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	<title>Ballsh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ballsh&amp;diff=188634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: nowiki entfernt, Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-02-09T09:51:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nowiki entfernt, Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Albanien&lt;br /&gt;
|NameAlbanischUnbestimmt = Ballsh&lt;br /&gt;
|NameAlbanischBestimmt   = Ballshi&lt;br /&gt;
|lat_deg = 40&lt;br /&gt;
| lat_min = 36&lt;br /&gt;
| lat_sec = 03&lt;br /&gt;
|lon_deg = 19&lt;br /&gt;
| lon_min = 44&lt;br /&gt;
| lon_sec = 11&lt;br /&gt;
|Qark                    = Fier&lt;br /&gt;
|Kreis                   = Mallakastra&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = Gemeinde Mallakastra{{!}}Mallakastra&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 200&lt;br /&gt;
|Fläche                  = &lt;br /&gt;
|Gliederung              = &lt;br /&gt;
|Einwohner               = 4944&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand          = 2023&amp;lt;ref name=&amp;quot;instatfr2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl          = 0313&lt;br /&gt;
|Postleitzahl            = 9308&lt;br /&gt;
|Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister           = &lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel      = &lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand      = &lt;br /&gt;
|Partei                  = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße         = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt            = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz              = &lt;br /&gt;
|LokalerDialekt          = &lt;br /&gt;
|Stadtgründung           = &lt;br /&gt;
|Stadtfest               = &lt;br /&gt;
|Foto                    = Ballsh.jpg&lt;br /&gt;
|FotoBeschreibung        = Blick über die Stadt und die Hügel der Mallakastra von Süden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ballsh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{sqS|Ballshi|x}}) ist eine Kleinstadt im südlichen Mittel[[albanien]] mit 5000 Einwohnern. Sie ist Sitz der [[Gemeinde Mallakastra]], am Übergang von der [[Myzeqe]]-Ebene ins südalbanische Hügelland gelegen, 20 Kilometer südöstlich von [[Fier]]. Ballsh ist Zentrum der [[Erdöl|Ölförderung]] Albaniens und Standort der größten [[Erdölraffinerie|Raffinerie]] des Landes. Zudem ist das Städtchen das lokale Zentrum der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Fernverkehrsstraße nach Südalbanien, die [[Rruga shtetërore SH4|SH&amp;amp;nbsp;4]], führte lange durch den Ort. Heute verläuft die Route aber weiter westlich im Tal der [[Vjosa]]. Der Reisezugverkehr auf der [[Bahnstrecke Fier–Ballsh]] von Fier nach Ballsh wurde im Jahr 2000 eingestellt es verkehren seit einem unbekannten Zeitpunkt auch keine Güterzüge zur nahegelegenen Raffinerie mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.angelfire.com/ak/hekurudha/hshnet1.html#g HSH Railway Network – Station and Route List]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lokale [[Fußball]]klub [[KS Bylis Ballsh]] spielt in der [[Kategoria Superiore|höchsten Liga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. gründeten [[Illyrer]] auf einer Bergkuppe eine Stadt, das spätere [[Byllis]], die mit einer Befestigungsmauer umgeben zum Hauptort des Illyrerstammes der Byllionen wurde. Ab Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. gehörte sie mit dem damaligen Namen &amp;#039;&amp;#039;Colonia Byllidensium&amp;#039;&amp;#039; zur römischen Provinz [[Makedonien]]. In Ballsh wurden zwar römische Säulenreste vorgefunden, die Siedlung Ballsh fünf Kilometer nördlich von Byllis und abseits der Verkehrswege ist in römischer Zeit aber nicht gesichert. Die letzte Blütezeit von Byllis war im 6. Jahrhundert n. Chr. unter dem [[Byzantinisches Reich|oströmischen Kaiser]] [[Justinian I.]] Es muss ein wichtiges christliches Zentrum gewesen sein, denn in einem Dutzend kleinerer Gemeinden im Umkreis von fünf bis zehn Kilometern um Byllis wurden Reste von frühchristlichen Basiliken entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bazilika e Ballshit.JPG|mini|links|Ausgrabungsgelände der Basilika]]&lt;br /&gt;
