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	<title>Balthasar Augustin Albrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:29:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balthasar_Augustin_Albrecht&amp;diff=191397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;D. Fuchsberger: Link berichtigt.</title>
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		<updated>2025-04-22T09:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link berichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BalthasarAugustinAlbrecht.jpg|mini|Balthasar Augustin Albrecht, Stich von [[Franz Xaver Jungwirth|Jungwierth]] nach [[George Desmarées|Georg de Marees]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balthasar August Albrecht - J. B. Straub im Atelier 1763-1.jpg|mini|hochkant|[[Johann Baptist Straub]] im Atelier, 1763, Öl auf Leinwand von Albrecht, [[Bayerisches Nationalmuseum]] in München]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balthasar Augustin Albrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1687]] in [[Berg (Starnberger See)|Berg]] am [[Starnberger See]]; † [[15. August]] [[1765]] in [[München]]) war ein Münchner [[Hofkünstler|Hofmaler]] des [[Barock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Balthasar Augustin Albrecht wurde am 6. Januar 1687 im „Schmalzer“&amp;lt;ref&amp;gt;Der „Schmalzer“ war ein sogenanntes Handwerkeranwesen, das erstmals 1554 erwähnt wurde und sich direkt am Maibaum in Oberberg befand. Zuletzt war er als Gaststätte „Tutzinger Hof“ oder „Berger Stuben“ bekannt, welche Ende der 1990er Jahre abgerissen wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berg am Starnberger See als ältester Sohn von Albrecht und Elisabeth Augustin geboren. Er wird im Taufregister von [[Aufkirchen (Berg)|Aufkirchen]] nur mit dem Vornamen Balthasar geführt. Sein Vater war [[Wassermeister]] und Zimmerer am kurfürstlichen [[Schloss Berg (Bayern)|Schloss Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1726 heiratete er im Alter von 39 Jahren Maria Barbara Theresia Busan.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein weit verbreiteter Irrtum besagt, Albrecht wäre der Schwiegersohn [[Nikolaus Gottfried Stuber]]s gewesen. Der Heiratseintrages im Trauungsbuch der Pfarrei [[St. Peter (München)|St. Peter]] weist Stuber lediglich als Trauzeuge Albrechts aus: &amp;#039;&amp;#039;Albrecht                                                                                                                        26.Mai 1726, Sponsus Balthasar Albrecht hofschuz Verwandter mahler, Augustini Albrecht Wassermeister in Schloßberg am Würmsee p.m. et Elisab: ux:eius: filius leg: Sponsa Virgo M. Barbara Dni Jacob Busan, Villegranarbeiter, et Susanna Theresia ux: fil: leg: Testes: Nicolaus Gottfried Stuber pictor et Jacob Morgenrodt Portenmacher&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie schenkte ihm neun Kinder, wovon sieben in den ersten Monaten nach der Geburt verstarben. Ihr einzig verbliebener Sohn Augustin ging als Pater nach [[Kloster Altomünster|Altomünster]], die 1728 geborene Tochter Theresia Barbara trat in dasselbe Kloster ein. Damit starb dieser Zweig der Familie Albrecht aus. Albrechts Frau verstarb 1738 kurz nach der Geburt des neunten Kindes. Bis zu seinem Tode lebte er in der [[Kaufingerstraße]] in München. Nach kurzer Krankheit verstarb er im Alter von 78 Jahren am 15. August 1765 und wurde auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Friedhof bei St. Stephan]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Den Grabstein aus Marmor schuf sein Freund [[Johann Baptist Straub]] und schmückt diesen mit seinem Porträt und seinem Genius. Das Grab und der Grabstein sind nicht erhalten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler [[Franz Ignaz Oefele]] (1721–1797) war ein Schüler von Albrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Albrecht erlernte die Anfänge des Malerhandwerks bei seinem Onkel Benedikt Albrecht. Später begab er sich zu weiteren Studien nach Rom und Venedig. 1719 kehrte er nach seinem Studienaufenthalt nach München zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. April 1723 wurde Albrecht vom Kurfürst [[Maximilian II. Emanuel (Bayern)|Max Emanuel]] der [[Hofschutz]] bewilligt, was mit vielen Vergünstigungen verbunden war. So war er gegenüber der Stadt zu keinen steuerlichen Abgaben verpflichtet und unterstand nicht der städtischen Gerichtsbarkeit, sondern der des Hofes. Dies spricht für den Ruf und das Können von Albrecht. 1746 wurde er zum Galerie-Inspektor und Restaurator ernannt. In dieser Eigenschaft erstellte er für nahezu alle bayerischen Schlösser, wie die Residenz in [[Münchner Residenz|München]], [[Schloss Nymphenburg|Nymphenburg]], [[Schloss Schleißheim|Schleißheim]], [[Schloss Fürstenried|Fürstenried]], [[Schloss Starnberg|Starnberg]], Berg und [[Landshut#Burg|Landshut]] Gemäldeinventare. Eine weitere Aufgabe war die Restaurierung mehrerer Hundert schadhafter Gemälde. Es ist der große Verdienst Albrechts, dass beispielsweise der reiche und kostbare Gemäldebestand der [[Wittelsbach]]er gesichert und vor dem Verfall bewahrt wurde. 1755 bekam er den ersten Preis der „Kayserlichen Augsburgischen Academie“ zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wieskirche Altarbild.jpg|mini|hochkant|Altarbild in der Wieskirche]]&lt;br /&gt;
