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	<title>Balthasar Neumann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:42:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Georg Hügler: Änderung 265359127 von ~2026-16869-87 rückgängig gemacht; Hinzufügungen bitte belegen</title>
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		<updated>2026-03-17T16:59:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265359127&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265359127&quot;&gt;265359127&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16869-87&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16869-87&quot;&gt;~2026-16869-87&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Hinzufügungen bitte belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Balthasar Neumann by Marcus Friedrich Kleinert, 1727 - Mainfränkisches Museum - Würzburg, Germany - DSC04588.jpg|mini|Balthasar Neumann, Porträt von Marcus Friedrich Kleinert, 1727]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1687]] in [[Cheb|Eger]]; † [[19. August]] [[1753]] in [[Würzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Baumeister]] des süddeutschen [[Barock]]s. Zu seinen Hauptwerken gehören unter den Sakralbauten die [[Schönbornkapelle|Schönbornkapelle Würzburg]], die [[Klosterkirche (Münsterschwarzach, barocker Vorgängerbau)|Klosterkirche Münsterschwarzach]], die [[Basilika Gößweinstein|Wallfahrtskirche Gößweinstein]], die [[Basilika Vierzehnheiligen|Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen]] und die [[Abtei Neresheim|Klosterkirche Neresheim]]; unter den Profanbauten die [[Würzburger Residenz|Residenz Würzburg]], das [[Schloss Bruchsal]], das [[Schloss Werneck]], das [[Schlösser Augustusburg und Falkenlust|Schloss Augustusburg]] und das [[Schloss Schönbornslust]]. Die Residenz Würzburg und das Schloss Augustusburg wurden 1981 bzw. 1984 in die [[UNESCO-Welterbe]]liste eingeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:West facade of the Wurzburg Residence 08.jpg|mini|[[Würzburger Residenz|Residenz Würzburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vierzehnheiligen Portal P3RM0888-PSD.jpg|mini|[[Basilika Vierzehnheiligen|Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muc Ruhmeshalle W24 Balthasar Neumann.jpg|mini|Büste Neumanns in der [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle München]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Johann Balthasar Neumann wurde am 27. Januar 1687 im böhmischen [[Cheb|Eger]] als siebtes von neun Kindern des [[Weber|Tuchmachers]] Hans Christoph Neumann (†&amp;amp;nbsp;1713) und dessen Frau Rosina Grassold geboren und am 30.&amp;amp;nbsp;Januar 1687 in der Kirche [[St. Nikolaus (Cheb)|St. Nikolaus]] getauft. Am Geburtshaus in der Schiffgasse/Smetanova 12 befand sich eine Gedenktafel: „In diesem Hause wurde Balthasar Neumann, Hof-Architekt u. Obrist, Erbauer des Würzburger Schlosses und vieler Kirchen, am 30. Jänner 1687 geboren“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://encyklopedie.cheb.cz/cz/encyklopedie/pametni-deska-neumann-1 Encyklopedie města Cheb 1]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 wurde das Geburtshaus von den tschechoslowakischen Kommunisten abgerissen und durch einen Plattenbau mit der Anschrift Kasernplatz/Kasární námĕstí 8 ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://encyklopedie.cheb.cz/cz/encyklopedie/pametni-deska-neumann-2 Encyklopedie města Cheb 2]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 wurde am nahegelegenen Balthasar-Neumann-Platz/námĕstí Baltazara Neumanna eine neue Gedenktafel mit der irreführenden Inschrift „Hier stand das Haus, in dem der Barock-Baumeister Balthasar Neumann am 27. Januar 1687 geboren wurde“ enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Lehrzeit verbrachte er vermutlich bei seinem [[Pate]]n, dem Glocken- und Metallgießer Balthasar Platzer in Eger. Seit 1711 ist er in der Gießerei von Ignaz Kopp in Würzburg belegt, wo er noch den Lehrbrief der „Büchsenmeister, Ernst- und Lustfeuerwerkerey“ erwarb. 