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	<title>Ballenstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hadhuey: /* Verkehr */ Radverkehr</title>
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		<updated>2026-04-11T12:33:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Radverkehr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ballenstedt COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/43/12/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/14/15/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ballenstedt in HZ.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Harz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 236&lt;br /&gt;
|PLZ               = 06493&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039483, 039485&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15085040&lt;br /&gt;
|NUTS              = DEE09&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BAT&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 Ortsteile&lt;br /&gt;
|Adresse           = Rathausplatz 12&amp;lt;br /&amp;gt;06493 Ballenstedt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ballenstedt.de/ www.ballenstedt.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Knoppik&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballenstedt Luftaufnahme.jpg|mini|hochkant=1.65|Luftaufnahme 2001]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ballenstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Kleinstadt im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland) und staatlich anerkannter [[Erholungsort]]. Die Stadt ist historisch mit dem [[Deutscher Adel|Adelsgeschlecht]] der [[Askanier]] verbunden, weshalb Ballenstedt auch „Wiege [[Anhalt]]s“ genannt wird. Durch den Ort führt die [[Straße der Romanik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Ballenstedt liegt am nordöstlichen Rand des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]]. Aschersleben liegt etwa 16 Kilometer östlich, [[Quedlinburg]] etwa 10&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Seeland (Sachsen-Anhalt)|Seeland]] ([[Salzlandkreis]]), [[Falkenstein/Harz]], [[Harzgerode]] und [[Quedlinburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Die Ortsteile Ballenstedts mit Einwohnerzahl in Klammern:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=200 |&lt;br /&gt;
* [[Asmusstedt]] (28)&lt;br /&gt;
* [[Badeborn]] (1.297)&lt;br /&gt;
* Ballenstedt (5.459)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Opperode]] (456)&lt;br /&gt;
* [[Radisleben]] (453)&lt;br /&gt;
* [[Rieder (Ballenstedt)|Rieder]] (1.788)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Zudem gehören die – außer zu Fuß – nur von [[Mägdesprung (Harzgerode)|Mägdesprung]] aus erreichbaren Wohnplätze [[Selkemühle]] und [[Meiseberg (Ballenstedt)|Meiseberg]] zu Ballenstedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialektgrenze ===&lt;br /&gt;
Ballenstedt liegt unmittelbar südlich der [[Benrather Linie]] und somit am Übergang von den [[Hochdeutsche Dialekte|hochdeutschen]] – genauer: den [[Ostmitteldeutsche Dialekte|ostmitteldeutschen]] – Dialekten zur [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen Sprache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste sichere Erwähnung Ballenstedts erfolgt in einer Urkunde König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrichs IV.]] aus dem Jahre 1073. Graf [[Esico von Ballenstedt]], der in zeitgenössischen Quellen nie nach Ballenstedt genannt wird, war wohl der Bruder von [[Uta von Ballenstedt|Uta]], eine der Stifterinnen des [[Naumburger Dom]]s. Esico gilt als Stammvater des Geschlechts der [[Askanier]]. Auf dem heutigen Schlossberg ließ er das [[Kollegiatstift]] &amp;#039;&amp;#039;St. Pancratius und Abundus&amp;#039;&amp;#039; errichten, das 1046 im Beisein von König [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] geweiht wurde. Diese Urkunde ist allerdings wahrscheinlich gefälscht. Esikos Sohn und Nachfolger war [[Adalbert II. (Ballenstedt)|Adalbert II.]] Dessen Sohn [[Otto (Ballenstedt)|Otto der Reiche]] und sein Sohn [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrecht der Bär]], der spätere erste [[Markgraf]] von [[Mark Brandenburg|Brandenburg]], wandelten das Stift 1123 in ein [[Benediktinerkloster]] um. Otto der Reiche ist der erste Askanier, der sich nach Ballenstedt nannte, und zwar 1106. Albrecht der Bär wurde 1170 in der Klosterkirche von Ballenstedt beigesetzt. Sein Enkel [[Heinrich I. (Anhalt)|Heinrich I.]] war der erste Fürst von Anhalt. Der Ort Ballenstedt wird 1297 erstmals als „Dorp“ erwähnt und erhielt 1512 von Fürst [[Wolfgang (Anhalt-Köthen)|Wolfgang von Anhalt]] das Braurecht. Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] wurde das Benediktinerkloster gestürmt und teilweise zerstört und 1525 durch Fürst Wolfgang von Anhalt [[Säkularisierung|säkularisiert]] und als Residenz ausgebaut. Im Jahre 1543 wurde Ballenstedt das [[Stadtrecht]] verliehen. Eine Stadtbefestigung wurde 1551 erbaut, und 1582 werden erstmals ein Rathaus und ein Rat erwähnt. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] erstürmten 1626 [[Wallenstein]]s Truppen die Stadt und plünderten sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Allee Ballenstedt.JPG|mini|Sicht auf Ballenstedt vom Schlosshof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Ballenstedt 1837.jpg|mini|links|[[Schloss Ballenstedt]], 1837]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzogtum anhalt 1863-1918.svg|mini|links|Ballenstedt in [[Anhalt]] zwischen 1863 und 1918]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballenstedt Detailansicht.jpg|mini|Detailansicht im Bereich Badstuben – Kirchplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballenstedt Hotel Grosser Gasthof.jpg|mini|links|Hotel Großer Gasthof um 1930]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 17. Jahrhundert an wurde Ballenstedt durch die Fürsten von [[Anhalt-Bernburg]] weiter ausgebaut. Auf den Resten des ehemaligen Klosters entstand mit [[Schloss Ballenstedt]] eine repräsentative Schlossanlage. 1765 erklärte Fürst [[Friedrich Albrecht (Anhalt-Bernburg)|Friedrich Albrecht]] Ballenstedt offiziell zur Residenzstadt, und damit begann die politische, wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Ausdruck des kulturellen Aufstiegs war unter anderem der Bau des [[Schlosstheater Ballenstedt|Schlosstheaters]], der 1788 in Angriff genommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Voigt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Anhalts in Daten&amp;#039;&amp;#039;. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, ISBN 978-3-95462-229-0, S. 496.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier traten später [[Albert Lortzing]] und [[Franz Liszt]] auf, die dem Theater zu einem bedeutenden Ruf über Anhalts Grenzen hinweg verhalfen. Ballenstedt war seit 1850 Sitz des [[Kreisgericht Ballenstedt|Kreisgerichts Ballenstedt]] und ab 1879 des [[Amtsgericht Ballenstedt|Amtsgerichts Ballenstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1863 Herzog [[Alexander Carl (Anhalt-Bernburg)|Alexander Carl]] kinderlos starb, fiel Anhalt-Bernburg an [[Dessau]], und Ballenstedt wurde zu einer der fünf Kreisstädte des wieder vereinigten Landes [[Anhalt]] – den [[Landkreis Ballenstedt]] gab es bis 1950. Nach und nach entwickelte sich Ballenstedt zum Domizil wohlhabender Pensionäre und mit der touristischen Erschließung des Harzes erlebte die Stadt auch durch den Fremdenverkehr neuen Aufschwung. So verbrachte z. B. [[Friederike von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg]], die Witwe des letzten Herzogs von [[Askanier#Anhalt-Bernburg|Anhalt-Bernburg]], hier ihren Lebensabend. Das Schloss diente bis 1918 als Jagd- und Nebenresidenz der Herzöge von Anhalt und bis 1945 als Privatwohnsitz der herzoglichen Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden die im Ort anwesenden [[Judentum|jüdischen]] Einwohner vertrieben bzw. zur Vernichtung deportiert. An sie erinnert ein Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] mussten mehr als 100 Frauen und Männer, überwiegend [[Polen (Ethnie)|Polen]], in den 1936 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Gummiwerken&amp;#039;&amp;#039; und