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	<title>Banking Communication Standard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T00:50:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Banking_Communication_Standard&amp;diff=163511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: +Kat.</title>
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		<updated>2021-05-31T09:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Banking Communication Standard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;BCS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist im [[Bankwesen]] ein Standardverfahren zur [[Datenfernübertragung]] zwischen Bankkunden und [[Kreditinstitut]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Grundlage des Banking Communication Standard ist das sogenannte [[DFÜ-Abkommen]] der [[Die Deutsche Kreditwirtschaft|Deutschen Kreditwirtschaft (DK)]]. In Deutschland bildete der BCS zusammen mit dem [[Bildschirmtext|Btx]]-Homebanking die ersten Formen des [[Electronic Banking]], speziell für den [[Zahlungsverkehr]]. Zum 31. Dezember 2010 endete für die Banken die Verpflichtung, BCS-FTAM weiter zu unterstützen und wird durch [[Electronic Banking Internet Communication Standard|EBICS]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Funktionen gehört der &lt;br /&gt;
* [[Inlandszahlungsverkehr]] ([[DTAUS]]: Auftragsarten IZV, IZG, IZL), &lt;br /&gt;
* [[Auslandszahlungsverkehr]] (DTAZV: Auftragsarten AZV, ESU), &lt;br /&gt;
* die [[SWIFT]]-Tagesauszüge [[MT940]] (STA), (SWIFT: Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication), &lt;br /&gt;
* Vormerkposten kurzfristig im Format SWIFT MT942 (VMK), &lt;br /&gt;
* Eilzahlungen Inland (DTE; [[Echtzeitüberweisung]]),&lt;br /&gt;
* Europäische Eilzahlung (EUE) sowie&lt;br /&gt;
* Auslieferungsdateien (DTI = Datenträgeraustausch Information oder BDT = DTAus Auslieferung der Postbank) im Format DTA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechtigungen ==&lt;br /&gt;
Ferner ist es möglich, eine sehr feine Zugriffssteuerung zu definieren. Danach kann der Kunde bei den Partnern (etwa Banken) unterschiedliche Personen mit unterschiedlichen Berechtigungen einrichten lassen. Die Rechte für die elektronische Unterschrift (EU) werden in der Regel analog der Vertretungsberechtigung vergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*E = Einzelvollmacht&lt;br /&gt;
*A = 1/2 Vollmacht Erstunterschrift&lt;br /&gt;
*B = 1/2 Vollmacht Zweitunterschrift&lt;br /&gt;
*N = keine Unterschriftberechtigung (Freigabe der Zahlung über Begleitzettel an die Bank)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einschränkung der EU gegenüber der Vertretungsberechtigung ist möglich, eine Ausweitung gegenüber der Vertretungsberechtigung nur mit einer separaten [[Vollmacht]] mit [[Legitimationsprüfung]], da die Bank ansonsten gegen den Grundsatz der [[Kontenwahrheit]] nach {{§|154|ao|juris}} [[Abgabenordnung]] verstößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenübertragung ==&lt;br /&gt;
Die Übertragung der Dateien kann mittels verschiedener DFÜ-Verfahren erfolgen:&lt;br /&gt;
Für [[FTAM]] benötigt man in den meisten Fällen (bankabhängig) eine vollwertige ISDN Verbindung (lokal oder über (Remote-)CAPI). Bei manchen Banken wird ein alternativer [[File Transfer Protocol|FTP]]-Zugang angeboten.&lt;br /&gt;
Im Gesundheitswesen ist alternativ – zumindest teilweise – ein skalierbarer [[Internet-Protokoll-Familie|TCP/IP]]-Zugang möglich.&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Programme zur FTAM-Nutzung sind S-Firm32, MultiCash oder ProfiCash (Bankwesen) bzw. Multicom (Gesundheitswesen). &lt;br /&gt;
Meist berechnen die Banken eine Gebühr für die Nutzung des Dienstes FTAM. Die Gebührensätze liegen i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. zwischen 2 und 25 Euro / Monat und Konto.&lt;br /&gt;
Im Gesundheitswesen erfolgt der Transfer kostenfrei über freie Ortsrufnummern und nicht per Sonderrufnummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptvorteil der Kontoauszüge über [[FTAM]] liegt in der direkten Weiterverarbeitbarkeit der Daten in nachgelagerte Finanzbuchhaltungssysteme. ([[DATEV]], [[SAP AG|SAP]] etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit ==&lt;br /&gt;
Im Onlinebanking per [[HBCI]] und [[FinTS]] sind ebenso wie im [[FTAM]] verschiedene Vollmachtsarten sowie Inlands- und Auslandszahlungsverkehr möglich.&lt;br /&gt;
Über [[FTAM]] gibt es keine Kontoauszüge, sondern Kontoumsätze (der Unterschied ist die rechtliche Verbindlichkeit). Diese bekommt man in allen Onlinebanking-Verfahren.&lt;br /&gt;
Ein Export zur Weiterverarbeitung (MT940 oder andere) hängt nicht vom Onlinebanking-Verfahren ab, sondern von der eingesetzten Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verschlüsselung der Daten ist im [[FTAM]] Verfahren möglich. Bank und Kunde bedienen sich hierzu eines asymmetrischen Verfahrens mittels private-key und public-key ([[Public-Key-Infrastruktur|PKI]]). Die Verschlüsselung wird kundenseitig in Betrieb genommen, indem der Kunde den public-key der Bank abholt, ein eigenes Schlüsselpaar generiert und anschließend seinen public-key zur Bank überträgt. &lt;br /&gt;
Die Freischaltung erfolgt durch ein Initialisierungsprotokoll, das der Bank zugeschickt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Electronic Data Interchange}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Verfahren ==&lt;br /&gt;
*[[Persönliche Identifikationsnummer|PIN]]/[[Transaktionsnummer|TAN]]&lt;br /&gt;
*[[Electronic Banking Internet Communication Standard]]&lt;br /&gt;
*[[Homebanking Computer Interface]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzwerkprotokoll (E-Banking)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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