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	<title>Bakelit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:07:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bakelit&amp;diff=39456&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mewa767: /* Geschichte */ Korrekturen</title>
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		<updated>2026-04-27T22:21:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tischmikrofon ca. 1930.jpg|mini|Tischmikrofon aus Bakelit, ca. 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tischwaehlapparat W28 schwarz.jpg|mini|Erstes deutsches Telefonmodell mit einem Gehäuse aus Bakelit, Tischwählapparat [[W28]], Reichspostausführung, 1928]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bakelit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bakelite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Marke (Recht)|Markenzeichen]] (Warenzeichen) für diverse frühe [[Kunststoff]]e, ursprünglich (ab 1909) der [[Bakelite]] GmbH in [[Deutsches Reich|Deutschland]], etwas später auch der [[Union Carbide]] Corporation in den [[Vereinigte Staaten|USA]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-16-01590|Name=Phenolharze|Abruf=2014-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die eingetragenen Marken gehören der Hexion GmbH&amp;lt;ref&amp;gt;[https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/505667/DE &amp;#039;&amp;#039;Registernummer 505667&amp;#039;&amp;#039;] Registerauskunft [[Deutsches Patent- und Markenamt]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, seit Ende 2021: Bakelite GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Namen Bakelit wurde der erste vollsynthetische, industriell produzierte [[Kunststoff]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KunstChemIng&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Kunststoffchemie für Ingenieure.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Carl Hanser, München 2011, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt; hergestellt und vermarktet, der 1905 vom belgischen Chemiker [[Leo Hendrik Baekeland]] entwickelt und nach ihm benannt wurde. Der [[Duroplast|duroplastische]] Kunststoff ist ein [[Phenoplast]] auf der Basis von [[Phenol]] und [[Formaldehyd]]. Formteile aus diesem Kunststoff werden durch Formpressen und Aushärten eines Phenolharz-Füllstoff-Gemisches in einer beheizten Form hergestellt. Später wurden als Bakelite auch andere Kunststoffe vermarktet, etwa Varianten von Phenoplasten, [[Aminoplast]]e, [[Epoxidharz]]e und [[Polyesterharz]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Old rotary light switch in Czech Republic near Hostákov, Vladislav, Třebíč District.jpg|mini|Lichtschalter aus Bakelit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hairdryer Solis Typ 54 left.jpg|mini|Ein [[Solis (Unternehmen)|Solis]]-Haartrockner aus Bakelit, ca. 1958]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baekeland experimentierte Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Phenol und Formaldehyd. Er entdeckte, dass diese Stoffe in einer [[Exothermer Vorgang|exothermen Reaktion]] zu einem [[Kunstharz]] [[polymer]]isierten. Nach dem Entfernen des entstehenden Wassers lässt sich die noch weiche warme Masse (Pressmasse) in Formen pressen und durch Wärme und Druck härten. Für das entsprechende Verfahren wurde 1907 ein Patent erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Römpp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5.&amp;amp;nbsp;Februar 1909 stellte Baekeland seine Erfindung im New Yorker Club der Chemiker an der 55.&amp;amp;nbsp;Straße unter dem Namen Bakelit vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Meichsner: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/911915/ Aufbruch ins Kunststoffzeitalter]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kalenderblatt&amp;#039;&amp;#039;, Deutschlandfunk 5. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits kurz darauf berichtete man auch in Europa über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=ein verwendungsreiches Kunstprodukt […], das dem [[Zelluloid]] an Bedeutung mindestens gleichkommen wird […]. Und was es ist? Ein auf künstlichem Wege hergestelltes Harz von ganz besonders hervorragenden Eigenschaften. Es ist sehr hart, härter als [[Schellack]] und [[Ebonit|Hartgummi]], leider nur nicht so elastisch wie beide. Dafür besitzt es den Vorzug, unverbrennlich zu sein und von den meisten Säuren, z.