In Ballsh (damals &amp;#039;&amp;#039;Baletium&amp;#039;&amp;#039;) wurden an der Durchgangsstraße im Ort die Fundamente einer dreischiffigen Basilika aus dem Anfang des 6. Jahrhunderts freigelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oliver Gilkes |Titel=Albania – an Archaeological Guide |Verlag=I.B.Tauris |Ort=London |Datum=2013 |ISBN=978-1-78076-069-8 |Kapitel=Ballsh |Seiten=61 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Man fand Bodenplatten aus Marmor von der griechischen Insel [[Euböa]] und Säulen aus ägyptischem Granit. Auf dem Gelände ist ein kleiner Kirchenneubau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pettifer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=James Pettifer |Titel=Albania &amp;amp; Kosovo – Blue Guide |Verlag=A &amp;amp; C Black |Ort=London |Datum=2001 |ISBN=0-7136-5016-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Bartl |Titel=Albanien. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart |Verlag=Verlag Friedrich Pustet |Ort=Regensburg |Datum=1995 |ISBN=3-7917-1451-1 |Seiten=239}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Byllis wurde nach dem verheerenden [[Slawen]]einfall 586 n. Chr. nicht wieder aufgebaut. Es blieb danach verlassen, die Bewohner und auch der Bischof zogen nach Ballsh. Byllis wurde geplündert, steinerne Reste finden sich als Baumaterial in Ballsh wieder. Im 11. oder 12. Jahrhundert wurden in der Basilika die Zwischenräume der Säulenreihen zugemauert. Nach Grabungsergebnissen muss es im Mittelalter auch ein Kloster in Ballsh gegeben haben. Eine 1919 in den Ruinen des Klosters gefundene Säule mit einer [[Bulgarische Sprache#Altbulgarische Periode (9.–11. Jahrhundert)|altbulgarische]] Inschrift, erwähnt das Jahr 6374 (865/866) nach dem [[Protobulgaren|altbulgarischen]] Kalender, als das wichtiges Ereignis während der Regierungszeit des Herrschers [[Boris I.]] Man nimmt an, das in diesem Jahr die Christsanierung des [[Geschichte Bulgariens#Erstes Bulgarisches Reich|Bulgarenreiches]] erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Ziemann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Wandervolk zur Grossmacht. Die Entstehung Bulgariens im frühen Mittelalter (7.–9. Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Wien 2007, ISBN 978-3-412-09106-4, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich wird 1219 im jetzt als &amp;#039;&amp;#039;Glavinitza&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Ort ein Kloster des Heiligen Demetrius erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Elsie: The Christian Saints of Albania, Balkanistica 13, 2000 [http://www.elsie.de/pdf/articles/A2000ChristianSaints.pdf Online] (PDF; 222&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14. Jahrhundert wird der Ort als Bischofssitz aufgeführt, ein deutscher Bischof war von 1351 bis 1357 zu Besuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Gebietsherrschern dieser Jahre und bis zur Zeit [[Skanderbeg]]s im 15. Jahrhundert gewann auch der Familienclan der [[Balšić|Ballshas]] an Bedeutung. Ihr Einflussbereich reichte weit über die Mallakastra-Region hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1972 bis 1987 gab es in Ballsh ein Gefangenenlager, welches unter der Diktatur [[Enver Hoxha]]s errichtet wurde. Die dortigen Zwangsarbeiter mussten in dem mit chinesischer Hilfe gebauten Werk der [[Erdölindustrie]] arbeiten. Zeitweise waren in dem Lager bis zu 2.000 Gefangene untergebracht, die dort unter menschenunwürdigsten Bedingungen lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=HQ5WG_bNc_s |titel=Dyert memece te ferrit – Silent gates of hell |uploader=Kelmend Karuni |upload=2013-07-17 |sprache=sq |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Lager saßen auch sehr alte Menschen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nikolaus Pichler |url=http://magazine.erstestiftung.org/de/mit-herz-und-seele-gefoltert/ |titel=Mit Herz und Seele gefoltert |werk=Erste Stiftung Magazine |datum=2019-04-18 |abruf=2022-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wirtschaftliche Niedergang im Ort führte auch zu einer starken Abwanderung aus der Gegend. 