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	<title>Bamenohl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bamenohl&amp;diff=683745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-02-27T18:09:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Bamenohl&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Finnentrop&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/09/55/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/59/03/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 237&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 320&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2735&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.finnentrop.de/Leben-Wohnen/Leben/Gemeindeportrait/ Gemeinde Finnentrop: Einwohnerstatistik 2024], abgerufen am 27. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 57413&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02721&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Bamenohl Ortskern 2007.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortskern mit [[St. Joseph (Bamenohl)|St. Joseph]] im Zentrum und [[Haus Bamenohl|Schloss]] im Vordergrund&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland NRW Kreis Olpe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bamenohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|plattdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Bamel&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Finnentrop]] im [[Kreis Olpe]], [[Nordrhein-Westfalen]] im südlichen Teil des [[Sauerland]]es mit rund 2700 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt zwischen [[Finnentrop (Ort)|Finnentrop]] und [[Grevenbrück]] an der [[Bundesstraße 236]]. Er wird durch die im Jahr 1861 eröffnete [[Ruhr-Sieg-Strecke]], die [[Lenne (Ruhr)|Lenne]] und die Bundesstraße geteilt. Nachbarorte von Bamenohl sind, neben den Genannten: [[Altfinnentrop]], [[Dünschede]]/[[Silbecke]], [[Sporke]] und [[Weringhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung ist der &amp;#039;&amp;#039;Dumberg&amp;#039;&amp;#039; an der südlichen Ortsgrenze mit 406 m. Der Ort liegt im [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]], ein Großteil in der [[Attendorn-Elsper Doppelmulde]]. Im Ort befindet sich zwischen den Straßen &amp;#039;&amp;#039;Wiemke Weg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Am Buchen&amp;#039;&amp;#039; das [[Naturschutzgebiet Bamenohl]], südwestlich am Ortsrand liegt das [[Naturschutzgebiet Auf dem Stein (Finnentrop)|Naturschutzgebiet Auf dem Stein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der 2004 herausgegebenen Ortschronik wurden bei der Recherche über 25 verschiedene Schreibweisen für Bamenohl gefunden. Als Ausgangsform ist [[Altsächsische Sprache|altsächsisch]] &amp;#039;&amp;#039;*Bavenôil&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;*Babenôil&amp;#039;&amp;#039; anzunehmen. Der Name setzt sich zusammen aus dem Genitiv des altsächsischen Personennamens &amp;#039;&amp;#039;Bavo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Babo&amp;#039;&amp;#039; („männlicher Verwandter“) und dem Wort &amp;#039;&amp;#039;ohl&amp;#039;&amp;#039; (as. &amp;#039;&amp;#039;*ôil&amp;#039;&amp;#039; „wasserdurchflossenes oder wasserumflossenes Wiesengelände“), einem [[Diminutiv]] zu as. &amp;#039;&amp;#039;ôia&amp;#039;&amp;#039; „Aue“, das auf die Lage Bamenohls an der Lenne Bezug nimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Cordes: &amp;#039;&amp;#039;Zur Deutung der Ohl-Namen der Lennetalaue&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatstimmen aus dem Kreise Olpe&amp;#039;&amp;#039;, 53. Folge, Olpe 1963, Seite 152 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bahlow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands geographische Namenwelt. Etymologisches Lexikon der Fluss- und Ortsnamen alteuropäischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt 1985, ISBN 3-518-37721-3, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Flöer |Titel=Die Ortsnamen des Kreises Olpe |NummerReihe=8 |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2014 |Reihe=Westfälisches Ortsnamenbuch [Elektronische Ressource] : (WOB) |ISBN=978-3-89534-968-3 |Seiten=29f., 272 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Bamenohl ist bis zum Ende des 19. Jahrhunderts sehr eng mit [[Haus Bamenohl]] verbunden. Da keinerlei ursprüngliche [[Lehnswesen|Lehnsabhängigkeit]] des Rittergutes Bamenohl nachweisbar ist, handelte es sich vermutlich um ein [[Allod]]. Wahrscheinlich bestanden die Besitzungen schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch Erbteilung im Hause der &amp;#039;&amp;#039;von [[Kirchhundem|Hundem]] gt. [[Burg Peperburg|Pepersack]]&amp;#039;&amp;#039; aus zwei Hälften.