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	<title>Balgach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-08T10:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Balgach 2007.png&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Balgach-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Balgach kath. Kirche Schulhaus.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Dorfzentrum, m Hintergrund Rebberge, der Kirchenwald und das Nonnenbommert&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Wahlkreis Rheintal|Rheintal]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis Rheintal&lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| BFS = 3232&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| PLZ = 9436 Balgach&amp;lt;br /&amp;gt;9435 Heerbrugg&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH BAL (Balgach)&amp;lt;br /&amp;gt;CH HEE (Heerbrugg)&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.407165&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.608107&lt;br /&gt;
| HÖHE = 404&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 6.52&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Urs Lüchinger (Die Mitte)&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.balgach.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balgach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im einheimischen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Balga&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://search.toponymes.ch/de/?query=kanton:%22SG%22%20gemeinde:%22Balgach%22%20%22Balgach%22 &amp;#039;&amp;#039;Balgach&amp;#039;&amp;#039;] Auf &amp;#039;&amp;#039;ortsnamen.ch&amp;#039;&amp;#039; (Online-Datenbank), abgerufen am 28. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde]] und eine [[Ortschaft]] in der [[Region Rheintal|Region]] und im [[Wahlkreis Rheintal]] im [[Kanton St. Gallen]] in der [[Ostschweiz]]. Die Gemeinde besteht aus dem gleichnamigen Dorf und einem Teil der Ortschaft [[Heerbrugg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Balgach Rheinseitenkanal.jpg|mini|links|Der Rhein-Seitenkanal bildet die Grenze zwischen Balgach und [[Oberriet]]]]&lt;br /&gt;
Balgach liegt an der [[Hauptstrasse 13]], am Fuss des westlichen Hangs des [[St. Galler Rheintal]]s, zwischen den Gemeinden [[Au SG|Au]] nördlich und [[Rebstein]] südlich. Östlich Grenzen [[Widnau]], [[Oberriet]] und [[Diepoldsau]] an die Grenzen von Balgach. Westlich erstreckt sich Balgach bis auf den Kamm des «Hümpeler»-Berges, an die Grenzen von [[Berneck SG|Berneck]] ([[Kanton St. Gallen|SG]]), [[Reute AR|Reute]] ([[Kanton Appenzell Ausserrhoden|AR]]) und [[Oberegg AI|Oberegg]] ([[Kanton Appenzell Innerrhoden|AI]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balgach Trotte.JPG|mini|links|Rebbau hat eine lange Tradition in Balgach.]]&lt;br /&gt;
Der Wald, der den Ausläufer des Appenzeller Vorderlandes (Hümpeler) bedeckt, heisst im Süden &amp;#039;&amp;#039;Vogelwald,&amp;#039;&amp;#039; in der Mitte &amp;#039;&amp;#039;Kirchenwald&amp;#039;&amp;#039; und im Norden &amp;#039;&amp;#039;Hümpelerwald&amp;#039;&amp;#039;. Am &amp;#039;&amp;#039;Hümpeler&amp;#039;&amp;#039; befindet sich die Hauptwasserfassung der &amp;#039;&amp;#039;Hümpelerquelle&amp;#039;&amp;#039;, welche einen grossen Teil der Gemeinde mit Wasser versorgt. Der höchste Punkt, der dem &amp;#039;&amp;#039;Hümpelerberg&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet wird, trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Nonnenbommert&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|641|CH}} Unterhalb der Wälder, auf dem &amp;#039;&amp;#039;Boden&amp;#039;&amp;#039; (Bodenstrasse), befindet sich das Quartier Boden, welches mit einigen Villen bebaut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exklusive