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	<title>Balduin zur Linde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-12T15:14:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Balduin zur Linde Vignette.jpg|mini|Vignette der Loge &amp;#039;&amp;#039;Balduin zur Linde&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Johannisloge]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balduin zur Linde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Leipzig]] ist eine [[Freimaurerloge]] innerhalb der [[Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland|Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 7. Februar 1776 wurde im Gasthof [[Große Feuerkugel (Leipzig)|Große Feuerkugel]] am [[Neumarkt (Leipzig)|Neumarkt]] 3 die Loge &amp;#039;&amp;#039;Balduin&amp;#039;&amp;#039; durch neun ehemalige [[Minerva zu den drei Palmen|Minerva]]-Brüder gegründet. Ihren Namen führte die Loge nach [[Balduin II. (Jerusalem)|Balduin II.]] (vor 1080–1131), dem [[Königreich Jerusalem|König von Jerusalem]] und Beschützer des [[Grabeskirche|Heiligen Grabes]]. Am 30. April 1776 wurde die neue Loge „installiert“, 1778 wurde sie durch die Loge &amp;#039;&amp;#039;[[Minerva zu den drei Palmen]]&amp;#039;&amp;#039; anerkannt. Nachdem sich am 16. März 1809 die Brüder der Loge &amp;#039;&amp;#039;Zur Linde&amp;#039;&amp;#039; an die Loge &amp;#039;&amp;#039;Balduin&amp;#039;&amp;#039; anschlossen, führte diese den Namen &amp;#039;&amp;#039;Balduin zur Linde&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;115&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;Caption=&amp;quot;Logenlokale&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Place de repos 1793.jpg|Place de repos (1793)&lt;br /&gt;
Matthaeikirchhof Matthaeikirche Leipzig um 1900.jpg|Matthäikirchhof 13 (1900)&lt;br /&gt;
Neues Logengebaeude Apollo Balduin zur Linde 1847.jpg|Elsterstraße 2 (1847)&lt;br /&gt;
Logengebaeude Apollo Balduin zur Linde.jpg|Elsterstraße 2 (1905)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Logenlokal befand sich im 1793 eröffneten Gesellschaftshaus [[Place de repos]]. Am 1. Januar 1821 wurde im ehemaligen Organistenhaus der [[Matthäikirche (Leipzig)|Neukirche]] am Neukirchhof (später Matthäikirchhof 13, heutiger Standort des Schulmuseums)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schimpfermann&amp;quot;&amp;gt;Helmut-Henning Schimpfermann: &amp;#039;&amp;#039;Wirtliches an der Pleiße. Ein gastronomisches Kompendium Leipzigs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Quetsche, Hanau 1991, ISBN 3-9802743-0-6, S.&amp;amp;nbsp;160.&amp;lt;/ref&amp;gt; das neue Logenlokal eingeweiht. Die Logen &amp;#039;&amp;#039;Balduin zur Linde&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Apollo (Freimaurerloge)|Apollo]]&amp;#039;&amp;#039; entschlossen sich, ein gemeinsames Logenhaus in der Elsterstraße 2, Ecke Zentralstraße zu errichten. Das Richtfest für das von [[Eduard Pötzsch]] erbaute Gebäude war am 30. Oktober 1846. Am 12. September 1847 fand die „Feier der Einweihung des neuerbauten Logenhauses der gerechten und vollkommenen St. Johannislogen Apollo und Balduin zur Linde“ statt.&amp;lt;ref&amp;gt;O. W. Förster, G. M. Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und die Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Februar 1816 eröffnete die Loge in ihrem Logenlokal die erste &amp;#039;&amp;#039;Sonntagsschule für Gesellen und Lehrlinge benachbarter Handwerker&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;O. W. Förster, [[Günter Martin Hempel|G. M. Hempel]]: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und die Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sonntagsschule wurde von zwei Logenbrüdern, dem Kaufmann Wilhelm Friedrich Goetz und dem Apotheker Heinrich Adam Täschner, gestiftet. Gehalten wurde die Schule „des Sonntags und zwar in solchen Stunden, […] die den öffentlichen Gottesdienst nicht stören.“&amp;lt;ref&amp;gt;so im Konzessionsgesuch an den Rat der Stadt Leipzig; vgl. O. W. Förster, G. M. Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und die Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Unterricht wurde zunächst von Lehrern der Loge unentgeltlich durchgeführt, seit 1821 bekamen diese eine jährliche Entschädigung. Die Gründung der konkurrierenden [[Städtische Gewerbeschule Leipzig|Städtischen Gewerbeschule Leipzig]] erfolgte erst 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Friedrich Goetz stiftete 1827 einen „Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger Wöchnerinnen“. Sein Sohn rief am 22. Oktober 1866 eine „Töchterstiftung zum Besten unversorgter hinterlassener Töchter von Logenmitgliedern“ ins Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;O. W. Förster, G. M. Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und die Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 73, 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Februar 1865 gründete die Loge den „Bildungsverein zur Fortbildung der unteren Klassen des weiblichen Geschlechts“.&amp;lt;ref&amp;gt;O. W. Förster, G. M. Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und die Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juni 1933 löste sich die Loge &amp;#039;&amp;#039;Balduin zu Linde&amp;#039;&amp;#039; auf. Erst am 3. April 1992 wurde sie in Leipzig wiederbegründet. Am 14. November 1992 fand im [[Neues Rathaus (Leipzig)|Neuen Rathaus]] die Lichteinbringung statt.