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	<title>Balsam-Tanne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balsam-Tanne&amp;diff=16050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-25T16:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Balsam-Tanne&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Abies balsamea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Philip Miller|Mill.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Balsameae&amp;lt;!-- Der Name der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Balsamea&amp;#039;&amp;#039; ist nach dem ICN in Artikel 21 in &amp;#039;&amp;#039;Balsameae&amp;#039;&amp;#039; zu berichtigen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Sektion&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Tannen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Abies&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Abietoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kieferngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pinaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Koniferen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coniferales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Abies balsamea1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balsam-Tanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Abies balsamea&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Tannen]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies&amp;#039;&amp;#039;). Sie wächst im nordöstlichen Nordamerika, wo sie sowohl Tief- als auch Bergland besiedelt. Sie gilt als relativ anspruchslos gegenüber dem Standort und ist frosthart. In vielen Teilen des natürlichen Verbreitungsgebietes stellt sie die [[Klimaxbaumart]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne kann bis zu 245 Jahre alt werden und ist damit relativ kurzlebig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conifers.org&amp;quot; /&amp;gt; Die Nadeln und das Harz verströmen einen aromatischen Duft, worauf sich das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;balsamea&amp;#039;&amp;#039; für ‚wohlriechend‘ bezieht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wirtschaftliche Bedeutung hat heute nur noch das Holz. Früher wurde aus den [[Harz (Material)#Naturharz|Harzblasen]] der jungen Bäume [[Kanadabalsam]] gewonnen, der als Klebsubstanz bei optischen Geräten sowie als [[Einbettungsmedium|Einbettungsmittel]] für mikroskopische Präparate diente. In jüngerer Zeit wurde der Kanadabalsam aber immer mehr von synthetischen Stoffen verdrängt. Die Balsam-Tanne ist der Provinzbaum und damit eine Art Wahrzeichen der kanadischen Provinz [[New Brunswick]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;conifers.org&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsform ===&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne wächst als [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]] [[Baum]] und erreicht Wuchshöhen von 12 bis 23, selten bis 30 Meter sowie [[Brusthöhendurchmesser]] von 10 bis 60, selten bis 120 Zentimetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conifers.org&amp;quot; /&amp;gt; Sie bildet eine symmetrisch-pyramidenförmige [[Baumkrone|Krone]] aus, welche spitz zuläuft. Die Krone bildet sich aus den regelmäßigen und dicht stehenden [[Wirtel|Quirlen]] aus vier bis sechs Ästen des [[Monopodium|monopodial]] verzweigten Stammes. Frei stehende Bäume sind meist bis zum Boden beastet, da die tiefer ansetzenden Äste nicht absterben. Die Kronen von in Beständen wachsenden Bäumen sind meist schmal. Jungbäume weisen eine sehr kompakte, kegelförmige Krone auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt21&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Keimlinge besitzen mindestens vier stumpfe Keimblätter ([[Kotyledonen]]), die eine Länge von rund 10 bis 15 Millimeter aufweisen. Vor allem in nördlichen Regionen in feuchten Gebieten kann es zu [[Vegetative Vermehrung|vegetativer Vermehrung]] kommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies balsamea shoot.jpg|mini|Zweig mit Nadeln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knospen und Nadeln ===&lt;br /&gt;
