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	<title>Bamiyan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-07T11:05:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Verwaltungseinheit&lt;br /&gt;
| BREITE = 34.8&lt;br /&gt;
| LÄNGE =  67.2&lt;br /&gt;
| NAME               =&lt;br /&gt;
| AMT-NAME           = {{fa|بامیان}}&lt;br /&gt;
| BILD-LAGE          = Bamyan in Afghanistan.svg&lt;br /&gt;
| BILD-LAGE-BREITE   = 250px&lt;br /&gt;
| BILD-LAGE-IMAGEMAP = Imagemap Afghanistan1&lt;br /&gt;
| HAUPTSTADT         = [[Bamiyan (Stadt)|Bamiyan]]&lt;br /&gt;
| FLÄCHE             = 18029&lt;br /&gt;
| EINWOHNER          = 513190&lt;br /&gt;
| STAND              = 2022&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSIA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ISO-CODE           = AF-BAM&lt;br /&gt;
| GRÜNDUNG           = 1964&lt;br /&gt;
| WWW                =&lt;br /&gt;
| WWW-SPRACHE        =&lt;br /&gt;
| CHEF               = Mohammad Tahir Zahir&lt;br /&gt;
| CHEF-TITEL         = Gouverneur&lt;br /&gt;
| PARTEI             =&lt;br /&gt;
| BILD1              = &amp;lt;!-- nicht relevant Bamyan_districts.png&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Distrikte in der Provinz Bamiyan (Stand 2005)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Afghan topo en.jpg|mini|250px|Topographische Karte Afghanistans]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bamiyan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, andere Umschriften &amp;#039;&amp;#039;Bamian&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bamyan&amp;#039;&amp;#039; ([[Paschtu]]/[[Persische Sprache|Dari]] {{fa|بامیان|d=Bāmiyān}}), ist eine [[Provinzen Afghanistans|Provinz Afghanistans]] mit einer Fläche von 18.029 Quadratkilometern und 513.190 Einwohnern (Stand: 2020).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSIA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://nsia.gov.af:8080/wp-content/uploads/2022/06/Estimated-1401-010_compressed.pdf |titel=Estimated Population of Afghanistan 2022-23 |hrsg=National Statistic and Information Authority Afghanistan |datum=2022-04 |seiten=41 |format=PDF; 1,8 MB |sprache=ps,fa,en |abruf=2022-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liegt im Zentrum des Landes in der Region [[Hazaristan|Hazaradschat]] (auch: Hazaristan). Ihre [[Bamiyan (Stadt)|gleichnamige Hauptstadt]] ist die größte Stadt im Hazaradschat und das kulturelle Zentrum der [[Ethnie]] der [[Hazara]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International bekannt wurde die Provinz vor allem durch die [[Buddha-Statuen von Bamiyan]], die 2001 unter dem [[Taliban]]regime zerstört wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] war das zentrale Afghanistan ein strategisch günstiger Ort, da es an der [[Seidenstraße]] lag und damit auf der Route der Händler zwischen dem antiken [[Mittelmeerraum]] (der [[Hellenismus|hellenistischen Staatenwelt]] und später dem [[Römisches Reich|römischen Reich]]) und [[Perserreich|Persien]] im Westen sowie [[China]] und [[Indien]] im Osten (siehe auch [[Indienhandel]]). Bamiyan war Haltepunkt vieler Reisender. Die griechischen, persischen und [[Buddhismus|buddhistischen]] Künste wurden hier zusammengeführt und bildeten einen einzigartigen Stil der gräko-buddhistischen Kunst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddha of Bamiyan.jpg|mini|Größere der beiden [[Buddha-Statuen von Bamiyan]] vor ihrer Zerstörung 2001 durch die [[Taliban]]]]&lt;br /&gt;