&amp;lt;ref&amp;gt;O. W. Förster, G. M. Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und die Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich ihres 225-jährigen Bestehens und des 200. Geburtstages ihres früheren Mitgliedes Albert Lortzing veranstaltete die Loge am 5. Mai 2001 ein festliches Konzert in der [[Alte Handelsbörse (Leipzig)|Alten Börse]].&amp;lt;ref&amp;gt;O. W. Förster, G. M. Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und die Freimaurer.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder der Loge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafelkarte Balduin zur Linde.jpg|mini|Tafelkarte der Loge von 1845]]&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
|Richtung = horizontal&lt;br /&gt;
|Fußzeile = Medaille zum 125-jährigen Stiftungsfest der Loge &amp;#039;&amp;#039;Balduin zur Linde&amp;#039;&amp;#039; 1901&lt;br /&gt;
|Breite = 120&lt;br /&gt;
|Bild1 = Medaille Balduin zur Linde VS.png&lt;br /&gt;
|Untertitel1 = Vorderseite&lt;br /&gt;
|Bild2 = Medaille Balduin zur Linde RS.png&lt;br /&gt;
|Untertitel2 = Rückseite&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Gottfried Bauer (Rechtswissenschaftler, 1733)|Heinrich Gottfried Bauer]], Universitätsprofessor, Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Hugo Emanuel Becher]], Bildhauer, Medailleur und Mouleur (Aufnahme: 1902)&lt;br /&gt;
* [[Robert Blum]], Journalist und Politiker (Aufnahme: 1836)&lt;br /&gt;
* [[Hans Adolf von Brause]], Reformpädagoge (Aufnahme: 1881)&lt;br /&gt;
* [[Joachim Heinrich Campe]], Schulreformer und Schriftsteller (Aufnahme: 1777)&lt;br /&gt;
* [[Ludolf Colditz]], Jurist und Unternehmer (Aufnahme: 1889)&lt;br /&gt;
* [[Bruno Decarli]], Schauspieler (Aufnahme: 1913)&lt;br /&gt;
* [[Louis Wilhelm Decker]], Fabrikbesitzer aus [[Mittweida]] (Aufnahme: 1875)&lt;br /&gt;
* [[Alfred Dörffel]], Musiksammler und -verleger&lt;br /&gt;
* [[Karl Wilhelm von Fritsch]], weimarischer Staatsminister&lt;br /&gt;
* [[Alfred Gleißberg]], Oboist am Gewandhausorchester und Professor, (Aufnahme: 1894)&lt;br /&gt;
* [[Emil Götze]], königlich preußischer Kammersänger&lt;br /&gt;
* [[Karl Christian Kanis Gretschel]], Jurist und Historiker, 1842 Meister vom Stuhl (Aufnahme: 1830)&lt;br /&gt;
* [[Julius R. Haarhaus]], Schriftsteller, (Aufnahme: 1907)&lt;br /&gt;
* [[Paul Harrwitz]], Jurist und Bankdirektor, (Aufnahme: 1880), 1897–1909 Meister vom Stuhl&lt;br /&gt;
* [[Franz Anton Hoffmeister]], Komponist und Musikverleger (Aufnahme: 1799)&lt;br /&gt;
* [[Wil Howard]], Maler, Grafiker, Bildhauer (Aufnahme: 1904)&lt;br /&gt;
* [[Hugo Alexander-Katz]], Jurist und Schriftsteller (Aufnahme: 1883)&lt;br /&gt;
* [[Jacob Bernhard Limburger]], Kaufmann, Sänger und Musiker (Aufnahme: 1821)&lt;br /&gt;
* [[Albert Lortzing]], Komponist (Aufnahme: 1834)&lt;br /&gt;
* [[Gotthard Oswald Marbach]], Philosophiedozent und Dichter (Aufnahme: 1844)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Marggraff]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottlieb Müller]], Musiker (Aufnahme: 1829)&lt;br /&gt;
* [[Alfred Naumann (Fotograf)|Alfred Naumann]], Kgl. Sächs. Hoffotograf (Aufnahme: 1882)&lt;br /&gt;
* [[Adam Friedrich Oeser]] (Aufnahme: 1776)&lt;br /&gt;
* [[Carl Gottlieb Reißiger]], Musiker&lt;br /&gt;
* [[George Wilhelm Richter]], Cafetier (Aufnahme: 1776)&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Rosenzweig]], Universitätsstallmeister in Leipzig (Aufnahme 1776)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Theodor Schletter]], Rechtsgelehrter (Aufnahme: 1839)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schneider (Komponist)|Friedrich Schneider]], Komponist (Aufnahme: 1807)&lt;br /&gt;
* [[Julius Zeißig]], Architekt, (Aufnahme: 1890)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Die Freimaurerloge Balduin zur Linde in Leipzig 1776–1876. Festschrift zur Säcularfeier am 27. und 28. Mai 1876.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1876.&lt;br /&gt;
* Bruno Zechel: &amp;#039;&amp;#039;Die Freimaurerloge Balduin zur Linde in Leipzig, 1876–1901. Festschrift zum 125. Stiftungsfeste am 24. März 1901.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1901.&lt;br /&gt;
* [[Otto Werner Förster]]: &amp;#039;&amp;#039;Freimaurer in Leipzig. Personen, Geschichte, Fakten.&amp;#039;&amp;#039; Taurus Verlag, Leipzig 1999, ISBN 3-9805669-3-5.&lt;br /&gt;
* Otto Werner Förster, Günter Martin Hempel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig und die Freimaurer. Eine Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Taurus Verlag, Leipzig 2008, ISBN 978-3-9810303-4-1.&lt;br /&gt;
* Renate van Kampen und Hans H. Lembke: &amp;quot;Zur Kulturvermittlung ungeeignet&amp;quot;, Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2011, S. 180 ff., Gebr. Mann Verlag Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://balduinzurlinde.de/ Website der Loge Balduin zur Linde]&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig-lexikon.de/gesver/balduin.htm Balduin zur Linde] im Leipzig-Lexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurerloge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1776]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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