Die mit [[Harz (Material)|Harz]] bedeckten Knospen sind rundlich oder eiförmig und zwischen 3 und 7 Millimeter lang. Die Knospenschuppen sind dunkel orange-grün bis rötlich gefärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schmal-linearen [[Blatt (Pflanze)|Nadeln]] sind flach und 10 bis 35 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview13-20&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. V. Bakuzis, H. L. Hansen |Titel=Balsam Fir: A Monographic Review |Verlag=North Central Publishing Company |Ort=St. Paul, USA |Datum=1965 |Seiten=13–20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nadelspitze ist rundlich oder stumpf. Dem direkten Sonnenlicht ausgesetzte Nadeln des oberen Kronenbereichs werden 10 bis 15 Millimeter lang und sind dicker. Sie sind zur Zweigachse hin gekrümmt und weisen eine scharfe Nadelspitze auf. Alle Nadeln sind an der Nadeloberseite dunkelgrün gefärbt und weisen an der Nadelunterseite zwei silbrig-weiße [[Stoma (Botanik)|Stomastreifen]] auf. Nadeln, welche an stammnahen Zweigen wachsen, stehen aufgrund einer Drehung an der Basis kammförmig gescheitelt. Die harzigen Nadeln duften beim Zerreiben stark aromatisch. Sie verbleiben 7 bis 10, selten bis zu 13 Jahre am Baum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies balsamea pollen cones1.jpg|mini|Männliche Blütenzapfen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies balsamea cones.jpg|mini|Zapfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten, Zapfen und Samen ===&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne ist einhäusig-getrenntgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]). Sie wird mit 20 bis 30 Jahren [[Mannbarkeit|mannbar]], gelegentlich bilden allerdings schon 15-jährige Bäume [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt; Die Blütezeit erstreckt sich je nach Standort von Ende April bis Anfang Juni.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview13-20&amp;quot; /&amp;gt; Die Blütenknospen bilden sich an Nadelachsen vorjähriger Zweige. Die 3 bis 6 Millimeter langen, männlichen Blütenzapfen sind länglich-zylindrisch. Ihre Farbe reicht von rot über purpurfarben, bläulich, grünlich bis orange.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conifers.org&amp;quot;&amp;gt;Christopher J. Earle, 2009: [https://www.conifers.org/pi/Abies_balsamea.php &amp;#039;&amp;#039;Abies balsamea&amp;#039;&amp;#039;] in [http://www.conifers.org/ &amp;#039;&amp;#039;The Gymnosperm Database&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 29. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stehen in kleinen Gruppen an den Zweigunterseiten im mittleren Kronenbereich. Die ungestielten, weiblichen Blütenzapfen sind kugelig bis eiförmig. Sie werden rund 2 Zentimeter lang und erreichen einen Durchmesser von 1,5 bis 3,75 Zentimeter. Ihre Farbe reicht von blau-graugrün bis purpurfarben. Sie stehen in kleinen Gruppen an der Zweigoberseite im oberen Kronenbereich. Der gelbe [[Pollen]] erreicht Durchmesser von rund 90 Mikrometern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3,5 bis 10 Zentimeter langen und 2 bis 5 Zentimeter dicken [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] sind grau-braun gefärbt und weisen einen rötlichen Ton auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview13-20&amp;quot; /&amp;gt; Die aufrecht stehenden Zapfen sind in der Gestalt länglich-zylindrisch und haben eine rundliche Spitze. Die Zapfenschuppen werden etwa 1 bis 1,5 Zentimeter lang und 0,7 bis 1,7 Zentimeter breit&amp;lt;ref name=&amp;quot;conifers.org&amp;quot; /&amp;gt; und verdecken, außer bei der [[Varietät (Biologie)|Varietät]] &amp;#039;&amp;#039;phanerolepis&amp;#039;&amp;#039;, die Deckschuppen. Unter jeder Samenschuppe befinden sich zwei [[Same (Pflanze)|Samen]]. Meist ab Ende August bis Anfang September&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt; beginnen sie sich zusammen mit den Zapfenschuppen von der Zapfenspindel zu lösen. Die Zapfenspindeln verbleiben noch bis in den darauf folgenden Sommer am Baum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies balsamea seeds.jpg|mini|&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Samen&amp;lt;/div&amp;gt;]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die dreieckigen, glänzend braunen Samen werden 5 bis 7 Millimeter lang und 2 bis 3 Millimeter breit. Sie besitzen einen relativ breiten, purpur-braunen Flügel, der etwa doppelt so lang ist wie der Samenkörper selbst. Ein Zapfen enthält durchschnittlich 134 Samen. Das [[Tausendkorngewicht]] beträgt rund 7,61 Gramm. Der Samen wird durch den Wind ([[Anemochorie]]) und durch Nagetiere verbreitet. Bei der Windausbreitung können sie Strecken von bis zu 150 Metern zurücklegen. Eine ausreichende Bodenfeuchte ist für die Keimung der Samen wichtiger als gute Lichtverhältnisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzelsystem ===&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne ist ein [[Flachwurzler]] und deshalb sehr anfällig gegenüber [[Sturmholz|Windwurf]] und Wurzelbrüchen. Die Wurzeln wachsen selbst an tiefgründigen Standorten nicht tiefer als 60 bis 75 Zentimeter. Einzig für Sandböden im nördlichen [[Ontario]] ist eine Wurzeltiefe von 137 Zentimeter nachgewiesen. Selten kommt es zur Bildung einer [[Pfahlwurzel]], die jedoch meist schon nach kurzer Zeit abstirbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview13-20&amp;quot; /&amp;gt; Die Feinwurzeln bilden ein dichtes Polster in den oberflächennahen und humusreichen Bodenschichten. Nicht selten kommt es zu Wurzelverwachsungen mit benachbarten Bäumen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt22&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies balsamea bark.jpg|mini|Rinde eines jungen Baumes mit Harzblasen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rinde ===&lt;br /&gt;