Lage am Fuss der [[Weinberg|Rebberge]] bietet einen Ausblick über das [[Alpenrheintal|Rheintal]] vom [[Bodensee]] bis zum [[Säntis]]. Südlich davon, auf einer weiteren Anhöhe, die durch ein [[Tobel]] vom &amp;#039;&amp;#039;Boden&amp;#039;&amp;#039; getrennt ist, befindet sich das [[Schloss Grünenstein]]. Nördlich davon befinden sich, im Ortsteil [[Heerbrugg]] auf dem nördlichen Ende des &amp;#039;&amp;#039;Hümpeler&amp;#039;&amp;#039;, das [[Schloss Heerbrugg]] und die [[Villa Schmidheiny]]. Am Hang unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Quartiers Boden&amp;#039;&amp;#039; ist der historische Dorfkern zu finden, welcher im &amp;#039;&amp;#039;Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; ([[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz|ISOS]]) aufgeführt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balgach Vororten.jpg|mini|links|Felder in Balgach]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hauptstrasse 13&amp;#039;&amp;#039; am Fuss des Hanges teilt die Ortschaft in zwei Hälften. Auf der östlichen Seite liegen das alte Quartier Mühlacker und die erst in neuerer Zeit erstellten Industrie- und Blockbauten, die sich östlich bis zur Bahnlinie der SBB erstrecken. Östlich der [[Bahnlinie Chur-Rorschach]] befinden sich die &amp;#039;&amp;#039;Sportanlage Riet&amp;#039;&amp;#039; sowie das &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Höchstern&amp;#039;&amp;#039;. Weiter östlich, in den &amp;#039;&amp;#039;Mädern,&amp;#039;&amp;#039; welche zum Teil als Überflutungsflächen ausgewiesen sind, befinden sich die Landwirtschaftsbetriebe &amp;#039;&amp;#039;Lärchenhof&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Erlenhof&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lindenhof&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sonnenhof&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rietmüli&amp;#039;&amp;#039;. Mitten hindurch von Süden nach Norden verläuft die Ländernaach, ein künstlicher Entwässerungskanal, welcher die zahlreichen Bäche, die die Hänge des Rheintals von [[Marbach SG|Marbach]] bis Heerbrugg entwässern, in den [[Rheintaler Binnenkanal]] leitet. Die meisten dieser Bäche sind über weite Strecken durch Tunnelierung unter den Dörfern hindurchgeführt. Die Tunnels beginnen jeweils bereits am Hang oberhalb des Dorfkerns und enden meist erst kurz vor oder nach der SBB-Linie. Auch die Ländernaach wird in Heerbrugg in einen Tunnel geleitet, welcher unter Widnau hindurch bis kurz vor der Einmündung in den Binnenkanal verläuft. Das soll die Hochwassersicherheit erhöhen, weil dadurch die Bäche und die Aach in vorgegebenen Überflutungsflächen, in den Mädern, über die Ufer treten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenbilanz ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 weist Balgach 654&amp;amp;nbsp;ha Gemeindefläche auf. 142&amp;amp;nbsp;ha sind künstlich angelegte Flächen (Kulturland). Davon sind 66&amp;amp;nbsp;ha befestigte Flächen, 39&amp;amp;nbsp;ha Gebäude, 22&amp;amp;nbsp;ha Rasen, 8&amp;amp;nbsp;ha Bäume auf künstlich angelegten Flächen, 5&amp;amp;nbsp;ha gemischte Kleinstrukturen und 2&amp;amp;nbsp;ha Beetstrukturen. Die Gras- und Krautvegetation nimmt 341&amp;amp;nbsp;ha Fläche ein. Die Fläche der Gebüschvegetation ist 32&amp;amp;nbsp;ha gross, darauf wachsen 21&amp;amp;nbsp;ha Reben. Die Baumvegetation erstreckt sich über 136&amp;amp;nbsp;ha, wovon 104&amp;amp;nbsp;ha geschlossene Baumbestände, 18 ha Baumgruppen, 10&amp;amp;nbsp;ha lineare Baumbestände, 3&amp;amp;nbsp;ha Waldstreifen und 1&amp;amp;nbsp;ha Waldecken sind. Wasser- und Feuchtflächen erstrecken sich über 1&amp;amp;nbsp;ha, die vegetationslose Fläche beträgt 2&amp;amp;nbsp;ha.