<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Balf</id>
	<title>Balf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Balf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T09:28:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balf&amp;diff=2896916&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stduerr: Schreibweise des Namens war falsch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balf&amp;diff=2896916&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-19T20:37:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibweise des Namens war falsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt dein Stadtteil. Zum botanischen Autorenkürzel &amp;#039;&amp;#039;Balf.&amp;#039;&amp;#039; siehe [[John Hutton Balfour]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Ungarn&lt;br /&gt;
|Wappen             = HUN Balf COA.jpg&lt;br /&gt;
|lat_deg = 47 | lat_min = 38 | lat_sec = 57&lt;br /&gt;
|lon_deg = 16 | lon_min = 39 | lon_sec = 48&lt;br /&gt;
|Komitat            = Győr-Moson-Sopron&lt;br /&gt;
|Kreis              = Sopron&lt;br /&gt;
|Kleingebiet        = Sopron-Fertőd&lt;br /&gt;
|Fläche             = 17.26&lt;br /&gt;
|Einwohner          = 1057&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand     = 2011&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl     = 99&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 9494&lt;br /&gt;
|Gemeindeart        = Stadtteil&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS}} &amp;#039;&amp;#039;Wolfs&amp;#039;&amp;#039;, veraltet &amp;#039;&amp;#039;Sankt Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil der [[Ungarn|ungarischen]] Stadt [[Sopron]], die im [[Kreis Sopron]] im [[Komitat Győr-Moson-Sopron]] liegt. Bis 1985 war Balf eine eigenständige Gemeinde. Im Jahre 2011 hatte der Ort 1057 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mh&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksh.hu/apps/hntr.telepules?p_lang=HU&amp;amp;p_id=08518 |titel=Magyarország helységnévtára: Sopron |hrsg=Központi Statisztikai Hivatal |abruf=2023-03-26 |sprache=hu}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Balf liegt sieben Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Sopron am südwestlichen Ufer des [[Neusiedler See]]s. Nachbargemeinden sind [[Kópháza]], [[Fertőboz]] und [[Fertőrákos]]. Der Ort befindet sich am Rand des [[Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See|Nationalparks Fertő-Hanság]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon zur Römerzeit war der Ort durch seine Heil- und Mineralquellen bekannt. In einer Urkunde aus dem Jahr 1199 wurde der Ort erstmals unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Farkasd&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1378 wurde er in einer Schrift &amp;#039;&amp;#039;Bolf&amp;#039;&amp;#039; genannt, aus welchem sich wahrscheinlich der heutige Name entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 lebten in der Gemeinde Wolfs 1393 Einwohner, von denen 1161 Deutsche (83 %) und 208 Ungarn (15 %) waren. Wie viele Dörfer im Umland von [[Sopron|Ödenburg]] war auch die Bevölkerung von Wolfs ganz überwiegend [[Evangelische Kirche A. B.|evangelisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Magyar Statisztikai Közlemények, 1910. Évi népszámlálása. A népesség főbb adatai községek és népesebb puszták, telepek szerint (Budapest 1912), S. 44–45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Ödenburg]] 1921 stimmte die Mehrheit der Gemeinde Wolfs für eine Angliederung an Österreich. Aufgrund der ungarischen Stimmenmehrheit im gesamten Abstimmungsgebiet wurde die Gemeinde aber dennoch Ungarn zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Gemeinde der Standort eines [[Arbeitslager]]s, welches vom November 1944 bis zum 31. März 1945 zur Unterbringung von [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]]n und ca. 2.000 ungarischen [[Judentum|Juden]] aus [[Budapest]] diente. Die Häftlinge wurden zum Bau des [[Südostwall]]s eingesetzt, der die bereits in Ungarn stehenden Truppen der [[Sowjetunion]] von einem Eindringen in das [[Großdeutsches Reich|Großdeutsche Reich]] abhalten sollte. Das Lager überlebten nur wenige der Insassen, da Menschen ermordet wurden, sobald sie vor Hunger, Erschöpfung oder Krankheit nicht mehr arbeitsfähig waren. Das bekannteste Opfer des Lagers Balf war der jüdische Autor [[Antal Szerb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. März 1945 wurde das [[Lager Balf]] wegen der herannahenden Front evakuiert, die verbleibenden Insassen wurden zu einem Fußmarsch in Richtung des [[Konzentrationslager Mauthausen|Konzentrationslagers Mauthausen]] in der Nähe von [[Linz]] gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1945, direkt am Vorabend der Osterfeiertage, wurden die meisten der im Dorf verbliebenen Juden – etwa 180 Männer und Frauen – von einer SS Feldgendarmerieeinheit in einem Panzergraben am Rande des Dorfes erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Großteil der deutschen Bevölkerung deportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* Ödön Solymosy (1866–1915), Politiker und Abgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Antal-Szerb-Denkmal (&amp;#039;&amp;#039;Szerb Antal és társai emlékére&amp;#039;&amp;#039;), erschaffen 1968 von János Fodor&lt;br /&gt;
