; bei diesen ist die Bankleitzahl immer eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Bankleitzahl}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesbank.de/de/startseite/suche/bankleitzahlen-suche Deutsche Bundesbank – Bankleitzahlen]&lt;br /&gt;
* [https://www.iban.de/bankleitzahlen.html Aufbau der Bankleitzahl in Deutschland]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bitte beachten: Bankleitzahlensuchen, Datenbanken etc. sind keine weiterführenden Informationen nach Wikipedia:Weblinks --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unbarer Zahlungsverkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
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