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flächenbilanz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0202020000_202/-/px-x-0202020000_202.px |titel=Arealstatistik: Bodenbedeckung (NOLC04) nach Bezirk und Gemeinde, in Hektaren |hrsg=Schweizerische Eidgenossenschaft |datum=2009-12-31 |abruf=2019-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Balgach-LBS H1-009589.tif|mini|links|Luftbild aus dem Jahr 1947]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ST gall balgach altes rathaus strasse.jpg|mini|x220px|Im Alten Rathaus befindet sich heute das Ortsmuseum.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralbibliothek Zürich - Schloss Grünenstein Im Rheinthal gegen Norden - 991129374779705501 (cropped).jpg|mini|links|Schloss Grünenstein Im Rheinthal gegen Norden ]]&lt;br /&gt;
Die Ortschaft wurde 890/891 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Palgaa&amp;#039;&amp;#039; erwähnt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; das umliegende Gebiet wurde als Königsgut bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISOS&amp;quot; /&amp;gt; 1166 und 1210 sind Edle von Balgach erwähnt, womöglich als Vorfahren der ab 1270 erwähnten Grünenstein, die sich nach der von ihnen errichteten Burg nannten. 1781 wurde die alte Burg bis auf den aus dem 13. Jahrhundert stammenden Turmstock abgerissen und das heutige Schloss Grünenstein, das Wahrzeichen Balgachs, im [[Barock]]stil neu aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balgach gehörte im 14. Jahrhundert den [[Freiherren von Sax]], welche es 1347 dem Frauenstift [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] verkauften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geogr.Lex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Frauenstift seinerseits veräusserte Balgach 1510 der [[Fürstabtei St. Gallen]]. Dem Niedergericht sass der fürstäbtische [[Amtmann#Geschichte|Ammann]] von [[Altstätten]] vor. Bis 1798 war Balgach Teil der [[Vogtei Rheintal|Landvogtei Rheintal]]. 1803 entstand im neu gegründeten [[Kanton St. Gallen]] die [[politische Gemeinde]] Balgach. 1826 wurde die [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zur [[Pfarrei]] [[Marbach SG|Marbach]] gehörige Kapelle ist 1419 belegt. 1521 wurde Balgach zur Pfarrei erhoben. Fast alle Einwohner traten 1528 zur [[Reformation]] über, um nur drei Jahre später zum Teil zum alten Glauben zurückzukehren. Bis zur Abkurung und dem Bau einer katholischen Kirche im Jahr 1826 wurde die Pfarrkirche [[Simultankirche|paritätisch]] genutzt; das [[Patronatsrecht]] lag beim Fürstabt von St. Gallen. 1938 löste sich das katholische [[Heerbrugg]] von Balgach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Balgach Bad Balgach Rest..JPG|mini|Das Bad Balgach war Teil der Weinkellerei Nüesch.]]&lt;br /&gt;
In Verdrängung des Ackerbaus dehnten sich vor allem im 15. und 16. Jahrhundert an den Hängen der Rebbau, in den von Auwäldern durchsetzten [[Moor|Riedgebieten]] mit Streuwiesen und Weiden der Rheinebene sowie in den höheren Hanglagen die Viehwirtschaft aus. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verringerte sich die Zahl der Milchproduzenten markant von 48 im Jahr 1958 auf 16 im Jahr 1990. Auftrieb erhielt dagegen in jüngster Zeit wieder der Rebbau mit 20&amp;amp;nbsp;ha im Jahr 1990. Bis ins 19. Jahrhundert wurde das Bad Balgach betrieben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Balgach zum Zentrum der [[St. Galler Rheintal#Subregionen|Unterrheintaler]] [[Stickerei]]. Die zunehmende Fabrik- und Heimstickerei löste nach 1900 ein rasches Bevölkerungswachstum aus. Im Sog der Industrialisierung Heerbruggs, das im Gegensatz zu Balgach eine Station an der 1858 eröffneten [[Bahnstrecke Chur–Rorschach]] erhalten hatte, wandelte sich Balgach im 20. Jahrhundert zur Industriegemeinde mit der Firma [[Leica]] AG als wichtigstem Arbeitgeber. 