* [[Albert von Apponyi|Albert-Apponyi]]-Statue (&amp;#039;&amp;#039;Gróf Apponyi Albert szobra&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Brunnen (&amp;#039;&amp;#039;Ivókút&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn|Evangelische]] Kirche, erbaut 1795 (Spätbarock), der Turm wurde erst 1940 hinzugefügt. Die Orgel der Kirche wurde 1822 von dem Orgelbaumeister Ferenc König aus Sopron erbaut und 1998 restauriert.&lt;br /&gt;
* Gedenktafel für Mária Wosinski-Siemens (&amp;#039;&amp;#039;Wosinski-Siemens Mária grófné emléktáblája&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Jahr 1916&lt;br /&gt;
* Marienstatue (&amp;#039;&amp;#039;Mária-szobor&amp;#039;&amp;#039;), erschaffen 1840&lt;br /&gt;
* [[Pietà]]-Statue (&amp;#039;&amp;#039;Piéta-szobor&amp;#039;&amp;#039;), erschaffen 1706&lt;br /&gt;
* [[Römisch-katholische Kirche in Ungarn|Römisch-katholische]] Kirche [[Wolfgang von Regensburg|St. Wolfgang]] (&amp;#039;&amp;#039;Szent Farkas&amp;#039;&amp;#039;), ursprünglich im 15. Jahrhundert erbaut; sie wird auch &amp;#039;&amp;#039;Burgkirche&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;vártemplom&amp;#039;&amp;#039;) genannt&lt;br /&gt;
* Barocke römisch-katholische Kapelle [[Josef von Nazaret|St. Josef]] (&amp;#039;&amp;#039;Szent József&amp;#039;&amp;#039;), erbaut 1773, genannt &amp;#039;&amp;#039;Badkapelle&amp;#039;&amp;#039;, renoviert 2009. Die [[Fresken]] in der Kirche stammen von [[Stephan Dorfmeister]], 1779&lt;br /&gt;
* Weltkriegsdenkmäler (&amp;#039;&amp;#039;I. és II. világháborús emlékmű&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Balf gibt es mineral- und schwefelhaltige Heilquellen. So entstand hier ein [[Heilbad]], welches hauptsächlich zur Behandlung von [[Orthopädie|orthopädischen]] und [[Neurologie|neurologischen]] Krankheitserscheinungen dient. Weiterhin spielt der [[Obstbau|Obst-]] und [[Weinbau]] eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
In Balf kreuzen sich die Landstraßen Nr. 8518 und Nr. 8526. Der am südwestlichen Rand des Ortes liegende Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Balf-Fürdő&amp;#039;&amp;#039; an der Eisenbahnstrecke von Sopron nach [[Győr]] ist seit Dezember 2012 nicht mehr in Betrieb. Es bestehen Busverbindungen nach Sopron und [[Kópháza]] sowie über [[Hidegség]], [[Hegykő]] und [[Fertőd]] nach [[Sarród]]. Der [[Neusiedler-See-Radweg]] führt durch Balf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kilátás a Temető-dombról (Balf).jpg|Blick auf Balf vom Friedhofshügel&lt;br /&gt;
Polgm.Hiv+Kultúrház Balf (Sopron).jpg|Verwaltung und Kulturhaus&lt;br /&gt;
Balf-foto-Benedek-I.jpg|Römisch-katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;Szent Farkas&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Fürdőkápolna Balf (Sopron) 2.jpg|Römisch-katholische Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Szent József&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ev.templom (Balf) Sopron.jpg|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
Pieta Balf (Sopron) 2.jpg|Pietà-Statue&lt;br /&gt;
2022-08-14-Brunnen-in-Balf-Ungarn.jpg|Brunnenpavillon&lt;br /&gt;
2.vh. emlék Balf (Sopron).jpg|Weltkriegsdenkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Balf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Révai nagy lexikona&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Budapest 1911, S. 496.&lt;br /&gt;
* Eleonore Lappin-Eppel: &amp;#039;&amp;#039;Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Österreich 1944. Arbeitseinsatz – Todesmärsche – Folgen&amp;#039;&amp;#039;. LIT Verlag, Wien/Berlin 2010, ISBN 978-3-643-50195-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://balf.sopron.hu/ Offizielle Website] ({{HuS}})&lt;br /&gt;
* [http://mek.niif.hu/00000/00060/html/009/pc000981.html#5 Balf], in [[A Pallas nagy lexikona]] (ungarisch)&lt;br /&gt;
* [https://magyarcimerek.hu/3370-balf Balf településrész címere] (ungarisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.balfikirandulas.hu/balf/szent_farkas_vartemplom.html Szent Farkas vártemplom] (ungarisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4066872-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Komitat Győr-Moson-Sopron]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stduerr</name></author>
	</entry>
</feed>