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	<title>Balderschwang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:58:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balderschwang&amp;diff=1214961&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matzematik: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-22T09:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Balderschwang COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/28//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/06//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Balderschwang in OA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Oberallgäu&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Hörnergruppe&lt;br /&gt;
|Höhe              = 1044&lt;br /&gt;
|PLZ               = 87538&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08328&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09780113&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BM7&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 12 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Dorf 11&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.balderschwang.de/ www.balderschwang.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Konrad Kienle&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Balderschwang aus Osten.JPG|mini|Ein Blick vom [[Riedberger Horn]] auf Balderschwang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balderschwang v W, Bleicherhorn, Riederbergerhorn 181118.jpg|mini|Balderschwang von Westen mit Bleicherhorn und Riedbergerhorn (rechts hinten)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balderschwang - Riedbergstr OA 9 Ri N, Heidenkopf, Siplingerkopf.jpg|mini|Straße vom Riedbergpass nach Balderschwang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balderschwang - Kirche v O, Schnee.jpg|mini|Balderschwang im April 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balderschwang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein [[Pfarrdorf]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Oberallgäu]]. Balderschwang ist, in Bezug auf seine Einwohnerzahl, nach [[Chiemsee (Gemeinde)|Chiemsee]] die zweitkleinste Gemeinde in [[Bayern]], ferner die Gemeinde mit dem am höchsten gelegenen Ortskern innerhalb [[Deutschland]]s ({{Höhe|1044|DE-NHN|link=1}}). Balderschwang ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe]] mit Sitz in [[Fischen im Allgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Balderschwang liegt im [[Balderschwanger Tal]], einem [[Hochtal]] in den [[Allgäuer Alpen]]. Geografisch gehört der Ort zum [[Bregenzerwald]], der aufgrund des deutlich leichteren Zugangs über Jahrhunderte prägender war als das Allgäu. Die Grenze zu [[Österreich]] verläuft entlang der gesamten westlichen Gemeindegrenze und bis an den Ortsrand. Im Osten erhebt sich das [[Riedberger Horn]] ({{Höhe|1787|DE-NHN}}), die höchste Erhebung der Zentralallgäuer [[Hörnergruppe]]. Balderschwang ist Mitglied des deutsch-österreichischen Gemeinschaftsprojekts [[Naturpark Nagelfluhkette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehört auch der acht Kilometer südlich gelegene Weiler Hirschgund mit dem von Ost nach West verlaufenden &amp;#039;&amp;#039;Hirschgundtal&amp;#039;&amp;#039;. Hirschgund ist durch eine Bergkette vom restlichen Gemeindegebiet getrennt und nur über das Gebiet der österreichischen Gemeinde [[Sibratsgfäll]] an das Straßennetz angebunden sowie über eine Privatstraße aus Oberstdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeteile ===&lt;br /&gt;
Es gibt 12 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Balderschwang |val=2143|zugriff=2019-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=35997648507 |objekt=Gemeinde Balderschwang |abruf=2021-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=2|gesamtbreite=31em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Au (Balderschwang)|Au]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* Balderschwang (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Gschwend (Balderschwang)|Gschwend]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Hirschgund]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Junghansen]] (Alpe)&lt;br /&gt;
* [[Lappach (Balderschwang)|Lappach]] (Alpe)&lt;br /&gt;
* [[Lenzen (Balderschwang)|Lenzen]] (Alpe)&lt;br /&gt;
* [[Schelpbach]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Schlipfhalden]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Schrine]] (Alpe)&lt;br /&gt;
