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	<title>Bandasee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ShipMate2009: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-24T12:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Locatie Bandazee.PNG|mini|Lage der Bandasee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bandasee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Randmeer]] des [[Pazifischer Ozean|Pazifischen Ozeans]], inmitten der [[Indonesien|indonesischen]] Inselwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maluku Islands de.png|mini|links|Karte der Molukken und der Inseln des Bandabogens mit der Bandasee im Südwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aldeia de Berau, Atauro.jpg|mini|Küste der Bandasee bei [[Berau (Ort, Macadade)|Berau]] auf der Insel [[Atauro]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandasee dehnt sich etwa 1200 Kilometer von Westen nach Osten, von 122° bis 132° östlicher Länge, und etwa 600 Kilometer von Norden nach Süden, von 2° bis 8° südlicher Breite, aus. Die Fläche beträgt etwa 470.000 Quadratkilometer. Sie wird umrahmt von den [[Große Sundainseln|Großen Sundainseln]] im Westen, dem [[Bandabogen]] mit den [[Kleine Sundainseln|Kleinen Sundainseln]] im Süden und den [[Molukken]] im Norden und Osten. Sie geht im Norden in die [[Molukkensee]], im Nordosten in die [[Seramsee]], im Osten in die [[Arafurasee]], im Süden in die [[Timorsee]], im Südwesten in die [[Sawusee]] und im Westen in die [[Floressee]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Inseln an den Rändern der Bandasee sind [[Sulawesi]] mit [[Buton]] und [[Muna (Insel)|Muna]] im Westen, [[Buru]], [[Seram]] sowie [[Yamdena]], [[Timor]], [[Wetar]] und [[Flores (Indonesien)|Flores]] im Süden. Obwohl die Bandasee von tausenden felsigen Inseln umrandet wird und Schiffe dort vorsichtig navigieren müssen, ist sie in ihrer Mitte fast inselfrei; zu erwähnen sind die [[Banda-Inseln]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Tiefseebecken]] der Bandasee ist bis zu 5800 Meter tief. Die tiefste Stelle liegt aber im Osten der Bandasee mit dem [[Webertief]] (7440 Meter). Die Timoresen nennen die ruhige Bandasee &amp;#039;&amp;#039;Tasi Feto&amp;#039;&amp;#039;, das Frauenmeer, im Gegensatz zur rauen Timorsee, dem &amp;#039;&amp;#039;Tasi Mane&amp;#039;&amp;#039;, das Männermeer.&amp;lt;ref&amp;gt;Maeve McCusker, Anthony Soares Soares: &amp;#039;&amp;#039;Islanded Identities: Constructions of Postcolonial Cultural Insularity&amp;#039;&amp;#039;, S. 170, 2011, ISBN 90-420-3406-8&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vulkanismus, Erdbeben und Tsunamis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BandaSeaPlate.png|mini|links|Übersicht über die [[Plattentektonik]] im Gebiet der Bandasee]]&lt;br /&gt;
Die Bandasee gilt als [[Seismik|seismisch]] aktives Gebiet und wird regelmäßig von [[Erdbeben]] erschüttert – zu nennen sind beispielsweise in jüngerer Zeit Erdbeben in den Jahren 1938, 2005, 2009 sowie im August und Oktober 2014. Darüber hinaus können sich im Rahmen dieser Erdbeben auch [[Tsunami]]s und teils auch Bergstürze ereignen. Berichte hierüber reichen teilweise zurück bis ins 17. Jahrhundert. So verursachte etwa im Jahr 1629 ein schweres Beben mit einer [[Magnitude (Erdbeben)|Magnitudenstärke]] von geschätzt mindestens 8,2, dessen [[Epizentrum]] nahe [[Ambon (Insel)|Ambon]] lag, einen rund 15 Meter hohen Tsunami, der unter anderem auf den Banda-Inseln erhebliche Schäden verursachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zac Yung-Chun Liu, Ron A. Harris |url=https://web.archive.org/web/20211125085049/http://geology.byu.edu/home/sites/default/files/2013-liu-and-harris-1629-tsunami1.pdfe |titel=Discovery of possible mega-thrust earthquake along the Seram Trough from records of 1629 tsunami in eastern Indonesian region |datum=2013-02-22 |werk= |hrsg=Natural