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	<title>Bamberger Silberdenar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:45:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bamberger_Silberdenar&amp;diff=2095495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: /* Neuer Münzfund */ Nach Sichtung nachgearbeitet. Beleg ergänzt.</title>
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		<updated>2023-11-06T14:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuer Münzfund: &lt;/span&gt; Nach Sichtung nachgearbeitet. Beleg ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bamberger Silberdenar senk.jpg|miniatur|Der Bamberger Silberdenar]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bamberger Denar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Burgkunstadter Münzfund&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Silbermünze]] aus der Zeit Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrichs II.]], die 1978 in [[Burgkunstadt]] in [[Oberfranken]] ([[Bayern]]) gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Burgkunstadter Rathaussanierung zwischen 1978 und 1980 entschloss man sich auch einen Aufzug in das rund 300 Jahre alte Gebäude einzubauen. Dazu wurde ein rund 2 Meter tiefer Schacht ausgehoben, in dem H. Knauer 1978 beim Ausleuchten die [[mörtel]]verkrustete Münze entdeckte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsmuseum&amp;quot;&amp;gt;[http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Ausgrab/Denar-Burg.htm Der Bamberger Silberdenar], landschaftsmuseum.de, abgerufen am 2. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Münze hat einen Durchmesser von 18,5 bis 19&amp;amp;nbsp;mm, besteht überwiegend aus Silber, und ist auf beiden Seiten geprägt und mit einem [[Perlkreis]] umrandet. Auf der Vorderseite ist der Kopf Heinrichs des II. mit Blick nach Rechts abgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsmuseum&amp;quot; /&amp;gt; Darüber steht in [[Lateinisches Alphabet|lateinischen Buchstaben]] &amp;#039;&amp;#039;(H)EINRICVS. DI. GRA. REX.&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich, von Gottes Gnaden König&amp;#039;&amp;#039;). Auf der Rückseite ist mit einem [[Zeilenumbruch]] &amp;#039;&amp;#039;BABEN|BERC&amp;#039;&amp;#039; ([[Bamberg]]) eingeprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik272&amp;quot;&amp;gt;Rudi Fetzer: &amp;#039;&amp;#039;Borkuschter Mosaik.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Münze ist in einem eher schlechten Erhaltungszustand, besonders die Vorderseite ist durch [[Calciumcarbonat|Kalkeinwirkung]] stark [[Korrosion|korrodiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Münze war bei der Entdeckung vollkommen unbekannt, und eine gleiche Münze wurde noch nie anderweitig gefunden oder beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik272&amp;quot; /&amp;gt; Es handelt sich zudem um das älteste Bamberger Münzzeugnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsmuseum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Entstehung und zum Prägeanlass gibt es zwei verschiedene Theorien. Laut Dr. Steinhilber von der [[Staatliche Münzsammlung München|staatlichen Münzsammlung München]] handle es sich bei der Münze um einen in Bamberg geprägten Silberdenar aus der Zeit [[Eberhard I. (Bamberg)|Bischof Eberhards I.]], der anlässlich der Gründung des [[Erzbistum Bamberg|Bamberger Bistums]] im Auftrag Heinrichs II. im Jahr 1007 geprägt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik272&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche, dennoch abweichende These stellte [[Wolfgang Hahn (Numismatiker)|Wolfgang Hahn]], Professor am [[Numismatik|Numismatischen]] Institut der [[Universität Wien]], auf. Er hält die Münze für eine Jubiläumsprägung anlässlich des 40. Geburtstags Heinrichs des II. am 6. Mai 1012.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik272&amp;quot; /&amp;gt; Hahn vermutet zudem, die Münze basiere auf einer älteren, möglicherweise sogar [[Karolinger|vorkarolingischen]] Vorlage, was er an der altertümlichen Ausführung des Königskopfes und den beiden Wörtern &amp;#039;&amp;#039;DEI GRATIA&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;von Gottes Gnaden&amp;#039;&amp;#039;) ausmacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsmuseum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Studie, die Hahn über den Burgkunstadter Münzfund veröffentlicht hatte, erregte in ganz Europa Aufsehen. Durch ein [[Polen|polnisches]], stempelgleiches, besser erhaltenes Exemplar der Münze konnten beide Münzen genauer in Hinsicht auf Herkunft und Datum bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte bisher nicht festgestellt werden, wie und wann die Münze in den Fußbodenestrich des Saals der ehemaligen Altenburg ob Kunstadt, auf dessen Fundamenten das heutige Rathaus steht, kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik272&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuer Münzfund ==&lt;br /&gt;
2009 konnten die Museen der Stadt Bamberg einen Bestand von 97 mittelalterlichen Bamberger [[Münze|Münzen]] erwerben. Es handelt sich um Münzen aus drei Prägungen, die unter den Bischöfen [[Hermann II. (Bamberg)|Hermann II.]] (1170–1177) und [[Otto VI. von Andechs|Otto II. von Andechs]] (1177–1196) entstanden. Besonders für die Geldgeschichte Bambergs sind die Münzen eines bis dahin unbekannten [[Pfennig]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;typs, der zeitlich der Regierungszeit von Bischof Hermann II. zugeordnet werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://museum.bamberg.de/service/presse/news/kleine-sensation-pfennig-als-neuen-muenztyp-entdeckt/ |titel=&amp;quot;Kleine Sensation!&amp;quot; Pfennig als neuen Münztyp entdeckt! |werk=museum.bamberg.de |datum=2012-06-14 |abruf=2023-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudi Fetzer: &amp;#039;&amp;#039;Borkuschter Mosaik – Eine etwas andere Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Stadt Burgkunstadt 2009, {{DNB|997549874}}, S. 272–273.&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Müller: &amp;#039;&amp;#039;Burgkunstadt – Eine karolingische Burgstadt.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zum 60-jährigen Bestehen des [[Colloquium Historicum Wirsbergense]]. H. O. Schulze, Lichtenfels 1984, {{OCLC|310600834}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://museum.bamberg.de/service/presse/news/kleine-sensation-pfennig-als-neuen-muenztyp-entdeckt/ Neuer Münztyp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Silbermunze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silbermünze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgkunstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bamberger Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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