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	<title>Balduinstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nassauer27: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2025-11-19T04:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/20/39.95/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/58/15.3/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Balduinstein in EMS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Lahn-Kreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Diez&lt;br /&gt;
|Höhe              = 160&lt;br /&gt;
|PLZ               = 65558&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06432&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07141503&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BN2&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Louise-Seher-Straße 1&amp;lt;br /&amp;gt;65582 Diez&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-balduinstein.de/ www.gemeinde-balduinstein.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Bindewald&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balduinstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--{{IPA|Aussprache fehlt}}--&amp;gt; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Rhein-Lahn-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]].  Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Diez]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Ortsteile}} Geografie ==&lt;br /&gt;
Balduinstein liegt an der unteren [[Lahn]] im [[Naturpark Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Balduinstein sind [[Birlenbach]], [[Cramberg]], [[Dörnberg (Lahn)|Dörnberg]], [[Fachingen]], [[Geilnau]], [[Holzheim (Aar)|Holzheim]], [[Laurenburg]] und [[Wasenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Balduinstein, Schaumburg und Hausen über Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gehören zu Balduinstein die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Am Stollen und Talhof.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=61}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Balduinstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Balduinstein Banner.svg|mini|hochkant=0.5|Bannerflagge der Ortsgemeinde Balduinstein]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname geht auf den Erzbischof [[Balduin von Luxemburg|Balduin]] von [[Kurtrier|Trier]] zurück, der im Jahr 1319 mit dem Bau der [[Burg Balduinstein]] unterhalb der [[Schloss Schaumburg|Schaumburg]] auf Westerburger Gebiet begann und im Folgejahr Grund und Boden erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Corden, &amp;#039;&amp;#039;Limburger Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band II (1258 bis 1406), Limburg 1784, aus dem Lateinischen übersetzt von Joseph Wingenbach, bearbeitet von Franz-Karl Nieder ([https://franz-karl-nieder.de/download/Corden_Band_2.pdf Digitalisat]) Limburg 2007, S. 63, abgerufen am 28. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Stadtrecht]] wurde im Jahr 1321 von Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig dem Bayern]] verliehen. Die Verleihung der Stadtrechte ging einher mit der Gründung der Stadt durch Balduin, eine [[Stadtmauer]] wurde 1429 gebaut. Balduin erhob die Siedlung zum Amt und übergab es 1335 dem Ritter Dietrich von [[Staffel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Ausbauphasen der Burg im 14. und 15. Jahrhundert unter den Staffelern begann in der Mitte des 17. Jahrhunderts der Verfall. Nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] im Jahr 1648 erteilte der [[Kurfürst]] von Trier 1665 die Abbruchgenehmigung; im Jahr 1680 standen dann nur noch die Mauern. Hunger und [[Pest]] ließen die Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;Balduinsteins&amp;#039;&amp;#039; von 40 auf 8 Familien schwinden. Die ersten Anordnungen der Verhütung eines Brandes im Zusammenhang mit häuslichen Feuerstätten in Textform im Kurfürstentum Trier vom 9. Mai 1721 führten auch in Balduinstein zu erheblichen Verbesserungen der Bauweise der Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Hrsg=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Titel=Brandschutz im Heimatgebiet vor 300 Jahren |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2022 |Ort=Limburg |Datum=2021 |ISBN=978-3-927006-59-1 |Seiten=223–228}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1806 war der Ort Teil des [[Herzogtum Nassau|Herzogtums Nassau]],&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Bode: &amp;#039;&amp;#039;Balduinstein&amp;#039;&amp;#039;. Lahnbrück-Verlag, Weilburg 2011, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; das im September 1866 von [[Königreich Preußen|Preußen]] [[Preußische Annexionen 1866|annektiert]] wurde. Seit August 1946 ist Balduinstein Teil des Landes [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1660 begann in Balduinstein der Abbau von [[Limonit|Brauneisensteinvorkommen]], später die Gewinnung von [[Lahnmarmor]]. Der Eisenerzabbau wurde im Jahr 1875, der Marmorabbau 1927, beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als „[[Jugendburg]] Balduinstein“ genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerschaft entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert wie folgt: 1843: 466 Einwohner, 1927: 493 Einwohner, 1964: 667 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Schaumburg (Balduinstein) COA.svg|mini|links|123px|Gemeindewappen von Schaumburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile Schaumburg und Hausen ===&lt;br /&gt;
