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	<title>Bankkalkulation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bankkalkulation&amp;diff=625098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vfb1893: BKL Rating aufgelöst</title>
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		<updated>2025-05-24T19:34:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL &lt;a href=&quot;/index.php/Rating&quot; title=&quot;Rating&quot;&gt;Rating&lt;/a&gt; aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bankkalkulation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine im [[Bankwesen]] verwendete [[Kalkulation]]smethode, welche die Eigenheiten von [[Kreditinstitut]]en berücksichtigt und der Ermittlung der [[Selbstkosten]] sowie der [[Bankzinsen]] und [[Bankgebühr]]en für [[Bankgeschäft]]e dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Bankkalkulation ist ein wichtiges Forschungsgebiet der [[Bankbetriebslehre]]. Sie beruht auf den von der [[Betriebswirtschaftslehre]] geschaffenen Grundlagen der Betriebskalkulation (insbesondere in der [[Industrie]]) und analysiert zunächst die bankbetriebliche [[Kosten- und Leistungsrechnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Standardeinzelkostenrechnung_f%C3%BCr_Banken/0CnvBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kreditinstitute+kostenrechnung&amp;amp;printsec=frontcover Thomas Schmitt, &amp;#039;&amp;#039;Standardeinzelkostenrechnung für Banken&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 2 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie baut auf einer [[Kostenartenrechnung]] auf, in welcher die [[Neutraler Aufwand|neutralen Aufwendungen]] entfernt und die [[Kalkulatorische Kosten|kalkulatorischen Kosten]] hinzugefügt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=FQMx6qwPC2QC&amp;amp;pg=PA65&amp;amp;dq=industriekalkulation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=kalkulation&amp;amp;f=false Harry Zingel, &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Kosten- und Leistungsrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 62]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bankkalkulation hat die Aufgabe, die Analyse der bankbetrieblichen [[Kostenstruktur]] und die Ermittlung der [[Selbstkosten]] vorzunehmen, eine Entscheidungsgrundlage für das [[Controlling]] zu bilden und die Festlegung von Bankpreisen zu ermöglichen. Darüber hinaus dient sie der Kontrolle der [[Wirtschaftlichkeit]] ([[Kosten-Nutzen-Analyse]]) insbesondere im Rahmen von [[Betriebsvergleich]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Zürcher Kantonalbank]] war eines der ersten Kreditinstitute, die bankkalkulatorische Rechnungen vornahmen, als sie bereits 1881 eine der Zinsspannenrechnung ähnliche Form durchführte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Süchting]], &amp;#039;&amp;#039;Kalkulation und Preisbildung der Kreditinstitute: Der preisdispositive Bereich bei deutschen und amerikanischen Banken aus kalkulatorischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;, 1963, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Ansätze einer „Unkostenkalkulation“ stammten aus 1920&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wegbrod, &amp;#039;&amp;#039;Die Notwendigkeit der Unkostenkalkulation im Bankbetrieb&amp;#039;&amp;#039;, in: Der Zahlungsverkehr 3, Februar 1920, S. 5 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurden 1934 zur Geschäftsspartenkalkulation weiterentwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Rummel, &amp;#039;&amp;#039;Die Möglichkeiten einer genauen Selbstkostenrechnung im Bankgewerbe und ihre Auswirkungen auf die Rentabilität&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung]] 28, 1934, S. 281–309&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Hasenack]] war einer der ersten bedeutenden deutschen Autoren im Sektor der Bankkalkulation. Er befasste sich 1924 in einem Aufsatz mit dem Zusammenhang zwischen der Bankkalkulation und der Gebührenpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hasenack, &amp;#039;&amp;#039;Bankkalkulation und Gebührenpolitik&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Zeitschrift für Betriebswirtschaft]], 1924, S. 450 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für ihn war die Bankkalkulation der „Versuch, im