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	<title>Bangs (Nofels) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:48:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bangs_(Nofels)&amp;diff=1420178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robinhood50: HC: Ergänze Kategorie:Ort im Vorarlberger Rheintal</title>
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		<updated>2024-06-20T06:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ort_im_Vorarlberger_Rheintal&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Vorarlberger Rheintal (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ort im Vorarlberger Rheintal&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = Bangs&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Ortsteil]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Vorarlberg&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Feldkirch&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Feldkirch]]&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = &lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Nofels&lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = &lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 47.266926&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 9.544126&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 430&lt;br /&gt;
|Fläche                  = &lt;br /&gt;
|Dim                     = &lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Stand                   = &lt;br /&gt;
|PLZ                     = &lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = &lt;br /&gt;
|Kfz                     = &lt;br /&gt;
|NUTS                    = &lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 80404&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = &lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer =&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = Bangs.eh. Schulhaus Kapelle Gasthaus Stern.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = Bangs - ehem. Schulhaus, &amp;#039;Franzosen-Ulme&amp;#039; (bis 2013), Kapelle und Gasthaus Stern&lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bangs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer der vier Ortsteile ([[Weiler]]) von [[Nofels]] (Nofels, Bangs, [[Fresch (Nofels)|Fresch]] und [[Matschels]]) und gehört zum Gemeindegebiet von [[Feldkirch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Bangs ist ein [[Vorarlberg]]er Grenzdorf und liegt im [[Rhein#Alpenrhein|Rheintal]] genau im [[Dreiländereck]] [[Österreich]]-[[Liechtenstein]]-[[Schweiz]]. Vom ehemaligen Zollgebäude führt eine Brücke über den [[Rhein#Alpenrhein|Rhein]] nach [[Lienz SG]] in der Schweiz. Bangs ist die westlichste Ortschaft Österreichs.{{Siehe auch|Dreiländerecke Europas#atchlin|titel1=Dreiländerecke Europas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie auch unter [[Nofels]] erwähnt dürfte im 11. und 12. Jahrhundert die [[Besiedlung]] der bewaldeten Flussauen zwischen Schellenberg, [[Ill (Vorarlberg)|Ill]] und [[Rhein]] begonnen haben. Bangs entstand vermutlich an diesem Ort am Rhein, weil es hier eine passierbare Furt durch den Rhein gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert scheint Bangs zum ersten Mal als Siedlungsort auf, die ersten Wohnstätten entstanden hier aber eher schon früher als in Nofels. Andere frühere Schreibweisen waren Bancks, Banx, Banngs, Pangs, Pangen sowie Abanchs.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz A. Schatzmann: Heimatkunde der Altgemeinde Altenstadt. Eigenverlag 1928&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Namen lassen sich vom rätoromanischen &amp;#039;&amp;#039;banc&amp;#039;&amp;#039; = Ufer ableiten.&lt;br /&gt;
