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	<title>Bandelwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:08:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bandelwerk&amp;diff=234068&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-05-12T06:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Eysler Bandelwerk.jpg|mini|Ornamentales Vorlagenblatt im Bandelwerkstil von Johann Leonhard Eysler, [[Nürnberg]], um 1715]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bandelwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bandlwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Symmetrie (Geometrie)|symmetrisches]], flächiges [[Ornament]] aus der ersten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, das seinen Namen von den markanten, stets gleichbleibend breiten Bändern bekommen hat, die sich überschneiden und oft abrupt ihre Richtung ändern. Sie laufen in flächig ausgebreitete [[Volute]]n oder Blätter aus, daher auch der süddeutsche Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laub- und Bandlwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für diese Dekorationsweise. Es ähnelt der [[Arabeske]] und verwendet auch [[Akanthus (Ornament)|Akanthuslaub]], allerdings sind die blattbürtigen Ranken durch feine geschwungene Bänder ersetzt und mit Blüten und anderem Beiwerk geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Anregern und Vorläufern gehören die [[Maureske|Bandmauresken]] und das niederländische [[Schweifwerk]] des 16. Jahrhunderts sowie italienische [[Groteske (Ornament)|Grotesken]]. Unmittelbare  Wurzeln des Bandlwerkornaments liegen in der französischen Kunst bei den Ornamentstechern [[Jean Bérain der Ältere|Bérain]] und [[Daniel Marot|Marot]] in den Jahrzehnten um 1700. Weite Verbreitung auch außerhalb der Hofkunst fand es besonders in der Zeit des [[Régence]] um 1715–1730 in [[Frankreich]]. Vermittelt durch französische [[Kupferstich|Stichwerke]], vor allem die erst 1711 publizierten Arbeiten Berains, wurde der Dekorationsstil schon bald in Deutschland aufgegriffen. [[Paul Decker]] (Laub-, Bandel und Groteschgen-Werk, vor 1713) und [[Johann Jacob Biller]] (Schlingen und Bandelwerk, vor 1723) trugen zur Vermittlung bei, ebenso Abraham [[Drentwett]] und andere [[Augsburg]]er Vorlagenstecher. Zwischen etwa 1730 und 1745 wurde das Bandelwerk, der französischen Entwicklung folgend, auch in Deutschland von den asymmetrischen und weniger „geordneten“ [[Rocaille]]n abgelöst, die dem [[Rokoko]] seinen plastischeren, bewegteren Charakter gaben. In einigen Landschaften [[Österreich]]s dagegen blieb das Bandelwerk bis gegen Ende des Jahrhunderts vorherrschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den frühesten in diesem Stil geschmückten Bauwerke gehört das [[Schloss Belvedere]] von [[Johann Lucas von Hildebrandt]] (1716/1722). Besonders beliebt war der Bandlwerkstil in der Wandgestaltung von Innenräumen, also  dort, wo Felder von Wänden, [[Paneel]]en, [[Deckenmalerei|Plafonds]], [[Pilaster]]n und [[Supraporte]]n in Malerei oder [[Stuck]] zu gestalten waren. Wegen seiner fast ausschließlichen Eignung zur Füllung flacher, rechteckiger Felder ist die kunsthandwerkliche Verwendung beschränkt auf entsprechende Anwendungen, zum Beispiel die Lederprägung auf Bucheinbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ab der [[Renaissance]] bis zum [[Klassizismus]] verwendeten, mehr oder weniger naturalistischen Schmuckformen der Bandschleifen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lotte Pulvermacher-Egers|Lotte Pulvermacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Bandschleife&amp;#039;&amp;#039;, in: Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte, Bd. I (1937), Sp. 1437–1438; auch digital in: RDK Labor [https://www.rdklabor.de/w/?oldid=88584 Bandschleife]&amp;lt;/ref&amp;gt; und flatternden Bänder an [[Feston]]s und anderen, zuweilen von [[Putto|Putten]] getragenen Frucht- und Blütengehängen sollten korrekterweise nicht als &amp;#039;&amp;#039;Bandelwerk&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;170&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  BeihingenAmanduskircheKassettendecke.jpg|Einfaches Bandelwerk an einer Kirchendecke&lt;br /&gt;
  Freiberg a.N. - Beihingen - Amanduskirche - Chorraum - Malereien am Südfenster.jpg|Einfaches Bandelwerk in einer [[Laibung|Fensterlaibung]]&lt;br /&gt;
  Waldsassen Kloster Bibliothek 1.JPG|[[Stiftsbibliothek Waldsassen]], Deckenstuck von [[Jacopo Appiani]], um 1730.&lt;br /&gt;
  Bamberg-Obere Pfarre-378-Bandelwerk-2018-gje.jpg|[[Obere Pfarre (Bamberg)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Bleibaum]]: &amp;#039;&amp;#039;Bandelwerk (Laub- und Bandelwerk).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band I, 1937, Sp. 1429–1436 ([https://www.rdklabor.de/w/?oldid=89321 RDK Labor]).&lt;br /&gt;
* Günter Irmscher: &amp;#039;&amp;#039;Das Laub- und Bandlwerk. Zur Geschichte eines vergessenen Ornaments.&amp;#039;&amp;#039; In: Barockberichte 3 (1991), S. 73–116 ([https://www.salzburgmuseum.at/fileadmin/Salzburg_Museum/06_Service/Publikationen/03_Barockberichte/Pdfs_Barockberichte/BB_03/Irmscher__Laub-und_Bandlwerk_klein.pdf Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Günter Irmscher: &amp;#039;&amp;#039;Ornament in Europa 1400–2000.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2005, S. 130–137.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Laub- und Bandelwerk|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4143980-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanisches Ornament]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wandmalerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Rokoko)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ornament]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buntpapier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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