Bankbereich ein zusammenhängendes Kostenrechnungsverfahren für die Bankleistungen vom betriebswirtschaftlichen Standpunkt aus zu schaffen, sei es, um eine Betriebskontrolle durchzuführen … oder darüber hinaus Unterlagen für die Festsetzung von Gebühren, Provisionen und Zinsen zu gewinnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=QmnvBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA33&amp;amp;dq=Bankkalkulation+hasenack&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Bankkalkulation%20hasenack&amp;amp;f=false Wilhelm Hasenack, &amp;#039;&amp;#039;Betriebskalkulationen im Bankgewerbe&amp;#039;&amp;#039;, 1925, S. 34]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hasenack galt als Verfechter der Abteilungskalkulation, also der [[Kostenstellenrechnung]], welche die [[Kosten]] und die [[Rentabilität]] jeder [[Abteilung (Organisation)|Abteilung]] berechnen soll. Seine Pionierarbeit sprach bereits Probleme und Lösungsmöglichkeiten an, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hasenack, &amp;#039;&amp;#039;Bankkalkulation und Gebührenpolitik&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 1924, S. 188 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Deutsche Bank]] begann Anfang der 1930er Jahre mit dem Aufbau eines Kalkulationsverfahrens, das 1934 Hans Rummel in einem Aufsatz beschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Rummel, &amp;#039;&amp;#039;Die Möglichkeiten einer genauen Selbstkostenrechnung im Bankgewerbe und ihre Auswirkungen auf die Rentabilität&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung, 1934, S. 281 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erich Fehrmann folgte 1936 mit einem Buch, der ersten Abhandlung mit einer vollständigen Einführung und einem Gesamtüberblick über die Bankkalkulation.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Fehrmann, &amp;#039;&amp;#039;Die Geschäftsspartenkalkulation im Kreditbankwesen&amp;#039;&amp;#039;, 1936, S. 1 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bankkalkulation solle dazu dienen, die Selbstkosten für die dem Bankkunden gewährten [[Dienstleistung]]en zu ermitteln und damit die Grundlagen für eine Neuordnung der Gebührenpolitik zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Weusthoff, &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Betriebskostenkalkulation im Bankgewerbe&amp;#039;&amp;#039;, 1933, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Curt Eisfeld]] veröffentlichte im Mai 1934 einen Aufsatz, der sich mit theoretischen und praktischen Erfordernissen der Bankkalkulation auseinandersetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Curt Eisfeld, &amp;#039;&amp;#039;Die Bankkalkulation in Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039;, in: Die Sparkasse, 1934, S. 147 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manuel Falter kam 1934 zu dem Ergebnis, dass der hohe bankbetriebliche [[Fixkosten]]anteil eine Minimierung der [[Leerkosten]] erfordere.&amp;lt;ref&amp;gt;Emanuel Falter, &amp;#039;&amp;#039;Die Zins- und Bedarfsspanne der Sparkassen unter dem Einfluss der Kostendegression&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Die Betriebswirtschaft]] 6, 1934, S. 145 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die moderne Bankkalkulation orientiert sich an der seit 1955 von [[Stefan Kaminsky (Bankmanager)|Stefan Kaminsky]] vorgenommenen Aufteilung in zwei Leistungssphären,&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kaminsky, &amp;#039;&amp;#039;Die Kosten- und Erfolgsrechnung der Kreditinstitute&amp;#039;&amp;#039;, 1955, S. 26–39&amp;lt;/ref&amp;gt; nämlich in den Wertbereich (Wertsphäre oder liquiditätsmäßig-finanzieller Bereich) und Betriebsbereich (Betriebssphäre oder technisch-organisatorischer Bereich),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Zimmerer]], &amp;#039;&amp;#039;Bankkosten-Rechnung&amp;#039;&amp;#039;, 1956, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; die es bei [[Nichtbank]]en nicht gibt. Denn dort ist (Geld-)Kapital Voraussetzung zur Beschaffung der [[Produktionsfaktor]]en, in Kreditinstituten wird es für die [[Produktion]] der meisten Bankleistungen verwendet. Kaminsky entwarf erstmals ein geschlossenes System einer am Verursachungsprinzip orientierten [[Vollkostenrechnung]] für das bankinterne [[Rechnungswesen]], wobei der hohe Anteil von [[Gemeinkosten]] Zurechnungsprobleme aufwirft. Als Entdecker dieser dualistischen Leistungserstellung im Bankbetrieb gilt jedoch Erich Fehrmann, der bereits 1936 zwischen Stückleistung (Betriebssphäre) und Leistungseinheit (Wertsphäre) unterschied.