Hazards |abruf=2025-09-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres schweres Erdbeben ereignete sich im Februar 1674. Das Beben, erneut nahe Ambon, löste auf der Insel Bergstürze aus. Die Gesteinsmassen generierten beim Sturz ins Meer enorme Tsunamis, die entlang der Küstenlinien der nahen Inseln Abrandungshöhen von mehr als 90 Metern erreicht haben sollen; so berichtete der [[Deutsches Kaiserreich|deutsche]] [[Geologie|Geologe]] und [[Paläontologie|Paläontologe]] [[Karl Martin (Geologe)|Karl Martin]] später, dass ihm im Kontext dieses Ereignisses bei seinen Reisen durch die [[Molukken]] Erzählungen von Wellen von 50 bis 60 [[Nautischer Faden|Faden]] Höhe (ca. 90 bis 108 Meter) zugetragen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Martin: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in den Molukken. In Ambon, den Uliassern, Seran (Ceram) und Buru&amp;#039;&amp;#039;. E. J. Brill. Leiden 1903, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich kamen durch diese Tsunamis rund 2.300 Menschen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ignatius R. Pranantyo, P. Cummins u. a. |url=https://www.researchgate.net/publication/337997950_The_1674_Ambon_Tsunami_Extreme_Run-Up_Caused_by_an_Earthquake-Triggered_Landslide |titel=The 1674 Ambon Tsunami: Extreme Run-Up Caused by an Earthquake-Triggered Landslide |datum=2020 |werk= |hrsg=Pure and Applied Geophysics |abruf=2025-09-20 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Atlas_pittoresque_pl_114.jpg|mini|Der Vulkan Banda Api auf einer Lithographie aus dem Jahr 1846]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den November 1852 lässt sich ein weiteres Tsunamiereignis nachweisen, als ein Seebeben mit einer [[Magnitude (Erdbeben)|Magnitudenstärke]] von geschätzt bis zu 8,8, wobei das Epizentrum nahe der Insel [[Banda Neira]] lag, einen Tsunami von über acht Metern Höhe auslöste, der unter anderem die Küsten von Banda Neira, [[Banda Besar]] und [[Seram]] verwüstete und etwa 60 Menschen das Leben kostete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ngdc.noaa.gov/hazel/view/hazards/tsunami/event-more-info/799 |titel=On This Day: 1852 Banda Sea |datum=6. April 2022 |werk= |hrsg=NOAA National Centers for Environmental Information |abruf=2025-09-20 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einigen der Inseln gibt es aktive Vulkane, so beispielsweise den am nördlichen Ende des [[Bandabogen]]s liegenden [[Banda Api]], bei dessen letzter großen Eruption im Jahr 1988 mehr als 6000 Menschen von den umliegenden Inseln zeitweise evakuiert werden mussten, oder den [[Gunungapi]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NetherlandsNewGuinea-1916.jpg|hochkant=1.8|mini|Schiffsverbindungen in der Bandasee vor dem Ersten Weltkrieg&amp;lt;br&amp;gt;Auf der Karte: links etwas unterhalb der Mitte]]&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt der ersten Besiedelungen des Archipels der Bandasee durch den Menschen liegt im Dunkeln,&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Mesenhöller: &amp;#039;&amp;#039;Der Reiz der Nelken&amp;#039;&amp;#039;. In: GEO Epoche Nr. 109: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Südostasiens. Von Thailand bis Indonesien&amp;#039;&amp;#039;. (2021), S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; es wird jedoch zugleich vermutet, dass erste menschliche Wanderungen in das betreffende Gebiet beziehungsweise in das südliche Südostasien hinein vor etwa 60.000 Jahren stattgefunden haben könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roscoe Stanyon, Marco Sazzini u. a. |url=https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2687770/ |titel=Timing the first human migration into eastern Asia |datum=2009-02-06 |werk= |hrsg=United States National Library of Medicine, Bethesda |abruf=2025-12-24 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste direkte