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert K. Hömberg, Heft 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. und 15. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nach neuesten Erkenntnissen wird Bamenohl am 5. März 1324 erstmals urkundlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Wolf |Titel=Die Urkunden des Kölnischen Westfalen 1321–1325 |TitelErg= |Hrsg=[[Historische Kommission für Westfalen]] |Sammelwerk=[[Westfälisches Urkundenbuch]] |Band=11 |Nummer=3 |Verlag=Aschendorff |Ort=Münster |Datum=2005 |ISBN=978-3-402-06694-2 |Seiten=2056 |Kommentar= |Online=https://www.landesarchiv-nrw.de/data01/Abt_Westfalen/Msc_VI/00109a/MSC_VI_00109a_036.jpg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Herbord Vogt [[Heygen (Adelsgeschlecht)|von Heyen]]&amp;#039;&amp;#039; überlässt dem Grafen [[Wilhelm (Arnsberg)|Wilhelm von Arnsberg]] seinen &amp;#039;&amp;#039;[[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Eigenhörigen]] Conradum&amp;#039;&amp;#039; (Konrad), den Sohn des &amp;#039;&amp;#039;Dietrich von Adorpe&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Hierbei handelt es sich um die heutige Wüstung Adorpe im Stadtgebiet Sundern bei [[Linnepe]]rhütte. Siehe auch WUB XI. Band, Urkunden 2048 + 2049.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhält dafür im Tausch den &amp;#039;&amp;#039;Gobelinus von Bawenole inferiore&amp;#039;&amp;#039; (Nieder-Bamenohl). Bei &amp;#039;&amp;#039;Herbordus von Heyen&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine Person, die zur fraglichen Zeit in mehreren Urkunden vorkommt, wie auch die Heggener Dorfchronik belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heggen im Wandel der Zeiten - Dorf- und Pfarrchronik.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der Brüder des &amp;#039;&amp;#039;Herbord&amp;#039;&amp;#039; war &amp;#039;&amp;#039;Franco&amp;#039;&amp;#039;, der einen Sohn &amp;#039;&amp;#039;Heidenreich&amp;#039;&amp;#039; hatte, der in zweiter Ehe mit der &amp;#039;&amp;#039;Beleke von Hundem genannt Pepersack&amp;#039;&amp;#039; verheiratet war. Durch diese Heirat kam er bzw. die Familie von Heygen in den Besitz bzw. Teilbesitz von Haus Bamenohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten Mal wird am 10. Oktober 1362 ein &amp;#039;&amp;#039;[[Kotten (Haus)|Kotten]] oppe dem [[Brunnen|Borne]] zu Bamenohl&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, im Zusammenhang mit dem &amp;#039;&amp;#039;Wedemhof&amp;#039;&amp;#039; und der Kapelle zu Oberbamenohl.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv Schönholthausen, Urk. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich lag dieser Kotten unmittelbar südöstlich des Hauses Bamenohl. Da die &amp;#039;&amp;#039;von Hundem&amp;#039;&amp;#039; in der genannten Urkunde dem Pastor in [[Schönholthausen]], &amp;#039;&amp;#039;Gerd von [[Elspe]]&amp;#039;&amp;#039;, einen ihnen in Oberbamenohl gehörenden Kotten vermachten, war vermutlich schon vor 1362 mindestens ein Zweig der Familie in Bamenohl mit einem adeligen Haus ansässig. Denn in der Urkunde von 1324 wurde bereits zwischen Ober- und Niederbamenohl unterschieden, was bedeutete, dass [[Lenne (Ruhr)|lenneaufwärts]] Ober- und -abwärts Nieder-Bamenohl gemeint war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamenohl Kartenausschnitt HerzogtumWestfalen 1573.jpg|mini|1573, Herzogtum Westfalen von [[Christian Sgrothen]] im [[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen]]]]&lt;br /&gt;
Ein [[Schatzungsregister]] von 1543 gibt ungefähre Anhaltspunkte über die damalige Größe. Demnach gab es zu dieser Zeit in Bamenohl und [[Weringhausen]] insgesamt zwölf Schatzpflichtige&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Voss |Titel=Die Bevölkerung des kurkölnischen Sauerlandes im Jahre 1543 (Schatzungsregister 1543) |TitelErg=Bearbeitet und mit einer Einleitung versehen von Wilhelm Voss - abgeschrieben von S. Tillmann 05/2005 |Online=https://www.heimatbund-finnentrop.de/index_htm_files/SchatzungsRegister1543-V1.00.pdf |Format=PDF |KBytes=1711}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, was in etwa der Zahl der vorhandenen Familien bzw. Häusern entsprochen haben dürfte. Über die Jahrhunderte bestand Bamenohl nur aus dem Schloss und vier immer wieder genannten Höfen, deren Lehnsherren die jeweiligen Besitzer des Hauses Bamenohl waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Bamenohl-Ansicht 1899.jpg|mini|1899, Haus Bamenohl mit Gleis der Kalkwerksbahn]]&lt;br /&gt;
