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	<title>Balchaschsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balchaschsee&amp;diff=81208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T12:59:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Balchaschsee.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Satellitenaufnahme des Balchaschsees. Links unten der Zufluss des [[Ili (Fluss)|Ili]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46/32/27/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 74/52/44/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = KZ-19/KZ-63/KZ-35/KZ-31&lt;br /&gt;
|LAGE = östliches [[Kasachstan]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Ili (Fluss)|Ili]], [[Qaratal]], [[Aqsu (Balchaschsee)|Aqsu]], [[Lepsi (Fluss)|Lepsi]], [[Ajagös (Fluss)|Ajagös]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = keiner&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Balqasch]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 342&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 18428&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 620&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 70&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 106e9&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;wld&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wldb.ilec.or.jp/Details/lake/ASI-54 |text=&amp;#039;&amp;#039;Lake Balkhash – ASI-54.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180108062758}} Eintrag in der World Lake Database, zugegriffen am 20. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = 2385&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 26&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 5.8&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 413000&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
|BILD1 = Lake Balkhash.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Das Ufer des Balchaschsees&lt;br /&gt;
|POSKARTE = Kasachstan&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balchaschsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kkS-Cyrl|Балқаш көлі|Balqaş kölı}}; zu Deutsch „Sumpf-See“; {{ruS|Балхаш| / Balchasch}}) ist ein [[Endsee (Gewässer)|abflussloser See]], der in der [[Wüste|wüstenhaften]] [[Steppe]] des östlichen [[Kasachstan]]s ([[Asien]]) liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bis zu 18.428&amp;amp;nbsp;km² große See liegt in einem [[Becken (Geomorphologie)|Becken]] zwischen der [[Kasachische Schwelle|Kasachischen Schwelle]] und dem [[Siebenstromland]]. Er hat eine längliche [[Sichel (Werkzeug)|Sichelform]]. Sein Einzugsgebiet beträgt ungefähr 413.000 km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;wld&amp;quot; /&amp;gt; Das stark zergliederte Südufer ist durch zahlreiche Inseln und Halbinseln geprägt. Die Größe des Balchaschsees schwankt abhängig vom Wasserstand. Er ist bis zu 620&amp;amp;nbsp;km lang und bis zu 26&amp;amp;nbsp;m tief; seine Wasseroberfläche liegt auf maximal {{Höhe|342|KZ|link=1}}. Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt 5,8&amp;amp;nbsp;m. Der See ist durch eine Einengung, die 4,5&amp;amp;nbsp;km breite &amp;#039;&amp;#039;Uzun-Aral-Straße&amp;#039;&amp;#039;, etwa in der Mitte zweigeteilt. Sein Ostteil ist stark [[Meersalz|salzhaltig]] (&amp;gt;&amp;amp;nbsp;7 %), der Westteil enthält [[Süßwasser]] beziehungsweise nur leicht salzhaltiges Wasser (0,5–1,5 %) – abhängig von den Schwankungen des Wasserstandes. Der niedrige Salzgehalt des Westteils wird durch seine großen Zuflüsse verursacht und durch den geringen Wasseraustausch zwischen West- und Ostteil begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Stadt an der Küste ist [[Balqasch]]. Hauptzuflüsse sind der [[Ili (Fluss)|Ili]] und der [[Qaratal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ost- und Westufer des Sees verlaufen die wichtigen Bahnstrecken [[Turkestan-Sibirische Eisenbahn|Almaty–Qaraghandy]] sowie [[Südsibirische Eisenbahn|Almaty–Barnaul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologische Situation ==&lt;br /&gt;
Wie der [[Aralsee]], einst der viertgrößte See der Welt, ist auch der Balchaschsee von der Austrocknung bedroht. Dies liegt teilweise daran, dass die [[Sowjetunion]] in den 1960er Jahren viel Wasser von den Zuläufen abzweigte, um Baumwollplantagen zu bewässern. 1970 wurde am Ili die [[Qapschaghai-Talsperre]] (Stauseefläche &amp;gt;1800&amp;amp;nbsp;km²) fertiggestellt, was den Seespiegel um weitere 2&amp;amp;nbsp;m absinken ließ. Hinzu kommt die starke Verstädterung des chinesischen Autonomen Gebiets [[Xinjiang]] und der entsprechend steigende Wasserbedarf, welcher wiederum über den dort entspringenden Ili gedeckt wird&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-06 |url=http://newsderwoche.de/welt/asien/2507-der-balchaschsee-nahert-sich-dem-ende-seiner-200-tausend-jahrigen-geschichte.html |text=billboard.com |archivebot=2023-06-13 22:26:10 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Angesichts der traditionell schlechten Beziehungen zwischen Kasachstan und [[Volksrepublik China|China]] besteht wenig Hoffnung auf eine gütliche Einigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hypothese zur Pest ==&lt;br /&gt;
Die Gegend um den Balchaschsee galt lange Zeit als Ursprungsort der Pestepidemien des Mittelalters (vgl. [[Geschichte der Pest#Schwarzer Tod Mitte des 14. Jahrhunderts|Geschichte der Pest]]). Grabsteine aus den Jahren 1338/1339 unweit des Balchaschsee in dieser Gegend beschreiben die Symptome der Pest. Es wurde in christlichen Katakomben in dieser Zeit eine auffallend hohe Sterblichkeit festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Bergdolt: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwarze Tod in Europa: Die Große Pest und das Ende des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, 2017, ISBN 978-3-406-62885-6, Kap. 8. ([https://books.google.de/books?id=0WvYDQAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=Herlihy%2C%20David%20%22Der%20Schwarze%20Tod%20und%20die%20Verwandlung%20Europas%22%20Balchasch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT31#v=onepage&amp;amp;q=auffallend%20hohe%20Sterblichkeit&amp;amp;f=false Vorschau Online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;David Herlihy: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwarze Tod und die Verwandlung Europas.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1998, S. 18–28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Vergleichen des Genoms auf dem Londoner Pestfriedhof stellte sich jedoch heraus, dass auch die Pestepidemie im sechsten Jahrhundert auf denselben Erreger zurückzuführen ist, vgl. [[Pest#Genomentschlüsselung|Genomentschlüsselung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Stone: &amp;#039;&amp;#039;Letzte Chance für den Balchaschsee.&amp;#039;&amp;#039; In: Süddeutsche Zeitung, 31. Juli 2012, Nr. 175, S. 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lake Balkhash|Balchaschsee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4644329-0|VIAF=243869501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balchaschsee| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Kasachstan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiet Almaty]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiet Qaraghandy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebiet Schetissu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schambyl (Gebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eurasische Steppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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