Die [[Schloss Schaumburg|Schaumburg]] geht etwa auf das Jahr 915 zurück. [[Stefan Franz Viktor von Österreich|Erzherzog Stefan von Österreich]] erhob die Schaumburg im Jahr 1848 zu seinem Wohnsitz. Das Schloss wurde zum Adelstreffpunkt und später zum beliebten Ausflugsziel. [[Wittekind zu Waldeck und Pyrmont]] musste die Burg 1985 verkaufen. Im Jahr 1990 war die Gemeinde Schaumburg mit sieben Einwohnern die kleinste Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Am 1. Juli 1991 erfolgte dann der Zusammenschluss der Gemeinde Schaumburg mit zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zwei Einwohnern mit der Gemeinde Balduinstein. Die Einwohnerschaft des Orts Schaumburg entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert wie folgt: 1843: 69 Einwohner, 1927: 44 Einwohner, 1964: 52 Einwohner.&lt;br /&gt;
{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2006|Seiten=170}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.vgdiez.de/vg_diez/Verwaltung/Artikel%20-%20zur%C3%BCckliegende%20News/Artikel/Historisches/Wappen%20der%20Verbandsgemeinde%20Diez/ |titel=Wappen der Verbandsgemeinde Diez |titelerg=Wappenerläuterung |werk=www.vgdiez.de |hrsg=Verbandsgemeindeverwaltung Diez |datum= |format= |sprache=de |abruf=2024-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Hausen über Balduinstein wurde im Jahr 1446 erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche St. [[Bartholomäus (Apostel)|Bartholomäus]] in Balduinstein&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://st-christophorus-diezerland.de/beitrag/kirchort-balduinstein-st-bartholomaeus/ Kirchort St. Bartholomäus Balduinstein]&amp;#039;&amp;#039; auf st.-christophorus-diezerland.de, abgerufen am 2. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehört zur Pfarrei St. Christophorus Diezer Land. Diese ist dem [[Limburg (Kirchenbezirk)|Bezirk Limburg]] im [[Bistum Limburg]] eingegliedert. Die Katholiken von Balduinstein pilgern seit vielen Jahrzehnten zur [[Wallfahrtskapelle Maria Hilf (Beselich)|Wallfahrtskapelle Maria Hilf]] in Beselich und geben dort ihren Glauben kund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz-Josef Sehr]] |Titel=250 Jahre Wallfahrtskapelle Maria Hilf Beselich |Sammelwerk=Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2017 |Verlag=Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg |Ort=Limburg-Weilburg |Datum=2016 |ISBN=978-3-927006-54-6 |Seiten=137–141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Evangelische Kirche|evangelischer]] Seite ist der Ort der Kirchengemeinde Cramberg im [[Dekanat Nassauer Land]] in der [[Propstei Rheinhessen-Nassauer Land]] der [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau]] (EKHN) zugehörig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.evangelisch-nassauer-land.de/index.php/12-kirchengemeinden/60-cramberg Cramberg]&amp;#039;&amp;#039; auf evangelisch-nassauer-land.de, abgerufen am 2. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Judentum|Jüdische Einwohner]] gab es in Balduinstein seit dem Mittelalter. Im Jahr 1319 wurden Juden durch den [[Balduin von Luxemburg|Erzbischof Balduin von Trier]] angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1721 wird erstmals ein jüdischer Friedhof erwähnt. Der [[Jüdischer Friedhof (Balduinstein)|Jüdische Friedhof Balduinstein]] befindet sich auf der Gemarkung des Ortsteils Hausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1830 gehören die jüdischen Einwohner zur Kultusgemeinde in Diez. 1843 wird mit 20 Personen die Höchstzahl von jüdischen Gläubigen in Balduinstein erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/balduinstein_friedhof.htm Informationen auf www.alemannia-judaica.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Balduinstein besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#Mehrheitswahl|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maria-Theresia Schmidt (Wahlleiterin) |url=https://ol.wittich.de/titel/431/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000042960060-OL-431-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Balduinstein am 9. Juni 2024 |werk=Amtsblatt der Verbandsgemeinde Diez und der Ortsgemeinden, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-24 |abruf=2024-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Frank Bindewald (Wählergruppe Bindewald) wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Balduinstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgdiez.sitzung-online.de/public/wicket/resource/org.apache.wicket.Application/doc1213918.pdf |titel=Niederschrift: Konstituierende Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Balduinstein 2024 |werk=Ratsinformationssystem |hrsg=Verbandsgemeinde Diez |datum=2024-07-01 |format=PDF |abruf=2024-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 war er mit 73,8 % der Stimmen ohne Gegenkandidat für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1410350300 |titel=Balduinstein, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bindewalds Vorgängerin Maria-Theresia Schmidt (parteiunabhängig) hatte das Amt 2014 übernommen und trat nach einer Wiederwahl 2019 bei der Kommunalwahl 2024 nicht mehr an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maria-Theresia Schmidt |url=https://www.gemeinde-balduinstein.de/gemeinde/b%C3%BCrgermeisterin/ |titel=Bürgermeisterin Marie-Theres Schmidt |werk=Gemeinde |hrsg=Ortsgemeinde Balduinstein |abruf=2024-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Balduinstein - Burg.JPG|mini|links|[[Burg Balduinstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balduinstein 2020b.jpg|mini|Balduinstein an der Lahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balduinstein und Schloss Schaumburg 1917.jpg|mini|Balduinstein und Schloss Schaumburg, 1917]]&lt;br /&gt;