* [[Schwabenhof (Balderschwang)|Schwabenhof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Wäldle (Balderschwang)|Wäldle]] (Dorf)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Mit 2450 Litern pro Quadratmeter im Jahr ist Balderschwang der Ort mit der höchsten durchschnittlichen Niederschlagsmenge pro Jahr in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/de/je-mehr-wetter-desto-besser/a-765495 |titel=Je mehr Wetter, desto besser – DW – 31.01.2003 |sprache=de |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch beim höchsten Jahresniederschlagswert in Deutschland ist Balderschwang mit 3503,1&amp;amp;nbsp;Litern pro Quadratmeter Rekordhalter (1970).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html |titel=Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Startseite |sprache=de |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grund ist eine am Bodensee beginnende und nach Osten bis Balderschwang ansteigende Talfurche, in der die von Westen kommenden, feuchten Luftmassen aufsteigen und ihre Feuchtigkeit verlieren. Aufgrund einer Neuschneehöhe von insgesamt über 7 Metern pro Jahr und des wegen der Höhenlage rauen Klimas wird Balderschwang auch „Bayerisch Sibirien“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Lesti |Titel=Bayerisch-Sibirien |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum=2022-01-28 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/reise/bayerisch-sibirien-17759564.html |Abruf=2023-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname geht auf einen Bauern namens Balder zurück, der im 14. Jahrhundert das Tal gerodet („geschwendet“) haben soll. 1451/1523 kam die Gegend von Balderschwang mit der [[Grafschaft Bregenz]] an [[Habsburg]] bzw. [[Österreich]]. Erst nach der [[Kleine Eiszeit|Kleinen Eiszeit]] des 16.–18. Jahrhunderts begann die dauerhafte Besiedlung. Erstmals ganzjährig bewohnt wurde Balderschwang 1684 durch einen klösterlichen Alpverwalter aus [[Abtei Weingarten|Weingarten]]. Bis ins 18. Jahrhundert wurde Balderschwang vorwiegend als Almdorf für die tiefer gelegenen Wälderorte genutzt. Um 1800 gab es 16 Familien im Tal, die im Jahr rund 1.400 Tonnen [[Käse]] produzierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 kam Balderschwang mit [[Vorarlberg]] im [[Frieden von Pressburg]] zum [[Königreich Bayern]]. 1814 kehrte der gesamte [[Bregenzerwald]] zu Österreich zurück, nur Balderschwang blieb bei der Grenzziehung aus ungeklärten Gründen bei Bayern. Aus diesem Grund wird in Balderschwang bis heute vorwiegend „Wälderisch“ als Teil der [[Vorarlbergerisch|Vorarlberger Dialekte]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Von der 1902 eröffneten [[Bregenzerwaldbahn]] profitierte auch das Balderschwangertal, wobei deren Bahnhof Lingenau-Hittisau als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Einbruchsstation&amp;#039;&amp;#039; für das Gebiet diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blodig&amp;quot;&amp;gt;Karl Blodig: {{ALO|ID=1026178|Seite=151|Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Die Bregenzerwaldbahn&amp;#039;&amp;#039;|KeinText=Ja}}. In: [[Heinrich Heß (Alpinist)|Heinrich Hess]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12/1902 (XXVIII. Jahrgang), München/Wien 1902, S. 143&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Fertigstellung der Straße über den [[Riedbergpass]] 1961 und der direkten Anbindung an das Oberallgäu breitet sich in jüngster Zeit auch [[Allgäuerisch|Oberallgäuerisch]] aus. Beide Idiome gehören zum [[Bodenseealemannisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* Von 1988 bis 2008 stieg die Einwohnerzahl um 40 bzw. 19 %. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde um 147 Einwohner von 206 auf 353 bzw. um 71 % – das stärkste prozentuale Wachstum im Landkreis Oberallgäu im genannten Zeitraum.&lt;br /&gt;
* Nachfolgende Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || 1840 || 1900 || 1939 || 1950 || 1960 || 1970 || 1987 || 1991 &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 192 || 104 || 126 || 225 || 202 || 192 || 196 || 224  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=16 class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2017 ||  ||&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 209 || 200 || 213 || 252 || 327 || 363 ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat neben dem Bürgermeister acht Mitglieder:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] || [[parteilos]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left| [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Wahlergebnis 2020]] || 8 || - || 8 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left| [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|Wahlergebnis 2014]] || 7 || 1 || 8 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left| [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|Wahlergebnis 2008]] || 6 || 2 || 8 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left| [[Kommunalwahlen in Bayern 2002|Wahlergebnis 2002]] || 8 || - || 8 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Die vorhergehenden Bürgermeister fehlen noch.}}&lt;br /&gt;
*Seit März 2014: Gastwirt Konrad Kienle (CSU). Am 15. März 2020 mit 94,5 % der Stimmen für weitere sechs Jahre bestätigt. [[Kommunalwahlen in Bayern 2026|2026 bei der Kommunalwahl]] ohne Gegenkandidat wieder gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/quer/260312-quer-balderschwang-100.html Dynastie im Allgäu? Bürgermeister in vierter Generation] in der [[quer (BR)|Quer-Sendung]] vom 12. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werner Fritz (parteilos) von 2002 bis 2014.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus-3693138&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=DPA-RegiolineGeo | url=http://www.focus.de/regional/bayern/wahlen-in-balderschwang-faehrt-die-csu-traumergebnis-ein_id_3693138.html | titel=Wahlen: In Balderschwang fährt die CSU Traumergebnis ein | werk=[[Focus Online]] | datum=2014-03-16 |zugriff=2018-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber über grünem [[Dreiberg]] eine dreilatzige rote Fahne mit goldenen Fransen und drei goldenen Ringen, der eine goldene [[heraldische Lilie]] aufgelegt ist.