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	<title>Bangweulubecken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:10:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bangweulubecken&amp;diff=758664&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Darkking3 am 15. Oktober 2024 um 17:49 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-15T17:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Luava Luapula Chambeshi OSM.png|mini|250px|Der Nordosten Sambias mit der wichtigsten Flüssen. Der Bangweulusee (mittig) mit dem darum liegenden Becken (leicht hellere Färbung)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bangweulubecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Bangweulu Basin, abgekürzt: BB}}) ist eine geomorphologische [[Becken (Geomorphologie)|Beckenstruktur]] im Norden [[Sambia]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Region liegt 915 m ([[Luapula (Fluss)|Luapulatal]]), 1140 m ([[Bangweulusee]]spiegel in der Trockenzeit) bis 1520 m hoch, stellenweise mit Bergen auch höher, auf dem [[Sambia|nordsambischen]] Plateau zwischen dem [[Muchinga-Gebirge]] im Osten, dem Fluss [[Luapula (Fluss)|Luapula]] im Westen, der [[Mporokosoberge]], den Ausläufern des [[Poroto-Berge|südtansanischen Hochlandes]] im Norden und dem [[Copperbelt]] im Süden. Die Beckenlandschaft selbst ist geprägt vom Bangweulusee und einem riesigen ihn umgebenden, mit zahllosen Wasserarmen durchzogenen Feuchtgebiet mit vielen Inseln, den [[Bangweulusümpfe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch gesehen ist das fast kreisrunde Bangweulubecken anders als die umliegenden Gebiete wie [[Tanganjika]], [[Malawisee]], [[Karibasee]], [[Mwerusee]], [[Rukwa (Region)|Rukwa]] aseismisch und unempfindlich für Erdbeben. Anders als im [[Sambesi]]- oder [[Luangwa]]-[[Grabenbruch|Rift]] gibt es hier kaum [[Thermalquelle]]n und [[Geisir]]e. Sein Ursprung wird in [[Vulkanismus|vulkanischen]] Vorgängen vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kristalline [[Grundgebirge]] des Bangweulublocks besteht aus Schiefergesteinen, [[Kieselsäuren|sauren]] Metavulkaniten und [[Granitoid]]en („[[Paläoproterozoikum|Palaeoproterozoic]] Granitoide“), die zwischen 2000 und 1800 [[mya (Zeitskala)|mya]] ([[Paläoproterozoikum]]) im Verlaufe eines [[Tektonik|tektonischen]] Deformations- und [[magma]]tischen Ereignisses daraus hervorgingen (Eburnische Orogenese). Das [[Deckgebirge]] besteht aus [[Sedimentation|sedimentären]] Gesteinseinheiten der [[Neoproterozoikum|neoproterozoischen]] Katangan-[[Gruppe (Geologie)|Supergruppe]]. Der „Bangweulublock“ ist ein feststehender geologischer Fachbegriff für diese [[kraton]]artige Struktureinheit. Die Ränder des Blocks werden von [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfungen]] und [[Scherzone]]n bestimmt, die im Verlaufe nachfolgender tektonischer Ereignisse im afrikanischen Kontinent entstanden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;L. S. Andersen, R. Unrug: &amp;#039;&amp;#039;Geodynamic evolution of the Bangweulu Block, northern Zambia&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Precambrian Research]]&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 25 (1984), Ausgabe 1–3, S. 187–212. [[doi:10.1016/0301-9268(84)90032-9]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Becken ist zu den Rändern hin deutlich höher als im Zentrum, was dies zu einem Sammelbecken der Niederschläge macht. Es gibt nur einen Abfluss, ein Nebenfluss des Luapula. Seine [[Geomorphologie|Morphologie]] ist von kreisförmigen Strukturen wie bei [[Einschlagkrater|Meteoritenkratern]] geprägt. Selbst die Inseln wie Mbawala oder [[Chishi Island]] folgen mit ihren Uferlinien solchen Kurven und exakt dem Nordostufer des Sees wie konzentrische Kreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Das Becken in seinen tieferen Lagen ist schwer zugänglich und nur auf kleinen Wasserwegen zu erschließen. Die höheren Lagen sind im Westen durch die sogenannte &amp;quot;Chinese Road&amp;quot; [[Serenje (Sambia)|Serenje]] – [[Samfya (Sambia)|Samfya]] – [[Mansa]] – [[Nchelenge (Sambia)|Nchelenge]] erschlossen, im Norden und im Osten durch die Eisenbahnstrecke [[TAZARA]] verkehrstechnisch über [[Kasama]], dem regionalen Zentrum schlecht zu erreichen, im Süden ist der [[Kasanka-Nationalpark]] mit einer Flugpiste ausgestattet. Im Südwesten liegt Samfya als zentraler Marktplatz dieses Gebietes und Standort des Postbootes. Alle Wege sind nur mit Allradantrieb und großem Bodenabstand in geringem Tempo zu passieren. Als Asphaltstraße gibt es nur die „Chinese Road“. Kasama und Kasanka am äußersten Rand sind die letzten „Vorposten der Zivilisation“. Ab dort ist der Einbaum das zuverlässigste Fortbewegungs- und Transportmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Becken ist in verschiedenen Teilen dicht besiedelt, faktisch in allen Auen, also den Gebieten, die trockenfallen und Ackerbau erlauben. Bis auf seltene Zuckerrohrplantagen am Luapula wird von der Bevölkerung ausschließlich [[Selbstversorgung|Subsistenzlandwirtschaft]] betrieben. Die Stromerzeugung für das gesamte Gebiet von 50.000 km² beträgt 5 MW am Luapula und 6 MW am [[Kalungwishi]]. Selbst die in Afrika sonst überall gebräuchlichen Mobiltelefone bleiben hier ohne Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Infektionsquote mit HIV liegt deutlich unter dem Landesdurchschnitt, ist aber dennoch hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Sharad Master: &amp;#039;&amp;#039;Is the Bangweulu Basin in Zambia the Eroded Remnant of a Large, Multiring Impact Crater?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Meteoritics &amp;amp; Planetary Science|Meteoritics]]&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 28 (1993), Nr. 3, S. 392. {{bibcode|1993Metic..28R.392M}}&lt;br /&gt;
* M. J. Batumike, J. L. H. Cailteux, A. B. Kampunzu: &amp;#039;&amp;#039;Lithostratigraphy, basin development, base metal deposits, and regional correlations of the Neoproterozoic Nguba and Kundelungu rock successions, central African Copperbelt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gondwana Research]]&amp;#039;&amp;#039;, Volume 11 (2007), Ausgabe 3, S.&amp;amp;nbsp;432–447. ([[doi:10.1016/j.gr.2006.04.012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sambia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bangweulusee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Darkking3</name></author>
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