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	<title>Balthasar Batthyány - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:54:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-03T10:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: BalthasarIIIBathyany.jpg|mini|hochkant|Balthasar III. Freiherr von Batthyány]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balthasar Batthyány&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1543]]; † [[11. Februar]] [[1590]]&amp;lt;ref&amp;gt; GENEALOGY.EU [https://genealogy.euweb.cz/hung/batth1.html] &amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein ungarischer Adliger und General in den [[Türkenkriege]]n.&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balthasar Freiherr von [[Batthyány]] stammte aus einer alten und weit verzweigten [[Ungarn|ungarischen]] Adelsfamilie, die als [[Magnat]]en, [[Graf]]en und [[Fürst]]en später zu den bedeutendsten Geschlechtern [[Österreich]]s und [[Ungarn]]s gehörten. Sein Vater Kristóf (Christoph) der Ältere Batthyány von [[Güssing|Németújvár]] († 1570) heiratete 1538 Erzsébet Svetkovics, eine Tochter von Adam Svetkovics „dem Mittleren“ auf Neu-Stettenberg, Grafeneck u. Dorna (cl. 1546) und dessen Gemahlin Katharina [[Székely von Kövend]], eine Tochter von Lukas Székely von Kövend auf Dobrakutya u. Kövár, kaiserlicher Rat und General, und der Katharina von Mainburg, eine Tochter des Bernhard von Mainburg und der Katharina von Pottendorf.&amp;lt;ref&amp;gt; Siebmacher’S Grosses Wappenbuch, Band 26. Die Wappen des Adels in Niederösterreich Teil 2 S- Z. S. 291, Verl. Bauer &amp;amp;Raspe 1983, ISBN 3-87947-036-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ernannte ihn für seine Verdienste zum [[Bannerherr]]en und Ober[[Truchsess (Hofamt)|truchsess]], er wurde auch Stellvertreter des [[Palatin (Ungarn)|Palatins]]. Er war ein sehr gebildeter [[Humanist]] seiner Zeit. Er genoss eine protestantische Erziehung und trat 1570 zum [[Calvinismus]] über. In seinem Herrschaftsgebiet wurde der [[Protestantismus]] gefördert. Das Augustinereremiten-Kloster in [[Güssing]] wurde geschlossen und ein Gymnasium eingerichtet. Im Jahre 1576 berief er [[Stephan Beythe]] als Hofprediger und Mittelschullehrer nach Güssing. Er liebte Bücher und legte den Grundstock mit tausenden Büchern für die wertvolle Klosterbibliothek in Güssing. Am Wiener Hof war der holländische Botaniker [[Charles de l’Écluse|Carolus Clusius]] tätig. Als jedoch [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]], der Sohn [[Maximilian II. (HRR)|Maximilians II.]], im Jahre 1576 alle Angestellten mit [[protestantisch]]em Glauben entließ, berief Balthasar Batthyány Clusius nach Güssing, wo dieser die von den türkischen Gefangenen erworbenen Pflanzen aus Kleinasien erforschte, die hier noch unbekannt waren (Tulpen und Kastanien als Beispiele). Clusius schrieb in Güssing sein bedeutendes Werk &amp;#039;&amp;#039;Stirpium Nomenclator Pannonicus&amp;#039;&amp;#039;, die erste österreichische [[Pflanzenkunde]], welche der ebenfalls in Güssing tätige protestantische Wanderbuchdrucker [[Joannes Manlius]] 1585 hier druckte. Manlius’ Bücher trugen wesentlich dazu bei, dass der Protestantismus im Herrschaftsgebiet der [[Batthyány]]s Ausbreitung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Toleranz der Batthyánys war förderlich, dass sich der Protestantismus im [[Burgenland]] 20 % gegenüber dem sehr dominant katholischen [[Österreich]] bis in die jüngste Zeit behaupten konnte, beispielsweise in [[Gols]], [[Lutzmannsburg]] und [[Oberwart]]. Auch das [[Judentum]] wurde gefördert, zum Beispiel in der jüdischen Gemeinde in [[Stadtschlaining]], deren [[Synagoge