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	<title>Balthasar Düring - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:16:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Melanchthon-Briefwechsel Heidelberg: /* Literatur */ Ergänzung Melanchthon-Briefwechsel</title>
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		<updated>2023-04-21T13:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Ergänzung Melanchthon-Briefwechsel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balthasar Düring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1466(?) in [[Königsberg in Bayern|Königsberg]], [[Franken (Region)|Franken]]; † Herbst 1529 in [[Coburg]]) war ein lutherischer [[Theologe]], [[Superintendent]] von Coburg und Coburger [[Reformator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Düring wurde als Sohn des Burg[[vogt]]es und späteren Bürgermeisters im fränkischen Königsberg geboren. Vermutet wird, dass er am 6. Januar 1466 getauft wurde. Seine Lebensdaten erschließen sich aufgrund der fehlenden [[Urkunde]]nlage sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1509 erwarb er den akademischen Grad eines [[Magister]]s der Theologie an der [[Universität Leipzig]] und übernahm später Lehraufgaben. 1516 wurde er Pfarrer an St. Urbani in Königsberg und setzte gleichzeitig seine [[Vorlesung]]en in [[Leipzig]] fort. Im April 1518 lernte er [[Martin Luther]] kennen und folgte ihm nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]], um sich dessen Ideen anzuschließen. Dort lernte er im August [[Philipp Melanchthon]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Melanchthons Empfehlung wurde er am 6. Februar 1520 [[Vikar]] an der [[Morizkirche (Coburg)|St.-Moritz-Kirche]] in Coburg. Düring begann in Coburg mit der Reform des [[Gottesdienst]]es, wobei er sich an Luthers &amp;#039;&amp;#039;Formula missae et communionis&amp;#039;&amp;#039; hielt. Während dieser Zeit unterhielt er einen Briefkontakt mit den Wittenberger Reformatoren, die ihm bei der Bewältigung der Anfeindungen der [[Altgläubige (Reformationsgeschichte)|Altgläubigen]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1521 wurde er auf Weisung des [[Kurfürst]]en [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich des Weisen]] in das Predigeramt in Coburg erhoben. Nun konnte Düring seinen Einfluss auch außerhalb der Stadtgrenzen Coburgs durchsetzen. Immer mehr Übertritte zum lutherischen Bekenntnis fanden statt. Als der Kurfürst 1524 die von Düring erarbeitete [[Kirchenordnung]] genehmigte, schieden die altgläubigen Priester aus und der [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]][[Konvent (Kloster)|konvent]] löste sich auf. Fortan war das Coburger Land lutherisch und dieser Zustand wurde selbst während der Zeit des [[Deutscher Bauernkrieg|deutschen Bauernkrieges]] nicht mehr gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Martin Luther in [[Kurfürstentum Sachsen|Kursachsen]] die [[Visitation|Kirchenvisitationen]] anregte, führte der Superintendent Düring die erste evangelische Kirchenvisitation in der [[Veste]] Coburg (1528/29) durch, die die kirchenrechtlichen Verhältnisse festlegte. Der Rat der Stadt stand ganz auf seiner Seite. Nach seinem Tode im Herbst 1529 bat der Rat Luther unmittelbar um einen Nachfolger, der das Werk Dürings abzuschließen vermöchte. Luther empfahl daraufhin [[Johannes Langer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Sehling]]: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1901, Bd. 1, S. 47.&lt;br /&gt;
* [[Albert Greiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Magister Balthasar Düring, der Coburger Reformator.&amp;#039;&amp;#039; Coburg 1929.&lt;br /&gt;
* [[Georg Berbig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die erste Kursächsische Visitation im Ortsland Franken.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Reformationsgeschichte (ARG)&amp;#039;&amp;#039; Jg. 3, 1905/06, S. 353.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Düring, Balthasar |Hrsg=[[Heinz Scheible]] |Sammelwerk=Melanchthons Briefwechsel |Band=Bd. 11, Personen A–E |Ort=Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt |Datum=2003 |Seiten=375}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krauß&amp;#039;sche Chronik.&amp;#039;&amp;#039; 1754.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Thomas A. Seidel, Steffen Raßlof: &amp;#039;&amp;#039;Lutherland Thüringen. Der Freistaat auf dem Weg zum Reformationsjubiläum „Luther 2017“&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;65 [https://d-nb.info/110323207X/34]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118527886|VIAF=52480763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:During, Balthasar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg in Bayern)|During,Balthasar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Martin Luther]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1466]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1529]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Düring, Balthasar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lutherischer Theologe, Superintendent, Reformator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=getauft 6. Januar 1466&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg in Bayern|Königsberg]], [[Franken (Region)|Franken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1529&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Coburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Melanchthon-Briefwechsel Heidelberg</name></author>
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