Junge Triebe sind zuerst behaart und später kahl. Die Färbung der [[Rinde|Zweigrinde]] ist graubraun. Es sind meist kleine, runde Narben zu erkennen, welche durch abgefallene Nadeln entstehen. [[Sämling]]e besitzen eine dünne und glatte Rinde, die stumpf graugrün gefärbt ist. Jungbäume besitzen eine glatte, graubraune Rinde. Häufig werden Harzblasen gebildet, aus denen [[Kanadabalsam]] gewonnen werden kann. Alte Bäume entwickeln eine dicke, glatte oder rissige [[Borke]], die von grauer bis rotbrauner Farbe ist. Diese Borke ist relativ dünn und erreicht meist nur Dicken von 2,5 bis 11 Millimetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview13-20&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt21&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz ===&lt;br /&gt;
Das [[Holz]] der Balsam-Tanne weist eine cremig-weiße bis hellbraune Färbung auf. Das [[Kernholz]] ist farblich nicht vom [[Splintholz]] zu unterscheiden. Ist es der Witterung ausgesetzt, färbt es sich hellgrau. Die [[Jahresring]]e sind gut sichtbar und bestehen zu zwei Drittel aus [[Frühholz]]. Die einreihigen [[Holzstrahl]]en sind sehr schmal und das [[Parenchym]] ist nur schwer zu erkennen. Es sind keine [[Harz (Material)|Harzkanäle]] vorhanden. Die [[Tracheide]]n erreichen eine Länge von etwa 3,5 Millimeter und einen Durchmesser von 30 bis 50 Mikrometer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview13-20&amp;quot; /&amp;gt; Es kommt häufig zu kleinen Anschwellungen an den Astbasen. Bei einem geraden und parallelen Faserverlauf ist das Holz weicher und leichter als das der ostamerikanischen Fichtenarten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt21-22&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=21–22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Merkmal&lt;br /&gt;
! Wert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Darrdichte]] (r&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;) || {{0}}0,38 g/cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zugfestigkeit]] senkrecht zur Faser || {{0}}1,2 N/mm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Druckfestigkeit]] senkrecht zur Faser || {{0}}2,6 N/mm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Druckfestigkeit parallel zur Faser || 27,0 N/mm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Scherfestigkeit]] || {{0}}2,3 N/mm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elastizitätsmodul]] || {{0}}7,2 N/mm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Volumenschwund von grün bis zur Darrdichte || 11,2 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies balsamea range map 3.png|mini|Verbreitungskarte]]&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne kommt im nordöstlichen Nordamerika vor. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Atlantikküste [[Labrador (Kanada)|Labradors]], [[Neufundland]]s und [[Neuschottland]]s im Osten bis ins [[Peace River|Peace River Valley]] in Nordwest-[[Alberta]] im Westen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot;&amp;gt;Robert M. Frank: {{Webarchiv|url=http://www.na.fs.fed.us/spfo/pubs/silvics_manual/Volume_1/abies/balsamea.htm |wayback=20100702003402 |text=&amp;#039;&amp;#039;Abies balsamea&amp;#039;&amp;#039;}} In: {{Webarchiv|url=http://www.na.fs.fed.us/pubs/silvics_manual/volume_1/silvics_vol1.pdf |wayback=20110806121955 |text=&amp;#039;&amp;#039;Conifers at Silvis of North America.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-06-13 23:37:19 InternetArchiveBot }} (PDF; 5,8&amp;amp;nbsp;MB) abgerufen am 29. August 2010 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt beim [[Kleiner Sklavensee|Kleinen Sklavensee]] im Süden Albertas, wobei auch schon Bäume in der Nähe des weiter nördlich gelegenen [[Großer Sklavensee|Großen Sklavensees]] bei rund 62° nördlicher Breite nachgewiesen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview35-39&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. V. Bakuzis, H. L. Hansen |Titel=Balsam Fir: A Monographic Review |Verlag=North Central Publishing Company |Ort=St. Paul, USA |Datum=1965 |Seiten=35–39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Südgrenze wird von einer isolierten Population in [[Virginia]] gebildet. Die Art wurde und wird außerhalb Nordamerikas kaum forstwirtschaftlich angepflanzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne ist eine frostharte Baumart [[Boreale