auf der &amp;#039;&amp;#039;Schloßdomäne&amp;#039;&amp;#039; [[Zwangsarbeit]] verrichten, die zahlreiche Todesopfer forderte. Zwischen 1936 und 1945 befand sich auf dem Großen Ziegenberg die [[Nationalpolitische Erziehungsanstalt|Napola]] &amp;#039;&amp;#039;[[NPEA Anhalt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges änderte sich der Charakter Ballenstedts. Das Schloss, bis dahin Sommersitz der herzoglichen Familie, wurde enteignet und 1949 zur &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurschule für Forstwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Die ehemalige Napola diente nun als [[Bezirksparteischule]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] – das heutige [[Schulungszentrum Großer Ziegenberg]]. Die touristischen Strukturen wurden nicht weiter gefördert und kamen fast zum Erliegen, dafür erlangten industrielle Betriebe an Bedeutung. Die Gummiwerke wurden als &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Gummiwerk Ballenstedt&amp;#039;&amp;#039; verstaatlicht, später war der Betrieb Teil des [[Kombinat Plast- und Elastverarbeitung|Kombinats Plast- und Elastverarbeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 kam es zum Niedergang vieler Betriebe. Ausdruck dafür war die Bevölkerungsabnahme von ca. 12.000 auf weniger als 8.000. Mit dem Ende der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde dem Fremdenverkehr wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt, was durch die Sanierung des Schlosses und dessen Öffnung für Besucher sowie durch den Wiederaufbau des Großen Gasthofes zum Ausdruck kam. Seit 2010 ist Ballenstedt ein staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ballenstedt.de/kultur-und-tourismus/sehenswuerdigkeiten-in-ballenstedt Sehenswürdigkeiten in Ballenstedt], abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 lag Ballenstedt im [[Kreis Quedlinburg]] (1952 bis 1990 im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Halle]], dann im Land Sachsen-Anhalt). Seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] gehört die Stadt zum [[Landkreis Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Opperode eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Badeborn wurde am 4. August 2002 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/gk/gk30062007/gk.tab.lkname.ab.html |wayback=20110928150824 |text=Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt  }} zu den Gebietsveränderungen 1994–2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Radisleben kam am 1. Januar 2010 hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stala.sachsen-anhalt.de/gk/fms/fms110112.htm |titel=Gemeindegebietsveränderungen seit dem 01.07.2007 |hrsg=Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt |zugriff=2012-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Rieder wurde am 1. Dezember 2013 eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 8.020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 7.890&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 7.903&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 9.130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 8.883&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 8.825&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 8.537&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 8.425&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 8.422&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2010 und 2015 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirchhofplatz St. Nicolai (Ballenstedt) 01.jpg|St.-Nicolai-Kirche&lt;br /&gt;
