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	<title>Baldone - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baldone&amp;diff=874855&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: die St.-Michaels-Kirche; Quellennachweis</title>
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		<updated>2025-08-19T11:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die St.-Michaels-Kirche; Quellennachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name DE    = Baldohn&lt;br /&gt;
|Name LV    = Baldone&lt;br /&gt;
|Wappen     = Baldone.png&lt;br /&gt;
|lat_deg    = 56 | lat_min = 44 | lat_sec = 26&lt;br /&gt;
|lon_deg    = 24 | lon_min = 23 | lon_sec = 52&lt;br /&gt;
|Gebiet     = Semgallen&lt;br /&gt;
|Landkreis  = Bezirk Ķekava&lt;br /&gt;
|Fläche     = 9.52&lt;br /&gt;
|Einwohner  = {{Metadaten Einwohnerzahl LV|LV0034200}}&lt;br /&gt;
|Stand      = {{Metadaten Einwohnerzahl LV||STAND}}&lt;br /&gt;
|Höhe       = &lt;br /&gt;
|Stadtrecht = 1991&lt;br /&gt;
|Website    = www.baldone.lv&lt;br /&gt;
|Bild1      = Baldone no Vanagkalna.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = Blick auf Baldone vom Vanagkalns&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baldone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Baldohn&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in [[Lettland]], 33 Kilometer südlich von [[Riga]]. Hier kreuzen sich die Straßen Riga-[[Skaistkalne]] und [[Daugmale]]-[[Iecava]].&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt auf der [[Upmale-Hochebene]], in der Umgebung befinden sich einige [[Moräne]]nhügel. Die höchsten Erhebungen sind der Morisona Kalns mit einer Höhe von 82&amp;amp;nbsp;m, der Doļkalns mit 65&amp;amp;nbsp;m und der Vanagkalns mit 46&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet Baldones ist schon seit der [[Steinzeit]] bewohnt. 1648 wurde hier eine Eisenhütte eingerichtet, welche Anker und Kriegsgerät herstellte. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Baldone, bedingt durch sein strategisch günstigen Lage an der Straße von Riga nach [[Litauen]], zu einem Handels- und Wirtschaftszentrum, es wurde aber auch, wegen des hölzernen Altars, der von dem Künstler [[Jānis Šeibelis]] geschaffen wurde, auch zu einem Ziel von Reisenden und Pilgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 18. Jahrhunderts wurde Baldone als [[Kurort]] für seine Schwefelquellen bekannt. 1838 wurde Bad Kemmern (lettisch: [[Jūrmala|Ķemeri]]) als konkurrierender Kurort eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Baldone&amp;#039;&amp;#039;. In: Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas pilsētas. Enciklopēdija&amp;#039;&amp;#039;. Preses Nams, Riga 1999, S. 73–76, hier S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin verlor Baldone etwas von seiner Bedeutung, blieb jedoch während der [[Geschichte Lettlands#Lettische SSR 1945–1990|zweiten Besetzung Lettlands]] in der ganzen [[Sowjetunion]] ein Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1991 besitzt Baldone die [[Stadtrecht]]e und war von 2008 bis 2021 Hauptort eines [[Bezirk Baldone|gleichnamigen Bezirks]], der anschließend im [[Bezirk Ķekava]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Baldone fließen die [[Kekavina]] und ihre Nebenflüsse Ķežupīte und Ceplīšu, der Ceplīšu entwässert das Ceplīšu-Moor einem verlandeten See südlich von Baldone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Baldone für seine schwefelhaltigen Quellen, die von unterirdischen Wasserläufen gespeist werden und den Heilschlämmen aus dem Pladu-Moor im Norden der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch ist Baldone ein Teil der mittellettischen Tiefebene deren Gesteinsformationen im [[Oberdevon]] entstanden sind, diese bestehen im Wesentlichen aus gipshaltigen [[Dolomit]]en, dolomitischen [[Mergel]]n und reinen Gipsblöcken, Wasser löst die Gipsanteile nach und nach auf, die dadurch entstanden Hohlräume werden mit der Zeit größer, wodurch die darüber liegenden Erdschichten einstürzen können. Einer dieser [[Erdfall|Erdfälle]] ereignete sich 1985 in der Nähe des Weißen Schlosses (lettisch: Balta Pils).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die beiden Staatsstraßen [[Autoceļš A7|A7]] und [[Liste der Staatsstraßen 1. Ordnung in Lettland|P89]] verlaufen westlich von Baldone und ermöglichen so eine Anbindung an das Fernstraßennetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Busterminal von Baldone wird sowohl von Regional- als auch von Fernbuslinien angefahren. Im Regionalverkehr werden Ziele wie [[Riga]], [[Bauska]], Sigulda, Ādaži und Ķekava bedient, im Fernverkehr fahren Fernbusunternehmen wie Lux Express, Ecolines, Busfor und Ollex Ziele in den Baltischen Staaten und Mitteleuropa an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.1188.lv/en/transport|titel=Bus and Train schedules|abruf=2023-05-06|hrsg=Latvian Public Transport Information Center}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Evangelisch-Lutherische St.-Michaels-Kirche von Baldone wurde zwischen 1823 und 1824 im Empirestil erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baldone.lv/en/tourism/what_to_experience_in_baldone/sightseeing/baldone_evangelical_lutheran_church_of_st_michael/ |titel=Baldone Evangelical Lutheran Church of St. Michael |hrsg=Stadt Baldone |abruf=2021-03-16 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Altar entwarf [[Julius Döring]].&amp;lt;ref&amp;gt;Valda Kvaskova (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Unterwegs mit dem Künstler Julius Döring in Lettland: Reisenotizen. 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Lettisches Nationalarchiv, Riga 2019, ISBN 978-9934-8854-0-2, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Weiße Schloss (lettisch &amp;#039;&amp;#039;Baltās pils&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1901 als Jagdschloss Baldohn errichtet und ist von einem Park mit teilweise exotischen Gewächsen umgeben. Zwischenzeitlich als Sanatorium genutzt, dient es seit 1985 als Musikschule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baldone.lv/en/tourism/what_to_experience_in_baldone/sightseeing/baldone_white_castle/ |titel=Baldone White Castle |hrsg=Stadt Baldone |abruf=2021-03-16 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Baldones Astrofizikas Observatorija: Das [[Observatorium Baldone|Astronomische Observatorium Baldone]] befindet sich ca. 5 km nordöstlich von Baldone, neben Führungen werden auch Workshops und Sternbeobachtungen bei Nacht angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.latvia.travel/lv/apskates-vieta/astrofizikas-observatorija-baldone|titel=Informationen zum Observatorium|abruf=2023-05-06|hrsg=Latvian Travel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baldone church.jpg|Lutherische Kirche&lt;br /&gt;
Baltā pils.jpg|Weißes Schloss&lt;br /&gt;
Baldones sanatorija - panoramio.jpg|Sanatorium&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Viktors Arājs]] (1910–1988), Kollaborateur und Täter des Holocaust&lt;br /&gt;
* [[Zigurds Lanka]] (* 1960), Schachspieler und Trainer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas pilsētas. Enciklopēdija&amp;#039;&amp;#039;. Preses Nams, Riga 1999, ISBN 9984-00-357-4, S. 73–76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Lettland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Ķekava]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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