&amp;amp;nbsp;B. verdünnter [[Schwefelsäure]], nicht angegriffen zu werden. Auch in heißem Wasser bewahrt es bis zu 300° seine Widerstandsfähigkeit. […] Lasse ich besonders dünnflüssiges Bakelit auf billiges poröses Weichholz einwirken, so erhalte ich ein Holz, das durch und durch imprägniert ist und an Härte dem [[Ebenholz]] nicht nachsteht und sich verdünnten Säuren, Wasser und Dampf gegenüber äußerst widerstandsfähig zeigt. In ähnlicher Weise ist es dem Erfinder gelungen, Pappe und Papier zu imprägnieren. […] Ob sich das Bakelit in all diesen vom Erfinder angeführten Fällen bewähren wird, muß natürlich erst die Zukunft lehren.|Quelle=Artikel im &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 17. April 1909 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ptb|17|04|1909|31|Bakelit}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baekeland erkannte schnell die Vorzüge der Eigenschaften des Materials und gründete am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1910, zusammen mit den [[Rütgers-Werke|RÜTGERS-Werken]], die Bakelite GmbH in [[Erkner]] bei [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bakelite.de/GER/frame_02.htm|wayback=20040404054229|text=&amp;#039;&amp;#039;Firmengeschichte&amp;#039;&amp;#039;}} auf der ehemaligen Website der Bakelite AG.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Phenol]] fiel zu dieser Zeit noch in großen Mengen als Abfallprodukt der [[Steinkohlenteer|Steinkohlendestillation]] an, und Baekeland begann, Bakelit in großen Mengen zu produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Bakelit-Werk in Erkner demontiert und verstaatlicht. 1948 wurde dort der [[VEB Plasta Erkner]] gegründet. Die Eigner verlegten den Firmensitz nach [[Letmathe]] bei [[Iserlohn]] in die [[Trizone|Westzone]]. 1957 begann die Phenolharz-Produktion in [[Meiderich|Duisburg-Meiderich]], wo seit 1959 auch [[Epoxidharz]]e produziert werden. 1976 kam das Werk [[Frielendorf]] bei [[Kassel]] (ehemals &amp;#039;&amp;#039;[[Hoechst]]&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039;) hinzu. In der DDR entwickelten sich in den 1950er Jahren die [[VEB Plasta-Werke]] in [[Sonneberg]] zum Leitbetrieb für phenoplastische technische Formteile und Schichtpressstoffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1980er Jahre begann die Bakelite&amp;amp;nbsp;AG mit dem Erwerb von Gesellschaften im europäischen Ausland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende April 2005 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bakelite&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Borden Chemical Inc.&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Ohio]] gekauft, welche wiederum die zwei Geschäftsbereiche &amp;#039;&amp;#039;Resolution Performance Products LLC&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Resolution Specialty Materials LLC&amp;#039;&amp;#039; zu der &amp;#039;&amp;#039;Hexion Specialty Chemicals Inc.&amp;#039;&amp;#039; fusionierte. Zu diesen fusionierten Geschäftsbereichen gehörte auch die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Bakelite&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039;, die somit in Hexion aufging, welche zu den weltweit führenden Herstellern duroplastischer Kunststoffe zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bakelit Struktur.svg|mini|Ausschnitt aus der dreidimensionalen Struktur des Bakelits. Man erkennt die vielen Quervernetzungen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polykondensation zur Herstellung von Phenol-Formaldehyd-Harz beginnt säurekatalysiert mit folgender Reaktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:Bakelite Formation V.1.png|500px|ohne|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;amp;nbsp;[[Phenol]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;amp;nbsp;[[Formaldehyd]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;amp;nbsp;[[Dimer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gebildete [[Dimer]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann dann erneut unter dem Einfluss einer Säure mit Phenol &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und Formaldehyd &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; unter Wasserabspaltung reagieren. So bildet sich ein [[Trimer]]. Durch viele weitere derartige Kondensationsreaktionen entsteht schließlich Bakelit, ein vernetztes Makromolekül.