<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Balauerfohr</id>
	<title>Balauerfohr - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Balauerfohr"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balauerfohr&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T14:42:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balauerfohr&amp;diff=1815940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Balauerfohr&amp;diff=1815940&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-04T17:15:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Balauerfohr.jpg|thumb|Balauerfohr bei der Aegidienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Bild:HL Marienwohld – Brigittenhof.jpg|thumb|Stammhaus des Brigittenhofs, dahinter Häuser des Balauerfohrs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Lübeck - Balauerfohr.jpg|thumb|Balauerfohr, rot markiert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balauerfohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Straße in der [[Lübecker Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die etwa 130 Meter lange Straße befindet sich im südöstlichen Teil der Altstadtinsel ([[Quartier (Lübeck)#Johannis Quartier|Johannis Quartier]]) und verläuft annähernd in Süd-Nord-Richtung. Sie beginnt am [[Chor (Architektur)|Chor]] der [[Aegidienkirche (Lübeck)|Aegidienkirche]] am Zusammentreffen von [[Aegidienstraße (Lübeck)|Aegidienstraße]], [[St.-Annen-Straße]] und [[Stavenstraße (Lübeck)|Stavenstraße]]. Sie wird auf der Hälfte der Strecke von der  [[Wahmstraße]], die hier in die [[Krähenstraße]] übergeht, gekreuzt und endet an der [[Hüxstraße]] mit dem Beginn der [[Schlumacherstraße]]. Wahmstraße und Krähenstraße bilden erst seit dem Wiederaufbau in den 1950er Jahren einen durchgehenden Straßenzug. Der vorherige Verlauf ist noch an der Südseite der Krähenstraße ablesbar. Die Begradigung und Verlegung der Krähenstraße nach Norden wurde durch großflächigen Zerstörungen an der Ecke Krähenstraße/Balauerfohr durch eine [[Luftmine]] beim [[Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942|Luftangriff am 29. März 1942]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Abschnitt zwischen Hüxstraße und Wahmstraße, wie auch die anderen Teile des Balauerfohr, wurden im [[Mittelalter]] als separate Straße betrachtet und trug in Dokumenten die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dwerstrate inter plateas huxorum et aurigarum&amp;#039;&amp;#039; (Querstraße zwischen Hüxstraße und Wahmstraße). Zwischen 1449 und 1577 galt der Nordteil als zur Schlumacherstraße gehörig und wurde entsprechend &amp;#039;&amp;#039;Salunenmakerstrate&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mittelteil am Zusammentreffen mit Wahmstraße und Krähenstraße wurde in Urkunden als &amp;#039;&amp;#039;platea transversalis ex opposito platea aurigarum&amp;#039;&amp;#039; (Kreuzende Straße gegenüber der Wahmstraße), der Südteil als &amp;#039;&amp;#039;inter plateas cornicum et Noe&amp;#039;&amp;#039; (Zwischen der Krähenstraße und der Stavenstraße) oder &amp;#039;&amp;#039;Kreienstrate&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mönche und Nonnen des [[Erlöserorden|Brigittenordens]], die bis 1428 im Dorf [[Bälau]] ansässig gewesen waren, das Eigentum des Ordensklosters [[Kloster Marienwohlde|Marienwohlde]] war, erwarben 1431 einen Hof nahe der Kreuzung mit der Wahmstraße. Im Volksmund bürgerte sich bald die Benennung der Straße nach dem vorherigen Wohnsitz der Ordensangehörigen ein. Im [[Lübecker Niederstadtbuch]] ist für 1440 erstmals der Name &amp;#039;&amp;#039;Balauwervorde&amp;#039;&amp;#039; belegt. Weitere in den Folgejahrhunderten in Dokumenten verwendete Varianten sind &amp;#039;&amp;#039;Balouvervort&amp;#039;&amp;#039; (1458), &amp;#039;&amp;#039;Ballewervort&amp;#039;&amp;#039; (1460), &amp;#039;&amp;#039;Balauwervorth&amp;#039;&amp;#039; (1580), &amp;#039;&amp;#039;Balauwer Vorde&amp;#039;&amp;#039; (1584), &amp;#039;&amp;#039;Balowervorde&amp;#039;&amp;#039; (1589), &amp;#039;&amp;#039;Ballouwerforth&amp;#039;&amp;#039; (1608), &amp;#039;&amp;#039;Balvervor&amp;#039;&amp;#039; (1614) sowie &amp;#039;&amp;#039;Balauer Föhrde&amp;#039;&amp;#039; (1751). Seit 1852 ist der heutige Name amtlich festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* [[Balauerfohr 2]], auf eine [[Bude]] von etwa 1300 zurückgehendes  [[Klassizismus|klassizistisches]] Haus&lt;br /&gt;
* [[Balauerfohr 3]], klassizistisches Haus von 1811&lt;br /&gt;
* [[Balauerfohr 4]], klassizistisch überformte Bude von etwa 1300&lt;br /&gt;
* [[Balauerfohr 35]], auf das späte 13. Jahrhundert zurückgehendes [[Renaissance]]-[[Giebel- und traufständig|Giebelhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Balauerfohr 37]], auf das späte 13. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Giebelhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* siehe auch [[Liste abgegangener Lübecker Bauwerke#Balauerfohr|Liste abgegangener Lübecker Bauwerke]] für nicht mehr vorhandene Bauwerke des Balauerfohrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gänge und Höfe ==&lt;br /&gt;
Vom Balauerfohr gingen folgende [[Lübecker Gänge und Höfe]] ab (nach Hausnummern):&lt;br /&gt;
* 11: Dreililiengang (beim [[Luftangriff auf Lübeck]] 1942 zerstört, führte einst zu Lenschaus Gang, Hüxstraße 98)&lt;br /&gt;
* 31: Branntweinbrenner Gang (mit Neubau des Vorderhauses 31/33 Anfang des 20. Jahrhunderts verschwunden)&lt;br /&gt;
* Alte Hausnummer 164: Einbuden Gang (Stadtplan von 1824; um 1840 neu überbaut, aber noch im Adressbuch von 1879)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Brehmer|W. Brehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen in der Stadt Lübeck und deren Vorstädten.&amp;#039;&amp;#039; H. G. Rathgens, Lübeck 1889.&lt;br /&gt;
* [[Klaus J. Groth]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltkulturerbe Lübeck – Denkmalgeschützte Häuser. Über 1000 Porträts der Bauten unter Denkmalschutz in der Altstadt. Nach Straßen alphabetisch gegliedert.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schmidt-Römhild, Lübeck 1999, ISBN 3-7950-1231-7.&lt;br /&gt;
* Max Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen der Stadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 11, 1909, {{ISSN|0083-5609}}, S. 215–292 (Auch Sonderabdruck: 1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Balauerfohr (Lübeck)|Balauerfohr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53/51/52.48/N|EW=10/41/26.96/E|type=landmark|region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Lübeck-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Lübeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>