1655 wurde nach Abbruch einer früheren, sehr kleinen, die heutige Kapelle erbaut. Der Turm kam jedoch erst im 19. Jh. dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklungsgeschichte ist wie die von Nofels bis ins 20. Jahrhundert geprägt von Zwängen und Nöten aufgrund von Naturgewalten (Ill- und Rhein-Überschwemmungen) sowie mühsamen Bestrebungen nach [[Unabhängigkeit (Politik)|Eigenständigkeit]]. Der Ill-Fluss mündet nördlich von Bangs beim Illspitz in den Rhein. Bei einem Hochwasser der Ill konnte es aufgrund Rückstau für Bangs [[Land unter]] bedeuten, auch wenn der Rhein selbst einmal nicht über seine Ufer trat (so geschehen 1910).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bangs, das sich bis ins 18. Jahrhundert recht gut entwickeln konnte (ca. 250 Einwohner, damals größer als Nofels), wurde immer öfter von Überschwemmungen heimgesucht. Ende des Jahrhunderts begann aufgrund der stetig steigenden Hochwassergefahr eine Abwanderung zum etwas höher gelegenen Nofels. Die Neubangsergasse erinnert noch daran.&amp;lt;ref&amp;gt;Fiel, Karl: Nofels, Geschichte eines Dorfes. Eigenverlag 1987, ISBN 3-85430-071-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangs.Kapelle.Votivbild.Franzosenkriege.um 1800.Reprod.Johann Wanner.png|mini|hochkant|Votivbild Einfall der Franzosen in Bangs]]&lt;br /&gt;
1799 gelangte im Zuge der Napoleonischen Kriege eine Truppe französischer Soldaten nach Bangs. Obwohl die Kundschafter gemäß mündlicher Überlieferung nach einer Verköstigung ohne großen Schaden anzurichten wieder abzogen, saß der Schrecken in der Bevölkerung doch tief. Davon zeugt ein Votivbild und eine 1818&amp;lt;ref&amp;gt;1818 gemäß Schatzmann und Fiel (siehe oben). Abweichende Angabe 1813 in Walter Krieg und Rudolf Alge: Vorarlberger Naturdenkmale. Hecht Verlag 1991&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Erinnerung vor der Kapelle gepflanzte „Franzosen-Ulme“. Der Baum wurde später unter Denkmalschutz gestellt, musste im Jahr 2013 aber wegen Altersschwäche bzw. Gefahr für die Öffentlichkeit dennoch gefällt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 ersetzte die alte Gaissauer Holzbrücke den jahrhundertelangen Rhein-Fährbetrieb zwischen Bangs und Lienz (Schweiz). Die stabile Konstruktion überstand auch das Jahrtausend-Hochwasser des Rheins im Jahr 1927. Da in Bangs auch in Zukunft Überschwemmungsgefahr bestand, folgten ein behördlich befohlener Baustopp und weitere Umsiedelungen nach Nofels (oder Auswanderungen nach Amerika). Die Wuhrarbeiten (Dammbau) an Ill und Rhein wurden (mit kriegsbedingtem Unterbruch) verstärkt. 1963 hatte sich die Bodensituation wieder soweit verbessert, dass das Bauverbot wieder aufgehoben werden konnte. 1965 zerstörte ein November-Fönsturm die Holzbrücke über den Rhein, worauf die heutige Eisenbeton-Brücke gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangs.Kapelle.Altar.jpg|mini|hochkant|Altarraum der Kapelle]]&lt;br /&gt;
=== Kapelle zu den Hl. Sebastian und Fridolin ===&lt;br /&gt;
Der bestehende Bau wurde 1655 anstelle einer alten Kapelle von Meister Jörg Metzler errichtet. 1884 erfolgte der Turmanbau und 1895 wurden Vorzeichen und Portal hinzugefügt. Im Inneren befindet sich ein Barockaltar mit einer Figur des Hl. Sebastian aus der Zeit um 1500 und auf einem Votivbild ist – neben der Kapelle selbst – der Einfall der Französischen Husaren im Jahre 1799 dargestellt (Bem.: Der gemalte Kirchturm war Fiktion).