1990 arbeiteten 76 % der Erwerbstätigen im zweiten [[Wirtschaftssektor]]. Das Ortsbild von Balgach ist von regionaler, das Alte Rathaus aus dem Jahr 1566 mit einem Ortsmuseum von nationaler Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Balgach aufgewachsene Otto Oesch-Maggion (1864–1941), nebenamtlicher Ortsgemeindeschreiber und später Gemeinderat in Balgach, dann Verwalter der Ziegelei [[Bruggwald]] St. Gallen (Ziegelei J. [[Schmidheiny (Familie)|Schmidheiny]] &amp;amp; Co.), erarbeitete über viele Jahre eine Chronik von Balgach.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Oesch-Maggion: &amp;#039;&amp;#039;Der Hof Balgach&amp;#039;&amp;#039;. Rheinthaler-Druckerei, Altstätten 1930 (vergriffen).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Oehler-Zeddel: &amp;#039;&amp;#039;Otto Oesch-Maggion. Eine Biographie und ein geschichtlicher Überblick über Balgach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Rheintal.&amp;#039;&amp;#039; 28 (1971), S. 150–156.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Oesch stammt auch ein genealogisches, handschriftliches Werk, worin er Geschlechter Balgachs über viele Generationen bis ca. 1934 erfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Oesch-Maggion: {{Webarchiv|url=http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?id=937425 |wayback=20180613184046 |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschlechterbuch der Hofgemeinde Balgach.&amp;#039;&amp;#039;}} Staatsarchiv des Kantons St. Gallen, 1934&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Bevölkerungsentwicklung Gemeinde Balgach}}&lt;br /&gt;
Balgach zählte am 31. Dezember 2018 eine Ständige Wohnbevölkerung von 4798 Einwohnern.&lt;br /&gt;
* Die Geschlechterverteilung ist mit 2414 Männern sowie 2384 Frauen ausgeglichen.&lt;br /&gt;
* 2138 sind Verheiratete sowie 2069 Ledige. 200 sind verwidmet, 391 geschieden, unverheiratet oder in gerichtlich aufgelöster Partnerschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STAB-DAT-3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0102010000_103/-/px-x-0102010000_103.px/?rxid=a0a28542-c2f8-475b-8d46-0935c2a53b60 |titel=Ständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Zivilstand und Altersklasse |hrsg=Schweizerische Eidgenossenschaft |datum=2018-12-31 |abruf=2019-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweizer Bürger sind 3679, Staatsangehörige anderer Länder sind 1119.&lt;br /&gt;
* Von den benachbarten Staaten stammen aus Deutschland 247, Österreich 198, Italien 90 und Frankreich 4.&lt;br /&gt;
* Aus dem weiteren Europa sind Kroatien (117), Türkei (42), Nordmazedonien (31), Bosnien und Herzegowina (30), Spanien (28) und Griechenland (17) die häufigsten Herkunftsstaaten.&lt;br /&gt;
* Sri Lanka (18) und Eritrea (10) sind weitere Herkunftsländer von Bedeutung.&lt;br /&gt;
* Aus anderen Staaten stammen 287 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STAB-DAT-4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0102010000_104/-/px-x-0102010000_104.px |titel=Ständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geburtsort und Staatsangehörigkeit |hrsg=Schweizerische Eidgenossenschaft |datum=2018-12-31 |abruf=2019-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In der Ebene gegen den Rhein hinaus sind einige Landwirtschaftsbetriebe angesiedelt, und oberhalb des Dorfes erstrecken sich Weinberge bis zum Waldrand hinauf. Abgesehen von der Industrie im Ortsteil Heerbrugg und der stark gewachsenen Industrie-Zone &amp;#039;Wegen&amp;#039; an der Rietstrasse ist die Gemeinde Balgach ländlich geprägt. Wegen der in den letzten Jahren erfolgten Wohnbauten in verdichteter Weise entwickelt sich Balgach zum vorstädtischen Quartier von