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abkühlen und der Aushärtung des Kunststoffes ist dieser widerstandsfähig gegen mechanische Einwirkungen, Hitze und Säuren. Im Gegensatz zu [[Thermoplast]]en lässt sich Bakelit auch durch Erwärmen nicht wieder verformen. Es ist allerdings relativ [[Sprödigkeit|spröde]], so dass Gegenstände aus diesem Material, etwa beim Aufprall auf den Boden, zerspringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phenolharze neigen zum Nachdunkeln und sind daher meist dunkelbraun oder schwarz eingefärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LdC&amp;quot;&amp;gt;Hans-Dieter Jakubke, Ruth Karcher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Pressmassen enthalten sind zudem [[Zuschlagstoff]]e, wie [[Holzmehl]], Gesteinsmehl oder Textilfasern, wodurch eine farbliche [[Marmorierung]] entstehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakelit ist auch sehr langlebig. Im Zweiten Weltkrieg verlor wahrscheinlich die [[United States Navy|U.S. Navy]] ein Bauteil aus Bakelit mit der Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;VP-101&amp;#039;&amp;#039;. Es trieb möglicherweise 60&amp;amp;nbsp;Jahre im [[Müllstrudel]] des Pazifik, bevor es von einem [[Laysanalbatros]] verschluckt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Paula Bock: {{Webarchiv |url=http://community.seattletimes.nwsource.com/archive/?date=20060421&amp;amp;slug=pacificpflotsam23 |wayback=20101222073454 |text=&amp;#039;&amp;#039;Oceans of Waste&amp;#039;&amp;#039;}} In: [[Seattle Times]] vom 23. April 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie manch andere Kunststoffe kann Bakelit auch [[Asbest]] beinhalten, was zu Gefahren im Umgang führen kann und eine spezielle Entsorgung erfordert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/magazin/asbest-aufstieg-und-fall-eines-wunderwerkstoffs/824229 |titel=Asbest: Aufstieg und Fall eines Wunderwerkstoffs |werk=spektrum.de |datum=1997-11-01 |abruf=2022-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ericsson bakelittelefon 1931.jpg|mini|[[Ericsson]]s erstes Bakelittelefon (1931)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ve301w.jpg|mini|hochkant|Ein [[Volksempfänger]] mit Bakelit-Gehäuse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beolit 39.jpg|mini|[[Bang &amp;amp; Olufsen]]s &amp;#039;&amp;#039;Beolit 39&amp;#039;&amp;#039; (1938), ganz in Bakelit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christian-dell molitor-office-work-lamp-light.jpg|mini|hochkant|[[Molitor-Zweckleuchten|Molitor]]-Leuchte, entworfen von [[Christian Dell]], auch Stahlteile des Objekts wurden in der Farbe des Bakelits lackiert, was die Bedeutung des damals neuen Werkstoffs unterstreicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Auslaufen des „Druck-Wärme“-Patents im Jahr 1927 verbreitete sich die Produktionsweise schnell – in den 1930er Jahren gab es bereits mehrere hundert Presswerke und Hersteller von Phenolharzpressmassen in Deutschland. Wesentlich war dabei die „Typisierung“ der Pressmassen und der Presswerkserzeugnisse durch einen Verein der Hersteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produkte aus Bakelit sind Haushalts- und Küchengegenstände (Griffe für Fenster, Türen, Pfannen und Kochtöpfe, Waffeleisen), [[Telefon]]e ([[Tischfernsprecher W48|Modell W48]]), Ziergegenstände, Modeschmuck, Waffen (Beschläge), Büroartikel, [[Lichtschalter]]- und [[Steckdose]]n-Gehäuse, Gleiskörper für Modelleisenbahnen von [[Trix]] Express (1935 bis 1955), Gehäuse für Geräte, Radios und Transformatoren sowie generell für elektrisches und thermisches Isolationsmaterial. Diese Eigenschaften prädestinierten Bakelit zum Einsatz in Kraftfahrzeugen (Zündspulen- und Zündkerzenstecker, Verteilerkappen, Isolierung von Vergasern und Kraftstoffpumpen gegenüber heißen Motorbauteilen). Karosserieteile des [[Trabant (Pkw)|Trabants]] bestanden aus Baumwoll-faserverstärktem Phenolharz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bakelit diente in eingefärbter Form unter anderem als Schmuckstein-, Bernstein- und Elfenbeinersatz. Das statt Elfenbein verwendete Bakelit kam unter dem Namen „Ivorine“ in den Handel.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wulf Hartmann: {{Webarchiv|url=http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_866.html |wayback=20170427003418 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das grosse Kunstlexikon.&amp;#039;&amp;#039; }} Einträge &amp;#039;&amp;#039;Bakelite&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