Nachweise einer menschlichen Besiedelungsaktivität finden sich für die Zeit um 8.000 v. Chr., unter anderem auf der Insel [[Ai (Banda-Inseln)|Ai]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter V. Lape |url=https://faculty.washington.edu/plape/pubs/Antike%20Welt%202013%20final.pdf |titel=Die erste Besiedlung auf den Banda-Inseln |datum=2013 |werk= |hrsg=Antike Welt |abruf=2025-12-24 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus lässt sich nachweisen, dass bereits um 200 v. Chr. [[Gewürznelkenbaum|Gewürznelken]] aus der Region im [[Han-Dynastie|chinesischen Han-Reich]] bekannt waren,&amp;lt;ref&amp;gt;Mesenhöller: &amp;#039;&amp;#039;Der Reiz der Nelken&amp;#039;&amp;#039;, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; was den Rückschluss erlaubt, dass um diesen Zeitpunkt bereits eine Handelsverbindung zwischen der Bandasee und China bestanden haben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dortigen Gesellschaften vor der Ankunft der Europäer waren vermutlich lokal organisierte Stammesverbände, denen hochstehende und wohlhabende Händleroligarchen, sogenannten [[Orang Kaya]]s, vorstanden. Diese Stammesverbände waren indessen nicht geeint und blieben zumeist auf einzelne Inseln beschränkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Europäer erreichten die Bandasee im Jahr 1511, als [[Königreich Portugal|portugiesische]] Seefahrer unter [[António de Abreu]] die Inselwelt erkundeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Pemsel: &amp;#039;&amp;#039;Seeherrschaft. Eine maritime Weltgeschichte von den Anfängen bis 1850&amp;#039;&amp;#039;. 1. Band. Weltbild-Verlag, Augsburg 1995, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Portugiesen waren es auch, die dann dort – die Molukken wurden später auch als die [[Gewürzinseln]] bezeichnet – im Jahr 1512 erste Handelsposten einrichteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistoryBanda&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Hägerdal |url=https://oxfordre.com/asianhistory/display/10.1093/acrefore/9780190277727.001.0001/acrefore-9780190277727-e-814 |titel=History of the Banda Sea |datum=2024-01-30 |werk= |hrsg=Oxford University Press |abruf=2025-09-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre koloniale Präsenz konnten die Portugiesen fast das ganze 16. Jahrhundert über weitgehend absichern. Erst nach 1580, als im Rahmen der [[Iberische Union|Iberischen Union]] auch die portugiesischen Kolonialgebiete unter die Kontrolle [[Habsburg]]s gefallen waren (und die damit in die Auseinandersetzungen zwischen Habsburg und den anderen europäische Mächten hineingezogen wurden), wurden auch die südostasiatischen Besitzungen Portugals zunehmend von anderen europäischen Kolonialmächten angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1599 erfolgten im Gebiet der Bandasee erste Gründungen von Handelsposten durch [[Elisabethanisches Zeitalter|englische]] und vor allem [[Republik der Vereinigten Niederlande|niederländische]] Seefahrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistoryBanda&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verlauf des 17. Jahrhunderts konnten dann die Niederländer mit ihrer [[Niederländische Ostindien-Kompanie|Niederländischen Ostindien-Kompanie]] sich durchsetzen und ihre Vorherrschaft im dortigen Gebiet sowie auf der sogenannten [[Gewürzroute]] etablieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistoryBanda&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Landnahme seitens der Niederländer, die im Schwerpunkt zwischen 1609 und 1621 erfolgte, geschah jedoch nicht ohne Gewalt. Nachdem im Mai 1609 eine Delegation von mehr als 40 Personen unter Führung des niederländischen Admirals Pieter Willemsz Verhoeff, die den Bau einer Festungsanlage auf der Insel [[Banda Neira]] (siehe [[Fort Nassau]]) hätte aushandeln sollen, von lokalen Stämmen – die (durchaus berechtigterweise) die Übernahme des lukrativen [[Muskatnussbaum|Muskatnusshandels]] durch die Niederländer befürchteten – überfallen und niedergemetzelt worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;Vincent C. Loth: &amp;#039;&amp;#039;Pioneers and Perkeniers: The Banda Islands in the 17th Century&amp;#039;&amp;#039;.  