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1982 bis 1984 erfolgte eine Renovierung der Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde von Wolfgang Büchel, Orgelbauer aus Nofels, die „Lang Hermann Gedächtnis Orgel“ in der Kapelle eingebaut. Feierliche Orgelweihe war im Januar 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 musste das Naturdenkmal vor der Kapelle, die sogenannte „Franzosen-Ulme“, aus Sicherheitsgründen gefällt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet Bangser Ried ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bangs.Iris.Sibirische Schwertlilie.2.JPG|mini|hochkant|Iris-Blüte im Mai]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im dicht besiedelten Rheintal liegt auf {{Höhe|430|AT}} das Naturschutzgebiet Bangser Ried, das gemeinsam mit [[Matschels]] das [[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebiet [[Europaschutzgebiet Bangs-Matschels|Bangs – Matschels]] bildet. Das gesamte Schutzgebiet besteht aus ausgedehnten [[Feuchtwiese]]n und 280 Hektar Wald. Es liegt in der Roten Au, welche sich entlang der Ill und des Rheins erstreckt und die größte zusammenhängende Waldfläche des Vorarlberger Rheintals ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökologisch besonders wertvoll sind die [[Streuwiese]]n, sie werden nicht [[Dünger|gedüngt]] und nur einmal pro Jahr gemäht. Zusammen mit den mäßig intensiv bewirtschafteten Wiesen bieten sie einer Vielzahl von seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Sie sind Heimat für viele an nährstoffarme Lebensräume angepasste Schmetterlingsarten, aber auch für den [[Wachtelkönig]], eine weltweit bedrohte Vogelart. Im Frühsommer verwandeln [[Sibirische Schwertlilie]]n (Iris) die Wiesen in ein leuchtend blaues Blütenmeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge, die Naturlandschaft kann aber mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Nofels.Bangs.Fresch.November 2006.Blick gegen Feldkirch.jpg|Nofels, Bangs und Fresch, Blick übers Rheintal gegen Feldkirch&lt;br /&gt;
 Datei:Bangs.eh. Schulhaus Franzosen-Ulme Kapelle Gasthaus Stern.2.jpg|Bangser Kapelle&lt;br /&gt;
 Datei:Bangs.Kapelle.2.JPG|Bangs (Nofels) (&amp;quot;Franzosen-Ulme&amp;quot;) Kapelle Eingang (Mai 2007)&lt;br /&gt;
 Datei:GhSternBangs.jpg|Gasthaus Stern&lt;br /&gt;
 Datei:Bangs.Alte Steinbruecke Grenzuebergang nach Liechtenstein.2.JPG| Steinbrücke Grenze zu Liechtenstein (Ruggell)&lt;br /&gt;
 Datei:Bangs.Alte Steinbruecke Grenzuebergang nach Liechtenstein.3.Tafel Kaiserthum Oesterreich.JPG|Tafel „Kaiserthum Österreich“ bei Steinbrücke&lt;br /&gt;
 Datei:Bangs.Iris.Schwertlilie.1.JPG|Iris, Sibirische Schwertlilie, von den Einheimischen „Fläadrmüs“ (Fledermäuse) genannt&lt;br /&gt;
 Datei:Bangs.2007.Blick von Fresch Schellenberg gegen Rheintal und Schweizer Berge.jpg| Blick von Fresch (Schellenberg) nach Bangs, im Hintergrund Schweizer Berge&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vorarlbergvonoben.at/gmashup/web/?season=0&amp;amp;film=84 Bangs von oben im Sommer] Film (Luftaufnahme) von [http://www.vorarlberg.travel Vorarlberg Tourismus]&lt;br /&gt;
* [http://www.feldkirch.at/nofels Nofels Homepage auf www.feldkirch.at]. Veranstaltungen, Nofler Ortszeitung, Links zu Nofler Vereinen&lt;br /&gt;
* [http://www.vol.at/tools/chronik/viewpage.aspx?viewtype=artikel&amp;amp;id=59&amp;amp;idpic=251&amp;amp;left=suche&amp;amp;top=themen&amp;amp;themen=8&amp;amp;von=&amp;amp;bis=&amp;amp;link=&amp;amp;gemeinden=&amp;amp;personen= Votivbild in der Kapelle Bangs] in der [http://www.vol.at/tools/chronik/viewpage.aspx?viewtype=artikel&amp;amp;id=59&amp;amp;left=suche&amp;amp;top=themen&amp;amp;themen=8&amp;amp;von=&amp;amp;bis=&amp;amp;link=&amp;amp;gemeinden=&amp;amp;personen=&amp;amp;special= Vorarlberg-Chronik - Franzosen-Kriege]&lt;br /&gt;
* [http://www.bangs-matschels.com Naturschutzgebiet Bangs-Matschels (UMG)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Feldkirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldkirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Alpenrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vorarlberger Rheintal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robinhood50</name></author>
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