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	<title>Baltschik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T06:04:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baltschik&amp;diff=360304&amp;oldid=prev</id>
		<title>85.216.110.48: Von Rückgabe kann keine Rede sein, da es offizielles Staatsgebiet Rumäniens war und Bulgarien dies anerkannt hatte.</title>
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		<updated>2025-02-19T16:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Von Rückgabe kann keine Rede sein, da es offizielles Staatsgebiet Rumäniens war und Bulgarien dies anerkannt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Hafenstadt. Zur Gemeinde siehe [[Gemeinde Baltschik]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Bulgarien&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|LokalerName              = Балчик&lt;br /&gt;
|Wahlspruch               = &lt;br /&gt;
|WahlspruchDeutsch        = &lt;br /&gt;
|Wappen                   = BUL Балчик COA.gif&lt;br /&gt;
|Karte                    = Balchik&lt;br /&gt;
|Oblast                   = Dobritsch&lt;br /&gt;
|ISO3166-2                = 08&lt;br /&gt;
|Einwohner                = {{Metadaten Einwohnerzahl BG|9600}}&lt;br /&gt;
|EinwohnerDatum           = {{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl BG||STAND}}}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Metadaten Einwohnerzahl BG||QUELLE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Fläche                   = 74.41&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitengrad    = 43&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitenminute  = 24&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitensekunde = 30&lt;br /&gt;
|KoordinateLängengrad     = 28&lt;br /&gt;
|KoordinateLängenminute   = 10&lt;br /&gt;
|KoordinateLängensekunde  = 0&lt;br /&gt;
|Höhe                     = 199&lt;br /&gt;
|Postleitzahl             = 9600&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl           = 0579&lt;br /&gt;
|KFZ-Kennzeichen          = TX&lt;br /&gt;
|Bürgermeister            = Nikolaj Dobrew Angelow&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.balchik.bg/ | autor= | titel=Община Балчик | werk= | hrsg=www.balchik.bg | datum= | seiten= | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2019-07-27| format= | sprache=bg | kommentar= | zitat= | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BürgermeisterDatum       = &lt;br /&gt;
|Partei                   = &lt;br /&gt;
|WWW                      = balchik.bg&lt;br /&gt;
|E-Mail                   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Baltschik Moschee 1.JPG|mini|hochkant|Moschee im Stadtzentrum, dahinter die Klippen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baltschik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|bɐɫˈtʃik}}] ({{BgS|Балчик}}; andere häufigere Schreibweisen &amp;#039;&amp;#039;Balchik&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Balčik&amp;#039;&amp;#039;) ist eine kleine Hafenstadt am [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] im Nordosten [[Bulgarien]]s in der [[Oblast Dobritsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Baltschik liegt in der Landschaft [[Dobrudscha]] an der Küste zum Schwarzen Meer. Die Stadt liegt etwa 31 Kilometer nordöstlich von [[Warna]]. Baltschik hat {{formatnum:{{Metadaten Einwohnerzahl BG|9600}}}} Einwohner ({{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl BG||STAND}}}}) und umfasst eine Fläche von 74,41&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bulgaria-Balchik-01.jpg|mini|links|In Baltschik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bulgaria-Balchik-02.jpg|mini|links|In Baltschik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Siedlung an dieser Stelle wurde im 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. von Ioniern aus Milet gegründet und hieß Krounoi (griech. Κρουνοι; deutsch Frühling). Seit der zweiten Hälfte des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. war der Name des Ortes Dionysopolis (griech. Διονυσόπολις) nach [[Dionysos]], dem Gott des Weines. Noch später trug der Ort den [[Altkirchenslawische Sprache|altbulgarischen]] Namen Karwuna. Auf italienischen [[Portolankarte]]n aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Karwuna in der italienischen Form Carbona erwähnt. Die Stadt wurde 1230 in der [[Dubrovniker Urkunde]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Stadt von Bulgarien einverleibt worden war und zum [[Despotat Dobrudscha]] gehörte, gab ihr der [[Bojaren|Bojare]] Balik den Namen Baltschik. Die Überreste seiner Festung befinden sich oberhalb des städtischen Krankenhauses von Baltschik im Stadtviertel Gemidschija (bulg. {{lang|bg|Гемиджия}}). Diese Reste sind fast völlig zerstört und verwittert und kaum noch auszumachen. Im Stadtviertel Wassil Lewskii befinden sich die Überreste der Festung Karwuna, die von den Byzantinern erbaut und sowohl von den Byzantinern, als auch von den Bulgaren während der Zeit des [[Erstes Bulgarisches Reich|Ersten Bulgarenreichs]] im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert benutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Krimkrieg]] (1853–1856) wurde Baltschik ein Zentrum des [[Getreide]]handels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einst türkische und [[Tataren|tatarische]] Bevölkerungsmehrheit wurde nach der Unabhängigkeit Bulgariens zwischen 1878 und 1913 von Bulgaren und Griechen verdrängt, die meisten Griechen wurden später ebenfalls vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1913 bis 1940 gehörte die Stadt zu Rumänien, da die vorher zu Bulgarien gehörende Süddobrudscha nach dem [[Zweiter Balkankrieg#Zweiter Balkankrieg 1913|Zweiten Balkankrieg]] durch [[Rumänien]] (mit dem [[Friede von Bukarest (1913)|Friedensvertrag von Bukarest]]) [[Annektierung|annektiert]] wurde. Nach dem [[Vertrag von Craiova]] wurde Baltschik wieder bulgarisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist seit 2004 Namensgeber für den [[Balchik Ridge]], einen Gebirgskamm auf der [[Livingston-Insel]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der Stadt gibt es einen Ethnografischen Komplex mit einem Museum, das der Epoche der sogenannten [[Bulgarische Wiedergeburt|bulgarischen Wiedergeburt]] gewidmet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