1712 trat Neumann als Gemeiner in die fränkische [[Fränkischer Reichskreis#Wehrwesen|Kreis-Artillerie]] ein, da er einzig auf diesem Weg die nur Militärs offenstehende Laufbahn des [[Kunstmeister|Ingenieurs]] einschlagen konnte. Seit 1714 ist er im Dienst des [[Hochstift Würzburg|Würzburger Hochstifts]] nachzuweisen (1715 war er Fähnrich der fürstlichen Leibkompanie der [[Fürstbischöflich-würzburgische Armee|Fürstbischöflich-würzburgischen Armee]] und in seinem dritten Studienjahr der Geometrie, Architektur und Feldmesserei&amp;lt;ref&amp;gt;Hanswernfried Muth: &amp;#039;&amp;#039;Bildliche und kartografische Darstellungen der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 294–307 und 901, hier: S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Er vervollkommnete seine Kenntnisse durch Studien auf dem Gebiet der Festungsbaukunst, stieg auf zum Adjutanten, wurde bald Feldwebel der Artillerie in der Schlosskompanie und 1718 fürstlicher [[Ingenieur-Kapitän]]. 1717/18 befand er sich mit den [[Fränkischer Reichskreis#Kreisobristen|fränkischen Truppen]] in Österreich und Ungarn, wo er vermutlich als Ingenieur bei der Befestigung von [[Belgrad]] mitarbeitete. In [[Wien]] lernte er auch die richtungweisenden Barockbauten von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] und [[Johann Lucas von Hildebrandt]] kennen und schulte sein architektonisches Gespür an ihnen. Eine Reise nach [[Mailand]] brachte ihm wohl auch die Begegnung mit den Werken [[Guarino Guarini]]s, die bestimmend für seine spätere genialische Auffassung vom Raum wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baumeister in Würzburg ===&lt;br /&gt;
Nachdem Neumann unter der Leitung des Artilleriehauptmanns und Ingenieurs Andreas Müller (1667–1720) und des fürstlichen Stadt- und Landbaumeisters [[Joseph Greising|Joseph Greissing]] in Würzburg gearbeitet hatte, berief 1719 der neue [[Fürstbischof]] [[Johann Philipp Franz von Schönborn]] den Stückhauptmann (der [[Artillerie]]) und Oberingenieur Neumann zum fürstbischöflichen [[Baubeamter|Baudirektor]] in Würzburg. Als solcher übernahm Neumann 1720 schließlich die Planung für den Neubau der [[Würzburger Residenz]]. Der Würzburger Fürstbischof folgte dabei der Empfehlung seines Onkels, des Mainzer Kurfürsten [[Lothar Franz von Schönborn]], dem schon 1715 das aufstrebende Talent des Baumeisters aufgefallen war. Sein Architekturverständnis schulte Neumann in diesen ersten Jahren in der Zusammenarbeit mit anderen im Dienst des Würzburger Hochstifts stehenden Architekten, wie [[Maximilian von Welsch]], den Gebrüdern [[Erthal (Adelsgeschlecht)|von Erthal]] oder [[Anselm Franz von Ritter zu Groenesteyn|Ritter zu Gronesteyn]], durch die er mit der französischen Frühklassik [[François Mansart|Mansarts]] in Berührung kam. Stilprägend wurde aber die Auseinandersetzung mit dem Wiener Meister Johann Lucas von Hildebrandt. Im Zusammenhang mit dem Bau der Residenz unternahm er im Auftrag seines fürstbischöflichen Dienstherrn eine Studienreise, die ihn über [[Mannheim]], [[Bruchsal]], [[Straßburg]] und [[Nancy]] 1723&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Kummer]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 658.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach [[Paris]] führte. Hier festigte er im Kontakt mit [[Robert de Cotte]], dem Ersten Architekten des französischen Königs, die bahnbrechenden Ideen neuer Raumdispositionen. Zusammen mit [[Germain Boffrand]], dem anderen der großen Architekten Frankreichs, entwickelte Neumann in Paris seine Ideen von einem großzügigen Treppenhaus weiter, die ihn später berühmt machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1724 avancierte er zum [[Major]]. Er heiratete 1725 Maria Eva Engelberta Schild, Tochter des Geheimen Hofrats Franz Ignaz Schild. Beide hatten acht Kinder. Durch die Heirat erhielt er familiären Zugang zu einflussreichen Beamten- und Ratsfamilien in Stadt und Bistum. Balthasar Neumann wohnte in Würzburg in der Franziskanergasse 2, wo er 1724 den &amp;#039;&amp;#039;Hof Oberfrankfurt&amp;#039;&amp;#039; vom Fürstbischof [[Christoph Franz von Hutten]] erworben hatte. Hier hatte er auch sein Architekturbüro mit seinen Mitarbeitern untergebracht. Über eine Wendeltreppe gelangte man auf eine Dachterrasse und von dort aus zu einer [[Neumann-Kanzel|Aussichtsplattform namens „Belvedere“, im Volksmund „Neumann-Kanzel“]] genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Des Baumeisters Kommandobrücke&amp;quot;&amp;gt;Josef Kern: &amp;#039;&amp;#039;Des Baumeisters Kommandobrücke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wertheimer Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 9./10. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Podest mit Geländer auf dem Dach seines Hauses erlaubte ihm, seine Würzburger Baustellen zu überblicken.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Kerestely: &amp;#039;&amp;#039;Würzburg. Stadtführer mit farbigem Stadtplan.&amp;#039;&amp;#039; Stürtz Stadtführer. Verlagshaus Würzburg GmbH &amp;amp; Co KG, Würzburg 2008, ISBN 978-3-8003-1929-9, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945|16. März 1945]] wurde das Anwesen durch Bomben schwer beschädigt und 1950 wegen Einsturzgefahr gesprengt. Später entschied man sich für einen Neubau, in den das barocke Portal integriert wurde. Im Dachgeschoss wurde die „Balthasar-Neumann-Stube“ als Veranstaltungsraum eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Des Baumeisters Kommandobrücke&amp;quot; /&amp;gt; 1729 wurde er [[Oberstleutnant]] in der fränkischen Kreisartillerie und anstelle [[Maximilian von Welsch|Maximilians von Welsch]] Baudirektor in Bamberg, dem zweiten Bistum des neuen Würzburger Fürstbischofs [[Friedrich Karl von Schönborn]]. 1731 erhielt er den für ihn neu eingerichteten Lehrstuhl für Zivil- und Militärbaukunst an der [[Universität Würzburg]] und wurde 1741 [[Oberst]], womit er den höchsten für ihn möglichen militärischen Rang erreichte. Als Mitarbeiter Neumanns ragten [[Johann Thomas Nissler]] (1713–1769), [[Arnold Friedrich Prahl]] (1709–1758) und [[Johannes Seiz]] (1717–1779) heraus. Zwei Maximen Neumanns beim Bau von Kirchen (bei dem er sich auch an Renaissance-Elementen orientierte, wie sie [[Antonio Petrini]] bereits bei der [[Karmelitenkirche]] [[St. Joseph und St. Maria Magdalena (Würzburg)|St. Joseph und St. Maria Magdalena]] und dem [[Stift Haug]] verwendet hatte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Kummer]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 619 und 655.&amp;lt;/ref&amp;gt;) sollen „Rotunde“ und „kurvierter Raum“ gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Mayer |Titel=Balthasar Neumann und die Kunst des Bauens. Eine Rezeptionsgeschichte zwischen Genie- und kollektivem Wahnsinn. |Auflage=1. |Verlag=Schnell und Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2023 |ISBN=978-3-7954-3835-7 |Seiten=247–248}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Sichtweise hat Manuel Mayer in seiner Rezeptionsgeschichte Neumanns der Schule des Genialismus zugewiesen, die sich in ihrer inneren Paradoxie einem wissenschaftlichen Idealismus verdankt, der nur durch seine Gegenschule, den Kollektivismus, lebensfähig bleibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Mayer |Titel=Balthasar Neumann und die Kunst des Bauens. Eine Rezeptionsgeschichte zwischen Genie- und kollektivem Wahnsinn |Auflage=1. |Verlag=Schnell und Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2023 |ISBN=978-3-7954-3835-7 |Seiten=101–120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Jahre ===&lt;br /&gt;
Durch die Politik der vom „Bauwurm“ besessenen Familie Schönborn, möglichst viele Bistümer mit Angehörigen zu besetzen, erweiterte sich Neumanns Wirkungskreis von Würzburg und Bamberg schließlich auf die Bistümer [[Speyer]], [[Hochstift Konstanz|Konstanz]] und [[Trier]], selbst der Kölner Kurfürst [[Clemens August I. von Bayern|Clemens August von Wittelsbach]] gab ihm Aufträge. Ab 1723 war Neumann Mitglied der bischöflichen Baukommission, die er ab 1725 faktisch leitete. Als Baudirektor des Domkapitels erreichte er eine dominierende Stellung im Würzburger Bauwesen, auch nachdem er unter Schönborns Nachfolger [[Anselm Franz von Ingelheim (1683–1749)|Anselm Franz von Ingelheim]] das Amt als Oberbaudirektor vorübergehend verloren hatte. Balthasar Neumann versorgte Würzburg mit Kanälen, lenkte frisches Quellwasser in den Vierröhrenbrunnen und legte neue Straßenzüge an. Für die Berechnungen seiner Rokokobauten entwickelte er einen speziellen Proportionalwinkel, das &amp;#039;&amp;#039;[[Drei-Zirkelmethode|instrumentum architecturae]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit ihm konnten die Proportionen der verschiedenen Säulenarten bequem abgelesen werden. Von Neumann stammt die erste genaue kartografische Stadtdarstellung Würzburgs: Er zeichnete bereits 1715 diesen Grundrissplan der Stadt. Dieser historisch bedeutsame Neumannsche Stadtplan ist jedoch nur in einer von Joseph Fischer 1775 angefertigten Kopie erhalten. Weite Verbreitung fand ab 1723 (umgesetzt von [[Johann Salver]], [[Johann Baptist Homann]] und Johann Balthasar Gutwein) eine durch Neumann gezeichnete perspektivische Vogelschauansicht der Stadt Würzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanswernfried Muth: &amp;#039;&amp;#039;Bildliche und kartografische Darstellungen der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 294–307 und 901, hier: S. 282 und 303–305.