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	<title>Balthasar Hirschauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:45:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balthasar_Hirschauer&amp;diff=2176949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrZog: /* Literatur */ form</title>
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		<updated>2024-06-23T13:34:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grabstein Hirschauer.jpg|mini|hochkant=0.8|Propst Balthasar Hirschauer ([[Stiftskirche St. Peter und Johannes der Täufer (Berchtesgaden)|Stiftskirche Berchtesgaden]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balthasar Hirschauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[1508]]) war ab 1491 „[[Hallinger (Berchtesgadener Land)|Hallinger]]“ und von 1495 bis 1508&amp;lt;ref name=&amp;quot;GvB516&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Brugger (Theologe)|Walter Brugger]], [[Heinz Dopsch]], Peter F. Kramml: [https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=6CMFAQAAIAAJ&amp;amp;dq=Brugger+Griesstetter+H%C3%B6glw%C3%B6rth&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=Hirschauer &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Berchtesgaden: Zwischen Salzburg und Bayern (bis 1594)&amp;#039;&amp;#039;]. Plenk, 1991. S. 516, 518, 940&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Reichsprälat]] und [[Propst]] des [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Klosterstifts Berchtesgaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Immatrikulation|Immatrikuliert]] am 4. August 1473 in der kurz davor 1472 gegründeten [[Universität Ingolstadt]], war Hirschauer vor seinem Amtsantritt als Propst ab 1491 „Hallinger“ und damit Inhaber des höchstbewerteten Verwaltungsposten mit dem [[Salzamt]] in [[Marktschellenberg|Schellenberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GvB&amp;quot;&amp;gt;Walter Brugger, Heinz Dopsch, Peter F. Kramml: [https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=6CMFAQAAIAAJ&amp;amp;dq=Brugger+Griesstetter+H%C3%B6glw%C3%B6rth&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=hallinger &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Berchtesgaden: Zwischen Salzburg und Bayern (bis 1594)&amp;#039;&amp;#039;]. Plenk, 1991. S. 516&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1294 hatte sich bereits die weltliche Eigenständigkeit der um 1100 gegründeten Stiftspropstei durch die Erlangung der [[Blutgerichtsbarkeit]] für schwere Vergehen manifestiert. Ab 1380 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Zepterlehen]]&amp;#039;&amp;#039; erhoben und auch im Reichstag mit Sitz und Stimme vertreten, war der Machteinfluss der Stiftspröpste noch weiter gestiegen und Hirschauers Status dem eines [[Reichsprälat]]en gleichgestellt.&amp;lt;ref name=HelmA108&amp;gt;Helm A.: Berchtesgaden im Wandel der Zeit, Stichwort: Geschichte des Landes, S. 108–109&amp;lt;/ref&amp;gt; Dank Propst [[Bernhard II. Leoprechtinger|Bernhard Leoprechtinger]] zudem seit 1455 von der „Metropolitangewalt“ des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]] befreit, war Balthasar Hirschauer auch in geistlichen Dingen ([[Spiritualie]]n) nur noch dem Papst unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden - Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. S. 50–51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Laut A.Helm sind die nach ihm bereits 1254 erhaltenen bischöflichen Insignien schon Zeichen einer direkten päpstlichen Oberhoheit, der das Stift seitdem allein unterstellt gewesen wäre. Siehe Helm A.: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Stichwort: Geschichte des Landes, S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Propst musste er noch die Verpfändung [[Marktschellenberg|Schellenberg]] samt seiner [[Saline]] an Salzburg hinnehmen, um die immensen Schulden des Klosterstifts an das Fürsterzbistum zu tilgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden - Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Verpfändung nicht ausreichte, erhob er wie seine Vorgänger von den Berchtesgadener Bauern hohe Steuern. Diese begannen jedoch immer öfter Beschwerde dagegen zu führen und entsandten eine Abordnung nach [[Innsbruck]] zum [[Reichskammergericht|kaiserlichen Hofgericht]]. Da die Bauernschaftsvertreter aber keine ausreichende Vollmacht vorzuweisen in der Lage waren, beauftragte der Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian&amp;amp;nbsp;I.]] seinen Hauptmann von [[Kufstein]] [[Degen Fuchs von Fuchsberg]], den Vorgang mit zwei kaiserlichen Räten vor Ort zu untersuchen. Das Ergebnis dieser Untersuchungen legte der kaiserliche