<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bankgasse</id>
	<title>Bankgasse - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bankgasse"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bankgasse&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T13:54:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bankgasse&amp;diff=2715509&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ralph Reichelt: Typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bankgasse&amp;diff=2715509&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-06T15:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Bankgasse&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=Wien - Bezirk Innere Stadt, Wappen.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Wien&lt;br /&gt;
|Bild=Bankgasse 01.JPG&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=&lt;br /&gt;
|Ort=Wien-Innere Stadt&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=im 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=Vordere Schenkenstraße, Große Schenkenstraße &lt;br /&gt;
|Straßen=&lt;br /&gt;
|Querstraßen=[[Herrengasse (Wien)|Herrengasse]], Schenkenstraße, Petrarcagasse, [[Abraham-a-Sancta-Clara-Gasse (Wien)|Abraham-a-Sancta-Clara-Gasse]], Löwelstraße&lt;br /&gt;
|Plätze=&lt;br /&gt;
|Bauwerke=[[Palais Batthyány]], [[Ungarische Hofkanzlei]], [[Palais Starhemberg (Minoritenplatz)|Palais Starhemberg]], [[Stadtpalais Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=[[Kraftverkehr|Autoverkehr]], [[Fußverkehr]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=teilweise [[Einbahnstraße]]&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=ca. 220 Meter&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 01 Bankgasse a.jpg|mini|240px|Die Bankgasse Richtung Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bankgasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im 1. [[Wien]]er [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]]. Sie ist vor allem durch eine qualitätvolle Verbauung [[Barock|barocker]] Palais charakterisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Straße wurde im 13. Jahrhundert als nördlicher Abschluss des [[Wiener Minoritenkirche|Minoritenklosters]] angelegt. 1301 ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schenkenstraße&amp;#039;&amp;#039; bezeugt, 1452 sprach man von der &amp;#039;&amp;#039;Vorderen Schenkenstraße&amp;#039;&amp;#039;, während die heutige parallele Schenkenstraße &amp;#039;&amp;#039;Hintere Schenkenstraße&amp;#039;&amp;#039; hieß; 1770 lautete die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Große Schenkenstraße&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1862 heißt sie &amp;#039;&amp;#039;Bankgasse&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem ehemaligen Gebäude der Österreichischen Nationalbank, das sich dort befand.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 01 Bankgasse b.jpg|links|miniatur|Die Bankgasse nach Osten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Die Bankgasse verläuft von der [[Herrengasse (Wien)|Herrengasse]] in westlicher Richtung bis zur Löwelstraße. Der etwas schmälere Abschnitt bis zur Petrarcagasse wird als Einbahnstraße geführt. Es verkehren keinerlei öffentliche Verkehrsmittel in der Bankgasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbauung besteht fast durchgehend aus bedeutenden Stadtpalais der Barockzeit, an den beiden Enden auch aus [[Klassizismus|klassizistischen]] und [[Historismus|historistischen]] Bauten. Dadurch bedingt gibt es hier keinerlei Geschäftslokale oder Gaststätten, es herrscht die Atmosphäre eines Regierungsbezirks vor. Alle Gebäude in der Bankgasse stehen unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