Bamenohl bekam mit Genehmigung des Regierungspräsident in Arnsberg zum 1. März 1913 ein eigenes Standesamt für die Orte Bamenohl und Weringhausen. Es befand sich im heutigen Haus Bamenohler Straße 101. Mit Wirkung vom 1. Januar 1937 erhält der Standesamtsbezirk Bamenohl die Bezeichnung Standesamtsbezirk Finnentrop und wird dorthin verlegt. Finnentrop gehörte bis dahin zum Standesamtsbezirk Lenhausen und war somit der Dritte im Bunde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindearchiv Finnentrop, Bestand Amt Serkenrode (A) lfd.-Nr. 1925&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Kommunalen Neuordnung 1969 mit dem [[Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Olpe]] hatte der Rat der bis zum 30. Juni 1969 bestehenden Gemeinde Schönholthausen beschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt;Sitzungsprotokoll&amp;lt;/ref&amp;gt; dass Finnentrop als Zentralort ausgewiesen und die Orte Bamenohl und Weringhausen unter Fortfall ihrer Ortsnamen eingegliedert werden sollten. Ziel war die Verleihung der Bezeichnung „Stadt“. Nachdem dieses Ziel mangels „städtischen Erscheinungsbildes“ nicht erreicht werden konnte und die Empörung der Bamenohler und Weringhauser Bevölkerung wegen des Wegfalls der historischen Ortsnamen immer größer wurde, beschloss der Rat am 21. September 1982, die alten Ortsnamen wieder einzuführen. Dabei verlor Bamenohl allerdings einen großen Teil seiner Ortsfläche an Finnentrop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurden die bis dahin nach den Schriftstellerinnen [[Maria Kahle]] und [[Josefa Berens-Totenohl]] benannten Straßen wegen deren Nähe zum Nationalsozialismus in &amp;#039;&amp;#039;Alte Mark&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;An der Legge&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Der Rat der Gemeinde Finnentrop hatte die Umbenennung im Juli 2013 zunächst abgelehnt, nachdem sich die Straßenbewohner mehrheitlich für eine Beibehaltung der Namen ausgesprochen hatten. An dieser Entscheidung entzündete sich deutliche Kritik, unter anderem des Theologen [[Hubertus Halbfas]]. Schließlich setzte sich die Auffassung durch, dass eine Umbenennung der strittigen Straßennamen zur Beendigung der Debatten notwendig sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubertus Halbfas: &amp;#039;&amp;#039;Nazi-Straßennamen in Bamenohl – Eine Rückfrage&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südsauerland. Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2013, Heft 4, S. 388–390.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einstimmiges Votum für neue Straßennamen in Bamenohl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfalenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für Lennestadt und Kirchhundem, 9. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ende im Straßenstreit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Westfalenpost&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe für Lennestadt und Kirchhundem, 15. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Ruhr-Sieg-Eisenbahn und der einsetzenden Industrialisierung in den Nachbarorten wuchs die Bevölkerung von ca. 90 Personen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über 1400 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs auf 2884 im Jahr 1961 und lag am 21. März 2024 bei 2.777 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;lt. Gemeinde Finnentrop vom 25. März 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamenohl Pfarrkirche.jpg|mini|2007, Pfarrkirche St. Joseph Bamenohl]]&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Bamenohler Bevölkerung gehört der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] an. Einzige Kirche im Ort ist die [[St. Joseph (Bamenohl)|Pfarrkirche St. Joseph]], die 1926 [[Kirchweihe|geweiht]] wurde. Erster Pfarrer für die neue Pfarrgemeinde Bamenohl-Weringhausen war Franz Zeppenfeld, der in der zur Notkirche umfunktionierten Schützenhalle am 13. Dezember 1901 die erste [[Heilige Messe]] hielt. Die Pfarrgemeinde St. Joseph gehört zum [[Erzbistum Paderborn]], zum [[Dekanat Südsauerland]] und zum [[Pastoralverbund]] Bigge-Lenne-Fretter-Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Kapelle gehörte zu Haus Bamenohl: Die Albinus-Kapelle wurde 1647 erbaut und in den frühen 1930er Jahren abgebrochen. Dass diese nicht der erste zum Schloss gehörende Kirchenbau war, geht aus einer Urkunde vom 28. Mai 1379 hervor, wonach der Pastor von Schönholthausen, Gerd von Elspe, sich verpflichtet, am Fest Kreuzerhöhung (14. September) und am Fest der Kirchenpatrone dieser Kapelle eine Heilige Messe in Bamenohl zu lesen. Das Haus Bamenohl hatte außerdem das Patronat über die Kirchen [[St. Jakobus der Ältere (Elspe)|St. Jakobus in Elspe]] und [[St. Hippolytus (Helden)|St. Hippolytus in Helden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Haus Bamenohl]]&lt;br /&gt;