Ballenstedt Kirche Elisabeth.JPG|St.-Elisabeth-Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ballenstedt ist Sitz eines gleichnamigen Kirchenkreises der [[Evangelische Landeskirche Anhalts|Evangelischen Landeskirche Anhalts]]. In Ballenstedt befindet sich das Pfarramt St. Nikolai in der Mühlstraße 14. Zu diesem gehören die Kirchengemeinde St. Nikolai (Ballenstedt mit der Nikolakirche und [[Opperode]] mit der St.-[[Simon Petrus|Petri]]-Kirche) und die Schlosskirchengemeinde (mit der Schlosskapelle von 1887 in der Bebelstraße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[St. Elisabeth (Ballenstedt)|St.-Elisabeth-Kirche]], 1931–1933 erbaut und der heiligen [[Elisabeth von Thüringen]] geweiht, befindet sich an der Quedlinburger Straße 4. Zu der zum [[Dekanat]] [[Halberstadt]] gehörenden Pfarrei St. Elisabeth gehören die Gemeinden in [[Stadt Gernrode|Gernrode]] (Nutzung der evangelischen [[Stiftskirche St. Cyriakus (Gernrode)|Stiftskirche St. Cyriakus]]) und in [[Harzgerode]] (St. [[Johannes der Täufer|Johannes Baptist]]). Neben der Kirche wurde 2011 ein neues Gemeindehaus erbaut, nachdem der Vorgängerbau aus den 1950er Jahren 2010 abgerissen worden war. Eine weitere katholische Einrichtung in Ballenstedt ist die vom [[Malteser Hilfsdienst]] getragene [[Rettungswache]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz-web.de/quedlinburg/rettungsdienst-im-landkreis-harz-zuschlag-fuer-die-malteser-31123044 &amp;#039;&amp;#039;Rettungsdienst im Landkreis Harz Zuschlag für die Malteser.&amp;#039;&amp;#039;] Mitteldeutsche Zeitung, 17. August 2018, abgerufen am 11. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Neuapostolische Kirche|neuapostolische]] Gemeinde Ballenstedt gehört zum Kirchenbezirk Halberstadt und verfügt über eine Kirche an der Mühlstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat von Ballenstedt besteht aus 20 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 61,6 % (2019: 53,2 %) zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ballenstedt.de/rathaus-und-buergerservice/europawahl-und-kommunalwahl-2024 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ballenstedt.de/files/ballenstedt_sonderausgabeamtlicherteil_wahlergebnisse__ebook.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;15&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 13,6 % || 3 || 20,2 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Gemeinschaft Ballenstedter Land (GBL) || – || – || 17,8 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 22,4 % || 4 || 13,3 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Vereine Gewerbe Feuerwehr für Ballenstedt und alle Ortsteile (VGF) || – || – || 10,7 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürgerbündnis Rieder (BBR) || 13,8 % || 3 || 10,5 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Badeborner Interessengemeinschaft (BIG) || {{0}}7,6 % || 2 || {{0}}5,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 11,6 % || 2 || {{0}}4,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Interessengemeinschaft Opperode (I.O.) || – || – || {{0}}4,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wähler (FW) || – || – || {{0}}4,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 10,0 % || 2 || {{0}}3,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}7,8 % || 2 || {{0}}3,1 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 11,2 % || 2 || {{0}}2,2 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Nowak || {{0}}2,1 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtrat haben sich folgende Fraktionen gebildet:&lt;br /&gt;
* Fraktion CDU/VGF/FDP: 6 Sitze&lt;br /&gt;
* Fraktion AfD: 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Fraktion GBL/FW: 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Fraktion BIG/I.O./SPD/Grüne: 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Fraktion BBR: 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=18em |liste=&lt;br /&gt;
* um 1690: Otto Wahl&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Dessau, St. Marien: Trauungen 1709–1754, S. 9 Nr. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1832–1841: Gottlieb Ulrich Schulze&lt;br /&gt;
* 1841–1856: … Fleischmann&lt;br /&gt;
* 1856–1859: August Reinhard&lt;br /&gt;
* 1860–1872: David Trolldenier&lt;br /&gt;
* 1872–1875: [[Gustav Fels]]&lt;br /&gt;
* 1876–1887: … Hoffmann&lt;br /&gt;
* 1888–1918: Bruno Wendt&lt;br /&gt;
* 1918–1932: Moritz Markgraf&lt;br /&gt;
* 1933–1943: Friedrich Salmann&lt;br /&gt;
* 1943–1945: Otto Bergmann&lt;br /&gt;
* 1945–1945: Werner Lauffer&lt;br /&gt;
* 1945–1945: Fritz Seifert&lt;br /&gt;
