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	<title>Bahnkraftwerk Muldenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:41:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnkraftwerk_Muldenstein&amp;diff=1151916&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aeggy: /* Geschichte */ Abkürzung ersetzt</title>
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		<updated>2024-07-02T15:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Abkürzung ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kraftwerk&lt;br /&gt;
|NAME = Bahnkraftwerk Muldenstein&lt;br /&gt;
|BILD = Bahnkraftwerk Muldenstein.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Reste des Bahnkraftwerks Muldenstein nach Beginn der Abrissarbeiten 2007&lt;br /&gt;
|PRIMÄRENERGIE = [[Fossile Energie]]&lt;br /&gt;
|TYP = [[Dampfkraftwerk]]&lt;br /&gt;
|LEISTUNG = 11,3 [[Megawatt]] im Jahr 1953&lt;br /&gt;
|POSKARTE =&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 51/39/25.4/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 12/20/59.3/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|LAND = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|EIGENTÜMER = &lt;br /&gt;
|BETREIBER = &lt;br /&gt;
|PROJEKTBEGINN = &lt;br /&gt;
|BETRIEBSAUFNAHME = 1912&lt;br /&gt;
|STILLLEGUNG = 1994&lt;br /&gt;
|EINSPEISUNG = &lt;br /&gt;
|EINSPEISUNG_JAHR =&lt;br /&gt;
|GESAMTEINSPEISUNG = &lt;br /&gt;
|WEBSITE = &lt;br /&gt;
|STAND = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die folgenden Parameter sind nur für Wasserkraftwerke und thermische Kraftwerke (mit Wasserkühlung) relevant. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TURBINE =&lt;br /&gt;
|GEWAESSER =&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die folgenden Parameter sind nur für befeuerte, thermische Kraftwerke relevant. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BRENNSTOFF = [[Braunkohle]]&lt;br /&gt;
|FEUERUNG =&lt;br /&gt;
|KESSEL =&lt;br /&gt;
|SCHORNSTEINHOEHE = 103&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnkraftwerk Muldenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein auf dem Gebiet der ehemals eigenständigen Gemeinde [[Muldenstein]] errichtetes [[Wärmekraftwerk]] für die Erzeugung von [[Bahnstrom]]. Es versorgte von 1912 bis 1994 das mitteldeutsche Netz mit [[Einphasenwechselstrom]] 15 kV, 16 2/3 [[Hertz (Einheit)|Hz]]. Als Brennstoff diente die [[Braunkohle]] aus dem nahegelegenen [[Mitteldeutsches Braunkohlerevier|mitteldeutschen Revier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Bahnkraftwerk wurde 1912 errichtet und versorgte das mitteldeutsche Bahnnetz. Seine Geschichte ist eng verbunden mit der [[Chronologische Liste der Streckenelektrifizierung der Deutschen Reichsbahn|schrittweisen Elektrifizierung der Bahnstrecken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der elektrische Versuchsbetrieb auf der [[Bahnstrecke Trebnitz–Leipzig#Elektrifizierung|Bahnstrecke Dessau–Bitterfeld]] wurde bereits 1911 eröffnet; im Juni 1914 wurde der elektrische Betrieb bis Leipzig ausgedehnt. Aber bereits am 4.&amp;amp;nbsp;August 1914 wurde der elektrische Bahnverkehr mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wieder eingestellt, die Kupfer-Fahrleitung abgebaut und der [[Rüstungsindustrie]] zugeführt. Im Bahnstromkraftwerk wurde ab Oktober 1915 im Auftrag des preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten versuchsweise die Produktion von [[Salpetersäure]] für Kunstdünger und Sprengstoffe begonnen, jedoch 1917 wieder eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Siegfried Graßmann: Bahnkraftwerk Muldenstein |url=http://www.gemeinde-muldestausee.de/media/pdf/aktuell/bahnkraftwerk_muldenstein.doc |wayback=20160304101957}} ([[Microsoft Word|MS Word]]; 7,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Graßmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bahnkraftwerkes Muldenstein&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Bitterfeld-Wolfener Industriegeschichte 5), S. 25–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sachsen-anhalt-wiki.de/index.php/Kraftwerk_Muldenstein |wayback=20150924093425 |text=Sachsen-Anhalt-Wiki: „Kraftwerk Muldenstein“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1921 wurde der elektrische Bahnbetrieb wieder aufgenommen: zunächst auf einer Strecke in Leipzig, und dann in kleinen Schritten weiter bis im Juli 1923. Nun war auf der Strecke Magdeburg – Roßlau – Dessau – Bitterfeld – Halle / Leipzig elektrischer Zugverkehr möglich. Das Kraftwerk wurde entsprechend schrittweise ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1937 und 1941 wurden die Kessel- und Generatoranlagen für die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke Berlin – Halle / Leipzig – München umfassend modernisiert und ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die technischen Einrichtungen des Bahnkraftwerks Muldenstein 1946 als [[Reparation]]sleistung für die [[Sowjetunion]] demontiert. 1952 verkaufte die Sowjetunion die bis dahin ungenutzten elektrischen Ausrüstungen und Fahrzeuge des mitteldeutschen und [[Elektrischer Bahnbetrieb in Schlesien|schlesischen Netzes]] an die [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutsche Reichsbahn]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurden in Muldenstein die 1946 demontierten Stromerzeuger, Transformatoren und Schaltanlagen wieder eingebaut. Die Anlagen wurden auch erweitert durch eine mit [[Quecksilberdampfgleichrichter]]n betriebene Anlage zur Erzeugung von Gleichstrom für eine Krananlage. Sie konnte bei einer Spannung von 220&amp;amp;nbsp;Volt einen Strom von 150&amp;amp;nbsp;Ampere liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://technikvereinfriedersdorf.npage.de/galerie202321.html Bild und Bildlegende Nr. 3 in „Technikfreunde Friedersdorf, TECHNIK AUS DEM REICHSBAHNKRAFTWERK MULDENSTEIN“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die elektrische Leistung des Kraftwerks betrug nun 11,3&amp;amp;nbsp;MW, die Höhe der Kamine 103 Meter. Die erneute Einweihung erfolgte 1955 unter Anwesenheit des Verkehrsministers der DDR. 1980 waren im Bahnkraftwerk  Muldenstein einschließlich des zugehörigen Ferienheimes Baabe 280 Mitarbeitende beschäftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnkraftwerk Muldenstein, Sprengung der Schornsteine.ogv|mini|links|Sprengung der Schornsteine, April 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1987 und 1990 wurde ein Teil der technischen Anlagen stillgelegt. 1993 erfolgte eine kurzfristige Nachnutzung als Prüfstelle der Deutschen Reichsbahn. 1994 ging das Bahnkraftwerk Muldenstein endgültig vom Netz. Der Abriss erfolgte ab Herbst 2007. Während der Arbeiten kam es zu Unfällen, so dass die Baustelle gesperrt und der Abriss noch nicht beendet ist. Am 10. April 2011 wurden die drei großen Schornsteine gesprengt. Dafür lag keine Genehmigung der Denkmalschutzbehörde vor. 2012 wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Gelände errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt; EisenbahnGeschichte 88, Hövelhof, 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste stillgelegter Kraftwerke in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des elektrischen Antriebs von Schienenfahrzeugen#Mitteldeutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20017514}}&lt;br /&gt;
* [http://edoc.hu-berlin.de/kunsttexte/download/denk/hoehmann.PDF Aufsatz von Rolf Höhmann zum Bahnkraftwerk Muldenstein von 2002] (PDF; 322&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muldenstein, Bahnkraftwerk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerk in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Kohlekraftwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnkraftwerk in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Braunkohlekraftwerk im Mitteldeutschen Revier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Muldestausee|Bahnkraftwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Muldestausee|Bahnkraftwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versorgungsbauwerk im Landkreis Anhalt-Bitterfeld]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aeggy</name></author>
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