Zone|borealer]] Wälder und stellt in vielen Teilen des Verbreitungsgebietes die [[Klimaxbaumart]] dar. Sie wächst bevorzugt unter [[Kontinentales Klima|kontinentalem Klima]], hat aber ihr Optimum in den feucht-kühlen Regionen Südost-Kanadas und den nordöstlichen USA mit jährlichen Niederschlagsmengen von 700 bis 1.100&amp;amp;nbsp;mm. Je nach Standort variiert die jährliche [[Niederschlag]]smenge zwischen 390 und 1.400&amp;amp;nbsp;mm. Man findet die Art bis in Höhenlagen von 1.900 Metern, wobei sie in den Gipfelregionen meist nur als [[Krummholz]] wächst. An den Boden stellt die Balsam-Tanne kaum Ansprüche. Sie kommt sowohl auf Sand und Kies als auch auf organischen Auflagen über Fels im Gebirge vor. Im Bergland werden auch kompakte Lehme und im Flachland sumpfige Standorte besiedelt. Diese Böden weisen meist einen mächtigen [[Auflagehorizont]] (O-Horizont) und einen gut entwickelten [[Eluvialhorizont]] (E-Horizont) auf. Wichtig für das Wachstum ist die Bodenfeuchte. Der Nährstoffgehalt des Bodens sowie die Lage im Gelände spielen nur eine untergeordnete Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt; Der [[pH-Wert]] der besiedelten Böden liegt zwischen 5,1 und 7,0.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt23-24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=23–24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Mykorrhizapartner ===&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne bildet [[Ektomykorrhiza|Ektomykorrhizen]] mit &amp;#039;&amp;#039;[[Cenococcum geophilum]]&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Körnchenröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Suillus granulatus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergesellschaftung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies understory1.jpg|mini|Balsam-Tannenbestand mit Unterwuchs in [[Quebec]]]]&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne bildet sowohl Rein- als auch Mischbestände. Mischbestände treten vor allem auf feuchten Standorten auf. In den Hochlagen der nordöstlichen USA werden fast vollständige Reinbestände gebildet. In den mittleren Höhenbereichen dieser Region sowie in den Bundesstaaten New Brunswick und Maine kommt die Balsam-Tanne auch gemischt mit der [[Amerikanische Rot-Fichte|Amerikanischen Rot-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea rubens&amp;#039;&amp;#039;) vor. Weiters können die Mischbestände nach drei Regionen unterteilt werden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt23-24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der borealen Zone werden Mischbestände vor allem mit der [[Papier-Birke]] (&amp;#039;&amp;#039;Betula papyrifera&amp;#039;&amp;#039;), der [[Weiß-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea glauca&amp;#039;&amp;#039;), der [[Schwarz-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea mariana&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Amerikanische Zitterpappel|Amerikanischen Zitterpappel]] (&amp;#039;&amp;#039;Populus tremuloides&amp;#039;&amp;#039;) gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt23-24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Bergland bildet die Balsam-Tanne hauptsächlich mit dem [[Rot-Ahorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Acer rubrum&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Zucker-Ahorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Acer saccharum&amp;#039;&amp;#039;), der [[Gelb-Birke]] (&amp;#039;&amp;#039;Betula alleghaniensis&amp;#039;&amp;#039;), der Papier-Birke (&amp;#039;&amp;#039;Betula papyrifera&amp;#039;&amp;#039;), der [[Amerikanische Buche|Amerikanischen Buche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus grandifolia&amp;#039;&amp;#039;), der Weiß-Fichte (&amp;#039;&amp;#039;Picea glauca&amp;#039;&amp;#039;), der [[Weymouth-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus strobus&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Populus grandidentata]]&amp;#039;&amp;#039;, der Amerikanischen Zitterpappel (&amp;#039;&amp;#039;Populus tremuloides&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Sorbus americana]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[Kanadische Hemlocktanne|Kanadischen Hemlocktanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Tsuga canadensis&amp;#039;&amp;#039;) Mischbestände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt23-24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* An Standorten in Küstennähe kommt es vor allem zu Bestandsbildung mit dem Rot-Ahorn (&amp;#039;&amp;#039;Acer rubrum&amp;#039;&amp;#039;), der [[Schwarz-Esche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fraxinus nigra&amp;#039;&amp;#039;), der [[Ostamerikanische Lärche|Ostamerikanischen Lärche]] (&amp;#039;&amp;#039;Larix laricina&amp;#039;&amp;#039;), der