Die rumänische Königin [[Marie von Edinburgh|Maria]] war von der Lage Baltschiks begeistert und ließ dort ab 1924 ein kleines [[Sommerschloss]] und einen [[Botanischer Garten|botanischen Garten]] anlegen. Die Königin soll das Schlösschen nach dem Tode ihres Gemahls zum Liebesnest für einen Muslim im orientalischen Stil ausgebaut haben, worauf ein Minarett im Schlosspark hindeutet. Mit dem Bau der Sommerresidenz waren die italienischen Architekten Amerigo und Augustino betraut. Die Sommerresidenz umfasst den eigentlichen Palast, der von hohen Türmen umgeben ist, eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], in der nach dem Willen der Königin ihr Herz aufbewahrt wird, eine Villa, in der ursprünglich rumänische Aristokraten beherbergt werden sollten und einen Steinthron unter einem alten Baum, wo Königin Maria gerne saß, um aufs Meer zu schauen. Das Sommerschloss ist eine Mischung aus [[Bulgarien|bulgarischen]], [[Rumänien|rumänischen]], [[Mauren|maurischen]] und [[Orient|orientalischen]] architektonischen Elementen. Der Schlosspark ist dem verwinkelten [[Palast von Knossos]] nachempfunden, dem Ursprung des [[Mythos]] vom [[Labyrinth|Labyrinth von Kreta]] aus der [[Minotauros]]-Sage. Die Steine der Kirche im Schloss von Baltschik stammen aus [[Kreta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlosspark ===&lt;br /&gt;
Der Schlosspark trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Tenha Yuva&amp;#039;&amp;#039; (Stilles Nest). Er wurde zwischen 1924 und 1936 nach einem Entwurf des schweizerischen Landschaftsarchitekten Jules Janine angelegt – er war bis zur [[Oktoberrevolution]] in [[Russland]] der Hauptgärtner des russischen Zaren [[Nikolaus II. (Russland)|Nikolaus II.]] Die Königin starb 1938, zwei Jahre vor der Abtretung der Region einschließlich ihres Sommerschlosses an Bulgarien. Das Schloss und der Garten wurden zum [[Kulturdenkmal]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Begeisterung für Baltschik lockte Königin Maria auch zahlreiche Besucher des rumänischen [[Adel]]s und rumänische Künstler in das Städtchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlosspark wachsen über 3000 seltene Pflanzenarten, davon über 200 verschiedenen Baumarten. Deshalb wurde der Schlosspark 1955 als Botanischer Garten zu einer Außenstelle der [[Universität Sofia]]. Er hat eine sehr große [[Kakteen]]sammlung mit über 250 Arten, die nach dem [[Exotischer Garten von Monaco|Exotischen Garten von Monaco]] die zweitgrößte Kakteensammlung Europas ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach 1990 zunächst vernachlässigte Botanische Garten wird seit 2004 von der Universität Sofia betreut und ist durch seine Lage an der Meeres-Steilküste eine Attraktion für Landschaftsarchitekten, Botaniker und Touristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Balchik Bulgaria aerial photo from the Black Sea.jpg|mini|Blick auf Baltschik]]&lt;br /&gt;
Baltschik liegt an der Hauptstraße, die von Varna nach [[Mangalia]] in Rumänien entlang der Schwarzmeerküste verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt hat einen kleinen [[Seehafen]], einen Yachthafen und einen derzeit ungenutzten Flughafen ([[ICAO-Code]] LB25), bei dem es Überlegungen zur Nutzung durch [[Billigfluggesellschaft]]en gibt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sofiaecho.com/2011/08/08/1135911_hotels-in-bulgaria-project-surge-in-russian-tourist-arrivals-at-balchik-airport &amp;#039;&amp;#039;Hotels in Bulgaria project surge in Russian tourist arrivals at Balchik airport.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The Sofia Echo.&amp;#039;&amp;#039; 8.&amp;amp;nbsp;August 2011. Abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{TUR|#}} [[Armutalan]], Türkei&lt;br /&gt;
* {{ROU|#}} [[Bran]], Rumänien&lt;br /&gt;
* {{ROU|#}} [[Mangalia]], Rumänien&lt;br /&gt;
* {{SVK|#}} [[Stará Ľubovňa]], Slowakei&lt;br /&gt;
* {{SWE|#}} [[Hagfors]], Schweden&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Cieszyn]], Polen&lt;br /&gt;
* {{GER|#}} [[Boxberg/O.L.]], Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|IX,1|1008|1009|Dionysopolis 1|[[Karl Georg Brandis]]}}&lt;br /&gt;
* [[Manfred Oppermann (Archäologe)|Manfred Oppermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Thraker, Griechen und Römer an der Westküste des Schwarzen Meeres&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;[[Zaberns Bildbände zur Archäologie]].&amp;#039;&amp;#039; Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3739-7.&lt;br /&gt;
* Antonia Bontscheva: &amp;#039;&amp;#039;Die Schönheit von Baltschik ist keine Heitere.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurter Verlagsanstalt 2021, ISBN 978-3-627-00290-9 (Roman)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Balchik|Baltschik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte in der Oblast Dobritsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4313952-8|VIAF=123238931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Dobritsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Baltschik]]&lt;/div&gt;</summary>
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