2001 wurden noch über 9000 Einwohner gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/de/albania/mun/admin/mallakast%C3%ABr/05302__ballsh/ |titel=Ballsh (Gemeindeteil, Albanien) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte und Lage |werk=citypopulation.de |sprache=de |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 waren es noch 7657 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;instatfr2011&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ines Nurja |Titel=Censusi i popullsisë dhe banesave / Population and Housing Census – Fier 2011 |TitelErg=Rezultatet Kryesore/Main Results |Hrsg=[[Instituti i Statistikës|INSTAT]] |Band=Pjesa/Part 1 |Verlag=Adel Print |Ort=Tirana |Datum=2013 |Online=[http://www.instat.gov.al/media/3063/5__fier.pdf instat.gov.al] |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2019-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den nächsten zwölf Jahren ging die Bevölkerung nochmals um 35 % auf 4944 Personen zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;instatfr2023&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elsa Dhuli |Titel=Censi i popullsisë dhe banesave në Shqipëri 2023 – Qarke/Bashki / Albania Population and Housing Census 2023 – Prefectures/Municipalities. Fieri |Hrsg=[[Instituti i Statistikës|INSTAT]] |Ort=Tirana |Datum=2024 |Seiten=109 ff |Online=[https://www.instat.gov.al/media/14305/cens-2023-fieri.pdf instat.gov.al] |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Praktisch jeder zweite Einwohner hat den Ort verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Um Ballsh liegen fünf Öllagerstätten. Das größte [[Ölfeld]] Albaniens, &amp;#039;&amp;#039;Marinza&amp;#039;&amp;#039; bei [[Patos]] wenige Kilometer nördlich der Stadt, wurde 1957 entdeckt. Noch näher liegt das erst 1966 entdeckte Ölfeld &amp;#039;&amp;#039;Ballsh&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Erdölraffinerie|Raffinerie]] in Ballsh hatte eine theoretische Verarbeitungskapazität von 1 Mio. Tonnen Rohöl pro Jahr, die einzige weitere Raffinerie in Fier von 0,5 Mio. Tonnen. Diese Mengen wurden nur um 1980 erreicht: Im Jahr 2000 waren es in Ballsh 300.000 Tonnen, damit weniger als ein Drittel der Kapazität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://enrin.grida.no/htmls/albania/reports/postcon/eng/3.htm |text=United Nations Environment Programme UNEP |wayback=20080131061026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 betrug die Gesamtproduktion im Land auch nur 382.000 Tonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.eva.ac.at/publ/enercee/al/supplybycarrier.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursachen für die geringen Produktionsmengen sind einerseits veraltete Fördermethoden&amp;lt;ref&amp;gt;In Patos wurden im Jahr 2000 nur ein Fünftel der Menge von 1990 gefördert, 400 Tonnen gegenüber 2000 Tonnen pro Tag&amp;lt;/ref&amp;gt; und zum anderen veraltete Anlagen zur Aufbereitung. Die Raffinerie von Ballsh wurde 1978 gebaut mit einer Technologie aus den 1960er Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://see-industry.com/industrial-statii.aspx?br=41&amp;amp;rub=219&amp;amp;id=572 |titel=Energy Profile of Albania |titelerg=Energy Policy, Major Market Players, Energy Sources |werk=South-east European Industrial Market |datum=2009-11 |sprache=en |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2015-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 beschloss die mittlerweile privatisierte Betreibergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;ARMO&amp;#039;&amp;#039;, 2,6 Mio. € in ein neues Anlagenteil zu investieren. Eine weitere, für