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	<title>Baisingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Baisingen&amp;diff=1499703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS86 am 11. Dezember 2025 um 21:22 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T21:22:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Baisingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Rottenburg am Neckar&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Baisingen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Baisingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48/30/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 08/46/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 495 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 465&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 532&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 7.20&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1300&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 72108&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07457&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baisingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Rottenburg am Neckar]] im [[Landkreis Tübingen]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Baisingen liegt in einer Höhe von 465 bis 532&amp;amp;nbsp;m über NHN, 8&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Nagold]], 15&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Rottenburg am Neckar|Rottenburg]] und 12&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Horb am Neckar|Horb]] im [[Korngäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung|Gesamtfläche]] des Ortes Baisingen beträgt 720&amp;amp;nbsp;[[Hektar]], davon sind 79,5 % [[Landwirtschaft|landwirtschaftliche Fläche]], 10,7 % [[Siedlung]]s- und [[Verkehrszweig|Verkehrsfläche]], 9,3 % [[Wald]]fläche und 0,1 % [[Wasserfläche]] (0,3 % sonstige Nutzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die folgenden Orte grenzen an Baisingen (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Norden): [[Mötzingen]] ([[Landkreis Böblingen]]), [[Ergenzingen]] ([[Landkreis Tübingen]]), Göttelfingen ([[Landkreis Freudenstadt]]) und [[Vollmaringen]] ([[Landkreis Calw]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
In Baisingen leben derzeit 1266 [[Einwohner]] (Stand: 31. Juli 2018) auf einer Fläche von 7,2&amp;amp;nbsp;km², die [[Bevölkerungsdichte]] beträgt 168 Einwohner pro Quadratkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1260 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 143&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1530 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 302&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 635&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 816&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 954&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1955 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 723&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Datum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 776&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 822&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1109&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. Juni 2013 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1225&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Baisingen wurde 1258 als &amp;#039;&amp;#039;Bözzingen&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Für das 13. und 14. Jahrhundert sind Angehörige einer niederadeligen Familie bekannt, die sich nach dem Ort nannten. Über die Grafschaft Hohenberg kam Baisingen 1381 unter die Oberhoheit Österreichs, der Ort war zwischen 1380 und 1505 jedoch an die [[Gültlingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Gültlingen]] verpfändet. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hatten die Herren von [[Wernau (Adelsgeschlecht)|Wernau]] und ab 1696 die [[Stauffenberg (Adelsgeschlecht)|Schenken von Stauffenberg]] den Blutbann inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1596 sind jüdische Einwohner in Baisingen bezeugt. Nach der Vertreibung aus den größeren Städten, aus [[Vorderösterreich]] und dem [[Herzogtum Württemberg]] fanden die Juden in reichsritterschaftlichen Dörfern unter dem Schutz der Ortsherren eine neue Heimat. Diese wiesen die Juden in Schutzhäuser ein, deren Zahl sich mit dem Anwachsen der jüdischen Bevölkerung vermehrte. Seit 1778 gab es auch einen [[Jüdischer Friedhof (Baisingen)|jüdischen Friedhof]]. Er stellt neben der Synagoge das zweite wichtige Zeugnis jüdischen Lebens in Baisingen dar. Nach ihrer bürgerlichen Gleichstellung im 19. Jahrhundert errichteten einige Juden große Häuser im Dorf, die heute noch das Ortsbild prägen. 1843 waren fast ein Drittel der Einwohner Baisingens Juden.&lt;br /&gt;
1805 kam Baisingen an Württemberg und wurde dem [[Oberamt Horb]] (ab 1938 [[Landkreis Horb]]) zugeordnet.&lt;br /&gt;
1933 lebten noch 86 Juden im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der damals 17-jährige H. wurde verhaftet, floh nach der Haftentlassung nach Frankreich, wurde 1935, als er aus Belgien ins Deutsche Reich zurückkehrte, in den Konzentrationslagern Esterwegen, Sachsenhausen, Dachau und Buchenwald eingesperrt und nach 43 Monaten Haft unter der Bedingung, das Deutsche Reich sofort zu verlassen, entlassen. Als er im August 1939 mit einem illegalen Grenzübertritt in die Schweiz gelangte, sollte er zurück Deutschland [[Ausschaffung|ausgeschafft]] werden, was er verhindern konnte, indem er die Schreibmaschine im Polizeirevier auf den Boden warf. Nun wurde ihm in der Schweiz der Prozess gemacht, und er wurde während des Krieges im Flüchtlingslager interniert. 1946 landete er schließlich in [[Melbourne]], wo er im Jahr 2000 starb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Keller (Historiker)|Stefan Keller]]: &amp;#039;&amp;#039;Herr H. und die Schreibmaschine&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Konrad J. Kuhn]], Katrin Sontag, [[Walter Leimgruber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebenskunst : Erkundungen zu Biographie, Lebenswelt und Erinnerung : Festschrift für Jacques Picard&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Böhlau, 2017, ISBN 978-3-412-50755-8, S. 365–367&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 60 wanderten später aus, die Zurückgebliebenen wurden in Vernichtungslager [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]]. Nur wenige Überlebende kehrten 1945 nach Baisingen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1972 wurde die ehemals selbständige Gemeinde im Zuge der [[Gebietsreform]] in die Stadt Rottenburg am Neckar und damit in den Landkreis Tübingen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=535}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
BaisingenSchloss.jpg|Teil des Schlosses&lt;br /&gt;
BaisingenSynagoge.jpg|Synagogengedenkstätte&lt;br /&gt;
BaisingenJüdischerFriedhof.jpg|Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Synagoge Baisingen|Gedenkstätte Synagoge]]&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Baisingen)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche St. Anastasia (1755 mit Erweiterung, Turm von 1890)&lt;br /&gt;
* Hallstattzeitlicher Grabhügel („Bühl“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Hirsch]] (1841–1900), sozialdemokratischer Journalist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baisinger 02.jpg|mini|Brauerei in Baisingen]]&lt;br /&gt;
Die Baisinger Löwenbrauerei Teufel, heute [[Baisinger BierManufaktur]], ist seit 1775 in Baisingen ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karlheinz Geppert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Baisingen. Eine Gemeinde im Gäu auf dem Weg in die Gegenwart; [1258 - 2008]&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2008, ISBN 978-3-86595-259-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Wikisource: [[s:Beschreibung des Oberamts Horb/Kapitel B 4|Baisingen]] in der [[s:Beschreibung des Oberamts Horb|Beschreibung des Oberamts Horb]] von 1865&lt;br /&gt;
* [http://www.baisingen.de/ Offizielle Seite von Baisingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Rottenburg am Neckar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4348360-4|VIAF=144912495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1258]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Tübingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
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