=== Nr. 1 ehemalige Österreichische Nationalbank ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gebäude der [[Oesterreichische Nationalbank|Österreichischen Nationalbank]] wurde 1819–24 nach Plänen von [[Charles de Moreau]] in Formen der italienischen Renaissance erbaut. Das Gebäude des Wiener Spätklassizismus liegt an der Hauptadresse [[Herrengasse (Wien)|Herrengasse]] 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 2 ehemaliges Palais Batthyány ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe Hauptartikel [[Palais Batthyány]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Palais Batthyány ist ein bedeutender dreiteiliger Barock-Komplex aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert. Das an der Herrengasse liegende ursprüngliche Palais Orsini-Rosenberg wurde 1716 durch zwei weitere Gebäude im Westen erweitert. [[Christian Alexander Oedtl]] baute 1718 den gesamten Gebäudekomplex für Gräfin Eleonore Batthyány um, wobei der mittlere Gebäudeteil, jener an der Bankgasse, zu einem repräsentativen Hochbarock-Palais gestaltet wurde. Damals entstand eine neue Haupteinfahrt und die Prunkstiege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade an der Bankgasse besitzt eine hohe genutete Sockelzone. Die Fenster der [[Beletage]] zeigen abwechselnd Dreiecks- und Segmentgiebelverdachungen, die [[Brüstung|Parapete]] und Sturzfelder sind mit Stuckdekor versehen. Besonders herausragend ist das Rundbogenportal, das von einer Wappenkartusche, einer Krone und zwei Putten bekrönt wird; seitlich ist das Tor von [[Pilaster|Hermenpilastern]] gerahmt. In der [[Lünette (Bildende Kunst)|Lünette]] befindet sich ein Gitter mit Wappen, Krone, Adlern und Maskarons. Über dem Portal erhebt sich ein konvexer Balkon mit reliefierter Balustrade. Im Inneren sind das Vestibül und das zweischiffige Stiegenhaus mit drei Pfeilern von Bedeutung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bankgasse 05.JPG|miniatur|Portal des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Österreichisch-ungarischen Bank]]&lt;br /&gt;
=== Nr. 3 ehemaliges Verwaltungsgebäude der Österreichisch-ungarischen Bank ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Verwaltungsgebäude der [[Oesterreichische Nationalbank|Österreichisch-ungarischen Bank]] wurde 1872–75 von [[Friedrich von Schmidt]] geschaffen. Das historistische Eckhaus zur Petrarcagasse ist eines der ersten im altdeutschen Stil in Wien. Es besitzt [[Eckstein|ortsteingequaderte]] Seiten- und [[Risalit|Eckrisalite]], die Eckkante ist abgerundet. Die Fenster im 1. Obergeschoß sind [[Pilaster|pilastergerahmt]] und gerade verdacht, im 3. Obergeschoß gerade verdacht, während im 2. Obergeschoß [[Ädikula]]fenster mit [[Herme|Karyatidhermen]] zu sehen sind. [[Korinthische Ordnung|Korinthische]] Säulen wurden in der Attikazone als Pilastergliederung verwendet, das beachtenswerte Portal wird ebenfalls von korinthischen Säulen und Pilastern gerahmt. Es besitzt einen Ädikulaaufsatz und [[Volute]]n, die mit Masken besetzt sind; weitere Schmuckelemente sind eine bekrönende [[Hermes]]statue sowie ein [[Doppeladler]]wappen mit Kaiserkrone, darunter die Jahreszahl 1874. Das Tor selbst ist aus Holz und weist das Emblem NB für Nationalbank auf. In der Lünette darüber befindet sich ein Schmiedeeisengitter. Im Inneren sind das dreischiffige korinthische Säulenvestibül und das pilastergegliederte Stiegenhaus hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 4, 6 ehemalige Ungarische Hofkanzlei ===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;siehe Hauptartikel [[Ungarische Hofkanzlei]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Nr. 4 befand sich ursprünglich das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Trautsonsche Haus&amp;#039;&amp;#039;, das nach 1676 errichtet wurde; auf Nr. 6 das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Palais Strattmann&amp;#039;&amp;#039;, 1692–94 von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] für den Hofkanzler Theodor Graf Strattmann erbaut. Letzteres wurde 1728 zum Palais Strattmann-Windischgrätz und 1747 zur Ungarischen Hofkanzlei. 1766/67 gestaltete [[Nikolaus von Pacassi|Nicolaus Pacassi]] die [[Barock|spätbarocke]] Fassade im [[Rokoko]]stil um, 1783/84 wurde die Hofkanzlei um das Haus auf Nr. 4 erweitert, wobei die Fassade von [[Franz Anton Hillebrandt]] angeglichen wurde. Heute befindet sich die Ungarische Botschaft in dem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind eine in Österreich einzigartige venezianische Brunnenschale aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts im linken Innenhof, sowie auf Nr. 6 eine der am geschlossensten in Wien erhaltenen [[Enfilade (Architektur)|Zimmerfluchten]] im Rokoko-Stil in der [[Beletage]]. Im Arbeitszimmer des Botschafters ist ein Deckenfresko von [[Franz Anton