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Fehrmann, &amp;#039;&amp;#039;Die Geschäftsspartenkalkulation im Kreditbankwesen&amp;#039;&amp;#039;, 1936, S. 127&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wird in der Kosten- und Erlösrechnung der Kreditinstitute zwischen Wertkosten/Werterlösen und Betriebskosten/Betriebserlösen unterschieden. Für [[Wilhelm Kalveram]] eignete sich 1961 die Bankkalkulation für die Betriebsüberwachung, Preisermittlung und Rentabilitätskontrolle.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kalveram/Hans Günter, &amp;#039;&amp;#039;Bankbetriebslehre&amp;#039;&amp;#039;, 1961, S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein grundlegendes Werk zum Thema stellte die von [[Joachim Süchting]] in Köln 1963 abgegebene [[Dissertation]] dar, die von Kalkulationsvorbildern amerikanischer Banken ausgeht und darauf aufbauend Vorschläge zur Preiskalkulation deutscher Banken unterbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Süchting, &amp;#039;&amp;#039;Kalkulation und Preisbildung der Kreditinstitute&amp;#039;&amp;#039;, 1963, S. 177 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl-Friedrich Hagenmüller]] definierte die Bankkalkulation als „das Aufbereiten und In-Beziehung-Setzen von leistungsbedingtem Werteverzehr (Kosten), Leistungsmengen und leistungsbedingtem Wertezuwachs (Erlöse) zur Feststellung der [[Wirtschaftlichkeit]], der Erfolgslage oder der Selbstkosten im Bankbetrieb“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Y_XMBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA103&amp;amp;dq=Bankkalkulation+arten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Bankkalkulation%20arten&amp;amp;f=false Karl-Friedrich Hagenmüller, &amp;#039;&amp;#039;Bankbetriebslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 1988, S. 103]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Definition zeigt, dass die Bankkalkulation weiter gefasst ist als die Industriekalkulation in der [[Betriebswirtschaftslehre]], wo sie im Regelfall nur der Kostenträgerstückrechnung vorbehalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Gutenberg]], &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 1958, S. 152 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bankbetriebslehre wird Kalkulation vielmehr teilweise auch für die Erfolgsrechnungen und die Kostenstellenrechnung benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Hartmann, &amp;#039;&amp;#039;Bankbetriebsanalyse&amp;#039;&amp;#039;, 1962, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1981 wurde eine umfassende Arbeit über die [[Betriebsabrechnung]] bei Banken vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Betriebsabrechnung_der_Kreditinstitu/5cWdBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kreditinstitute+kostenrechnung&amp;amp;pg=PA3&amp;amp;printsec=frontcover Werner Kunze, &amp;#039;&amp;#039;Die Betriebsabrechnung der Kreditinstitute unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen&amp;#039;&amp;#039;, 1981, S. 7 ff]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundkonzept der Kostenrechnung bestimmen die [[Kosteneinflussgröße]]n in Kreditinstituten: Die [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitäten]] der Banken werden aufgrund der mangelnden Lagerfähigkeit ihrer Produkte und der Integration des [[externer Produktionsfaktor|externen Produktionsfaktors]] im Hinblick auf die erwartete Spitzenbelastung geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Preismanagement_in_Kreditinstituten/7MWnDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kreditinstitute+kostenrechnung&amp;amp;pg=PA151&amp;amp;printsec=frontcover Gabriele Pfeufer-Kinnel, &amp;#039;&amp;#039;Preismanagement in Kreditinstituten&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 151]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebs- und Wertsphäre ==&lt;br /&gt;
