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	<title>Ballhaus Pankow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Z thomas: cc-fix</title>
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		<updated>2026-04-01T06:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ballhaus Pankow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Einzeldenkmal]] im [[Berlin]]er [[Bezirk Pankow]], Ortsteil [[Berlin-Niederschönhausen|Niederschönhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballhaus pankow grosser saal.jpg|mini|Ballhaus Pankow – Großer Saal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballhaus pankow aussenansicht.jpg|mini|Ballhaus Pankow – Außenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballhaus pankow stuck detail.jpg|mini|Ballhaus Pankow – Innendetail]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde das Ballhaus Pankow im Jahr 1880 im Auftrag des Gastwirtes August Lehder. Dieser ließ zunächst ein eingeschossiges Gebäude auf dem Grundstück Lindenstraße&amp;amp;nbsp;11 (seit 1936: Grabbeallee&amp;amp;nbsp;53), Ecke Kaiserin-Augusta-Straße (seit 1950: Tschaikowskistraße) errichten. Nach Abschluss der ersten Bauphase gab es dort Gasträume, einen kleinen Saal und einige Wohnräume. Anfangs trug der Betrieb den Namen &amp;#039;&amp;#039;Restaurant Schloss Schönhausen&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem in unmittelbarer Nähe gelegenen [[Schloss Schönhausen]], einer der Residenzen der preußischen Königsfamilie.&lt;br /&gt;
Damals lag das Ballhaus noch vor den Toren der rapide wachsenden Stadt Berlin. Im Umfeld entlang der Lindenstraße befanden sich zu dieser Zeit einige weitere Ausflugslokale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäfte des Restaurants liefen gut. 1892 ließ August Lehder die bestehenden Gebäude um einige neue Bereiche erweitern, unter anderem um einen zirka zehn Meter hohen [[Ballsaal]]. Insbesondere dieser spektakuläre Saal mit prächtiger Deckenbemalung, [[Stuck]] und [[Parkett]] machte das Ausflugslokal bald zur Sehenswürdigkeit. Ein großer [[Wintergarten]] im [[Fachwerk]]stil und eine Bar wurden unmittelbar angrenzend an den Ballsaal errichtet.&lt;br /&gt;
Kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert legte August Lehder die Geschicke des Ballhauses Pankow in die Hände seines [[Schwiegersohn]]es August Donath. In den Folgejahren wurde es unter diversen Eigentümern als Tanz- und Vergnügungsstätte genutzt. Der letzte Gaststättenbetrieb wurde 1933 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stadtwandel.de/product_info.php?ds=1&amp;amp;sp=1&amp;amp;products_id=417&amp;amp;StaWaID=fb85edb4ae67ba8b7dd834637d8569df |wayback=20160203230535 |text=Ballhaus Pankow |archiv-bot=2019-08-26 03:20:24 InternetArchiveBot }} Stadtwandel Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach gab es Erbstreitigkeiten, so dass die Immobilie [[Zwangsverwaltung|zwangsverwaltet]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstand das Gebäudeensemble nahezu unbeschadet. Zwischen 1945 und 1989 diente das Ballhaus als Produktionsstandort. In den unmittelbaren Nachkriegsjahren wurden hier [[Stahlhelm]]e zu Kochtöpfen umgeschmiedet. Später zogen eine Schlosserei und danach ein Maschinenbaubetrieb ein. &lt;br /&gt;
Der sorglose Umgang mit der Bausubstanz führte dazu, dass sich das Ballhaus 1989, zum Zeitpunkt der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]], in einem katastrophalen Zustand befand. Dach und Wände waren weitgehend verrottet. Das Gebäude stand kurz vor dem Verfall. Dennoch wurde es unter [[Denkmalschutz]] gestellt und in den Jahren 1993 bis 1995 restaurierte ein neuer Eigentümer es mit großem Aufwand für rund fünf Millionen [[Euro]]. Dabei kamen auch öffentliche Fördermittel zum Einsatz, da an der Wiederinbetriebnahme des Ballhauses ein erhebliches öffentliches Interesse bestand. In diesem Zusammenhang stehen auch die nachfolgenden Auszüge aus Schreiben der [[Senat von Berlin|Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz]] von 1993: „…Ist es doch (Anm.: das Ballhaus) heute ein höchst selten gewordenes Beispiel eines im späten 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichteten Ausflugslokals im Norden Berlins“ und „…ist das eigentliche Anliegen des Stadtbezirkes die Unterschutzstellung des alten Ballhauses – ausgelöst durch eine Bürgerinitiative – und dessen Rekonstruktion als kulturelles und gastronomisches Zentrum“. Das &amp;#039;&amp;#039;Ballhaus Pankow&amp;#039;&amp;#039; ist „eines der schönsten und ältesten noch erhaltenen Gebäude des Bezirks Pankow, […] eines der letzten Zeugnisse einer Zeit, zu der Pankow noch ein Ausflugsziel im Grünen war.