Weiß-Fichte (&amp;#039;&amp;#039;Picea glauca&amp;#039;&amp;#039;), der Schwarz-Fichte (&amp;#039;&amp;#039;Picea mariana&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Abendländischer Lebensbaum|Abendländischen Lebensbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Thuja occidentalis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt23-24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strauchschicht von Balsam-Tannenwäldern wird meist durch den [[Vermont-Ahorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Acer spicatum&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Corylus cornuta]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gaultheria hispidula]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Schmalblättrige Lorbeerrose|Schmalblättrigen Lorbeerrose]] (&amp;#039;&amp;#039;Kalmia angustifolia&amp;#039;&amp;#039;), den [[Grönländischer Porst|Grönländischen Porst]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhododendron groenlandicum&amp;#039;&amp;#039;), die [[Kanadische Eibe]] (&amp;#039;&amp;#039;Taxus canadensis&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Viburnum lantanoides]]&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Unter den Pflanzen der Krautschicht dominieren vor allem [[Seggen]]arten (&amp;#039;&amp;#039;Carex&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Clintonia borealis]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[Kanadischer Hartriegel|Kanadische Hartriegel]] (&amp;#039;&amp;#039;Cornus canadensis&amp;#039;&amp;#039;), der [[Gewöhnlicher Dornfarn|Gewöhnliche Dornfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Dryopteris carthusiana&amp;#039;&amp;#039;), das [[Dreiblütiges Labkraut|Dreiblütige Labkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Galium triflorum&amp;#039;&amp;#039;), das [[Moosglöckchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Linnaea borealis&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Maianthemum canadense]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[Zimtfarn]] (&amp;#039;&amp;#039;Osmunda cinnamomea&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Trientalis borealis]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Trillium undulatum]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das [[Holz]] der Balsam-Tanne wird in der Forstwirtschaft hauptsächlich für die Zellstoffherstellung und als [[Konstruktionsvollholz|Konstruktionsholz]] verwendet. Es findet aber auch zur Herstellung von Pappe, Spanplatten, Sperrholz, Kisten, Lattenverschlägen und Holzcontainer Verwendung. Klebstoffe und Farben halten besonders gut auf dem Holz. Als Bauholz ist es ungeeignet, da es nur eine geringe Nagelfestigkeit hat und Holzschutzmittel nur schwer eindringen. Es ist zudem anfällig gegenüber Fäule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt25&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres relativ raschen Wachstums, des harmonischen Aufbaus und der attraktiven Benadelung wird die Art gelegentlich als Park- und Gartenbaum angepflanzt. Über die Jahre wurde eine Vielzahl an Gartenformen gezüchtet, welche durch besondere Nadelfärbungen und Wuchsformen attraktiv für den Gartenbau sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview1-9&amp;quot; /&amp;gt; Wegen ihrer Empfindlichkeit gegenüber Luftschadstoffen und Streusalz ist sie jedoch für den Stadtbereich weniger gut geeignet. Für [[Windschutzstreifen]] ist die Art nur geeignet, wenn eine ausreichende Bodenfeuchte gegeben ist. In den USA und in Kanada wird sie häufig als [[Christbaum]] und Weihnachtskranz verwendet. Wegen der aromatisch duftenden Nadeln werden gelegentlich Duftkissen mit ihnen gefüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt25&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Harzblasen, die an der Stamm- und Astrinde von jungen Bäumen auftreten, wird [[Kanadabalsam]] gewonnen. Kanadabalsam wird bei der Herstellung optischer Instrumente zur Befestigung von Linsen sowie zum Eingießen mikroskopischer Präparate genutzt, wobei er heute zunehmend von synthetischen Stoffen verdrängt wird. Er findet auch als Bestandteil von [[Lack]]en Verwendung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt25&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2012 beschrieb ein Forschungsteam um Philipp Zerbe und Jörg Bohlmann in einer im [[Journal of Biological Chemistry]] veröffentlichten Arbeit die Balsam-Tanne cis-[[Abienol]] produziert, welches stark dem aus [[Pottwal]]en gewonnenen [[Ambra]] ähnelt. Es könnte daher als Alternative für das in teuren Parfüms noch immer verwendete Ambra dienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dörte Saße |hrsg=wissenschaft-aktuell.de |url=https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Luxus_Parfums_von_der_Tanne_statt_vom_Wal1771015588407.html |titel=Luxus-Parfums von der Tanne statt vom Wal |zugriff=2012-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten und Schädlinge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Witch&amp;#039;s Broom Abies balsamea.jpg|mini|Durch den Befall mit &amp;#039;&amp;#039;Melampsorella caryophyllacearum&amp;#039;&amp;#039; entstandener Hexenbesen]]&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne wird in großem Umfang von abiotischen Schadfaktoren angegriffen. Aufgrund der leicht entflammbaren Nadeln und der dünnen, harzreichen Rinde ist die Art besonders anfällig für Waldbrände. Wegen des flachen Wurzelsystems ist sie vor allem auf flachgründigen Standorten stark windwurfgefährdet. Wurzelschäden können bereits durch Stammschwingungen auftreten. Durch Eisbehang kann es zu Kronenbrüchen kommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt24-25&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=24–25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne wird häufig von Schadpilzen befallen, wobei Stamm- und Wurzelfäuleerreger eine größere Rolle spielen als Nadelparasiten. Der [[Gemeiner Hallimasch|Gemeine Hallimasch]] (&amp;#039;&amp;#039;Armillaria mellea&amp;#039;&amp;#039;) ist allerdings die einzige Art, die nennenswerte Ausfälle verursacht. [[Stockfäule]] wird häufig durch den [[Brauner Kellerschwamm|Braunen Kellerschwamm]] (&amp;#039;&amp;#039;Coniophora puteana&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Poria subacida]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Resinicium bicolor]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tyromyces balsameus]]&amp;#039;&amp;#039; ausgelöst, die über die Wurzeln und basisnahe Stammverletzungen den Baum befallen. Durch einen Befall erhöht sich die Windwurfgefahr. Weiters lösen der [[Gestielter Schillerporling|Gestielte Schillerporling]] (&amp;#039;&amp;#039;Inonotus tomentosus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Kiefern-Braunporling]] (&amp;#039;&amp;#039;Phaeolus schweinitzii&amp;#039;&amp;#039;), der [[Kiefern-Feuerschwamm]] (&amp;#039;&amp;#039;Phellinus pini&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Wilder Hausschwamm|Wilde Hausschwamm]] (&amp;#039;&amp;#039;Serpula himantioides&amp;#039;&amp;#039;) Wurzelerkrankungen aus. Die Balsam-Tanne wird von einer Vielzahl an Nadelparasiten befallen, die jedoch keine ernsten Schäden anrichten. Zu den Nadelparasiten zählen Pilzarten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Lirula]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lophodermium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Phacidium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Phaeocryptopus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pucciniastrum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Uredinopsis]]&amp;#039;&amp;#039;. Durch den Rostpilz &amp;#039;&amp;#039;[[Melampsorella caryophyllacearum]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Erreger des [[Tannenkrebs]]es, kommt es häufig zur Bildung von [[Hexenbesen (Biologie)|Hexenbesen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt24-25&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Schadinsekten hat die [[Wickler]]art &amp;#039;&amp;#039;[[Choristoneura fumiferana]]&amp;#039;&amp;#039; die größte Bedeutung. Seine Raupen fressen an den Nadeln und Knospen der Tannen. Gesunde und wuchskräftige Bäume überleben einen einmaligen Befall meist. Ein wiederholter oder extrem starker Befall, bei dem die Bäume entnadelt werden, führt zu erheblichen Wachstumseinbußen und starken Verlusten. Durch die Entnadelung treten auch häufig Wurzelschäden auf. Im Zusammenhang mit einem Befall durch &amp;#039;&amp;#039;Choristoneura fumiferana&amp;#039;&amp;#039; tritt manchmal das so genannte [[Stillwell’s Syndrom]] auf, bei dem sich die Nadeln hellrot verfärben und der Baum abstirbt. Als weiterer Schädling hat sich die, aus Europa eingeschleppte, [[Tannenstammlaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Adelges piceae&amp;#039;&amp;#039;) erwiesen. Sie saugt an der Baumrinde im Kronen- und Stammbereich und kann nach mehrjährigem Befall zu Abgängen führen. Sie befällt Bäume aller Altersklassen. Der Speichel dieser Art führt zu einem abnormalen Wachstum der [[Tracheiden]], wodurch das Holz spröde wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt24-25&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen werden unter anderem von Mäusen und Vögeln gefressen. Eichhörnchen knabbern die Zapfen auf, um an die Samen zu kommen. Bäume im Stangen- sowie im Nutzholzalter werden gelegentlich von [[Amerikanischer Schwarzbär|Schwarzbären]] (&amp;#039;&amp;#039;Ursus americanus&amp;#039;&amp;#039;) entrindet, um an die süßen Baumsäfte zu gelangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview120&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. V. Bakuzis, H. L. Hansen |Titel=Balsam Fir: A Monographic Review |Verlag=North Central Publishing Company |Ort=St. Paul, USA |Datum=1965 |Seiten=120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silvics&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies balsamea phanerolepis.