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Bad Kissingen]] veranlasste er in den Jahren 1737 und 1738 zusammen mit [[Georg Anton Boxberger]] die Verlegung der [[Fränkische Saale|Fränkischen Saale]]. In diesem Zusammenhang wurde der „scharfe Brunnen“, die heutige Rakoczy-Quelle, wiederentdeckt. Außerdem wurden in Kissingen seine Pläne für das königliche Kurhaus und das Langhaus der [[Marienkapelle (Bad Kissingen)|Marienkapelle]] verwirklicht. 1738 zeichnete er eine Gesamtansicht von Bad Kissingen mit einer Stadtmauer und 14&amp;amp;nbsp;Türmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben war Neumann auch erfolgreicher selbständiger Unternehmer, als der er im [[Steigerwald]] die Schleichacher Glashütte (heute Fabrikschleichach, Gemeinde [[Rauhenebrach]]) und in [[Würzburg]] eine Spiegelschleiferei betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Loibl: Die Spiegelmanufaktur in Würzburg. Ein Zweigbetrieb der Steigerwälder Glashütte in (Fabrik-Schleichach). Schriften des Stadtarchivs Würzburg. Heft 18. Würzburg 2011, ISBN 978-3-87717-830-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinen Erzeugnissen versorgte er nicht nur die eigenen Bauten, sondern exportierte sie auch in andere Länder. Aus einem Schreiben vom 19. Juli 1747 geht hervor, dass sich [[Emanuel Silva-Tarouca|Emanuel Teles da Silva, Graf von Silva-Tarouca]], Hofbaudirektor in Wien, bemühte, den berühmten Architekten für Wien zu gewinnen. Neumann geleitete Kaiser [[Franz I. Stephan (HRR)|Franz von Lothringen]] bei seinem Aufenthalt in Würzburg anlässlich der Reise zur Krönung nach Frankfurt durch die Residenz. Franz Stephan beschäftigte sich damals mit der Umgestaltung der Wiener Hofburg. Er zeichnete im Auftrag des Kaisers [[Franz I. Stephan (HRR)|Franz von Lothringen]] Entwürfe für ein neues Treppenhaus in der [[Wiener Hofburg]], das zu den großartigsten Treppenhäusern der Barockzeit zählte. Er schrieb „… indessen überschicke auch Seiner Kayserlichen Majestät meine idee über die Kayserliche und Königliche burg oder resident in Wien, welches dessein bereith fertig habe.“ Als Ehrengeschenk ließ ihm [[Maria Theresia]] durch Tarouca eine &amp;#039;&amp;#039;große und schöne&amp;#039;&amp;#039; [[Tabatiere]] übersenden. Den Auftrag erhielt jedoch der Lothringer [[Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey]], Neumanns Pläne wurden nicht verwirklicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Ida Olga Höfler, Maria Theresia und Don Manoel Tellez de Menezes Castro, Herzog von Sylva, Graf von Tarouca, Helikon Schriftenreihe, 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neumann zeichnete ferner Entwürfe für Residenzen in [[Stuttgart]] (1747–1749) und [[Karlsruhe]] (1750/51) sowie für [[Schwetzingen]] (1752). Er starb als Oberst der Artillerie und fürstbischöflicher Oberbaudirektor und wurde in der [[Marienkapelle (Würzburg)|Marienkapelle in Würzburg]] beigesetzt. Die von ihm begonnene [[Abtei Neresheim|Abteikirche Neresheim]] und die nicht vollendete [[Basilika Vierzehnheiligen]] wurden von anderen Baumeistern fertiggestellt. Insgesamt schuf Neumann „rund 100 bedeutende Brücken, Kirchen, Klöster, Schlösser, Wohn- und Geschäftshäuser“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang Jung|Titel=Der große Baumeister – Balthasar Neumann|Sammelwerk=100 Gründe, Mainfranken zu lieben|Verlag=Main-Post|Ort=Würzburg|Datum=2007|Seiten=10|ISBN=978-3-925232-24-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BruchsalSchlossTreppe1.jpg|mini|Treppenhaus des [[Schloss Bruchsal|Schlosses Bruchsal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gößweinstein Altar P1210096-HDR.jpg|mini|Altarraum der [[Basilika Gößweinstein|Wallfahrtskirche Gößweinstein]]]]&lt;br /&gt;
* [[Würzburger Residenz]] in italienisch-französischem Barockstil (1720 bis 1744) nach dem Muster des [[Schloss Versailles|Versailler Schlosses]]&lt;br /&gt;