Heerbrugg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Teilen der früheren Firma [[Wild Heerbrugg]] sind mehrere neue Firmen entstanden, welche teilweise noch in Balgach/Heerbrugg tätig sind, jedoch heute zu ausländischen Muttergesellschaften gehören. Neben den Firmen [[Leica Geosystems]], Safran Vectronix AG, SwissOptic AG, Polymeca AG und Escatec Electronics&amp;lt;ref&amp;gt;escatec.com: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.escatec.com/de/profil/standort_schweiz.php |wayback=20081209015937 |text=ESCATEC Electronics, Heerbrugg, Schweiz |archiv-bot=2019-04-23 01:09:24 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;, Zugriff am 9. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; (alle mit Bezug zur früheren Firma Wild) sind auch unabhängige Firmen in Balgach ansässig, wie Heule Werkzeuge AG, Microsynth AG, HEMAG AG, WZW OPTIC AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Balgach wird durch die Autobuslinie 301 der [[RTB Rheintal Bus]] bedient. Diese ist Nachfolgerin des 1977 eingestellten [[Trolleybus Altstätten–Berneck]], der wiederum 1940 die 1897 eröffnete [[Strassenbahn Altstätten–Berneck]] ablöste. Die Einfahrt Widnau der Autobahn [[Autobahn 13 (Schweiz)|A13]] ist knapp 6&amp;amp;nbsp;km vom Dorfkern entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst, Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Balgach Eichholz-Brunnen 1.jpg|mini|Eichholz-Brunnen mit dem Relief &amp;#039;&amp;#039;Im Eichenwald&amp;#039;&amp;#039; geschaffen von Bildhauer Mädy Zünd]]&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Balgach}}&lt;br /&gt;
Ein geschichtsträchtiges Gebäude ist das &amp;#039;&amp;#039;Alte Rathaus&amp;#039;&amp;#039; an der Steigstrasse, in dem heute das Ortsmuseum untergebracht ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Anderes: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Rathaus in Balgach SG.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr. 467). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1990, ISBN 978-3-85782-467-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist auf der [[Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung im Kanton St. Gallen|Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung]] (KGS-Nr.: 8092).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet sind 22 Brunnen registriert, die der Kontrolle des Wasserwartes unterstehen. Davon befinden sich 17 allein im Dorfkern und den angrenzenden Quartieren. Viele von ihnen sind mit einem künstlerischen Schmuck ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.balgach.ch/fotoalbum Gemeinde Balgach] Foto-Album&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist auch die durch ihre rote Farbe erkennbare Rebenschutzhütte, genannt «Rebenhüttli» an der Rebengasse in Balgach. Ihre Erbauung geht auf das Jahr 1904 zurück. Geplant wurde die Hütte auf Anweisung der Ortsgemeinde. Die Planung der Schutzhütte übernahm Günther Grüner, ein lokaler Künstler. Ende 2012 brannte die Hütte aufgrund unbekannter Ursache ab und wurde darauf neu errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Nüesch |Hrsg=Gemeinde Balgach, Balger Ziitig |Titel=Zur Geschichte des Rebenhüttlis |Ort=Balgach |Datum= |ISBN= |Seiten=12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Berger (Elektrotechniker)|Karl Berger]] (1898–1993), Elektrotechniker und Blitzforscher&lt;br /&gt;
* [[Albert Eschenmoser]] (1925–2023), Chemiker und Forscher auf verschiedenen Teilgebieten der organischen und bioorganischen Chemie, Bürger von Balgach&lt;br /&gt;
* [[Kurt Laurenz Metzler]] (1941–2024), Künstler, Bildhauer, Kurator&lt;br /&gt;
* [[Jakob Nüesch (Biologe)|Jakob Nüesch]] (1932–2016), Biologe und Präsident der ETH Zürich&lt;br /&gt;
* [[Johann Jakob Nüesch]] (1845–1895), Landschafts- und Genremaler&lt;br /&gt;