Das südlich gelegene [[Schloss Schaumburg]] geht vermutlich auf das Jahr 915 zurück. Die erste Urkunde stammt aus dem Jahr 1197. Das Eigentum der Burg ging von der Familie Emicho von Leiningen an die [[Leiningen-Westerburg|Grafen zu Westerburg-Leiningen]] über und 1656 an die Witwe des [[Reichsgraf]]en [[Peter Melander von Holzappel]]. Durch Heirat ging sie 1812 an das Haus [[Habsburg-Lothringen]].&lt;br /&gt;
Erzherzog [[Stephan von Österreich]] machte sie 1848 zu seinem Wohnsitz und baute die Schlossanlage 1850 im Stile englischer [[Neugotik]] aus.&lt;br /&gt;
Das Schloss ist eine Dreiflügelanlage auf einem Berggipfel. Sein heutiges Aussehen hat es beim Ausbau von 1850 bis 1855 erhalten und ist nach dem Ideal der [[Rheinromantik]] konzipiert. Das Schloss wird von einem länglichen, dreigeschossigen [[Palas]] mit [[Oktogon (Architektur)|oktogonalen]] Ecktürmen aus [[Basalt]] beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nahe an der Lahn gelegene achteckige [[Port-Turm]] ist ein markantes Bauwerk in Balduinstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lahnbrücke in Balduinstein]] war die erste [[Spannbeton]]brücke, die im [[Freivorbau]] errichtet wurde. Sie ersetzte im Jahr 1951 eine im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörte Brücke über die Lahn. Durch die unübliche Aufstellung des Nepomuk von 1759 am Berghang blieb die Heiligenfigur erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Bode: &amp;#039;&amp;#039;Das Nepomuk-Denkmal in Balduinstein.&amp;#039;&amp;#039; In: Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Lahn-Kreis – Heimatjahrbuch 2026.&amp;#039;&amp;#039; Linus Wittich, Höhr-Grenzhausen, 2025, S. 11–27. ISSN 0931-2897.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Balduinstein]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Balduinstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:216 118-0 1997-08-21 Balduinstein Lahntalbahn Christian Schulz.jpg|mini|Der Bahnhof Balduinstein]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1862 erhielt Balduinstein den [[Bahnhof Balduinstein|gleichnamigen Bahnhof]] an der [[Lahntalbahn]]. Das Stellwerk [[Lahntalbahn#Nach dem Zweiten Weltkrieg|Ost]] wird durch den Verein „Arbeitsgemeinschaft Mechanische Stellwerke e. V.“ saniert und soll erhalten bleiben.&lt;br /&gt;
Balduinstein wird durch die Regionalzüge der Linie RB 23, (Limburg–Diez–Bad Ems–Koblenz–Andernach–Mendig–Mayen Ost), welche durch die [[Deutsche Bahn]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Lahn-Eifel-Bahn]]&amp;#039;&amp;#039; verkehren, nach dem [[Rheinland-Pfalz-Takt]] täglich im Stundenrhythmus bedient. Es gilt der Tarif des [[Verkehrsverbund Rhein-Mosel|VRM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Obstsorten ==&lt;br /&gt;
Mit der [[Balduinsteiner Kinderbirne]] wurde auch eine Obstsorte nach dem Ort benannt. Sie wurde erstmals von dem Pomologen [[Adrian Diel]] (1756–1839) aus dem benachbarten [[Diez]] im Jahr 1806 beschrieben. Im 19. Jahrhundert fand sie überregionale Verbreitung. Heute ist diese Sorte verschollen. Aus Balduinstein stammt auch eine weitere von Diel im Jahr 1800 beschriebene Obstsorte, der ebenfalls verschollene &amp;#039;&amp;#039;Pastorapfel&amp;#039;&amp;#039;: „Ich erhielt diese Sorte von Balduinstein an der Lahn. Eine Burg, die schon Jahrhunderte keine Bewohner mehr hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Mutter Meera]] (* 1960), indische Avatarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willi Bode: &amp;#039;&amp;#039;Balduinstein. Der Bau der Lahntalbahn – die Armut und die Angst vor den fremden Eisenbahnarbeitern. Der Verlust der Stadtrechte. Vom Weinbau in Balduinstein&amp;#039;&amp;#039;. Lahnbrück-Verlag, Weilburg 2011, ISBN 978-3-9812777-6-0.&lt;br /&gt;
* Günther Damm: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat Balduinstein.&amp;#039;&amp;#039; Ortsgemeinde Balduinstein, Balduinstein 1992.&lt;br /&gt;
* Friedrich Michel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Balduinstein und Hausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; 41. (1910/1911), S. 133–181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vgdiez.de/vg_diez/Gemeinden/Balduinstein/ Verbandsgemeinde Diez – Ortsgemeinde Balduinstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-balduinstein.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Balduinstein]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14103503}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden der Verbandsgemeinde Diez&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4436575-5|VIAF=247816733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Lahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balduin von Luxemburg als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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