Die Bankkalkulation berücksichtigt die Unterscheidung zwischen Betriebs- und Wertsphäre, denen die bankbetrieblichen Produktionsfaktoren zugeordnet werden. In der Betriebssphäre schlagen sich „alle menschlichen Anstrengungen, Maschinen- und Sachwertnutzungen und alle Betriebsmittel- und Werkstoffverzehre nieder“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kaminsky, &amp;#039;&amp;#039;Die Kosten- und Erfolgsrechnung der Kreditinstitute&amp;#039;&amp;#039;, 1955, S. 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr können mithin die Produktionsfaktoren [[Arbeit (Betriebswirtschaftslehre)|Arbeit]], [[Betriebsmittel (Produktion)|Betriebsmittel]] und [[Werkstoff (Produktion)|Werkstoffe]] zugeordnet werden. Die Wertsphäre ist ein abstrakter Wirkungsbereich, „dessen Leistung in der Annahme, Schaffung und Weitergabe von monetären Dispositionsmöglichkeiten besteht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kaminsky, &amp;#039;&amp;#039;Die Kosten- und Erfolgsrechnung der Kreditinstitute&amp;#039;&amp;#039;, 1955, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihr gehört der –&amp;amp;nbsp;nur im Bankwesen bekannte&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;monetäre Faktor&amp;#039;&amp;#039;, der aus der Nutzung von [[Zahlungsmittel]]n besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bankleistungen entstehen meist aus dem Zusammenwirken beider Sphären, woraus ein auch die Bankkalkulation durchziehender Dualismus resultiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Friedrich Hagenmüller, &amp;#039;&amp;#039;Bankbetrieb und Bankpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Band 3. 1959, S. 104&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Sphären verursachen [[Kosten]] und erzielen [[Erlös]]e. &amp;#039;&amp;#039;Betriebskosten&amp;#039;&amp;#039; sind ein Wertverzehr, der durch die Leistungserstellung in der Betriebssphäre verursacht ist;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kaminsky, &amp;#039;&amp;#039;Die Kosten- und Erfolgsrechnung der Kreditinstitute&amp;#039;&amp;#039;, 1955, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt; wesentliche [[Kostenart]]en sind [[Personalkosten]], [[Pensionsrückstellung]]en und [[Sachkosten]] (etwa [[Abschreibung]]en auf [[Sachanlagevermögen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=yLWfBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1&amp;amp;dq=kosten+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjxxo7RlYfvAhWl-ioKHbyJCCIQuwUwAHoECAEQBg#v=onepage&amp;amp;q=kosten%20lexikon&amp;amp;f=false Konrad Liessmann (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Controlling und Kostenrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 58]&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend sind &amp;#039;&amp;#039;Wertkosten&amp;#039;&amp;#039; der Wertverzehr, der ausschließlich durch den sich in der Wertsphäre vollziehenden abstrakten Akt der Wertübertragung verursacht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kaminsky, &amp;#039;&amp;#039;Die Kosten- und Erfolgsrechnung der Kreditinstitute&amp;#039;&amp;#039;, 1955, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtigste Kostenarten sind hier der [[Zinsaufwand|Zins-]] und [[Provision]]saufwand oder Abschreibungen, [[Rückstellung]]en und [[Wertberichtigung]]en auf [[Kredit]]e ([[Risikokosten]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Liessmann (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Controlling und Kostenrechnung&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 724&amp;lt;/ref&amp;gt; Betriebserlöse sind der Betriebssphäre, die wichtigeren Werterlöse der Wertsphäre zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kostenarten / Erlösarten&lt;br /&gt;
! Betriebssphäre&lt;br /&gt;
! Wertsphäre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Betriebskosten || [[Personalkosten]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sachkosten]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Materialkosten]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kostensteuern]] und [[Abgaben]]||&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Betriebserlöse||[[Buchungsposten#Buchungspostengebühr|Buchungspostengebühr]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kontoführungsgebühr]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Bearbeitungsgebühr]] ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Wertkosten || || [[Zinsaufwand]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Provision]]saufwand&amp;lt;br /&amp;gt; [[kalkulatorische Zinsen]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Risikokosten]] [[Kreditgeschäft]] ([[Wertberichtigung]]en,&amp;lt;br/&amp;gt; [[Rückstellung]]en)&amp;lt;br /&amp;gt; [[Jahresfehlbetrag|Verluste]] aus [[Eigenhandel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werterlöse || || [[Zinsertrag]] ([[Kreditgeschäft|Kredit-]] und [[Wertpapier]]geschäft)&amp;lt;br /&amp;gt; [[Provision]]sertrag ([[Kreditprovision]], [[Bereitstellungsprovision|Bereitstellungs-]]&amp;lt;br/&amp;gt; und [[Überziehung]]sprovision)&amp;lt;br /&amp;gt; [[Gewinn]]e aus [[Eigenhandel]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalkulationsstufen ==&lt;br /&gt;
Die Bankkalkulation vollzieht sich in drei aufeinander aufbauenden Stufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Friedrich Hagenmüller, &amp;#039;&amp;#039;Bankbetrieb und Bankpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Band 3. 1959, S. 108 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Stufe ===&lt;br /&gt;
In der Gesamtbetriebskalkulation wird eine [[Kostenartenrechnung|Kostenarten-]] und Erlösartenrechnung nach obiger Tabelle aufgestellt. Durch die Gegenüberstellung der Kosten und Erlöse kann der Gesamterfolg ermittelt werden. Ihre Weiterentwicklung führt zur Zinsspannenrechnung:&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Süchting: &amp;#039;&amp;#039;Bankmanagement&amp;#039;&amp;#039;. 1982, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
    [[Zinsertrag|Zinsen und ähnliche Erträge]]&lt;br /&gt;
    - [[Zinsaufwand]]&lt;br /&gt;
    = Brutto-[[Zinsspanne]]&lt;br /&gt;
    - Verluste aus dem [[Eigenhandel|Handelsergebnis]]&lt;br /&gt;
    + Gewinne aus dem Handelsergebnis&lt;br /&gt;
    = Ergebnis der Wertleistung&lt;br /&gt;
    + Betriebserlöse&lt;br /&gt;
    - Betriebskosten&lt;br /&gt;
    = Netto-[[Zinsspanne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Stufe ===&lt;br /&gt;
Inhalt der zweiten Stufe bilden die [[Kostenstellenrechnung]], Leistungsgruppenrechnung, Stückleistungsrechnung und der [[Betriebsabrechnungsbogen]] (BAB).&lt;br /&gt;
* Eine &amp;#039;&amp;#039;Kostenstellenrechnung&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Abteilungskalkulation&amp;#039;&amp;#039;) unterteilt nach marktleistungsbezogenen [[Hauptkostenstelle]]n (etwa Kreditabteilung, Wertpapierabteilung) und [[Hilfskostenstelle]]n ([[Buchhaltung]], [[Registratur (Akten)|Registratur]]). Ihnen werden die Kosten- und Erlösarten zugerechnet, die von ihnen verursacht oder erzielt wurden.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Leistungsgruppenrechnung&amp;#039;&amp;#039; taucht erstmals bei Kaminsky auf. Er versteht unter der Leistungsgruppe eine „Zusammenfassung von mehreren innerbetrieblichen oder Stellenleistungen zu einer größeren, umfassenden Einheit“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kaminsky, &amp;#039;&amp;#039;Die Kosten- und Erfolgsrechnung der Kreditinstitute&amp;#039;&amp;#039;, 1955, S. 107&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ermittelt mithin die Kosten zusammengehöriger Gruppen von Bankleistungsarten. Hierunter fallen die [[Produktgruppe]]n [[Zinsgeschäft]], [[Indifferenzgeschäft]] und [[Kommissionsgeschäft|Finanzkommissionsgeschäft]]. &lt;br /&gt;
* In der &amp;#039;&amp;#039;Stückleistungsrechnung&amp;#039;&amp;#039; (Stückkalkulation) werden die Betriebskosten der Hauptkostenstellen durch die Anzahl der Marktleistungen dividiert. Die Bankkalkulation stellt auf Bankleistungen ab, die nach [[Hans-Jacob Krümmel]] Marktleistungen darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jacob Krümmel, &amp;#039;&amp;#039;Bankzinsen&amp;#039;&amp;#039;, 1964, S. 31–38&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Marktleistung gilt das im Markt absatzfähige [[Bankgeschäft]].&lt;br /&gt;
* Der BAB besteht nach [[Bernhard Hartmann (Wirtschaftswissenschaftler)|Bernhard Hartmann]] aus einer Kostenstellenrechnung des Betriebs- und Wertebereichs und einer Kostenstellenerfolgsrechnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Bankbetriebsanalyse&amp;#039;&amp;#039;. 1962, S. 227&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier werden die primären Kostenstelleneinzelkosten und die sekundären Kostenstellengemeinkosten verrechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Stufe ===&lt;br /&gt;