Hauptmann 1506 in dem „[[Fuchsbrief (Stiftspropstei Berchtesgaden)|Fuchsbrief]]“ vor, der nach dem [[Landbrief (Stiftspropstei Berchtesgaden)|Landbrief]] von [[Ulrich I. Wulp]] zum „Grundgesetz“ für das Landes- und Steuerrecht der Stiftspropstei werden sollte. Auch wenn darin die Beschwerden der Bauern in allen wesentlichen Punkten abgewiesen wurden und sich die Position Hirschauers durchsetzte, ist bemerkenswert, dass bei diesem Rechtsstreit die „Untertanenschaft“ geschlossen aufgetreten ist und der „Fuchsbrief“ den Charakter eines rechtsverbindlich schriftlichen Vertrags zwischen Herrschaft und „Landschaft“ besaß. Dennoch sollten die Schulden an Salzburg erst 1556 vollends entrichtet sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden - Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. S. 79–85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin bildete aber in jenen Jahren die [[Berchtesgadener War]], deren Holzspielzeug nach dem Vorbild [[Ammergau]]s bald in „die fernsten Theile der handelnden Welt gefunden“ hatten, inzwischen eine lohnende Einnahmequelle. Die Berchtesgadener hatten &amp;#039;&amp;#039;[[Zweigniederlassung|Niederlagen]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Antwerpen]], [[Cádiz]], [[Genua]], [[Venedig]] und [[Nürnberg]], und es besteht „kein Zweifel“, dass zwischen 1492 und 1498 „[[Christoph Kolumbus|Kolumbus]] und [[Amerigo Vespucci|Amerikus]] sowie [[Vasco da Gama]] solches Spielzeug nach [[Westindische Inseln|West-]] und [[Malaiischer Archipel|Ostindien]] brachten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sternfeld143&amp;quot;&amp;gt;[[Joseph Ernst von Koch-Sternfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Fürstenthums Berchtesgaden und seiner Salzwerke.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Joseph Lindauer, Salzburg 1815, S.&amp;amp;nbsp;144 oben ({{Google Buch|BuchID=inNBAAAAcAAJ|Seite=144|Linktext=Volltext|Hervorhebung=Zweytes Buch}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balthasar Hirschauers Grabmal ist in der [[Berchtesgaden]]er [[Stiftskirche St. Peter und Johannes der Täufer (Berchtesgaden)|Stiftskirche]]. Sein [[Relief|Hochrelief]]-[[Epitaph]] ähnelt dem [[Peter II. Pienzenauer|Peter Pienzenauers]], das zum Modell für die Grabsteine der Berchtesgadener Stiftspröpste des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden - Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Wappen - Hirschauer.jpg|Wappenscheibe zu Hirschauer, vormals im Pfarrhaus der [[Stiftskirche St. Peter und Johannes der Täufer (Berchtesgaden)|Berchtesgadener Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
  Fensterwappen - Hirschauer.jpg|Wappenfenster zu Hirschauer in der Berchtesgadener Stiftskirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Brugger (Theologe)|Walter Brugger]], [[Heinz Dopsch]], Peter F. Kramml: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Berchtesgaden: Zwischen Salzburg und Bayern (bis 1594)&amp;#039;&amp;#039;. Plenk, Berchtesgaden 1991, S. 509, 510, 1112&lt;br /&gt;
* Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden – Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Berchtesgadener Anzeiger]], Berchtesgaden 1986, ISBN 3-925647-00-7, S. 50–51, 79–85, 111.&lt;br /&gt;
* [[Eugen Fischer (Historiker)|A. Helm]], [[Hellmut Schöner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Reprint von 1929. Verein für Heimatkunde d. Berchtesgadener Landes. Verlag Berchtesgadener Anzeiger sowie Karl M. Lipp Verlag, München 1973. S. 100, 106–111, 261–262.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Pröpste und Administratoren der Reichsprälatur Berchtesgaden (1380–1559)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1232733369|VIAF=4494162062760851650003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hirschauer, Balthasar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augustiner-Chorherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstpropst von Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1508]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hirschauer, Balthasar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Stiftspropst von Berchtesgaden&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1508&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Ulrich II. Pernauer]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Gregor Rainer]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Fürstpröpste von Berchtesgaden|Stiftspropst (Reichsprälat) von Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1486–1495&lt;br /&gt;
}}--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrZog</name></author>
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