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Abies balsamea&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;phanerolepis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die erste botanische Beschreibung dieser Art wurde bereits 1704 von [[John Ray]] veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview1-9&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. V. Bakuzis, H. L. Hansen |Titel=Balsam Fir: A Monographic Review |Verlag=North Central Publishing Company |Ort=St. Paul, USA |Datum=1965 |Seiten=1–9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den ersten wissenschaftlichen Namen erhielt sie aber erst 1753 mit &amp;#039;&amp;#039;Pinus balsamea&amp;#039;&amp;#039; durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, S. 1002. Sie wurde 1768 von [[Philip Miller]] in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Abies&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balsam-Tanne wird in der hier genutzten Systematik innerhalb der Gattung der [[Tannen]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies&amp;#039;&amp;#039;) in die [[Sektion (Biologie)|Sektion]] &amp;#039;&amp;#039;Balsameae&amp;#039;&amp;#039; und die Untersektion &amp;#039;&amp;#039;Laterales&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;!-- Der Name der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Balsamea&amp;#039;&amp;#039; ist nach dem ICN in Artikel 21 in &amp;#039;&amp;#039;Balsameae&amp;#039;&amp;#039; zu berichtigen --&amp;gt; Von Liu Tang-Shui 1971 wird diese Art in die Sektion &amp;#039;&amp;#039;Balsameae&amp;#039;&amp;#039; der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Abies&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Liu Tang-Shui: &amp;#039;&amp;#039;A Monograph of the Genus Abies.&amp;#039;&amp;#039; National Taiwan University, Taipei 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Systematik nach {{Person|Franco}} wird sie innerhalb der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Sapinus&amp;#039;&amp;#039; der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Balsameae&amp;#039;&amp;#039; und der Serie &amp;#039;&amp;#039;Lasiocarpae&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt22-23&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff |Titel=Lexikon der Nadelbäume |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-933203-80-5 |Seiten=22–23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conifers.org&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Varietäten und Formen ===&lt;br /&gt;
Bei der Balsam-Tanne liegen, trotz des großen Verbreitungsgebietes, kaum umfassende intraspezifische Differenzen vor. Je nach Herkunft wurden physiologische und holzanatomische Unterschiede nachgewiesen. So ist etwa im Osten die Rohdichte des Holzes niedriger und die [[Tracheide]]nlänge höher als im Westen. Es wurde auch eine Vielzahl an Gartenformen gezüchtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview1-9&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt22-23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Varietäten oder Formen können unterschieden werden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abies balsamea&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;balsamea&amp;#039;&amp;#039;: Sie kommt vom zentralen und östlichen Kanada bis Virginia vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abies balsamea&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;phanerolepis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Fern.}} ist eine [[Varietät (Biologie)|Varietät]], die vermutlich eine natürliche Hybride mit der [[Fraser-Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies fraseri&amp;#039;&amp;#039;) darstellt. Sie wird nur von einigen Autoren als Varietät anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN1&amp;quot;&amp;gt;[{{GRIN|ID=402691|WissName=Abies balsamea var. phanerolepis|Linktext=nein}} Eintrag bei GRIN Taxonomy] abgerufen am 10. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt; Diese Varietät besitzt zylindrische Zapfen, deren Deckschuppen hervorstehen. Sie kommt in mehreren Teilen des Verbreitungsgebietes vor, wobei sie in [[Nova Scotia]] etwas häufiger auftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt22-23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abies balsamea&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;hudsonia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Jacques) Fernald &amp;amp; Weath.}} ist eine nicht allgemein anerkannte [[Form (Biologie)|Zwergform]], die in [[New Hampshire]] vorkommt. Sie wächst in Hochlagen und ist vor allem auf Berggipfeln zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MonoReview1-9&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN2&amp;quot;&amp;gt;[{{GRIN|ID=636|WissName=Abies balsamea f. hudsonia|Linktext=nein}} Eintrag bei GRIN Taxonomy] abgerufen am 6. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hybride ===&lt;br /&gt;