Eine dritte Stufe entwickelt die Teilzinsspannenrechnung (Schichtenbilanz), Geschäftsspartenkalkulation, Filialkalkulation, Deckungsbeitragsrechnung und Kundenkalkulation.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Teilzinsspannenrechnung&amp;#039;&amp;#039; hat die Aufgabe, die Bruttozinsspanne in Teilzinsspannen zu zergliedern, die auf die einzelnen Geschäftsarten bezogen werden. Dabei werden die Werterlöse des [[Aktivgeschäft]]s den Wertkosten des [[Passivgeschäft]]s gegenübergestellt. Ziel ist die Ermittlung von Verursachungsbeziehungen zwischen [[Refinanzierungskosten]] und Erträgen aus der Kapitalverwendung.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Geschäftsspartenkalkulation&amp;#039;&amp;#039; stellt eine besondere Form der Kostenstellenrechnung dar und ist in ihrer groben Form in das [[Kreditgeschäft]], [[Zahlungsverkehr]] und [[Effekten]]geschäft segmentiert, denen die Kosten und Erlöse zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Filialkalkulation&amp;#039;&amp;#039; lohnt sich nur für [[Filialbank]]en, die ein umfangreiches Filialnetz unterhalten. Aus der Filialkalkulation ergibt sich zunächst die Erkenntnis, ob es sich um „Einzugsfilialen“ oder „Kreditfilialen“ handelt, je nachdem, ob in einer Filiale das Einlagengeschäft oder das Kreditgeschäft dominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Friedrich Hagenmüller: &amp;#039;&amp;#039;Bankbetrieb und Bankpolitik&amp;#039;&amp;#039;. 1959, [https://books.google.de/books?id=74rvBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA217&amp;amp;dq=Leistungsgruppenrechnung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Filialkalkulation%20&amp;amp;f=false S. 223]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Deckungsbeitragsrechnung]] mit [[Einzelkosten]] kann als Basismethode der Bankkalkulation angesehen werden. Sie hat beim Einzelgeschäft folgende Struktur:&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Wimmer, &amp;#039;&amp;#039;Bankkalkulation und Risikomanagement&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
                               &lt;br /&gt;
   [[Zinsertrag]]                              &lt;br /&gt;
   - [[Zinsaufwand]]                           &lt;br /&gt;
   = Zinsüberschuss (Konditionenbeitrag)                        &lt;br /&gt;
   + [[Kursgewinn]]e                                                       &lt;br /&gt;
   - [[Börsenkurs|Kursverluste]]&lt;br /&gt;
   - [[Risikokosten]]&lt;br /&gt;
   = [[Deckungsbeitrag]] 1 (Werterfolg des [[Zinsgeschäft]]s)&lt;br /&gt;
   + direkt zurechenbarer [[Provision]]süberschuss des [[Kommissionsgeschäft]]s &lt;br /&gt;
   = Deckungsbeitrag 2&lt;br /&gt;
   + [[Bankgebühr]]en des [[Indifferenzgeschäft]]s&lt;br /&gt;
   + direkt zurechenbare Betriebserlöse&lt;br /&gt;
   - [[Betriebskosten (Bankwesen)|Betriebskosten]]&lt;br /&gt;
   = Deckungsbeitrag 3 Gesamtbetriebsergebnis &lt;br /&gt;
:Die [[Risikokosten]] gehören deshalb zur [[Wertsphäre]] im Bankbetrieb. Sie sind abhängig vom [[Rating (Finanzwesen)|Rating]] für [[Finanzinstrument]]e ([[Erfüllungsrisiko]] des [[Kontrahent]]en) oder für [[Kreditnehmer]].                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kundenkalkulation&amp;#039;&amp;#039; ermittelt den [[Erfolg#Betriebswirtschaftslehre|Erfolg]] einer bestimmten Kundenbeziehung und ist eine wesentliche Informationsquelle für die [[Deckungsbeitrag|Kundendeckungsbeitragsrechnung]]. Sie stellt die auf Kundenebene anfallenden Kosten und Erlöse als Ergebnisbeiträge aus dem Betriebs- und Wertbereich zusammen und stellt den eigentlichen Nutzenbeitrag einer Kundenbeziehung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Adrion, &amp;#039;&amp;#039;Ertragsorientiertes Retail Banking&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 73 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Kalkulationsschemata werden sowohl im [[Kreditgeschäft]] als auch im [[Einlagengeschäft]] angewendet und befassen sich daher mit der Berechnung der [[Sollzins]]en und [[Habenzins]]en auf der Grundlage des [[Interbankenzins]]satzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalkulationsarten ==&lt;br /&gt;