* 1945–1946: [[Karl Adolphs]] (KPD/SED)&lt;br /&gt;
* 1946–1950: Gustav Herm&lt;br /&gt;
* 1950–1951: Rudi Ludwig&lt;br /&gt;
* 1951–1951: Otto Jährling&lt;br /&gt;
* 1951–1973: Rudolph Baender (SED)&lt;br /&gt;
* 1973–1984: Hannelore Albert-Lissowski (SED)&lt;br /&gt;
* 1984–1988: Günter Warzügel (SED)&lt;br /&gt;
* 1988–1990: Helmut Dierks (SED)&lt;br /&gt;
* 1990–1990: Gerd Friedrich&lt;br /&gt;
* 1990–2001: [[Wolfgang Gurke]] (CDU)&lt;br /&gt;
* 2001–2008: Wolfgang Schneider (FDP)&lt;br /&gt;
* seit 4. Juli 2008: Michael Knoppik (CDU)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knoppik wurde in der Bürgermeisterwahl am 22. März 2015 mit 76,8 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/quedlinburg/wahl-in-ballenstedt-klares-votum-fur-den-alten-burgermeister-knoppik-2049488 |titel=Wahl in Ballenstedt: Klares Votum für den alten Bürgermeister Knoppik |werk=[[Volksstimme]] |datum=2015-03-22 |abruf=2025-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 13. März 2022 ohne Gegenkandidat mit 100 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/bmbm/erg/gem/bm.15085040.ergtab.dr.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 13. März 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alter Markt 1 (Ballenstedt) altes Rathaus 2.jpg|Altes Rathaus Ballenstedt&lt;br /&gt;
Rathausplatz 12 (Ballenstedt) Rathaus 01.jpg|Neues Rathaus von 1906&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Gespalten, vorn unter goldenem Schildhaupt fünfmal schwarz über gold geteilt, hinten über goldenem Schildfuß fünfmal gold über schwarz geteilt. Auf dem Bügelhelm mit Halskleinod und golden-silbernen Decken ein goldener Pfahl mit drei schwarzen Balken.&lt;br /&gt;
|ref = autogenerate1&lt;br /&gt;
|Quelle = {{Internetquelle |url=https://www.ballenstedt.de/files/aktuell_hauptsatzung_11.12.2014_bekanntm._.pdf |titel=Hauptsatzung der Stadt Ballenstedt |abruf=2012-08-17 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
|Begründung = Bedeutung: Das Wappen ist eine Varietät des Wappenschildes der Grafen von Ballenstedt. Nach der Stadterhebung von Ballenstedt ist es 1560 bekundet. Das Wappen der Grafen von Ballenstedt, aus dem das Stadtwappen von Ballenstedt abgeleitet wurde, war neunmal von Schwarz und Gold geteilt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die korrekte Blason des Wappens lautet allerdings: „Gespalten in Gold drei rechts nach unten gebrochene schwarze Balken.“ so auch bei&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot;&amp;gt;Heinz Göschel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1979, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Blason bezieht sich in der Regel nur auf das Wappenbild und nicht auf das Beiwerk. Beim Ballenstedter Wappen ist das beschriebene Beiwerk insofern aber interessant, da dort auf dem Helm die drei Balken – hier in ungebrochener Form – als Darstellung des Wappenbildes erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Große Wappen“ hat ein [[Oberwappen]]. Hier sind in der Helmzier über dem Wappenhelm mit den goldenen Helmdecken drei durchgehende schwarze Balken an einem durchgehenden goldenen Pfahl. Die durchgehenden Balken führte [[Otto (Ballenstedt)|Otto der Reiche]] Ende des 12. Jahrhunderts im sogenannten Balkenschild.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Stadt Ballenstedt ist in Längsform schwarz-gelb längsgestreift (1:1) und im gelben Streifen mittig mit dem Vollwappen der Stadt Ballenstedt belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerate1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Ballenstedt unterhält seit dem 6. Oktober 1988 eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der hessischen Stadt [[Kronberg im Taunus]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Städtepartnerschaft Ballenstedt-Kronberg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Oktober 1988, S. 3; [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19881014-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3 online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ballenstedt, Schloss Ballenstedt.jpg|mini|Schloss Ballenstedt aus südöstlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Ballenstedt, Hofseite.JPG|mini|Schloss Ballenstedt, im Hof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Pancratius und Abundus (Ballenstedt)4.JPG|mini|Ehemalige Klosterkirche St.&amp;amp;nbsp;Pancratius und Abundus, Westriegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten ===&lt;br /&gt;