Bamiyan war Sitz mehrerer buddhistischer Klöster. Viele [[Buddha]]-Statuen wurden in den Fels gemeißelt. Diese Felsstatuen befanden sich nahe der Stadt Bamiyan im [[Bamiyan-Tal|Tal des gleichnamigen Flusses]]. Die [[Buddha-Statuen von Bamiyan|beiden größten Statuen]] maßen ohne ihre Nischen, in denen sie standen, 53 und 35 Meter in der Höhe. Heute sind nur noch ihre Nischen übrig. Die Nische der großen Skulptur, eigentlich [[Dipamkara]], vom Volke &amp;#039;&amp;#039;Khonuk But&amp;#039;&amp;#039;; {{faS|خنک بت}}(kalte oder weiße Statue) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Solsol&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Salsal&amp;#039;&amp;#039;; {{fa|صلصل}} (Licht scheint durch Universum) genannt, ist 58&amp;amp;nbsp;m hoch. Die Nische der kleineren, eigentlich [[Siddhartha Gautama]], vom Volke &amp;#039;&amp;#039;Sorkh But&amp;#039;&amp;#039;;{{fa|سرخ بت}} (rote bzw. glutrote Statue) bzw. {{fa|شاه مامه}}; &amp;#039;&amp;#039;Shahmama&amp;#039;&amp;#039; (Königinmutter) genannt, ist 38&amp;amp;nbsp;m hoch. Vor der völligen Zerstörung der Statuen im März 2001 durch die [[Taliban]] gab es bei der 53&amp;amp;nbsp;m hohen Statue eine Felstreppe&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/bildersturm-afghanische-taliban-enthaupten-riesen-statue-a-121601.html Spiegel-Online Kultur Taliban enthaupten Riesenstatue]&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Art [[Wendeltreppe]], über die man auf ihren Kopf gelangen, aufrecht stehen und auf die Gegend herunterblicken konnte.&lt;br /&gt;
Außerdem existiert trotz der Zerstörung noch ein großer Teil des riesigen Systems von &amp;#039;&amp;#039;Felstreppen, Nischen, Balkonen, Versammlungsräumen, Altarräumen mit Kuppeldecken und Wohnhöhlen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.giant-buddhas.com/de/synopsis Synopsis The Giant Buddhas]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Felshöhlen, mit Wasser- und Kanalisationssystem – Wasserspeicher aus der Schneeschmelze auf den 2500&amp;amp;nbsp;m hoch gelegenen Hochebenen des [[Hindukusch]] – wohnten schätzungsweise 3000 bzw. 5000 buddhistische Mönche. Heute wohnen in den Felsnischen und Höhlen ebenso eine Vielzahl von Hazara.&amp;lt;ref&amp;gt;https://othes.univie.ac.at/12702/1/2010-12-01_0309225.pdf Der buddhistische Höhlenkomplex von Bamiyan&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungszeit der Statuen wurde auf das 6. Jahrhundert n. Chr. datiert, als sich der Ort Bamiyan als Zwischenstation auf dem Handelsweg von Indien über den Hindukusch nach [[Sogdien]] entwickelte.  Die Buddhastatuen waren besondere Kennzeichen der Landschaft des Bamiyan-Tals, das mit seinen archäologischen Überresten von der [[UNESCO]] auf deren [[Weltkulturerbe]]-Liste geführt wird. Im März 2001 veranlasste das [[Taliban]]regime die Zerstörung der Statuen, die als Götzenbilder angesehen wurden. Die Zerstörung wurde mit [[Boden-Luft-Rakete|Boden-Luft-Artillerie]] und [[Sprengstoff]] vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Provinz wurde im Jahr 1964 neu gegründet. Zuvor gehörte das Gebiet zu den Provinzen [[Kabul (Provinz)|Kabul]] und [[Parwan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;iv, Iranica&amp;quot;&amp;gt;D. Balland: [http://www.iranicaonline.org/articles/bamian-town-in-central-afghanistan#pt4 &amp;#039;&amp;#039;BĀMĪĀN – iv. Modern province&amp;#039;&amp;#039;], auf: [[Encyclopædia Iranica]], abgerufen am 25. Oktober 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Veraltet | dieses Abschnitts | seit=2009}}&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Habiba Sarabi.jpg|mini|Habiba Sarabi, Gouverneurin (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute (2009) gilt Bamiyan als vergleichsweise friedlich und sicher. Wie in den übrigen Provinzen des Hazaradschat ist der Anbau von [[Schlafmohn]] zur [[Opium]]produktion kaum verbreitet. Die Gouverneurin, [[Habiba Sarabi]], ist landesweit die einzige Frau in diesem Amt. Die Provinz versucht, ihre kulturellen und landschaftlichen Reichtümer wieder für den Tourismus zu erschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ngm.nationalgeographic.com/2008/02/afghanistan-hazara/phil-zabriskie-text