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	<title>Bajang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RobertLechner: link geändert</title>
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		<updated>2015-05-31T21:12:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link geändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bajang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in der [[Malaiischer Archipel|malaiischen Inselwelt]] bekannter blutrünstiger [[Dämon]], der im Körper eines totgeborenen Kindes wächst. Wenn er von [[Hexe]]n oder [[Zauberer]]n daraus befreit wird, kann er von ihnen zu einem Dieb (&amp;#039;&amp;#039;bajang colong&amp;#039;&amp;#039;, mit &amp;#039;&amp;#039;colong&amp;#039;&amp;#039;, „stehlen“)&amp;lt;ref&amp;gt;J. Hooykaas: [http://booksandjournals.brillonline.com/content/journals/10.1163/22134379-90002204 &amp;#039;&amp;#039;The changeling in Balinese folklore and religion.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;KITVL. Bijdragen tot de Taal-, Land- en Volkenkunde&amp;#039;&amp;#039;. 116, No. 4, Leiden 1960, S. 424–436, hier S. 426&amp;lt;/ref&amp;gt; oder zu anderen bösen Zwecken dienstbar gemacht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Bajang zu halten, wird er in einen mit [[Amulett]]en und bestimmten Blättern versehenen, geschlossenen Bambusbehälter (&amp;#039;&amp;#039;tabong&amp;#039;&amp;#039;) gebracht und mit Milch und Eiern genährt. Letzteres gilt als sehr wichtig, damit der Bajang sich nicht gegen seinen Herren wendet. Ein Motiv, das sich bei dämonischen, dienstbar gemachten Geistern häufig wiederfindet. Der Meister des Bajang kann diesen in der Gestalt eines Marders zu seinen Feinden schicken, die daraufhin einer mysteriösen [[Krankheit]] erliegen. Als Schutz gegen den Bajang galten Amulette, die besonders Kindern umgelegt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand innerhalb einer Dorfgemeinschaft der Verdacht, den Besitzer eines Bajang unter sich zu haben, praktizierte ein Experte (&amp;#039;&amp;#039;pawang&amp;#039;&amp;#039;) einen [[Gegenzauber]], indem er ein Metallgefäß mit einem scharfen Messer ausschabte, woraufhin dem [[Bösewicht]] die Haare ausfallen sollten. Für die der [[Magie|Zauberei]] bezichtigten Dorfbewohner konnte das schwerwiegende Folgen wie Vertreibung, möglicherweise sogar den Tod bedeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Borrmann: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Monster, Geister und Dämonen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2000 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dämon]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsethnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Malaysia)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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