University of Hawaii. Honolulu 1995, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; eroberten die Niederländer unter Führung von Generalgouverneur [[Jan Pieterszoon Coen]] in einem brutal geführten [[Kolonialkrieg]] die gesamte Inselwelt der Bandasee. Es wird geschätzt, dass dabei bis 1621 rund 14.000 Menschen beziehungsweise rund 90 Prozent der Einwohner der [[Banda-Inseln]] getötet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ardi Tri Yuwono, Gijsbert Ter Braake |url=https://www.researchgate.net/publication/393505389_Conquest_of_the_Banda_Islands_by_the_Vereenigde_Oostindische_Compagnie_1609-1621 |titel=Conquest of the Banda Islands by the Vereenigde Oostindische Compagnie (1609–1621) |datum=2025 |werk= |hrsg=ResaerchGate |abruf=2025-09-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angesichts dieses doch beträchtlichen Bevölkerungsrückganges wird den niederländischen Feldzügen auf den Banda-Inseln in der Forschung teils auch ein [[Völkermord|genozidaler]] Charakter unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ned Blackhawk, Ben Kiernan u. a. |url=https://www.cambridge.org/core/books/abs/cambridge-world-history-of-genocide/genocide-in-the-spice-islands/FB91452701BB794181164C59D08C659C |titel=Genocide in the Spice Islands. The Dutch East India Company and the Destruction of the Banda Archipelago Civilisation in 1621 |datum=2023-06-23 |werk= |hrsg=Cambridge University Press |abruf=2025-09-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der Niederländischen Ostindien-Kompanie 1799 und der Übernahme von deren Besitzungen im Jahr 1816 durch die [[Königreich der Niederlande|niederländische Krone]], wurde die Bandasee mit ihrer Inselwelt offiziell Teil der Kolonie [[Niederländisch-Indien]]. Die Bandasee wurde während der niederländischen [[Siboga-Expedition]] (1899 bis 1900) detailliert [[Hydrologie|hydrologisch]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bot die niederländische [[Koninklijke Paketvaart Maatschappij|KPM]] viele Schiffsverbindungen zwischen den Inseln der Bandasee und benachbarten Gebieten an. Der [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutsche Lloyd]] betrieb eine Linie von [[Madang|Friedrich-Wilhelmshafen]] in [[Deutsch-Neuguinea]] über [[Banda-Inseln|Banda]] und [[Ambon (Stadt)|Ambon]] nach [[Makassar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] beziehungsweise im Kontext des [[Pazifikkrieg]]s eroberten zwischen Mai und Juli 1942 [[Japanisches Kaiserreich|japanische]] Streitkräfte die gesamte Inselwelt der Bandasee (siehe [[Japanische Invasion der Molukken]]), wobei die Banda-Inseln bereits am 8. Mai 1942 unter japanische Kontrolle gefallen waren. Der Archipel blieb bis Kriegsende 1945 (siehe [[Kapitulation Japans]]) unter japanischer Besatzung. Nach 1945 gelangte die Bandasee wieder zeitweilig unter niederländische Vorherrschaft, welche schließlich 1949 mit der [[Indonesischer_Unabhängigkeitskrieg#Unabhängigkeit_1949|indonesischen Unabhängigkeit]] ihr Ende fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Banda Sea|Bandasee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=-5.364088|EW=127.211528|type=waterbody|dim=1200000|region=XP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bandasee| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meer (Australasiatisches Mittelmeer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Indonesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Osttimor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ShipMate2009</name></author>
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