Phil Zabriskie: Hazaras: Afghanistan’s Outsiders], [[National Geographic]], Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Wo-Afghanistan-eine-Traumdestination-ist/story/24310146 David Nauer: Wo Afghanistan eine Traumdestination ist], August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Band-e-Amir-Seen]] sind seit 2009 als einziger Nationalpark Afghanistans ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. November 2016 fand ein [[Marathonlauf]] in Bamiyan statt, an dem erstmals Sportlerinnen teilgenommen haben.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Die Videoblogs der ARD-Korrespondenten |url=http://media.tagesschau.de/video/2016/1111/TV-20161111-0909-4301.webm.h264.mp4 |wayback=20161114054816  }} Dilli, Dilli - Geschichten aus Delhi von Markus Spieker, 11. November 2016, 9:13 Uhr, 8 min., abgerufen am 14. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Provinz Bamiyan gibt es den ersten und einzigen Skiclub Afghanistans.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=nPP8KkjlaKM &amp;#039;&amp;#039;Skifahren in Afghanistan – zwischen Kriegsgebiet und Schneeparadies.&amp;#039;&amp;#039;] WDR-Doku, 5. Dezember 2019 (Youtube-Video)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Provinz Bamiyan ist in folgende Distrikte gegliedert:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Bamiyan (Distrikt)|Bamiyan]]&lt;br /&gt;
* [[Kahmard]]&lt;br /&gt;
* [[Panjab (Distrikt)|Panjab]]&lt;br /&gt;
* [[Sayghan]]&lt;br /&gt;
* [[Shibar]]&lt;br /&gt;
* [[Warras]]&lt;br /&gt;
* [[Yakawlang]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:middle&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Districts of Bamyan Province.jpg|mini|hochkant=1.0|zentriert|Karte der 7 Distrikte]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Hackin|Joseph]] und [[Marie Hackin|Ria Hackin]]: &amp;#039;&amp;#039;Le site archéologiques de Bamyan. Guide du visiteur&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1934.&lt;br /&gt;
* Ivica Brnić, Florian Graf, Wolfgang Rossbauer, Christina Lenart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Venturing Permanence. The ETH House of Science in Bamiyan.&amp;#039;&amp;#039; Gta Verlag, Zürich 2012. ISBN 978-3-85676-210-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bamyan Province|Bamiyan}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bamiyan-development.org/ Community-Portal für den Erhalt und Wiederaufbau des kulturellen Erbes der Bamiyan-Region]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20131216093835/http://www.unibw.de/bauv5/forschung/abgeschlossene_forschungsvorhaben/buddha/index_html Untersuchung von Zustand und Stabilität der Felsnischen der Buddha-Statuen von Bamiyan, Expertengruppe ICOMOS und Universität der Bundeswehr München, 2002]&lt;br /&gt;
* [https://atelierschoeller-kabul.blogspot.de/2010/05/mittwoch-5-mai.html Untersuchung sowie Konservierung und Restaurierung der Decken- und Wandmalereien im Pavillon Kuti-e Baghtscha im Präsidentenpalast in Kabul (Afghanistan), finanziert durch die ARG Afghan Rehabilitation Group, das Auswärtige Amt und die Gerda Henkel Stiftung 2010]&lt;br /&gt;
* [http://blog.theflowerraj.org/2011/02/the-bamian-buddhas-alis-dragon-kohr-i-baba-pass/ &amp;#039;&amp;#039;(…) until having climbed a steep rock staircase cut deep inside a cliff we emerged onto the top of the head of the Buddha.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Provinzen Afghanistans}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4692337-8|LCCN=n86066473|VIAF=244748978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bamiyan| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz in Afghanistan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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