Bohrtechnik zuständige Gesellschaft, die 1999 aus der staatlichen &amp;#039;&amp;#039;Albanian Petroleum Corporation (APC)&amp;#039;&amp;#039; abgespalten wurde, ist die ebenfalls privatisierte &amp;#039;&amp;#039;Servcom&amp;#039;&amp;#039;. Dazu kommt die bisher noch staatseigene [[Albpetrol]], die die Rohölförderung unternimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Konkurs von ARMO im Jahr 2016 ging die Raffinerie an die &amp;#039;&amp;#039;Credins Bank&amp;#039;&amp;#039; über, die sie fünf Jahre später an eine Baumaterialfirma veräußerte. Diese ging sofort dazu über, die Raffinerie zu zerlegen und das Altmetall zu verkaufen. Das Gelände ist heute eine [[Brache]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arbjona Çibuku |url=https://citizens.al/en/2022/03/09/the-destruction-of-a-city,-the-government-turned-a-blind-eye-to-the-sale-of-the-balsh-refinery-for-scrap/ |titel=The ruin of a city: The government &amp;quot;turned a blind eye&amp;quot; to the sale of the Ballsh refinery for scrap |werk=Citizens.al |datum=2022-03-09 |sprache=en |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt Pläne, dort ein großes [[Photovoltaikanlage|Solarkraftwerk]] zu bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Igor Todorović |url=https://balkangreenenergynews.com/oil-refinery-in-ballsh-in-albania-to-be-turned-into-100-mw-solar-power-plant/ |titel=Oil refinery in Ballsh in Albania to be turned into 100 MW solar power plant |datum=2023-01-13 |sprache=en-US |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltprobleme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballsh, Mallakastër, Albania 2019 02 – Oil refinery.jpg|mini|Die Raffinerie in Ballsh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in Ballsh produzierte [[Dieselkraftstoff|Diesel]] und Benzin ist für den Endverbraucher billiger als importierter Kraftstoff. Grund ist die mindere Qualität durch zu hohen Schwefelanteil. Dieser beträgt bei dem in der Umgebung geförderten Rohöl 6 %. Der meiste Schwefel entweicht allerdings mit dem bei der Förderung freigesetzten [[Erdgas]] in die Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltiger ist die Verschmutzung der Böden in der gesamten Region. Je nach Studie werden 5–7 % technische Verluste angegeben. Diese Menge Rohöl verschwand bei der Förderung, durch Lecks in Transportleitungen, bei der Raffinerie und der Lagerung.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. UNEP. Die technisch veralteten Bohrtürme zwingen zu einer Aufstellung in Abständen von zum Teil weniger als 100 Meter.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gefährdet ist die [[Wasserversorgung|Trinkwasserversorgung]] um Ballsh, und durch unzureichende Klärung der Raffinerieabwässer wurden diese in den Fluss [[Gjanica]] geleitet. Dieser treibt Ölschmutz bis in die [[Adriatisches Meer|Adria]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://euronews.al/en/albanias-rivers-classify-as-very-polluted-instat-study-reveals/ |titel=Albania’s rivers classify as polluted and very polluted, INSTAT study reveals |werk=Euronews Albania |datum=2023-06-07 |sprache=en |abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Joint Ventures mit Unternehmen in Großbritannien, Kanada und Deutschland konnten die Probleme nicht ursächlich angehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/44425842@N00/9414662656 Foto der Ölraffinerie in der Nähe der Stadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.eia.gov/beta/international/?fips=AL Energy Information Administration] Energiedaten der US-Regierung&lt;br /&gt;
* [http://scimantics.com/armorefinery/operations/ballsh-deep-oil-refinery/ ARMO: Ballsh Deep Oil Refinery]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Qark Fier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Albanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mallakastra (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Albanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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