* Lusthaus (um 1720) im [[Schlosspark Wiesentheid]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Burgpreppach]], Treppenhaus (ab 1722)&lt;br /&gt;
* [[Landwehrstraße 18, 20, 22 (Kitzingen)|Landwehrstraße 18, 20, 22]] in Kitzingen (1721–1735) Kasernenbauten für die Würzburgische Armee&lt;br /&gt;
* [[Schönbornkapelle]] am nördlichen Querarm des [[Würzburger Dom]]s (mit Planung 1721 bis 1724)&lt;br /&gt;
* [[Brunnenbau (Bad Bocklet)|Brunnenhalle in Bad Bocklet]] (1725)&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Andreas (Retzstadt)|St. Andreas]] in [[Retzstadt]] (1726)&lt;br /&gt;
* [[Maschikuliturm]] der [[Festung Marienberg]] bei Würzburg (1728)&lt;br /&gt;
* Rundkirche des [[Kloster Holzkirchen|Klosters Holzkirchen]] in [[Holzkirchen (Unterfranken)|Holzkirchen]] (1728 bis 1730)&lt;br /&gt;
* [[Kloster Heidenfeld]] (1723 bis 1733)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Würzburg-Altstadt#B|Fichtelscher Hof]] in Würzburg, Bronnbachergasse (ab 1724, im Auftrag des Hofkanzlers Franz Ludwig von Fichtl). Der Entwurf des um 1734 angebrachten ornamentalen Fassadenschmucks stammt vermutlich von [[Johann Lucas von Hildebrandt|Johann Lukas von Hildebrandt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kummer: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 656 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schlosskirche Mergentheim|Deutschordenskirche]] in [[Bad Mergentheim]], Beteiligung, (1730 bis 1735)&lt;br /&gt;
* [[Basilika Gößweinstein|Wallfahrtskirche]] des [[Kloster Gößweinstein|Klosters Gößweinstein]] (1730 bis 1739)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Bruchsal]] (Treppenhaus, ab 1731)&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Nikolaus (Weismain-Arnstein)|St. Nikolaus]] in [[Arnstein (Weismain)|Arnstein]] (Oberfranken) (1731 bis 1734)&lt;br /&gt;
* [[Tauberbrücke Tauberrettersheim]] (1733)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Werneck]] (1733 bis 1746)&lt;br /&gt;
* Innenraum der [[St. Paulin|Pfarrkirche St. Paulin]] in [[Trier]] (1734 bis 1757)&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Laurentius (Retzbach)|St. Laurentius]] in [[Retzbach (Zellingen)|Retzbach]] (1736 bis 1738)&lt;br /&gt;
* [[St. Laurentius am Weißen Brunnen (Putzmühle)|Wallfahrtskirche St. Laurentius am Weißen Brunnen]] in [[Kirchenthumbach]], Ortsteil Putzmühle (1736 bis 1739)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hof Rombach&amp;#039;&amp;#039; in Würzburg (1738, zerstört 1945); siehe [[Liste der Baudenkmäler in Würzburg-Altstadt#E]] (Eichhornstraße 23 a)&lt;br /&gt;
* [[St. Cäcilia (Heusenstamm)|Pfarrkirche St. Cäcilia]] in [[Heusenstamm]] (1739)&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Cäcilia (Saffig)|St. Cäcilia]] in [[Saffig]] (1739 bis 1742)&lt;br /&gt;
* [[St. Peter (Bruchsal)]]&lt;br /&gt;
* Entwürfe für das [[Neues Schloss (Meersburg)|Neue Schloss (Meersburg)]] (um 1740)&lt;br /&gt;
* Planung (ab 1741) und Bau (1743 bis 1744) der neuen [[Augustinerkirche (Würzburg)|Dominikanerkirche in Würzburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Kummer: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 654 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reihenhäuser in der Theaterstraße in Würzburg (ab 1741. 1945 nahezu völlig zerstört)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stefan Kummer 2004&amp;quot;&amp;gt;Stefan Kummer: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 656.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schlösser Augustusburg und Falkenlust|Schloss Augustusburg]] in [[Brühl (Rheinland)|Brühl]], Treppenhaus (1740 bis 1746), Hochaltar von St. Marien (1745 bis 1746)&lt;br /&gt;
* [[Kreuzkapelle (Kitzingen)|Kreuzkapelle]] von [[Etwashausen]] in [[Kitzingen]] (1741 bis 1745)&lt;br /&gt;
* [[Hofgut Öttershausen]] Neubau des Schüttbaus, Erneuerung der Scheune II und des Winkelbaus in [[Öttershausen]] (1741 bis 1747)&lt;br /&gt;
* [[Laurentiuskirche (Dirmstein)|Laurentiuskirche]] in [[Dirmstein]] (1742 bis 1746)&lt;br /&gt;
* [[Dreifaltigkeitskirche (Gaibach)|Dreifaltigkeitskirche]] in [[Gaibach]] (1743 bis 1745)&lt;br /&gt;
* [[Klosterkirche (Münsterschwarzach, barocker Vorgängerbau)|Abteikirche]] der [[Abtei Münsterschwarzach]] (1727 bis 1743, im 19. Jahrhundert abgerissen)&lt;br /&gt;
* [[Basilika Vierzehnheiligen]] bei [[Bad Staffelstein]] (von 1743 bis 1772)&lt;br /&gt;
* [[Kirche St. Cyriakus (Schwemmelsbach)|Kirche St Cyriakus]] in [[Schwemmelsbach]] (1744)&lt;br /&gt;