In der Bankkalkulation werden je nach [[Bankgeschäft]] drei Preisarten kalkuliert:&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Priewasser, &amp;#039;&amp;#039;Bankbetriebslehre&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 399&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Produktgruppe]]&lt;br /&gt;
! [[Bankgeschäft]]e&lt;br /&gt;
! [[Marktpreis]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zinsgeschäft]]  &lt;br /&gt;
| [[Einlagengeschäft]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kreditgeschäft]] || [[Kreditzins]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Habenzins]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommissionsgeschäft|Finanzkommissionsgeschäft]]&lt;br /&gt;
| [[Wertpapiergeschäft]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Wertpapierhandel]] || [[Provision]]en&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Indifferenzgeschäft]]&lt;br /&gt;
| [[Zahlungsverkehr]] &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Beratung]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Inkasso]] || [[Bankgebühr]]en: [[Bearbeitungsgebühr]]en, [[Buchungsposten#Buchungspostengebühr|Buchungspostengebühren]], &amp;lt;br /&amp;gt; [[Depotgebühr]]en, [[Kontoführungsgebühr]]en &amp;lt;br /&amp;gt; [[Beratungsgebühr]]en &amp;lt;br /&amp;gt; [[Inkassounternehmen (Deutschland)#Höhe der Inkassokosten|Inkassogebühren]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe der Zinsen und Provisionen ist betragsabhängig, bei Bankgebühren dagegen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktzinsmethode ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Marktzinsmethode}}&lt;br /&gt;
Die nach 1980 aufgekommene Marktzinsmethode ist eine Alternative zur traditionellen, bilanzorientierten Bankkalkulation und ein auf die Wertsphäre begrenztes Kalkulationsverfahren. Die Marktzinsmethode verzichtet auf die [[Refinanzierung]]szusammenhänge zwischen [[Aktiva]] und [[Passiva]] und beruht vielmehr auf dem Opportunitätsprinzip, bei welchem der Nutzen eines Bankgeschäfts darin liegt, mehr zu erwirtschaften als ein vergleichbares Geschäft erbringen würde. Dazu vergleicht die Marktzinsmethode ein vorgesehenes Kreditgeschäft mit der alternativen Anlage am [[Geldmarkt|Geld-]] oder [[Kapitalmarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
Der Bankkalkulation kommt eine Lenkungs-, Kontroll- und Dokumentationsfunktion zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=sm-XpLYllRoC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Bankkalkulation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Bankkalkulation&amp;amp;f=false Konrad Wimmer, &amp;#039;&amp;#039;Bankkalkulation und Risikomanagement: Controlling in Kreditinstituten&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 43 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lenkungsfunktion kann wahrgenommen werden, wenn Bankpreise auf Grundlage der Bankkalkulation ermittelt werden und eine [[Preisuntergrenze]] festgelegt wird. Die Kalkulation der [[Marge]]n beeinflusst die [[Kreditzins]]en und [[Habenzins]]en und lenkt damit die [[Kreditnachfrage]] und das Passivgeschäft. Die Kontrollfunktion besteht in der Überwachung der Kosten- und Erlösentwicklung der Kostenarten und Kostenstellen bis hin zu den Filialen und Bankleistungen. Zudem ist ein [[Soll-Ist-Vergleich]] möglich. Die Dokumentationsfunktion besteht aus einer externen (Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: insbesondere [[Preisangabenverordnung]], [[Verbraucherdarlehensvertrag]], Nachweis der Berechnung der [[Vorfälligkeitsentschädigung]]) und internen Dokumentationsfunktion (etwa für kalkulationsorientierte [[Kreditentscheidung]]en).&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Wimmer, &amp;#039;&amp;#039;Bankkalkulation und Risikomanagement: Controlling in Kreditinstituten&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 46 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kostenrechnung]]&lt;br /&gt;
* [[Preiskalkulation]]&lt;br /&gt;
* [[Zinsertragsbilanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Bankkalkulation|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostenrechnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnungswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
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