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	<title>Balbronn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hanbury: neuer Abschnitt eingefügt /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2025-01-04T19:46:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neuer Abschnitt eingefügt  &lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Balbronn&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Balbronn (67).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Molsheim|Molsheim]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Saverne|Saverne]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble|Mossig et Vignoble]]&lt;br /&gt;
|insee= 67018&lt;br /&gt;
|cp= 67310&lt;br /&gt;
|longitude= 07/26/13/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/35/02/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 224&lt;br /&gt;
|alt mini= 209&lt;br /&gt;
|alt maxi= 450&lt;br /&gt;
|siteweb= http://www.balbronn.fr/&lt;br /&gt;
|image= Balbronn Mairie 01.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] Balbronn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balbronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Balbronn&amp;#039;&amp;#039;, elsässisch: &amp;#039;&amp;#039;Bàlvere&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67018}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67018}}) im [[Département Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Die Gemeinde gehört zum [[Arrondissement Molsheim]], zum [[Kanton Saverne]] und ist Mitglied des Gemeindeverbands [[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble|Mossig et du Vignoble]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Balbronn Temple11.JPG|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balbronn rFossé 173.JPG|mini|Pfarrhaus der evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bouxwiller Synagogue Mus 08.JPG|mini|Holz-Modell der Synagoge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Balbronn Synagogue 02.JPG|mini|Synagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Weinbauort befindet sich am Rande des Naturparks der [[Vogesen|Nordvogesen]] etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[Straßburg]] und ist eine Nachbargemeinde von [[Westhoffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Burg und Dorf Balbronn waren [[Lehnswesen|Lehen]] des [[Heiliges Römisches Reich|Reichs]] an die [[Herrschaft Lichtenberg|Herren von Lichtenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils.&amp;#039;&amp;#039; 1962, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Eyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. …&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1985, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erstbelehnung erfolgte am 21. Oktober 1302.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Eyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. …&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1985, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Herrschaft Lichtenberg war Balbronn dem [[Amt Westhofen (Hanau-Lichtenberg)|Amt Westhofen]] zugeordnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Eyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. …&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1985, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; im 15. Jh. zwischenzeitlich auch dem [[Amt Wörth]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Eyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. …&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1985, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1480 mit [[Jakob von Lichtenberg]] das letzte männliche Mitglied des Hauses verstarb, wurde das Erbe zwischen seinen beiden Nichten, [[Anna von Lichtenberg|Anna]] und Elisabeth, geteilt. Anna hatte Graf [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I.]] (d.&amp;amp;nbsp;Ä.) von Hanau (1417–1480) geheiratet, über die das Amt Westhofen an die aus dieser Ehe entstehende [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von Hanau-Lichtenberg führte 1545 in seiner Grafschaft die [[Reformation]] durch, die nun [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherisch]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reunionspolitik]] Frankreichs unter König [[Ludwig XIV.]] kamen das Amt Westhofen und Balbronn unter französische Oberhoheit. Die [[Romanik|romanische]] Dorfkirche stand nun nach einer Verfügung König Ludwigs XIV. seit 1687 auch dem [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Gottesdienst zur Verfügung. Das [[Simultaneum]] wurde mit dem Bau einer eigenen römisch-katholischen Kirche 1905 beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], fiel das Erbe – und damit auch Balbronn – 1736 an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]], den Erbprinzen und späteren Landgrafen [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]. Mit dem durch die [[Französische Revolution]] begonnenen Umbruch wurde das Amt Westhofen Bestandteil Frankreichs und in den folgenden Verwaltungsreformen aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balbronn gehörte dem 1992 gegründeten Gemeindeverband [[Communauté de communes des Coteaux de la Mossig]] an, der 2017 in der [[Communauté de communes de la Mossig et du Vignoble]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juden in Balbronn ===&lt;br /&gt;