* [[Klostermühle (Münsterschwarzach)|Klostermühle]] der Abtei Münsterschwarzach (1744 bis 1749)&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Kloster Oberzell|Klosters Oberzell]] in [[Zell am Main]] (1744 bis 1760)&lt;br /&gt;
* als bautechnischer Beirat Wiederaufbau des im November 1745 niedergebrannten Mittelbaus (Fürstenbau) des [[Juliusspital]]s (bis 1749)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 10–11 und 302.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heilige Stiege (Bonn)|Heilige Stiege]] der [[Kreuzbergkirche (Bonn)|Kreuzbergkirche]] in [[Bonn]] (1746 bis 1751)&lt;br /&gt;
* Kirche der [[Abtei Neresheim]] (1747 bis 1792)&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Michael (Hofheim)|St. Michael]] in [[Hofheim (Lampertheim)|Hofheim]] im Ried (1747 bis 1754)&lt;br /&gt;
* Stiftsrathaus in [[Ellwangen (Jagst)|Ellwangen]], Beteiligung (1748 bis 1750)&lt;br /&gt;
* [[Marmelsteiner Hof]] (Domherrenhof [[Franz Konrad von Stadion und Thannhausen|Stadion]]) in Würzburg, Domerschulstraße 2 (1747)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stefan Kummer 2004&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wallfahrtskirche [[Käppele (Würzburg)|Käppele]] in [[Würzburg]] (1748 bis 1750)&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Vitus (Dittigheim)|St. Vitus]] in [[Tauberbischofsheim|Dittigheim]] (1748 bis 1752)&lt;br /&gt;
* Gartenpavillon in [[Randersacker]] (um 1750)&lt;br /&gt;
* [[Freiligrathhaus]] (Entwurf Palais von Buschmann/von Biegeleben) in Unkel am Rhein (1750/70)&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Maria Limbach|Wallfahrtskirche Maria]] in [[Limbach (Eltmann)|Limbach]] (1751 bis 1755)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Veitshöchheim]] in [[Veitshöchheim]], Erweiterung (1753)&lt;br /&gt;
* [[St. Michael (Etwashausen)|abgegangene Michaelskirche]] in Kitzingen-Etwashausen, Erweiterung (vor 1754)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Zu Ehren von Balthasar Neumann sind Orte und Einrichtungen in Deutschland und Tschechien benannt. Außerdem tragen ein [[(6351) Neumann|Asteroid]], ein [[Balthasar-Neumann-Preis|Architekturpreis]] und ein [[Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble|Chor]] seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.balthasar-neumann.com/de/chor-orchester/ |titel=Balthasar Neumann |abruf=2023-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neumanns Porträt war auf dem 50-DM-Schein der Deutschen Bundesbank (1990) abgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bargeld/dm-banknoten-und--muenzen/-/dm-banknoten-599482|titel=DM-Banknoten – Serie BBK3|abruf=2019-01-21|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190122000009/https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bargeld/dm-banknoten-und--muenzen/-/dm-banknoten-599482|archiv-datum=2019-01-22|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 5-DM-Gedenkmünze (1978) anlässlich des 225. Todestages zeigt eine Innenansicht der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-im-internet.de/m_nz5dmbek_1978-06/BJNR010300978.html |titel=Münz5DMBek 1978-06 - Bekanntmachung über die Ausprägung von Bundesmünzen im Nennwert von 5 Deutschen Mark (Neumann-Gedenkmünze) |abruf=2026-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Ruhmeshalle München befindet sich eine Büste Neumanns, in Bad Kissingen ein Denkmal des Baumeisters. In Eger und Würzburg erinnern Gedenktafeln bei seinen Wirkungsstätten an Neumann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann – Vollender des Barock.&amp;#039;&amp;#039; Bayerisches Fernsehen 2003. Gezeigt in BR-alpha am 10. Oktober 2009, 20:15–21:00 Uhr (Aufnahmen der Bauwerke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&amp;lt;!-- alphabetisch nach Autoren bzw. Herausgebern --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jakob Degen (Verwaltungsbeamter)|Jakob Degen]]: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann in Kronach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bamberger Blätter für fränkische Kunst und Geschichte. Beilage zum Bamberger Volksblatt&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 13/1936. Nr. 2. und Jg. 4/1936. Nr. 1.&lt;br /&gt;