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die dreilatzige rote Fahne ist dem Wappen der Grafen von Montfort entnommen, zu deren Besitz das Gemeindegebiet von Balderschwang von 1311 bis ins 16. Jahrhundert gehörte. Der Dreiberg stellt die Lage des Gemeindegebiets dar, das zwischen 1044 und 1685 m hoch gelegen ist. Die grüne Tingierung symbolisiert die für Balderschwang typische Almwirtschaft. Die Lilie ist das Attribut des heiligen Antonius und weist auf sein Patronat in der Pfarrkirche von Balderschwang hin.&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahne erinnert an die Grafen von Montfort, denen das Gemeindegebiet von 1311 bis ins 16. Jahrhundert gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HdBG GKZ|9780113}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleichzeitig genehmigte rot-gelb-grüne [[Gemeindeflagge]] wird nicht verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kommunalflaggen.eu/index.php?title=Balderschwang#Informationen_von_Gemeinde |titel=Balderschwang – kommunalflaggen.eu |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen mit dem Emblem der Pfalzgrafen von Tübingen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Balderschwang08nr1.jpg|mini|Das Ortszentrum in Balderschwang an der Hauptdurchgangsstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Eibe von Balderschwang.jpg|mini|[[Alte Eibe von Balderschwang]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balderschwang Rinder.jpg|mini|Rinder am Steilhang nördlich der Riedbergpass-Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balderschwang 2011 030.jpg|mini|Blick von Balderschwang ins Tal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Etwa 1 km nordöstlich vom Ortskern steht in einer Alpfläche die [[Alte Eibe von Balderschwang]]. Das Alter dieser weiblichen [[Europäische Eibe|Eibe]] wird auf 800–1.500 Jahre geschätzt. Die Altersangabe vor Ort mit bis zu 4.000 Jahren ist unrealistisch. Sie stockt in 1.150 m ü. NN auf kalkhaltigen [[Nagelfluh]]boden. Ihr Stamm ist in zwei Teile geteilt und trotz ihres hohen Alters trägt sie jedes Jahr reichlich Früchte. Bei einer geringen Höhe von etwa 7&amp;amp;nbsp;m erreichen beide Stammteile, das fehlende Mittelstück mitgerechnet, in Brusthöhe einen für Eiben gewaltigen Umfang von über 8&amp;amp;nbsp;m. In der Umgebung stehen noch weitere alte Eiben von geringeren Dimensionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Balderschwang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war die [[Käse]]produktion Haupteinnahmequelle Balderschwangs. Die Jahresproduktion ging jedoch von 1.400 Tonnen im 18. Jahrhundert auf 300 Tonnen Anfang des 21. Jahrhunderts zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Heute lebt der Ort überwiegend vom [[Tourismus in Deutschland|Tourismus]]. Balderschwang ist aufgrund der wenigen Einwohner Spitzenreiter in Bayern mit über 450 Übernachtungen je Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2019/09780113.pdf |titel=Das Allgäu in Zahlen |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Bis zur Eröffnung der höchsten deutschen Passstraße über den [[Riedbergpass]] ({{Höhe|1407|DE-NHN|link=1}}, seit 1961) war Deutschland für die Balderschwanger mit dem Auto nur über [[Österreich]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skigebiet ===&lt;br /&gt;
Das Skigebiet Balderschwang zählt mit rund 40 Pisten-Kilometern zu den größten Skigebieten in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.skigebiet-balderschwang.de/ueber-uns/geschichte |titel=Geschichte ✽ Skigebiet Balderschwang |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Der kirchliche Radiosender [[Radio Horeb]], der im Raum [[München]] über UKW und deutschlandweit über [[Digital Audio Broadcasting#DAB+|DAB+]] zu empfangen ist,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.horeb.org/index.php?id=1174#c3595 |text=&amp;#039;&amp;#039;Empfang des Radios über DAB+&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20121219025827}}. Website Radio Horeb. Abgerufen am 14. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; hat seinen Sitz in Balderschwang. Der Leiter des Senders, Richard Kocher, ist zugleich der katholische Pfarrer am Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Konrad Dorner]] (1809–1866), Maler der nazarenischen Stilrichtung, vor allem in [[St. Petersburg]]&lt;br /&gt;
* [[Sonja Bilgeri]] (* 1964), Skilangläuferin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thilo Ludewig: &amp;#039;&amp;#039;Balderschwang gestern und heute&amp;#039;&amp;#039; (erhältlich bei der Kurverwaltung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.balderschwang.de/ balderschwang.de]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9780113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Oberallgäu}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4533419-5|VIAF=242732783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balderschwang| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matzematik</name></author>
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