* [[Schloss Ballenstedt]]: barocker dreiflügeliger Bau, Anfang des 18. Jahrhunderts erneuert, Grab [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrechts des Bären]]. Die Schlossanlage bezieht bauliche Reste der [[Romanik|romanischen]] ehemaligen Klosterkirche St. Pancratius und Abundus ein, darunter deren [[Westriegel]].&lt;br /&gt;
* Schlosspark: gestaltet von [[Peter Joseph Lenné]]; Schloss und Schlosspark gehören zum Projekt [[Gartenträume Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
* [[Schlosstheater Ballenstedt]]: bespielt u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Albert Lortzing]] und [[Franz Liszt]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Ballenstedt#Großer Gasthof|Schlosshotel Großer Gasthof]]: ursprünglich 1733 als [[Zeughaus]] erbaut, 1756 durch den Braunschweig-Wolfenbütteler herzoglichen Landbaumeister [[Martin Peltier de Belfort]] zum Gasthof umgebaut&lt;br /&gt;
* [[Stadtmuseum „Wilhelm von Kügelgen“]], gegenüber Großem Gasthof im oberen Teil der Allee&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Kügelgen|Kügelgen]]-Haus, Kügelgenstr. 35a&lt;br /&gt;
* [[Zollhaus Ballenstedt|Gelbes Haus]], an der Stadtausfahrt Richtung [[Rieder (Ballenstedt)|Rieder]], erbaut als Zollweghaus&lt;br /&gt;
* Allee: repräsentative, ein Kilometer lange Auffahrt zum Schloss, Stadtmittelpunkt&lt;br /&gt;
* Altes Rathaus: 1683 errichteter Fachwerkbau&lt;br /&gt;
* Neues Rathaus: repräsentatives Bauwerk, 1906 nach dem Entwurf des Berliner Architekten [[Alfred Messel]] errichtet&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolai (Ballenstedt)|St.-Nicolai-Kirche]]: spätgotischer Sakralbau in der Altstadt, 1326 erbaut, 1498 abgebrannt, 1501 wieder errichtet&lt;br /&gt;
* Stadtmauer, zu größerem Teil noch zu sehen in der Wallstraße&lt;br /&gt;
* Wachtürme der Stadtmauer (Oberturm, Unterturm, Marktturm – Letzterer begehbar, Schlüssel in der Gaststätte gegenüber)&lt;br /&gt;
* Badehaus, erbaut 1907/08&lt;br /&gt;
* [[St. Elisabeth (Ballenstedt)|St.-Elisabeth-Kirche]]: 1931–1933 im [[Bauhaus]]stil erbaut&lt;br /&gt;
* [[Teufelsmauer (Harz)]]&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiet [[Gegensteine]]&lt;br /&gt;
* [[Bismarckturm (Ballenstedt)|Bismarckturm]], Ortsteil Opperode&lt;br /&gt;
* [[Roseburg (Schloss)]]&lt;br /&gt;
* [[Oberhof Ballenstedt]]&lt;br /&gt;
* [[Napola Ballenstedt]], ehemalige [[Nationalpolitische Erziehungsanstalt]] und spätere [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Parteischule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Ballenstedt}}&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Ballenstedt}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Caspar David Friedrich - Gartenterrasse (Schlossterrasse, Blick von der Terrasse des Schlosses Erdmannsdorf).jpg|mini|Caspar David Friedrich: [[Gartenterrasse (Kunst)|Gartenterrasse]], 1811]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gegensteinkreuz.jpg|mini|hochkant|Kreuz auf dem Großen Gegenstein]]&lt;br /&gt;
* Grabstätte auf dem Friedhof „Judengottesacker“ des Ortsteiles &amp;#039;&amp;#039;Badeborn&amp;#039;&amp;#039; für vier namentlich unbekannte [[Polen (Ethnie)|polnische]] Personen (ein Kind, eine Frau und zwei Männer), die während des [[Todesmarsch]]es vom [[KZ Langenstein-Zwieberge]], einem [[Liste der Außenlager des KZ Buchenwald|Außenlager]] des [[KZ Buchenwald]], im April 1945 ums Leben kamen&lt;br /&gt;
* Gedenkstein auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdischer Friedhof|Jüdischen Friedhof]]&amp;#039;&amp;#039; Hoymer Straße zur Erinnerung an die jüdischen Opfer der [[Holocaust|Shoa]]&lt;br /&gt;
* Gedenkstein auf dem Friedhof mit Namenstafel für fünf ermordete [[Antifaschist]]en der Region: Louis Riekehr, Georg Freitag, Ernst Pose, [[Otto Kiep]] und [[August Wolf (Widerstandskämpfer)|August Wolf]]&lt;br /&gt;