In den Überschneidungsbereichen der Verbreitungsgebiete bildet die Balsam-Tanne mit der Fraser-Tanne (&amp;#039;&amp;#039;Abies fraseri&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Felsengebirgs-Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies lasiocarpa&amp;#039;&amp;#039;) natürliche [[Hybride]]. Aus [[Alberta]] liegen Berichte über eine natürliche Kreuzung mit &amp;#039;&amp;#039;[[Abies bifolia]]&amp;#039;&amp;#039; vor, die von manchen Autoren jedoch als Unterart der Felsengebirgs-Tanne angesehen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;conifers.org&amp;quot; /&amp;gt; Die mit der Fraser-Tanne entstehende Hybride wird von manchen Autoren als Varietät var. &amp;#039;&amp;#039;phanerolepis&amp;#039;&amp;#039; der Balsam-Tanne beschrieben. Erfolgreiche Kreuzungsversuche fanden mit der [[Weiß-Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies alba&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Sibirische Tanne|Sibirischen Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies sibirica&amp;#039;&amp;#039;) statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt22-23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
In der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] der [[IUCN]] wird die Balsam-Tanne als „nicht gefährdet“ geführt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine neuerliche Untersuchung zur Gefährdung der Art nötig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;[{{IUCN|ID=42272|ScientificName=Abies balsamea|PureURL=yes}} Eintrag in der Roten Liste der IUCN] abgerufen am 29. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=E. V. Bakuzis, H. L. Hansen&lt;br /&gt;
   |Titel=Balsam Fir&lt;br /&gt;
   |TitelErg=A Monographic Review&lt;br /&gt;
   |Verlag=North Central Publishing Company&lt;br /&gt;
   |Ort=St. Paul, MN&lt;br /&gt;
   |Datum=1965&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-8166-0353-7&lt;br /&gt;
   |Online=[http://books.google.at/books?id=slOFJEP8ckMC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=balsam+fir&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=JfWATPWcEZWI4QahmfzTCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=book-thumbnail&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CDcQ6wEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.at]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Peter Schütt (Forstwissenschaftler)|Peter Schütt]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Lexikon der Nadelbäume&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Verbreitung – Beschreibung – Ökologie – Nutzung. Die große Enzyklopädie [... unter Mitwirkung von 30 Experten]&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nikol&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-933203-80-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=19–26}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Christopher J. Earle&lt;br /&gt;
   |Titel=Abies balsamea&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=The Gymnosperm Database&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.conifers.org/pi/Abies_balsamea.php conifers.org]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Richard S. Hunt&lt;br /&gt;
   |Titel=Abies balsamea&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Flora of North America&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=233500002 efloras.org]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Abies balsamea|Balsam-Tanne (&amp;#039;&amp;#039;Abies balsamea&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [{{GRIN|ID=635|WissName=Abies balsamea|Linktext=nein}} Eintrag bei &amp;#039;&amp;#039;GRIN – Taxonomy for Plants&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2008&lt;br /&gt;
|ID=42272&lt;br /&gt;
|ScientificName=Abies balsamea&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1998&lt;br /&gt;
|Assessor=Conifer Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=29. August 2010&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Abies|Zugriff=2019-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|7. November 2010|81230999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4143963-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tannen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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