Stadtschlaining|Synagoge]] heute als Bibliothek benutzt wird. [[Kroaten]] wurden angesiedelt, zum Beispiel in [[Kroatisch Minihof]], die später [[Burgenland-Kroaten]] genannt wurden und eine eigene Variante des [[Kroatische Sprache|Kroatischen]], das [[Burgenlandkroatisch]]e, entwickelten. [[Zigeuner]] wurden toleriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balthasar starb am 11. Februar 1590. Er wurde in der Gruft unter dem ehemaligen Augustinerkloster bestattet, die später Teil der heutigen [[Batthyány-Familiengruft]] wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Güssing Franziskanerkloster 50386.JPG|mini|Franziskanerkloster, [[Güssing]], 1590]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe ==&lt;br /&gt;
Balthasar Freiherr Batthyány heiratete auf Monyorókerék ({{DeS|[[Eberau]]}}) am 27. Jänner 1566 Dorottya (Dorothea) [[Zrinski (Adelsgeschlecht)|Zriny]] (* 22. Juni 1550, † 1617), eine Tochter von [[Nikola Šubić Zrinski|Nikolaus IV. Zriny]], (* 1508, † fällt bei [[Belagerung von Szigetvár|Szigetvár]] am 7. September 1566), kaiserlicher Feldoberst, Schatzmeister des [[Königreich Ungarn|Königreichs Ungarn]], [[Ban]] der [[Königreich Kroatien|Königreiche Kroatien]], [[Slawonien]] und [[Dalmatien]], Kommandant von Szigetvár seit 1561, [[Held]] der [[Belagerung von Szigetvár]], aus dessen erster Ehe vom 17. Juni 1543 mit Katharina Gräfin [[Frankopan (Adelsgeschlecht)|Frankopan]] († 1561), Tochter von Ferdinand Graf Frankopan auf Veglia und Modrus u. d. Maria Branković († 1540)&amp;lt;ref&amp;gt; Siebmacher’S Grosses Wappenbuch, Band 26. Die Wappen des Adels in Niederösterreich, Teil 2 S - Z. S. 646, Verl. Bauer &amp;amp;Raspe 1983, ISBN 3-87947-036-7&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Tochter von Jovan Branković, Despot von Raitzen († 1502) und der Jelena Jakšić (Jaksic) († 1529)&amp;lt;ref&amp;gt; GENEALOGY.EU  [https://genealogy.euweb.cz/balkan/balkan16.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* István Monok, Péter Ötvös, Edina Zvara: &amp;#039;&amp;#039;Balthasar Batthyány und seine Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;. Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abt. 7 – Kultur, Wissenschaft und Archiv, Hauptreferat Landesarchiv und Landesbibliothek, Eisenstadt 2004&lt;br /&gt;
* Dóra Bobory: &amp;#039;&amp;#039;Boldizsár Batthyány (c.1542–1590). Erudition, natural sciences, patronage and friendship in the life of a sixteenth-century Hungarian nobleman&amp;#039;&amp;#039;. (diss. phil. Budapest). Budapest 2007 ([http://www.etd.ceu.hu/2007/mphbod01.pdf PDF]; 7,22&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.oberwart.at/kirchen_2.htm |text=Kirchen in Oberwart |wayback=20040819085624}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.naturpark.at/TAFELN/03_clusius.pdf |text=Carolus Clusius |wayback=20120131133829}} (PDF-Datei; 448 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129987360|LCCN=nb2005017823|VIAF=84315403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Batthyany, Balthasar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (österreichische Habsburger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Batthyány|Balthasar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1543]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1590]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Batthyány, Balthasar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=General im Kampf gegen die Türken&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1543&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1590&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-39401-75</name></author>
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