* [[Max Hermann von Freeden|Max H. von Freeden]]: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann. Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; 3., erweiterte Auflage. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1981, ISBN 3-422-00118-2.&lt;br /&gt;
* Max H. von Freeden: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann in Italien. Neue archivalische Beiträge zur Frühzeit des Künstlers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1949 (= &amp;#039;&amp;#039;Archiv des Historischen Vereins für Unterfranken und Aschaffenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 72), S. 204–207.&lt;br /&gt;
* [[Erich Hubala]], Otto Mayer, Wolf-Christian von der Mülbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Residenz zu Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Edition Georg Popp im Arena-Verlag, Würzburg 1984, ISBN 3-88155-111-5.&lt;br /&gt;
* Uta Hasekamp: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenplanungen Balthasar Neumanns. Zwischen barocker Tradition und neuem Naturverständnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenkunst]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Nr.  1, 1992, S. 139–155.&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Hansmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1993, ISBN 3-8321-7167-3.&lt;br /&gt;
* Wilfried Hansmann: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann als Gartenarchitekt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenkunst]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Nr. 1, 1989, S. 33–46.&lt;br /&gt;
* Wilfried Hansmann: &amp;#039;&amp;#039;Ein unbekanntes Bildnis des Baumeisters Balthasar Neumann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[INSITU (Zeitschrift)|INSITU]] 2020/1, S. 93–102.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Hotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann als Zeichner und Graphiker.&amp;#039;&amp;#039; Bavaria Antiqua. München 1983.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Knapp (Kunsthistoriker)|Fritz Knapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann. Der große Architekt seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Künstler-Monographien.&amp;#039;&amp;#039; Band 120). Velhagen &amp;amp; Klasing, Bielefeld/Leipzig 1937. [https://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/dlibra/publication/edition/67550 Digitale Bibliothek Elbing].&lt;br /&gt;
* Thomas Korth, [[Joachim Poeschke|Joachim Poescke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann. Kunstgeschichtliche Beiträge zum Jubiläumsjahr 1987.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer Verlag, München 1987, ISBN 3-7774-4610-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|140|142|Neumann, Balthasar|Thomas Korth|118587269}}&lt;br /&gt;
* [[Stefan Kummer]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 648–662, passim.&lt;br /&gt;
* [[Karl Lohmeyer (Kunsthistoriker)|Karl Lohmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Briefe Balthasar Neumanns an Friedrich Karl von Schönborn, Fürstbischof von Würzburg und Bamberg und Dokumente aus den ersten Baujahren der Würzburger Residenz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Das Rheinische Barock.&amp;#039;&amp;#039; Band 1), Hofer, Saarbrücken 1921.&lt;br /&gt;
* [[Mainfränkisches Museum|Mainfränkisches Museum Würzburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus Balthasar Neumanns Baubüro. Pläne der Sammlung Eckart zu den Bauten des großen Barockarchitekten. Sonderausstellung aus Anlass der 300. Wiederkehr des Geburtstages Balthasar Neumanns&amp;#039;&amp;#039;, Mainfränkisches Museum Würzburg, 16. Mai – 19. Juli 1987. Echter, Würzburg 1987 (Ausstellungskatalog, ohne ISBN).&lt;br /&gt;
* Bärbel Manitz: &amp;#039;&amp;#039;Wand, Wölbung und Rotunde. Themen und Leitmotive in Balthasar Neumanns kurvierter Sakralarchitektur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Manuskripte für Kunstwissenschaft in der Wernerschen Verlagsgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 34). 2 Bände. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1992, ISBN 978-3-88462-933-8.&lt;br /&gt;
* Manuel Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann und die Kunst des Bauens. Eine Rezeptionsgeschichte zwischen Genie- und kollektivem Wahnsinn.&amp;#039;&amp;#039; Schnell und Steiner, Regensburg 2023, ISBN 978-3-7954-3835-7.&lt;br /&gt;
