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	<title>Bandbremse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:34:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bandbremse&amp;diff=329128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schiefbauer: lütt</title>
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		<updated>2025-11-23T12:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lütt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:L-Bremse1.png|mini|Außenbandbremse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skoda-museum-mlada-boleslav-rr-120.jpg|mini|Außenbandbremse&amp;lt;br /&amp;gt; [[Laurin &amp;amp; Klement Typ&amp;amp;nbsp;1]] (1899)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Band-brake (for bicycle rear wheel)c.jpg|mini|Außenbandbremse am Fahrrad]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bandbremse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mechanische Reibungs[[bremse]], bei der im Gegensatz zur [[Backenbremse]] ein Band um oder in einer [[Bremstrommel|Trommel]] geschlungen wird. Die Bremswirkung entsteht durch die [[Reibung]] zwischen Trommel und Band. Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
* die Außenbandbremse – das Bremsband wird außen um die Bremstrommel geschlungen; sie wird in diesem Artikel vorrangig beschrieben&lt;br /&gt;
* die [[Innenbandbremse]] – das Bremsband wird von innen an die Bremstrommel gepresst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Automobile ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Bandbremse ist eng verknüpft mit der [[Geschichte des Automobils]]. Der [[Benz Patent-Motorwagen Nummer&amp;amp;nbsp;1]] von&amp;amp;nbsp;1886 hatte an der [[Vorgelegewelle]] eine Trommel, um die ein Bremsband geschlungen war – die erste Bandbremse beim Automobil.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf von Fersen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Automobiltechnik. Personenwagen.&amp;#039;&amp;#039; VDI Verlag, 1986, ISBN 3-18-400620-4, S. 398.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1889 folgte Daimlers Stahlradwagen mit einer Außenbandbremse.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Reif: &amp;#039;&amp;#039;Bremsen und Bremsregelsysteme.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg &amp;amp; Teubner Verlag, 2010, ISBN 978-3-8348-9714-5, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Außenbandbremsen in Europa bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kaum noch als [[Betriebsbremse]]n in&amp;amp;nbsp;Pkw eingebaut, sondern durch [[Trommelbremse|Innenbackenbremsen]] ersetzt wurden, blieben sie in den USA bis 1927 das herrschende Bremsprinzip.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf von Fersen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Automobiltechnik. Personenwagen.&amp;#039;&amp;#039; VDI Verlag, 1986, ISBN 3-18-400620-4, S. 400.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings wirkte die Bandbremse weiterhin bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Feststellbremse]] auf die [[Kardanwelle]], z.&amp;amp;nbsp;B. bei allen [[Opel]]-Pkw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motorräder ===&lt;br /&gt;
Erste Außenbandbremsen beim [[Motorrad]] erschienen 1899 beim [[Laurin &amp;amp; Klement Typ&amp;amp;nbsp;1]] am Vorderrad,&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Bartsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Motorradtechnik.&amp;#039;&amp;#039; VDI Verlag, 1987, ISBN 3-18-400757-X, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1901 lieferte [[NSU Motorenwerke]] das erste Serienmodell mit einer Außenbandbremse aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schneider: &amp;#039;&amp;#039;NSU im Bild – Motorräder seit 1900.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-02063-7, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gefederten [[Vorderradaufhängung (Kraftrad)|Vorderradaufhängungen]] verschwand die Bandbremse an der [[Lenkachse]] (bei den NSU-Motorenwerken 1906), während sie am Hinterrad von verschiedenen Herstellern bis in die 1920er Jahre eingebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Wirkung ==&lt;br /&gt;
Das Band kann aus [[Stahl]], [[Textil]] oder [[Leder]] sein, aber auch ein Seil oder ein profiliertes Band ähnlich einem [[Keilriemen]]. Dabei wird jeweils ein Ende an einem [[Festpunkt]] befestigt und am anderen Ende durch ein Gewicht, eine Feder oder einen etwa durch Muskelkraft betätigten [[Seilwinde|Seilzug]] belastet. Dadurch kann die Bremswirkung genau eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei Backenbremsen hängt die Bremswirkung von der Drehrichtung ab: in einer Richtung wirkt die Bandbremse fast [[Selbsthemmung|selbsthemmend]], was zu großen Belastungen führen kann. Mit Kenntnis der Bandzugkräfte kann das [[Bremsmoment]] durch Anwendung der [[Euler-Eytelwein-Formel]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;Seilreibungsformel&amp;#039;&amp;#039;) bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahnradtriebgestell MGB-HGe104 2013.jpg|mini|[[Drehgestell]] einer [[HGe 4/4 II|Zahnradlokomo&amp;amp;shy;tive der Matterhorn-Gotthard-Bahn]] mit Getriebekasten, Zahnrad und zwei Bandbremsen (von links nach rechts)]]&lt;br /&gt;
Außenbandbremsen werden heute noch für geringe Bremsleistungen eingesetzt, z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Textilmaschine]]n- oder im [[Kranbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die früher im Fahrzeugbau –&amp;amp;nbsp;allerdings nur als Feststellbremse&amp;amp;nbsp;– verwendete [[Kardanbremse]] beruht auf diesem Prinzip. Frühere [[Automatikgetriebe]] hatten Bandbremsen zum Festbremsen der [[Hohlrad|Hohlräder]], heute werden hierfür Lamellenbremsen (Funktion wie [[Lamellenkupplung]]en) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der See- und Binnenschifffahrt werden [[Ankerwinde]]n mit Bandbremsen ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ausführung als Brems-[[Dynamometer]] dient die Bremse zur [[Leistungsmessung]] rotierender [[Welle (Maschinenelement)|Wellen]]. Dazu wirkt eine auf die Welle aufgelegte Bremse, die Leistung kann aus dem gemessenen Drehmoment und der [[Drehzahl]] errechnet werden. Am gebräuchlichsten ist der [[Pronyscher Zaum|Pronysche Bremszaum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Triebfahrzeug]]en von [[Zahnradbahn]]en dient die Bandbremse als Reserve-Bremssystem, die als geschwindigkeitsüberwachte [[Druckluftbremse (Eisenbahn)|Druckluftbremse]] beim Ausfall der Betriebsbremse den Zug zum Stillstand bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Kinderlaufrad|Kinderlaufräder]] werden mit Bandbremsen ausgestattet, die als [[Handbremse]] auf das Hinterrad wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anwendungsbeispiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; am [[Schwungrad]] einer [[Dampfmaschine]]:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Freiberg Alte Elisabeth Bandbremse LvT.JPG|Festpunkt des Lederbandes&lt;br /&gt;
   Freiberg Alte Elisabeth Krummzapfen LvT.JPG|Zu bremsendes Schwungrad&lt;br /&gt;
   Freiberg Alte Elisabeth Bandbremse LvT 2.JPG|Zugpunkt des Lederbandes mit [[Gewindestange]] zum Justieren der Bandlänge&lt;br /&gt;
   Freiberg Alte Elisabeth Bandbremse LvT 3.JPG|Hebel mit Pedal zur Betätigung der Bandbremse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers-1905 |Lemma=Bremsen |BK-Nummer=2 |Band=3 |Seite=383 |SeiteBis=387 |Kommentar=Fig.&amp;amp;nbsp;2, Bandbremse als „Differentialbremse“ von [[Napier &amp;amp; Son]] |zenoID=20006366449}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiefbauer</name></author>
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