* [[Edgar Oehler]] (1942–2025), Unternehmer und Politiker (CVP)&lt;br /&gt;
* [[Albert Oesch (Geistlicher)|Albert Oesch]] (1897–1962), römisch-katholischer Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Albert Oesch (Künstler)|Albert Oesch]] (1907–1936), Künstler, Sohn des Balgacher Lokalhistorikers Otto Oesch-Maggion&lt;br /&gt;
* [[Ernst Schmidheiny (Industrieller, 1871)|Ernst Schmidheiny I.]] (1871–1935), Industrieller und Politiker, Sohn von Jacob Schmidheiny (1838)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Schmidheiny (Industrieller, 1902)|Ernst Schmidheiny II.]] (1902–1985), Industrieller und Gründer der [[Ernst-Schmidheiny-Stiftung]], Sohn von Ernst Schmidheiny (1871)&lt;br /&gt;
* [[Jacob Schmidheiny (Unternehmer, 1838)|Jacob Schmidheiny I.]] (1838–1905), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Jacob Schmidheiny (Unternehmer, 1875)|Jacob Schmidheiny II.]] (1875–1955), Unternehmer, Sohn von Jacob Schmidheiny (1838)&lt;br /&gt;
* [[Peter Schmidheiny]] (1908–2001), Unternehmer, Sohn von Jacob Schmidheiny II.&lt;br /&gt;
* [[Max Schmidheiny]] (1908–1991), Ingenieur, Industrieller und Politiker,  1978 Gründer der [[Max-Schmidheiny-Stiftung]], Sohn von Ernst Schmidheiny (1871)&lt;br /&gt;
* [[Stephan Schmidheiny]] (* 1947), Unternehmer und Philanthrop, Sohn von Max Schmidheiny&lt;br /&gt;
* [[Thomas Schmidheiny]] (* 1945), Unternehmer und Kunstsammler, Sohn von Max Schmidheiny&lt;br /&gt;
* [[Jakob Laurenz Sonderegger]] (1825–1896), Arzt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Richard Thalmann]] (1915–2002), von 1952 bis 1960 Pfarrer in Balgach&lt;br /&gt;
* [[Meinrad Zünd]] (1916–1998), genannt «Mädy» Zünd, Künstler und Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schmidheiny (Familie)|Familiendynastie Schmidheiny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans-Rudolf Galliker, Michael Köhler |Titel=Ortsgeschichte Balgach, Vom Rebendorf zum High-Tech-Standort |Band=Band 2 |Verlag=Ortsgemeinde |Ort=Balgach |Datum=2010 |ISBN=978-3-033-02415-1 |Seiten=167}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walther Baumgartner, Christoph Egli, Therese Eschenmoser, [[Werner Kuster]], Werner Ritter, Christoph Rohner, Peter Schaps |Titel=Rheintaler Köpfe, Historisch-biografische Porträts aus fünf Jahrhunderten |Verlag=Rheintaler Druckerei und Verlag AG |Ort=Berneck |Datum=2004 |ISBN=3-033-00265-X |Seiten=451}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Balgach|Balgach}}&lt;br /&gt;
* [https://www.balgach.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Balgach]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1333|Balgach|Autor=Johannes Vogel}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2944|Balgach/Heerbrugg (Balgach u. a.)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://wbk.wild-heerbrugg.com/ Virtuelles Archiv der Firma WILD Heerbrugg (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1333|Balgach|Autor=Johannes Vogel}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISOS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sg.ch/kultur/denkmalpflege/Ortsbildschutz-ISOS/isos/_jcr_content/Par/sgch_downloadlist/DownloadListPar/sgch_download_205882_2110776888.ocFile/Au-ua_Balgach-Heerbrugg_national_2008.pdf &amp;#039;&amp;#039;Balgach/Heerbrugg.&amp;#039;&amp;#039; Auf: &amp;#039;&amp;#039;ISOS. Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite des Kantons St. Gallens. 2. Fassung 10.2008, S.&amp;amp;nbsp;19 PDF (3,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geogr.Lex&amp;quot;&amp;gt;{{GeoLexikonSchweiz|Band=1|Seite=128|SeitenErg=&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Weinbauort in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
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