* [[Laufwasserkraftwerk Bamenohl]]&lt;br /&gt;
* [[St. Joseph (Bamenohl)|Pfarrkirche St. Joseph]]&lt;br /&gt;
* Jupp-Schöttler-Jugendherberge&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jupp-schoettler-jugendherberge.de/ Website Jupp-Schoettler-Jugendherberge]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schützenhalle&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Finnentrop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bamenohl Mannesmann.jpg|mini|1958, Walzwerk und Verzinkerei Mannesmann]]&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Bedeutung erhielt Bamenohl erst mit der Industrialisierung. Größter Arbeitgeber war im 20. Jahrhundert die aus einem 1867 von [[Sondern (Olpe)|Sondern]] bei Olpe hierher verlegten Walzwerk hervorgegangene Firma [[Wolf Netter &amp;amp; Jacobi]], ab 1938 [[Mannesmann]], heute [[ThyssenKrupp]], deren größter Teil des Werksareals auf Bamenohler Gebiet lag. Bedeutend war aber auch für fast ein Jahrhundert die Kalkindustrie. Die in Bamenohl befindlichen [[Kalkstein]]vorkommen wurden zwischen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und dem Jahr 1958 in industriellem Maßstab abgebaut und verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Diplomarbeit Markus Schöttler, Universität Köln 1988/1989&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute verdient trotz mehrerer Warenhäuser, Einzelhandelsgeschäfte, Versicherungen und der eisenverarbeitenden Industrie ein großer Bevölkerungsteil sein Einkommen außerhalb Bamenohls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bamenohl liegt an der [[Bundesstraße 236]], ca. 25 km entfernt ist die [[Bundesautobahn 45]] über die Anschlussstelle Olpe zu erreichen. Nächster [[Bahnhof Finnentrop|Bahnhof ist Finnentrop]] an der [[Ruhr-Sieg-Strecke]] bzw. der [[Biggetalbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Feldmann]] (1929–1998), Priester, Kirchenhistoriker und Augustinusforscher&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Winzer]] (1878–1957), Gewerkschafter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Anneliese Schmidt-Schöttler]] (1920–2011), Künstlerin und Herbergsmutter der Jugendherberge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=TEKTONIK-Tekt_5789F972-8019-4B64-AC01-9AE09E364288ACTAPRO  |titel=Archiv Haus Bamenohl |werk=archive.nrw.de |hrsg=[[Vereinigte Westfälische Adelsarchive]] e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2022-10-07}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Alfred Cohausz, Franz Rinschen |url=https://www.heimatbund-finnentrop.de/index_htm_files/findbuch_laufend.pdf |titel=Pfarrarchiv Schönholthausen - Findbuch |titelerg=Abschrift und Bearbeitung von Pfarrer i.R. Franz Rinschen, Schönholthausen, 2005 |werk=heimatbund-finnentrop.de |hrsg=Heimatbund Finnentrop |datum=1948 |format=PDF; 260 KB |sprache=de |abruf=2022-10-07}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Albert K. Hömberg]] |Titel=Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen und ihre Besitzer |TitelErg=Kirchspiele Elspe, Förde, Kirchhundem, Kirchveischede, Oberhundem, Rahrbach und Schönholthausen |Hrsg=[[Historische Kommission für Westfalen]] |Sammelwerk=Veröffentlichungen der Historischen Kommission Westfalens |Band=33 |Nummer=10 |Verlag=Mehren |Ort=Münster |Datum=1975 |ISSN=2509-2839 |DNB=750313188 |Seiten=101-138}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Bamenohl - unser Dorf |Hrsg=Schützenverein Bamenohl von 1879 e.&amp;amp;nbsp;V. Red.: Helmut Lehnen |Verlag=Schützenverein Bamenohl |Ort=Finnentrop|Datum=2004 |Umfang=605 |DNB=974511722}}&lt;br /&gt;
* Depositum Lehnen im Kreisarchiv Olpe&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Untersuchung der von Plettenberg zu Bamenohl und Serkenrode |Autor=Walter Stirnberg |Ort=Schwerte |Datum=1991 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://gratis-4361260.webador.de/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Bamenohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Finnentrop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4826534-2|VIAF=238149988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Finnentrop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1324]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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