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	<title>Banfe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:55:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Banfe&amp;diff=238257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (elwertsche -&gt; kleingeschrieben, ohne Apostroph (adjektivische Ableitung), aber: Elwert’sche -&gt; mit grossgeschriebenem Eigennamen zwingend mit Apostroph (sichtbar gemachter Personenname))</title>
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		<updated>2025-12-21T08:48:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (elwertsche -&amp;gt; kleingeschrieben, ohne Apostroph (adjektivische Ableitung), aber: Elwert’sche -&amp;gt; mit grossgeschriebenem Eigennamen zwingend mit Apostroph (sichtbar gemachter Personenname))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Banfe. Zum namensgebenden Nebenfluss der Lahn siehe [[Banfe (Lahn)]]. Zur Wüstung siehe [[Banfe (Edertal)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Banfe&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Laasphe&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/54/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/21/6/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 370 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 15.32&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1500&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 57334&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02752&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Bad Laasphe.gif&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Stadtgliederung von Bad Laasphe mit Ortsteilen&lt;br /&gt;
| Bild                   = OrtBanfe.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme von Banfe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Banfe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Wittgensteiner Platt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Bonfe&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Stadtteil]] von [[Bad Laasphe]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kreis Siegen-Wittgenstein]]. Zum Ort gehören die Siedlungen [[Heiligenborn (Bad Laasphe)|Heiligenborn]] und [[Lindenfeld (Bad Laasphe)|Lindenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Banfe liegt im südlichen [[Wittgensteiner Land]], etwa 4,5&amp;amp;nbsp;km westsüdwestlich der Kernstadt von Bad Laasphe. Nachbarorte sind, von Norden beginnend im Uhrzeigersinn: [[Herbertshausen]], [[Laaspherhütte]], Bad Laasphe, [[Hesselbach (Bad Laasphe)|Hesselbach]] und [[Bernshausen (Bad Laasphe)|Bernshausen]]. Das Dorf ist im Osten vom Wartholz-, Katzen- und Hasenkopf, im Südosten vom [[Kleiner Ahlertsberg|Kleinen]] und [[Großer Ahlertsberg|Großen Ahlertsberg]] sowie im Westen vom Inthalberg umgeben. Im Ortskern münden erst der [[Auerbach (Banfe)|Auerbach]] und dann der [[Godelsbach]] in die [[Banfe (Lahn)|Banfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungen ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung Banfes liegen Siedlungen &amp;#039;&amp;#039;Heiligenborn&amp;#039;&amp;#039;, ein Gehöft nahe der Ilsequelle etwa 5,6 km südwestlich des Dorfes, und &amp;#039;&amp;#039;Lindenfeld&amp;#039;&amp;#039;, eine Ansiedlung zwischen Feudingen und Heiligenborn etwa 2,5 km westlich von Banfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Banfe wurde im Jahre 1268 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Wrede: &amp;#039;&amp;#039;Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein.&amp;#039;&amp;#039; N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1927, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heimatforscher sind sich darüber einig, dass Banfe aber älter ist&amp;amp;nbsp;– und sogar zu den ältesten Siedlungen im ehemaligen [[Kreis Wittgenstein]] gehört. Der Name Banfe lässt sich aus dem [[Keltische Sprachen|Keltischen]] ableiten und hat die Bedeutung von „Mordwasser“. Auch weisen zahlreiche Bodenfunde, wie das [[Steinbeil (Steinzeit)|Steinbeil]] aus der „Wachtel“ (Waldstück in Banfe) sowie Topf- und Schüsselfragmente aus dem durch im Dorf fließenden „Auerbach“, auf eine frühgeschichtliche Besiedlung hin. Die gefundenen Stücke gelten als Beweis dafür, dass bereits vor 4000 und 2000 Jahren in Banfe gesiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1806 gehört Banfe zur [[Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Hohenstein]]. Von 1806 bis 1816 gehört es zu Hessen-Darmstadt, seit 1816 zur preußischen [[Provinz Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banfe bildete bis 1844 den gleichnamigen Schulzenbezirk zur Verwaltung der Orte Banfe, Herbertshausen und [[Heiligenborn (Bad Laasphe)|Heiligenborn]]. Seit 1845 umfasst das neu gegründete Amt Banfe die Dörfer des ehemaligen Schulzenbezirks und zusätzlich noch [[Fischelbach]], Hesselbach, Bernshausen, [[Saßmannshausen]], [[Bermershausen]], [[Holzhausen (Bad Laasphe)|Holzhausen]], [[Puderbach (Bad Laasphe)|Puderbach]], [[Niederlaasphe]] und [[Kunst Wittgenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Banfe gehört seit der Durchführung des [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]]es am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 zur Stadt Bad Laasphe im Kreis Siegen-Wittgenstein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=337f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Banfe gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule. Das Gebäude wurde im Jahr 1904 errichtet. Das [[Heimatmuseum Banfetal]] wurde 1965 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorfleben wird stark von den Vereinen geprägt, dazu gehören die „Wander- und Heimatfreunde Banfetal e.&amp;amp;nbsp;V.“, die neben der Ausrichtung von Volkswanderungen auch für Umwelt- und Landschaftspflege Verantwortung übernehmen, der VfB Banfe, der MGV Banfe, der Frauenchor Banfe, die Thekenmannschaft „Zur Post“, der [[Spielmannszug]] Banfetal, die Schützenkameradschaft Banfe 1872 e.&amp;amp;nbsp;V. und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelische Kirche Banfe}}&lt;br /&gt;