und &amp;#039;&amp;#039;Ivorine&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Phenoplast|Phenol-Formaldehydharz]] wird noch verwendet, wenn mechanische und thermische Belastbarkeit, eine geringe Entflammbarkeit und chemische Beständigkeit gefordert sind, zum Beispiel in Schleifscheiben, Reibbelägen, Filterpapieren, Feuerfest-Materialien, [[Isolierstoff|Isolationsmaterialien]], Maschinen-Bedienelementen und zur Imprägnierung beziehungsweise Tränkung von Holz- und Papierwerkstoffen (Leiterplatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Werkstoffe werden als [[Hitzeschild]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produkte aus Bakelit sind wegen ihres Designs und ihrer Bedeutung für die Alltagskultur und die Industriegeschichte vielfach gesuchte Sammlerstücke. Liebhaber behaupten, dass Bakelit im Gegensatz zu modernen Kunststoffen ein besseres Griffgefühl erzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Im [[Museum für angewandte Kunst (Wien)|Museum für angewandte Kunst]] (MAK) zeigte die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Bakelit. Die Sammlung Georg Kargl&amp;#039;&amp;#039; von 15. Juli bis 13. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mak.at/bakelit |titel=&amp;#039;&amp;#039;Bakelit. Die Sammlung Georg Kargl im MAK Museum Wien - MAK Museum Wien.&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2020-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 etwa 300 Gegenstände gestaltet aus oder mit Bakelit. Georg Kargl (1955–2018) war Galerist in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/stories/3173863/ &amp;#039;&amp;#039;Bakelit im MAK : „Material der 1.000 Möglichkeiten“.&amp;#039;&amp;#039;] orf.at, 18. Juli 2020, abgerufen am 18. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mak.at/programm/ausstellungen/ausstellung_detail?ausstellung_id=1593483540738 &amp;#039;&amp;#039;Bakelit. Die Sammlung Georg Kargl.&amp;#039;&amp;#039;] mak.at, 15. Juli 2020, abgerufen am 18. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde in [[Kierspe]] ein [[Bakelit-Museum Kierspe|Bakelit-Museum]] eröffnet. In wechselnden Ausstellungen werden mehrere tausend Exponate gezeigt. Ein Großteil besteht aus der dem Heimatverein gestifteten Sammlung des Kiersper Fabrikanten, Carl-Heinz Vollmann von Fa. Reppel &amp;amp; Vollmann („Revolit“-Produkte).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kierspe.de/de/verein/heimatverein/bakelitmuseum/bakelitmuseum.php &amp;#039;&amp;#039;Stadt Kierspe (Heimatmuseum): Bakelitmuseum&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. H. Baekeland: &amp;#039;&amp;#039;Bakelit, ein neues synthetisches Harz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chemiker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Chemiker-Zeitung / Handelsblatt --&amp;gt; 35, Nr.&amp;amp;nbsp;33, 1909, S.&amp;amp;nbsp;317–318.&lt;br /&gt;
* Dietrich Braun, Gerd Collin: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Bakelit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chemie in unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;44, Nr.&amp;amp;nbsp;3, 2010, {{ISSN|0009-2851}}, S.&amp;amp;nbsp;190–197.&lt;br /&gt;
* Silvia Glaser: &amp;#039;&amp;#039;Bakelit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Kunststoffe im Germanischen Nationalmuseum.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg 2008, ISBN 978-3-936688-37-5, S.&amp;amp;nbsp;14–20.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Volker Koesling&lt;br /&gt;
 | Titel=Vom Feuerstein zum Bakelit : historische Werkstoffe verstehen&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Theiss&lt;br /&gt;
 | Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Datum=1999&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-8062-1502-2&lt;br /&gt;
 | Seiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bakelite|Bakelit}}&lt;br /&gt;
* [http://www.amsterdambakelitecollection.com/ amsterdambakelitecollection.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.bakelit100.de/ bakelit100.de] (Wanderausstellung)&lt;br /&gt;
* [https://www.bakelit.ch/ bakelit.ch] (Private Bakelit-Objekt-Sammlung bei [[Basel]], CH)&lt;br /&gt;
* [http://www.bakelitmuseum.de/ bakelitmuseum.de]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- kommerziell, oder? * [http://www.hexion.com/ hexion.com: &amp;#039;&amp;#039;Hexion Specialty Chemicals&amp;#039;&amp;#039;] ([[Ohio]], USA) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://juliensart.be/bakeliet/ juliensart.be] („Virtuelles Bakelitmuseum“, [[Gent]], Niederlande)&lt;br /&gt;
* [https://www.nrw-stiftung.de/entdecken/foerderprojekte/bakelitmuseum-in-kierspe.html Das Bakelitmuseum in Kierspe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4332550-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststoff nach Markenname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duroplast]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Isolierstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mewa767</name></author>
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