Maulbertsch]] zu sehen, das die Stiftung des [[k.u. Sankt Stephans-Orden|Stephansordens]] durch [[Maria Theresia]] darstellt. Gemälde von Franz Meßmer und Wenzel Pohl zeigen im Sekretariat des Botschafters die Krönungszeremonie Maria Theresias zur Königin von Ungarn (1768) und im Preßburger Saal die Krönungsfeier im [[Martinsdom (Bratislava)|Dom zu Preßburg]], den Krönungsfestzug vor dem Rathaus, die Ritterschlagszeremonie in der [[Franziskanerkirche (Bratislava)|Franziskanerkirche]] und die Vereidigung Maria Theresias vor der Kirche der Barmherzigen Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 5, 7 ehemaliges Palais Starhemberg ===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;siehe Hauptartikel [[Palais Starhemberg (Minoritenplatz)|Palais Starhemberg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bankgasse liegt die Rückseite des ehemaligen Palais Starhemberg, das 1661/67 von einem unbekannten Architekten für Conrad Balthasar Graf Starhemberg errichtet wurde. Es ist mit Ausnahme des Leopoldinischen Traktes der [[Hofburg]] das einzige erhaltene bedeutende Palais des Frühbarock in Wien. Im Inneren erfolgten 1784 durch [[Andreas Zach (Baumeister)|Andreas Zach]] und 1820 durch [[Alois Pichl]] Umgestaltungen der Räume im klassizistischen Stil; Statuen und Vasen schuf [[Josef Klieber]]. Seit 1871 ist im Gebäude das Ministerium für Kultur und Unterricht untergebracht, heute [[Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung]] und [[Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur]]. Es liegt an der Hauptadresse Minoritenplatz 5.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bankgasse 10.JPG|links|miniatur|Concordia-Haus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nr. 8 Concordia-Haus ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Althansche Freihaus wurde um 1600 errichtet und erhielt um 1660/70 eine frühbarocke Fassade. Seit 1958 ist es Sitz des [[Presseclub Concordia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schmale Gebäude reicht bis zur Schenkenstraße; seine Fassade zeigt eine [[Bänderung (Architektur)|gebänderte]] Ortsteinquaderung, eine [[Rustizierung (Architektur)|rustizierte]] Sockelzone und gerade verdachte Fenster, die vertikal durch hochrechteckige Parapetfelder miteinander verbunden sind. Das Pilasterportal ist ebenfalls gerade verdacht, das Holztor stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der linke Trakt des Innenhofes wurde nach 1684 errichtet, der rechte Trakt mit Erkern im Kern um 1600.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bankgasse 12.JPG|miniatur|Hauptportal des Stadtpalais Liechtenstein]]&lt;br /&gt;
=== Nr. 9 Stadtpalais Liechtenstein ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe Hauptartikel [[Stadtpalais Liechtenstein]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dominik Andreas I. von Kaunitz|Dominik Graf Kaunitz]] ließ 1691 den Bau des Hauses durch [[Domenico Martinelli]], basierend auf Entwürfen von [[Enrico Zuccalli]], beginnen. 1694 kaufte [[Johann Adam I. Andreas (Liechtenstein)|Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein]] das noch unvollendete Gebäude und ließ es weiterbauen. Es gilt als erstes wichtiges Palais des Hochbarock in Wien. Im Gebäude befand sich im 19. Jahrhundert die bedeutende Kunstsammlung der Fürsten Liechtenstein, die ab 2013 zum Teil wieder hier untergebracht ist, aber nicht im Rahmen eines regulären Museumsbetriebes öffentlich zugänglich gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bankgasse befindet sich das erste monumentale Barockportal Wiens, das Martinelli 1698 begann und 1705 vollendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Czeike|Band=1|SeiteX=246|SeiteY=|Artikeloriginaltitel=Bankgasse|URLSuffix=1113046}}&lt;br /&gt;
* [[Bundesdenkmalamt]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch Wien. I. Bezirk – Innere Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Berger: Horn 2003, ISBN 3-85028-366-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bankgasse, Vienna|Bankgasse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.210463|EW=16.363647|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Wien-Innere Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ralph Reichelt</name></author>
	</entry>
</feed>