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat von Claudia Dörries in &amp;#039;&amp;#039;Die Neuen Architekturführer,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 171 (Stadtwandel Verlag, Berlin)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit die aufwändige Rekonstruktion des Ballhauses Pankow im Jahr 1995 abgeschlossen wurde, blieb das Gebäude unter anderem aufgrund der hohen Mietforderungen der früheren Besitzer weitgehend ungenutzt. Der &amp;#039;&amp;#039;Freundeskreis der Chronik Pankows e.V.&amp;#039;&amp;#039; kritisierte im Jahr 2000 das Fehlen eines Konzepts für den Veranstaltungsbetrieb und vermutete, „dass die Besitzer des Ballhauses in erster Linie Interesse an der Immobilie hatten, um dort Wohnungen bauen zu können.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;raabe&amp;quot;&amp;gt;Mathias Raabe: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/fuenf-jahre-nach-der-wiedereroeffnung-wird-das-ballhaus-kaum-fuer-kulturveranstaltungen-genutzt-aufwaendig-saniert-und-doch-leer,10810590,9777982.html Aufwändig saniert und doch leer]&amp;#039;&amp;#039;. In:  Berliner Zeitung, 9. März 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich fanden private Einzelveranstaltungen mit bis zu 500 Gästen statt. Der Öffentlichkeit war nur selten ein Einblick ins Innere des Gebäudes möglich, zum Beispiel im Rahmen von [[Quartiersspaziergang |Quartiersspaziergängen]] und am [[Tag des offenen Denkmals]]. Die Versteigerung durch die Liegenschaften GmbH am 22.&amp;amp;nbsp;März 2013 erhielt kein Gebot.&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht in Berliner Abendschau am 22. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2014 finden wieder kulturelle Veranstaltungen im Ballhaus statt. Der Eventveranstalter und Gastronom Ronald Kucharski startete am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014 mit einer Adventsgala und präsentiert seitdem in loser Folge Künstler aus den Genres Klassik, Jazz, Pop, Schlager und Rock. Am 25.&amp;amp;nbsp;März 2015 trat [[Udo Lindenberg]] in dem barockartigen Ballsaal auf. Sein Konzert war der Abschluss einer Fahrt mit dem „[[Sonderzug nach Pankow]]“ (in diesem Fall mit einem Zug der U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;2). Damit wurde sein Wunsch erfüllt, den er 32 Jahre zuvor in dem gleichnamigen Lied formuliert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ballhaus Pankow (Berlin-Niederschönhausen)}}&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09050611}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ballhauspankow.de/ Ballhaus Pankow Liegenschaften GmbH]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/im-ballhaus-an-der-grabbeallee-ist-es-schoen---und-still-keine-aufforderung-zum-tanz-,10810590,9011498.html Keine Aufforderung zum Tanz?]&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung, 29. September 1995&lt;br /&gt;
* Mathias Raabe: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/fuenf-jahre-nach-der-wiedereroeffnung-wird-das-ballhaus-kaum-fuer-kulturveranstaltungen-genutzt-aufwaendig-saniert-und-doch-leer,10810590,9777982.html Aufwändig saniert und doch leer]&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung, 9. März 2000&lt;br /&gt;
* [http://www.berlinonline.de/nachrichten/pankow/ballhaus-pankow-feiert-wiedererffnung-57359 Ballhaus Pankow feiert Wiedereröffnung!] In: Berliner Zeitung, 18. November 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.57622|EW=13.397519|dim=50|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Niederschönhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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