* [[Sowjetisch]]er Ehrenfriedhof aus dem Jahre 1945 für 65 verstorbene [[Rotarmist]]en, 1995 auf den &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Friedhof&amp;#039;&amp;#039; verlegt, wo auch an 21 Opfer der [[Zwangsarbeit]] erinnert wird&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte auf dem &amp;#039;&amp;#039;Brauberg&amp;#039;&amp;#039;, ehemals für Soldaten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], seit 1990 den Opfern aller Kriege und Gewaltherrschaften gewidmet&lt;br /&gt;
* Grabstätte auf dem &amp;#039;&amp;#039;Friedhof&amp;#039;&amp;#039; des Ortsteiles &amp;#039;&amp;#039;Opperode&amp;#039;&amp;#039; für unbekannte Häftlinge aus dem [[KZ-Außenlager]] des [[KZ Langenstein-Zwieberge]], die beim [[Todesmarsch]] im April 1945 ermordet wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellung zum Schulungszentrum Großer Ziegenberg ===&lt;br /&gt;
Der Verein &amp;#039;&amp;#039;Forum Großer Ziegenberg – Ballenstedt am Harz e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; organisierte 2015 in Ballenstedt eine Ausstellung zur wechselvollen Geschichte des Gebäudekomplexes, der jetzt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Schulungszentrum Großer Ziegenberg]]&amp;#039;&amp;#039; trägt. Sie zeigt die Nutzung als &amp;#039;&amp;#039;Staatliche [[Nationalpolitische Erziehungsanstalt|Nationalpolitische Bildungsanstalt]] Ballenstedt&amp;#039;&amp;#039; und als &amp;#039;&amp;#039;[[Bezirksparteischule]] Wilhelm Liebknecht der Bezirksleitung Halle der SED, Ballenstedt&amp;#039;&amp;#039;. Die Sonderausstellung im [[Stadtmuseum „Wilhelm von Kügelgen“]] in Ballenstedt umfasst zwei Räume im Obergeschoss des Museums und trägt den Titel „Eine Schule. Zwei Geschichten. Von der NAPOBI zur SED-Parteischule. Großer Ziegenberg Ballenstedt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Auf dem Flugplatz Ballenstedt-Harz findet seit 2009 das [[Rockharz Open Air]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird unter anderem durch den [[Landesbedeutsame Buslinie|PlusBus]] des [[Bahn-Bus-Landesnetz Sachsen-Anhalt]] erbracht. Folgende Verbindung führt durch Ballenstedt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Linie 240: [[Quedlinburg]] ↔ [[Stadt Gernrode|Gernrode]] ↔ Ballenstedt ↔ [[Meisdorf]] ↔ [[Aschersleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist Ballenstedt ein Verkehrsknoten im Busnetz der [[Harzer Verkehrsbetriebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Meilenstein Ballenstedt.jpg|mini|hochkant|Anhaltischer Meilenstein]]&lt;br /&gt;
Durch Ballenstedt verläuft die [[Bundesstraße 185]]. In 10&amp;amp;nbsp;km Entfernung besteht Anschluss zur [[Bundesautobahn 36|A 36]] und zur [[Bundesautobahn 14|A 14]] sind es 40&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sign EV2.svg|50px|links|EV2]] &lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die internationale [[Hauptstadt-Route (EV2)]] des [[Eurovelo]]-Radfernnetzes. Sie ist in Deutschland verlaufsgleich mit dem [[Europaradweg R1]] entspricht im nationalen [[D-Route|D-Routennetz]] der [[Europaroute (D3)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahnverkehr ===&lt;br /&gt;
Ballenstedt liegt an der ehemaligen [[Bahnstrecke Frose–Quedlinburg]]. Der Bahnverkehr wurde auf der Teilstrecke von [[Frose]] nach Ballenstedt Schloss (heute Ballenstedt West) am 7. Januar 1868 eröffnet, die Strecke wurde am 1. Juli 1886 über [[Stadt Gernrode|Gernrode]] nach [[Quedlinburg]] verlängert. Der Eisenbahnverkehr wurde am 13. Dezember 2003 eingestellt, die Schienen wurden seit 2015 abgebaut. Die ehemalige Bahntrasse in Richtung Gernrode wurde im Jahr 2019 für 800.000 Euro zum Radweg ausgebaut. Geplant ist eine Verlängerung vom westlichen Ortseingang bis zum ehemaligen Ostbahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rita Kunze |url=https://www.mz-web.de/landkreis-harz/radweg-radweg-zwischen-ballenstedt-und-gernrode-radeln-ohne-gleise-32796148 |titel=Radweg Radweg zwischen Ballenstedt und Gernrode: Radeln ohne Gleise |werk=mz-web.de |datum=2019-07-03 |abruf=2019-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