* [[Eugen Ortner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Barockbaumeister Balthasar Neumann. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom-Verlag, Bindlach 1989, ISBN 3-8112-0625-7.&lt;br /&gt;
* [[Hans Reuther]]: Die Kirchenbauten Balthasar Neumanns. Hessling, Berlin 1960.&lt;br /&gt;
* [[Hans Reuther]]: Balthasar Neumann. Der mainfränkische Barockbaumeister. Süddeutscher Verlag, München 1983, ISBN 978-3799161060&lt;br /&gt;
* Bernhard Rösch: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Genese der Wölbrotunde in der Sakralarchitektur Balthasar Neumanns.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 1 (2012), S. 103–121.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070609095700/http://www.bautz.de/bbkl/n/neumann_b.shtml |band=6|spalten=645–647|autor=[[Ekkart Sauser]]}}&lt;br /&gt;
* [[Georg Satzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann als Brückenbauer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[INSITU (Zeitschrift)|Insitu]] 2024/1, S. 87–104.&lt;br /&gt;
* [[Erich Schneider (Kunsthistoriker)|Erich Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann. Schlussakkord der Barockarchitektur&amp;#039;&amp;#039; (= kleine bayerische biografien). Friedrich Pustet, Regensburg 2023, ISBN 978-3-7917-3380-7.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Neumann.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg/Br. 1988, ISBN 3-451-20614-5.&lt;br /&gt;
* [[Harmen Thies]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundrißfiguren Balthasar Neumanns. Zum maßstäblich-geometrischen Rißaufbau der [[Schönbornkapelle]] und der [[Residenzkirche (Würzburg)#Hofkirche|Hofkirche in Würzburg]].&amp;#039;&amp;#039; Editrice Edam, Florenz 1980.&lt;br /&gt;
* {{ADB|52|668|679|Neumann, Balthasar|[[Otto Weigmann]]|ADB:Neumann, Balthasar}}&lt;br /&gt;
* Manuel Weinberger: &amp;#039;&amp;#039;Verschollen geglaubtes Planmaterial von Balthasar Neumann und seinem Baubüro, und eine unbekannte Zeichnung aus dem Umfeld Johann Dientzenhofers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;RIHA Journal,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 0003, 14. April 2010 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/rihajournal/article/view/68531/63135 online] auf journals.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 17. Januar 2022).&lt;br /&gt;
* Alexander Wiesneth: &amp;#039;&amp;#039;Gewölbekonstruktionen Balthasar Neumanns.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2011 (zugl. Diss. TU-München 2009), ISBN 978-3-422-07030-1.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Neumann, Johann Balthasar|20|265|266|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118587269}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|12|89|spezialkapitel=Neumann}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|723}}&lt;br /&gt;
* [https://architrave.eu/view.html?edition=3qr4f&amp;amp;page=1&amp;amp;translation=3r3nn&amp;amp;lang=de Online-Edition des Forschungsprojekts ARCHITRAVE] zu Balthasar Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Briefe der Reise nach Frankreich&amp;#039;&amp;#039; (1723)&lt;br /&gt;
* [https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2010/4/im-dienste-des-absoluten.php?seite=2 &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste des Absoluten. Die Schönborns und Balthasar Neumann&amp;#039;&amp;#039;], 2010, bei [[Monumente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118587269|LCCN=n82032636|VIAF=92266971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neumann, Balthasar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balthasar Neumann| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büchsenmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dirmstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cheb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1687]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1753]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neumann, Balthasar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neumann, Johann Balthasar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Baumeister des Barock&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1687&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cheb|Eger]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1753&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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