1492 wird die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche wurde auf einem kleinen Hügel errichtet, der zwischen den Bächen Banfe und Godelsbach liegt. Ein Teil dieser Kirche ist Ostern 1872 eingestürzt, was zur Schließung der Kirche führte. 1876 wurde mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen. Sie wurde 1877 fertiggestellt und am 18. Dezember 1877 eingeweiht. Im ehemaligen [[Kirchenkreis Wittgenstein]] war sie die einzige Kirche mit zwei Türmen („Banfer Dom“). Diese beiden Türme an der westlichen Gebäudeseite haben eine Höhe von 20,05&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Ein moderner Kunstrasen-Sportplatz befindet sich in Banfe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vfb-banfe.de/index.php/verein/sportplatz/kunstrasenplatz |titel=Kunstrasenplatz |hrsg=vfb-banfe.de |zugriff=2015-11-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151121081829/http://www.vfb-banfe.de/index.php/verein/sportplatz/kunstrasenplatz |archiv-datum=2015-11-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Banfe wird noch von einigen Familien Landwirtschaft in [[Nebenerwerb]] betrieben. Die Firma [[Walter Klein Wuppertal]] hatte eine Niederlassung in dem Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgung ===&lt;br /&gt;
1898 wurde eine [[Wasserleitung]] für Banfe gebaut. Seit 1921 begann die [[Elektrifizierung]] im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Arnsberg#L 718|Landesstraße&amp;amp;nbsp;718]], die einige Kilometer östlich in Bad Laasphe in die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;62]] mündet. Ferner beginnt die [[Liste der Kreisstraßen im Kreis Siegen-Wittgenstein#K 17|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;17]] in Banfe und führt nach [[Feudingen]] bzw. [[Heiligenborn (Bad Laasphe)|Heiligenborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windpark Hesselbach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Windpark Hesselbach - 8 WKA.JPG|mini|Ortschaft Banfe (links und rechts) mit Teilen des Windparks Hesselbach auf Ausläufern von Wartholzkopf (links) und [[Großer Ahlertsberg|Großem Ahlertsberg]] (rechts)]]&lt;br /&gt;
Seit 2013 liegt auf der Gemarkung Banfe ein Teil des [[Windpark Hesselbach|Windparks Hesselbach]] mit acht Windkraftanlagen vom Typ [[Vestas Wind Systems|Vestas]]&amp;amp;nbsp;V112 mit einer Gesamtleistung von 18&amp;amp;nbsp;MW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Banfe}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-badlaasphe.de/ Ortsbeschreibung auf der Homepage Bad Laasphes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werner Schmidt, Eckhard Linke (Hg.) Heimatbuch Banfetal, Selbstverlag der Wanderfreunde Banfetal, Bad Laasphe-Banfe 1987.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Bauer (Heimatforscher)|Eberhard Bauer]]: Was berichten die beiden ältesten Banfer Urkunden? In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, Jg. 67 (1979), Bd. 43, Heft 3, S. 90–97.&lt;br /&gt;
* Eckhard Linke: Heimatmuseum Banfetal, in: Wittgenstein, Jg. 78 (1990), Bd. 54, Heft 2, S. 50–56.&lt;br /&gt;
* Ders.: Aus der Schulgeschichte von Banfe und Herbertshausen, in: Wittgenstein, Jg. 79 (1991), Bd. 55, Heft 3, S. 82–96 und Wittgenstein, Jg. 79 (1991), Bd. 55, Heft 4, S. 136–146.&lt;br /&gt;
* Ders.: Sprichwörtlichem, Redewendungen und Redensarten im Heimatmuseum Banfetal auf der Spur, in: Wittgenstein, Jg. 84 (1996), Bd. 60, Heft 4, S. 135–142.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Karl Mehldau]]: Hauschroniken Banfe, in: Haus- und Familien-Chroniken Banfetal 1575 – 1875, Bad Laasphe 2015, S. 18–55.&lt;br /&gt;
* Hans Pez: Zur Ortsgeschichte des Dorfes Banfe, in: Das schöne Wittgenstein, Laasphe 1928, H. 2, S. 67–69.&lt;br /&gt;
* Ders.: Der Ecke-Hof und seine Geschlechter, Wittgensteiner Heimatbuch, Laasphe 1938, S. 143–150.&lt;br /&gt;
* Ders.: Der große Brand von Banfe, Das schöne Wittgenstein, Laasphe 1928, H. 1, S. 18–19.&lt;br /&gt;
* Werner Schmidt: Inschriften an Banfer Fachwerkhäusern, in: Wittgenstein, Jg. 49 (1961), Bd. 25, Heft 1, S. 23–26 und Wittgenstein, Jg. 50 (1962), Bd. 26, Heft 3, S. 108–113.&lt;br /&gt;
* Ders.: Der letzte Banfer Postillion, in: Wittgenstein, Jg. 56 (1968), Bd. 32, Heft 2, S. 85–93.&lt;br /&gt;
* Ders.: 100 Jahre Banfer Kirche 1877–1977, Banfe 1977.&lt;br /&gt;
* [[Werner Wied]]: Die Geschichte des Banfetals vom Mittelalter bis zum Beginn der Neuzeit, in: Heimatbuch Banfe, Bad Laasphe Banfe 1987, S. 58–126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Laasphe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7763163-8|VIAF=6195147484251849360008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Bad Laasphe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Siegen-Wittgenstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1329]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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