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	<title>Balthasar Haug - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Stolp: Kategorie:Person (Württemberg bis 1803)</title>
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		<updated>2025-06-05T04:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Person (Württemberg bis 1803)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Balthasar Haug.jpg|mini|hochkant|Balthasar Haug]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balthasar Haug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1731]] in [[Stammheim (Calw)|Stammheim]] bei [[Calw]]; † [[3. Januar]] [[1792]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Geisteswissenschaftler]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Balthasar Haug ist der Sohn des Johann Georg Haug (1694–1776) [[Schultheiß]] und Amtspfleger zu Stammheim und der Anna Maria Haug geborene Weiß (1694–1777), einer Tochter des Georg Weiß, Bauer und [[Richter]] in [[Grafenau (Württemberg)|Döffingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch der Klosterschulen von Blaubeuren und Bebenhausen ===&lt;br /&gt;
Balthasar Haug erhielt zunächst Unterricht vom ortsansässigen Pfarrer Riderer und setzte seine schulische Ausbildung ab 1743 am [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart|Gymnasium Illustre]] in Stuttgart fort, ehe er die evangelischen Klosterschulen in [[Blaubeuren]] und [[Bebenhausen]] besuchte. Ab 1751 studierte Balthasar Haug in [[Tübingen]] Theologie. Seine erste Stelle als Pfarrer trat er 1757 in [[Niederstotzingen]] an. 1762 wurde ihm eine Stelle als Rektor am [[Gymnasium poeticum]] in [[Regensburg]] angeboten, die er aber ablehnte. In den 1760er Jahren wechselte er als Pfarrer nach [[Magstadt|Magstatt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehrauftrag am &amp;#039;&amp;#039;Gymnasium illustre&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Winckelmann Geschichte der Kunst des Altertums EA.jpg|mini|hochkant|Johann Winkelmanns Geschichte der Kunst des Altertums. Erster Teil. Dresden 1764]]&lt;br /&gt;
1766 wurde Balthasar Haug offiziell [[Lehrstuhl|Professor]] am [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart|Gymnasium illustre]] in Stuttgart. Diese Stelle konnte er allerdings erst ab 1773 ausfüllen, da ihn der Herzog zuvor noch in [[Ludwigsburg]] mit anderen Arbeitsaufträgen festhielt. Dort gründete er 1769 die [[Lesegesellschaft]] „Die Literaturfreunde“. Bis 1771 lebte er in Ludwigsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.teachsam.de/geschichte/ges_deu_1648-1790/wuert_carl_eugen/ges_wuertt_carl_eugen_9_3_3.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; 1776 wurde er Professor an der damals als Militärakademie bezeichneten Karlsschule in Stuttgart, die später, im Dezember 1781, als [[Hohe Karlsschule]] universitären Rang erhielt. Er lehrte [[Logik]], [[Philosophie]], [[Geschichte]], deutschen Stil, [[Mythologie]] und [[Kunstgeschichte|Geschichte der Kunst]] des [[Altertum]]s. Wenige Monate nachdem er diese Stelle angetreten hatte, wurde er zusätzlich Mittwochsprediger an der Stuttgarter [[Stiftskirche (Stuttgart)|Stiftskirche]]. Als Lehrer an der Karlsschule unterrichtete Balthasar Haug unter anderem [[Friedrich Schiller]]. Haugs Sohn [[Friedrich Haug (Dichter)|Johann Christoph Friedrich Haug]], der ebenfalls an der Karlsschule erzogen wurde, vermittelte später den Kontakt zwischen Schiller und [[Johann Friedrich Cotta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Ein Gedicht auf [[Maria Theresia]] brachte Balthasar Haug 1761 den Titel eines gekrönten Dichters ein. Im selben Jahr wurde er Mitglied der deutschen Gesellschaft in [[Helmstedt]] und der Gesellschaft der freien Künste in [[Leipzig]]. 1768 wurde er Ehrenmitglied der württembergischen [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Académie des arts]], 1769 durch den Fürsten von Fürstenberg Hof- und Pfalzgraf, 1771 Mitglied der lateinischen markgräflich-badischen Gesellschaft, 1773 Mitglied der [[Jena]]ischen deutschen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Balthasar Haug veröffentlichte zahlreiche Schriften. 1762 veröffentlichte er in Ulm den &amp;#039;&amp;#039;Zustand der schönen Wissenschaften in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;, 1771 kam der &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Litterar-Historie der Alten in Tabellen&amp;#039;&amp;#039; heraus, 1779 erschienen die &amp;#039;&amp;#039;Säzze des Professoren Haugen über teutsche Sprache, Schreibart und Geschmack&amp;#039;&amp;#039;. Besonders bekannt wurde sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Das gelehrte Wirtemberg&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1790, ein Überblick über die Schriftsteller des Landes. Etwa 200 Jahre nach dem ersten Erscheinen wurde es erneut aufgelegt. 1785 brachte er &amp;#039;&amp;#039;Die Alterthümer der Christen&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|11|50|51|Haug, Balthasar|Hermann Fischer|ADB:Haug, Balthasar}} &lt;br /&gt;
* {{NDB|8|88|89|Haug, Balthasar|Robert Uhland|116525940}}&lt;br /&gt;
* [[Uli Rothfuss]], &amp;#039;&amp;#039;Autoren Bücher Calw. Eintausend Jahre Literatur- und Geistesgeschichte in Calw und Hirsau&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2001, ISBN 3-87407-383-1, S. 28 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116525940|LCCN=no2017144643|VIAF=72147505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haug, Balthasar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hohe Karlsschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Württemberg bis 1803)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1731]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haug, Balthasar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Geisteswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1731&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stammheim (Calw)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1792&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stolp</name></author>
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