Albrecht war Schöpfer vieler Altarbilder und Fresken, beispielsweise als [[Fresko|Freskant]] der Münchner Residenz. Sein Werk ist sehr umfangreich, sodass hier nur einige seiner Werke hervorgehoben werden:&lt;br /&gt;
* 1724 Deckenfresko, Hoch- und Seitenaltarbilder in der [[Heilig Kreuz (Schönbrunn)|Hofmarkkirche Schönbrunn bei Dachau]]&lt;br /&gt;
* 1724 Altarblatt in der ehemaligen Mariahilfkirche München&lt;br /&gt;
* 1729 Deckenmittelbild der Ahnengalerie in der Residenz München&lt;br /&gt;
* 1732 Kuppelfresko über der Prachtstiege in der Residenz München&lt;br /&gt;
* 1734 Fresken der Grünen Galerie in der Residenz München&lt;br /&gt;
* 1734 Seitenaltar im [[Franziskanerinnenkloster Reutberg|Kloster Reutberg]]&lt;br /&gt;
* 1738 Hoch- und Seitenaltar im [[Marienmünster Dießen]],&lt;br /&gt;
* 1740 Hochaltarblatt in [[St. Ulrich (Wangen)|St. Ulrich in Wangen bei Starnberg]],&lt;br /&gt;
* 1745 Hochaltarblatt und Seitenaltar in der Klosterkirche St. Michael in [[Oberaudorf|Niederaudorf]],&lt;br /&gt;
* 1747 [[Mirakelbild]]er an der Außenmauer der [[Mariä Himmelfahrt (Aufkirchen)|Wallfahrtskirche Aufkirchen]],&lt;br /&gt;
* 1753/54 Hochaltarblatt der Wieskirche,&lt;br /&gt;
* 1755 Drei Altarblätter im [[Kloster Schäftlarn]],&lt;br /&gt;
* 1760 Hochaltarblatt, ursprünglich für die Hauskapelle eines Münchner Kaufmannsehepaars angefertigt, heute in der [[Alte Sollner Kirche St. Johann Baptist|St. Johann Baptist]] in Solln,&lt;br /&gt;
* 1764 Altarblatt des südlichen Seitenaltars in der [[Heilig Kreuz (Polling)|Stiftskirche Polling]]&lt;br /&gt;
* Albrecht war auch für mehrere Altarblätter der barocken, heute abgegangenen [[Klosterkirche (Münsterschwarzach, barocker Vorgängerbau)|Klosterkirche]] in [[Münsterschwarzach]] verantwortlich. Hier schuf er die Sebastianspflege, eine [[Ecce homo|Ecce-homo]]-Darstellung, und die Gemälde der Klosterheiligen Benedikt und Scholastika von Nursia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Wertschätzung, die Albrecht zu Lebzeiten genoss, ist er heute weitgehend in Vergessenheit geraten, was eventuell mehrere Ursachen hat: Seine Arbeiten sind an die Architektur in Form von Fresken und Altarbildern gebunden und daher kaum in Museen zu finden. Ein Großteil seiner Werke wurde vor allem im letzten Krieg zerstört oder sind verschollen (hierzu zählen insbesondere seine Werke in der Münchner Residenz). Zu Lebzeiten erzielte er für seine Arbeiten sehr hohe Preise und der vom Fürsten bewilligte Hofschutz spricht für seine damalige Bedeutung als hochgeschätzter Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=Falk Bachter| Titel=Balthasar Augustin Albrecht 1687 – 1765| TitelErg=Dissertation LMU München 1977| Verlag=Mäander Kunstverlag| Datum=1981| ISBN=3-88219-112-0}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, 1852, S. 141 ({{Google Buch|BuchID=87hAAAAAcAAJ|Seite=141|Linktext=Digitalisat|Hervorhebung=Balthasar August Albrecht 1687}}).&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|13|13|Albrecht, Balthasar Augustin|autor=Mai|gnd=118501666}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=1|Seite=231|SeiteEnde=232|Lemma=Albrecht, Balthasar Augustin|Autor=[[Otto Weigmann]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118501666|LCCN=n/81/142045|VIAF=13098151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albrecht, Balthasar Augustin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freskant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1687]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Albrecht, Balthasar Augustin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Albrecht, Balthasar August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Münchener Hofmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1687&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berg (Starnberger See)|Berg]] am Starnberger See&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1765&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;D. Fuchsberger</name></author>
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