In fünf Kilometer Entfernung befindet sich der [[Flugplatz Ballenstedt]], der über eine 800&amp;amp;nbsp;m lange Asphaltbahn verfügt und zum Nachtflugbetrieb zugelassen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Größere Betriebe und Einrichtungen:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=300 |&lt;br /&gt;
* Paul Wegener GmbH Messtechnik&lt;br /&gt;
* LHY Powertrain GmbH &amp;amp; Co. KG „Plant Ballenstedt“ (ehemals [[Linde Hydraulics]] GmbH &amp;amp; Co. KG)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lhy.com/network/?country=DEU&amp;amp;center=&amp;amp;distance=505 |titel=Location Overview - LHY Powertrain |datum=2020-07-28 |sprache=en |abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Berstein Schlosshotel Ballenstedt GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bernstein-hotels.de/impressum/ |titel=Impressum - Bernstein Hotels und Resorts |datum=2024-05-06 |sprache=de |abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (ehemals Großer Gasthof)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Van der Valk |url=https://ballenstedt.vandervalk.de/ |titel=Willkommen {{!}} Van der Valk Schlosshotel Ballenstedt |sprache=de |abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* FBB Förderband GmbH&lt;br /&gt;
* Keunecke Feinkost GmbH&lt;br /&gt;
* BAL Stadtentwicklungsgesellschaft mbH&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Ende 2023 musste die Lungenklinik Ballenstedt schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://harzklinikum.com/neues/die-lungenklinik-ballenstedt-harz-gmbh-hat-folgende-informationen-zur-verfuegung-gestellt/ |titel=Die Lungenklinik Ballenstedt/Harz GmbH hat folgende Informationen zur Verfügung gestellt |datum=2023-12-06 |sprache=de |abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Ballenstedt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Heese/Hans Peper (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ballenstedter Chronik. Eine Geschichte des Schlosses und der Stadt in Einzeldarstellungen. Von den Anfängen bis 1920.&amp;#039;&amp;#039; Neu herausgegeben vom Kulturverein [[Wilhelm von Kügelgen]], Ballenstedt 2004, ISBN 3-937648-05-4.&lt;br /&gt;
* Kulturverein Wilhelm von Kügelgen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ballenstedt im 20. Jahrhundert 1920 bis 2000. Fortsetzung der Ballenstedter Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Convent, Quedlinburg 2003, ISBN 3-937648-00-3.&lt;br /&gt;
* [[Berent Schwineköper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen Anhalt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 314). 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Müller (Politiker, 1876)|Kurt Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des [[Landkreis Ballenstedt|Kreises Ballenstedt]].&amp;#039;&amp;#039; Kulturverein Wilhelm von Kügelgen Ballenstedt e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.). Ergänzt und bearbeitet von [[Karl-Heinz Börner]] und Christoph Schröter. Quedlinburg 2006, ISBN 3-937648-09-7, {{DNB|982333978}}.&lt;br /&gt;
* Stadtverwaltung Ballenstedt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ballenstedt. Wiege Anhalts.&amp;#039;&amp;#039; Stadt-Bild-Verlag Leipzig 2014, ISBN 3-942146-63-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4086311-6}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ballenstedt.de/ Website der Stadt Ballenstedt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Harz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Ballenstedt}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086311-6|LCCN=n/00/032618|VIAF=141856935}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ballenstedt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Residenzort in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1073]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1543]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadhuey</name></author>
	</entry>
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