Als erstes Kind der [[Rabbiner]]familie Abraham und Ella Cahn wurde [[Bernhard Cahn]] im Jahr 1793 in Balbronn geboren. Eingezogen als Soldat leistete er Militärdienst in den Kriegen Napoleons gegen Russland. Bei Kampfhandlungen verwundet, wurde er auf dem Rückzug der französischen Truppen in einem Lazarett in Mainz versorgt. Durch die Unterstützung des Mainzer Rabbiners erhielt er eine Anstellung als Lehrer und Kantor der jüdischen Gemeinde in Kastel auf der anderen Rheinseite.&lt;br /&gt;
Bernhard Cahn wirkte jahrzehntelang als Lehrer, Chasan und Schochet in Mainz-Kastel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synagoge in Balbronn wurde 1895 errichtet. Die Synagoge in der Rue des Femmes ist seit 1999 als Monument historique klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elsässische Landsynagoge unterscheidet sich in ihrer Gestaltung von anderen großen Landsynagogenfamilien in Europa. Weniger monumental als die deutsche, italienische oder polnische Synagoge, vereint sie als einzige große Imperative: Einzug in die Achse des „Heiligen Kabinetts“, Zentralität der „Tribüne“, Erhaltung eines „Gemeindesaals“ und vor allem &amp;#039;&amp;#039;egalitäre&amp;#039;&amp;#039; Behandlung von Frauen, dank eines riesigen Zwischengeschosses, das weitgehend auf dem Volumen der Synagoge offen ist. Die 1895 erbaute Synagoge ist Teil der neoromanischen Synagogen, die im Elsass während der deutschen Annexion gebaut wurden. Die Verwendung des orientalisierenden Hufeisenbogens markiert den Wunsch der jüdischen Gemeinden, einen hebräischen Stil zu schaffen, der sich von westlichen historistischen Stilen unterscheidet, die in katholischen und protestantischen Gotteshäusern Tradition waren. Es ist ein rechteckiges Gebäude mit sechs Fensterfeldern. Klassische Innenaufteilung: Im Vestibül führen zwei Treppen zur Tribüne; Innenraum mit einer rumpfförmigen Dachverkleidung aus Fichtenholz verkleidet. Eine erste jüdische Kultstätte wird in Balbronn bereits 1730 erwähnt, obwohl es sich nur um ein Oratorium in einem Privathaus handelte. Angesichts der Expansion der jüdischen Gemeinde wurde 1895 ein größeres Gebäude errichtet, das Platz für fast 160 Personen bot. Die Synagoge aus Vogesensandstein im neurömischen Stil mit einigen Anleihen an den orientalischen Stil. Beachtenswert sind die Frauenempore im Obergeschoss, getragen von schlanken Säulen sowie eine hochwertige heilige Lade.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://documenta-akermariano.blogspot.com/2021/03/10.html Holz-Modell im Musée Judéo-Alsacien de Bouxwiller]. Beschreibung der Synagoge Balbronn, abgerufen am 9. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung des Elsass durch die Wehrmacht wurden die noch nicht geflüchteten jüdischen Bewohner 1940 nach Südfrankreich deportiert. Laut Yad Vashem wurden nachweislich 26 ehemalige jüdische Einwohner Opfer des [[Holocaust]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/a-b/333-balbronn-elsass &amp;#039;&amp;#039;Balbronn (Elsass).&amp;#039;&amp;#039;] Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, aufgerufen am 22. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2006 !! 2009 !! 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 954 || 600 || 587 || 563 || 581 || 602 || 657 || 631 || 670&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;10&amp;quot;| Quelle: INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.insee.fr/fr/themes/tableau_local.asp?ref_id=TER&amp;amp;millesime=2011&amp;amp;typgeo=COM&amp;amp;search=67310 Balbronn auf INSEE].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die historische, heute [[evangelisch]]e Dorfkirche entstand an der Stelle eines [[Kelten|keltischen]] Heiligtums; das Kirchenschiff stammt aus dem 11., der Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert. 1747 erhielt die Kirche eine Orgel von [[Johann Andreas Silbermann]]. In der Kirche wird auch ein Nachbau der [[Balbronner Hand]] ausgestellt, einer eisernen Arm[[prothese]] aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.itinerairesprotestants.fr/sites-a-visiter/balbronn Kirche von Balbronn] auf itinerairesprotestants.fr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;Sainte-Catherine&amp;#039;&amp;#039; wurde 1905 im [[Neugotik|neugotischen]] Stil errichtet.&lt;br /&gt;
* Die [[Synagoge (Balbronn)|Synagoge]] wurde im Jahr 1895 erbaut und diente der seit dem 17. Jahrhundert in Balbronn nachgewiesenen jüdischen Gemeinde. Seit dem [[Holocaust]] wird sie nicht mehr als für Gottesdienste genutzt. 1999 wurde sie als [[Monument historique]] registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA67000036|Synagoge von Balbronn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Balbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch gereiht nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Henri Lévy (Rabbiner)|Henri Lévy]] (1883–1942), Rabbiner, [[NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Balborn |Band=3 |Seite=2}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-922923-31-3}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;1527–1529.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Molsheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7622663-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balbronn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1178]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hanbury</name></author>
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