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	<title>Ballontrain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:12:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ballontrain&amp;diff=432335&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2024-11-27T04:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ballontrain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Ballonfuhrpark, Luftschifferpark) war eine [[Truppengattung]], die für sämtliche Gerätschaften verantwortlich war, die zum Transport mit Hilfe von [[Fesselballon]]s und anderen Fluggeräten vor der Erfindung des [[Flugzeug]]s genutzt wurden. Wie der [[Train (Militär)|Train]], war auch der Ballontrain bei schweren Objekten auf [[Hauspferd|Pferde]] angewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptaufgabe des Ballontrains war es, an jedem Ort möglichst rasch das [[Wasserstoff]]gas herzustellen, das man zum Betrieb des Ballons benötigte. Dazu verwendete man fahrbare, möglichst leichte und einfach konstruierte Gaserzeuger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der militärischen Gaserzeugung ==&lt;br /&gt;
Nach langjährigen Experimenten konstruierte der Franzose [[Charles Renard]] einen fahrbaren Gaserzeuger, der mit Hilfe einer [[Dampfmaschine]] ein [[Gemisch]] aus [[Schwefelsäure]] und [[Wasser]] durch einen mit [[Zink]]- oder [[Eisen]]spänen gefüllten Kessel trieb. Hierzu musste man außer der Schwefelsäure mehr als 1.500 kg Zink oder Eisen mitführen, um auch nur den kleinsten Ballon (von etwa 500 [[Kubikmeter|m³]]) zu füllen. In einer Stunde konnte man so etwa 200 m³ Gas erzeugen. Der kleinste solcher Ballone konnte immerhin zwei Personen mehr als 500 Meter in die Höhe heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wandte man statt des nassen ein Trockenverfahren an. Man erhitzte in einem fahrbaren Retortenofen Patronen, die ein Gemisch aus [[Calciumcarbonat|Kalk]]- und Zinkstaub enthielten, bis zur Rotglut, wobei reichlich Wasserstoffgas freigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Verfahren waren für einen Einsatz im Feld nicht geeignet, da man für die Ballonfüllung mehr als drei Stunden benötigte und schweres Gerät mit sich führen musste. Sie wurden jedoch für Festungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] führte während der Expedition in [[Ägypten]] [[1885]] das Wasserstoffgas zusammengepresst in starken eisernen Zylindern mit und man füllte drei Ballons aus Zylindern von 3,5&amp;amp;nbsp;m Länge und 500&amp;amp;nbsp;kg Gewicht. Zudem wurden etwa hundert Gasbehälter mit je 4&amp;amp;nbsp;m³ Gas von Mannschaften getragen. In der Operationsbasis stand ein Gaserzeuger bereit, die Zylinder bei Bedarf wieder zu befüllen.&amp;lt;ref&amp;gt;Militärwissenschaftlicher Verein &amp;#039;&amp;#039;Organ der Militärwissenschaftlichen Vereine&amp;#039;&amp;#039;, Band 72, 1906&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren setzte sich in der Folgezeit durch und veränderte die Arbeitsweise des Ballontrains vollständig. Statt der schwerfälligen Geräte traten nun leichte und mobile Einheiten auf. Pro Ballon waren somit zwei bis sechs Gaswagen nötig, die einen Ballon parallel befüllen konnten und somit die Füllung nur noch wenige Minuten dauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreichische militärische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Kaiserl. Königl. Hof- und Staatsdruckerei, 1900&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppengattung (historisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ballonfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der militärischen Luftfahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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