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	<title>Bahnhof Wolfstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Wolfstein&amp;diff=2858090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert</title>
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		<updated>2026-02-16T15:30:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Name = Wolfstein&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Bahnsteigwolfstein.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
| Bildtext = Bahnsteig des Bahnhofs Wolfstein&lt;br /&gt;
| Kategorie = 6&lt;br /&gt;
| Bauform = [[Durchgangsbahnhof]]&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 2&lt;br /&gt;
| Abkürzung = SWFS&lt;br /&gt;
| Homepage = &lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = Wolfstein&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 15. November 1883&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Wolfstein&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe = 187.9&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 49.584333&lt;br /&gt;
| Längengrad = 7.610199&lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
| Strecken = * [[Lautertalbahn|Kaiserslautern–Lauterecken-Grumbach]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 25,5)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfstein air-2.jpg|mini|Bahnhof Wolfstein (oben im Bild) aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Wolfstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Durchgangsbahnhof entlang der [[Lautertalbahn]] Kaiserslautern–Lauterecken-Grumbach. Er ist der bedeutendste von insgesamt drei [[Bahnhof|Bahnhöfen]] innerhalb der Stadt [[Wolfstein]]. Er verfügt über zwei Bahnsteig[[gleis]]e. Der Bahnhof liegt im Verbundgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbundes Rhein-Neckar]] (VRN). Seine Anschrift lautet &amp;#039;&amp;#039;Bahnhofstraße 16&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhof/Wolfstein-1031768 |titel=Wolfstein |werk=bahnhof.de |abruf=2019-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bahnhof liegt an der Lautertalbahn und ist gemessen an seinem Aufkommen ihr wichtigster Unterwegshalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth8&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Ressourcen im Einzugsgebiet des benachbarten [[Königsberg (Nordpfälzer Bergland)|Königsberg]] hatte er im Güterverkehr einst ebenfalls eine große Bedeutung, ehe dieser im Jahr 2000 zum Erliegen kam. Teile der Bahnhofsanlage stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kulturdenkmal&amp;quot;&amp;gt;{{KulturdenkmälerRP |Kreis=Kusel |Stand=2026 |Seiten=33 |Kommentar=Bahnhofstraße 16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof befindet sich unweit der Kernstadt von Wolfstein. Er liegt 187,9 Meter über Normalnull.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=7594 |titel=regionalgeschichte.net: &amp;#039;&amp;#039;Ortslexikon Landkreis Kusel &amp;gt; Wolfstein&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2013-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EmichBecker72&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar nördlich des Bahnhofs schließt sich der 91 Meter lange [[Eisenknopf-Tunnel]] an. Die Lautertalbahn verläuft im Bahnhofsumfeld von Ostsüdost nach Westnordwest und orientiert sich am Lauf der [[Lauter (Glan)|Lauter]], die sich innerhalb der Kernstadt in zwei Arme aufteilt; der Bahnhof selbst liegt unweit des Ufers des östlichen Arms. Darüber hinaus stellt er den Endpunkt des [[Pfälzer Höhenweg]]es dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.outdooractive.com/de/route/fernwanderweg/pfaelzer-bergland-und-donnersberg/pfaelzer-hoehenweg-etappe-07-lauterecken-wolfstein/1495983/ |titel=www.outdooractive.com: &amp;#039;&amp;#039;Fernwanderweg – Pfälzer Höhenweg Etappe 07 Lauterecken – Wolfstein&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2026-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planung und Bau der Lautertalbahn ===&lt;br /&gt;
Erste Pläne, eine Bahnstrecke entlang der Lauter und anschließend des [[Glan (Nahe)|Glan]] bis hin zur [[Nahe (Rhein)|Nahe]] zu errichten, gehen bis ins Jahr 1859 zurück, als sich ein „Comitee der Notabeln des Glan- und Lauterthales“ bildete. Zu seinen Mitgliedern gehörte unter anderem der Wolfsteiner Priester [[Philipp Hammer (Geistlicher)|Philipp Hammer]]. Noch 1860 erschien in Kaiserslautern eine entsprechende Denkschrift. Diese Bestrebungen standen in Konkurrenz zu solchen, die die Errichtung einer Strecke entlang der [[Alsenz (Nahe)|Alsenz]] anstrebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die [[Alsenztalbahn]] bereits ab 1871 als durchgängige Hauptbahn auf vollständiger Länge eröffnet worden war und die Realisierung einer Strecke entlang der Lauter nur noch eine Chance als Lokalbahn besaß, ließ die Bevölkerung vor Ort nicht locker und verfocht weiterhin ihre Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 erfolgte eine erste Projektierung durch Bahntechniker. Trotzdem versuchte die bayerische Staatsregierung, das Projekt so lange wie möglich hinauszuzögern. Erst im Dezember 1877 gab sie dem Druck nach und beauftragte die Bahnverwaltung, die geplante Strecke durch das Lautertal aus Kostengründen als [[Sekundärbahn]] auszuführen. Die Erteilung der Konzession für den Bau und den Betrieb erfolgte am 9. Mai 1880.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EmichBecker13&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Baus der Strecke gab es bei der Entstehung des Bahnhofs Wolfstein Konflikte, da er sich zu diesem Zeitpunkt auf der Gemarkung der damals selbständigen Gemeinde [[Roßbach (Pfalz)|Roßbach]] befand; die Streitereien setzten sich bis 1906, als die Lautertalbahn bereits mehr als 20 Jahre lang in Betrieb war, fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth8&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EmichBecker13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Eröffnung der Lautertalbahn fand am 15. November 1883 statt. Der Empfang des Eröffnungszuges vor Ort wurde in der regionalen Presse wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In Wolfstein wurden den Ingenieuren von Ehrenjungfrauen prächtige Bouquets überreicht; Fräulein Schröder hielt eine Ansprache an Herrn Bezirksingenieur Opfermann. Eine Ehrenpforte mit Inschrift „Willkommen“ war erbaut&lt;br /&gt;
 |Autor=Zeitgenössische Presse&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=13f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt seiner Eröffnung gab es – wie auf der gesamten Strecke – keine Kreuzungsmöglichkeit; diese wurde erst später geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth10&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897, als Vorbereitungen für eine eventuell drohende Konfrontation mit Frankreich liefen, wurden die Kreuzungsgleise im Bahnhof auf insgesamt 500 Meter verlängert, um entsprechende Kreuzungen mit Militärzügen zu gewährleisten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EmichBecker35&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1900 verfügte der Bahnhof über drei Gleise. Die Haupt- und Überholungsgleise waren jeweils 500 Meter lang, die Nebengleise zusammen 299 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 herum existierte in Wolfstein eine Bahnmeisterei, die für den Streckenabschnitt [[Bahnhof Lampertsmühle-Otterbach|Lampertsmühle-Otterbach]]–[[Bahnhof Lauterecken-Grumbach|Lauterecken-Grumbach]] zuständig war. Bereits in den 1950er Jahren existierte sie nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:643 031 Wolfstein.jpg|mini|Triebwagen der Baureihe 643 im Bahnhof Wolfstein]]&lt;br /&gt;
Am 25. Oktober 1988 fuhr anlässlich des Wolfsteiner Herbstmarktes ein [[Dieseltriebwagen]] der [[Baureihe 628]] von [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]] bis nach Wolfstein; im regulären Betrieb kamen diese Fahrzeuge auf der Lautertalbahn erst ab 1993 zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Einstellung des [[Güterverkehr]]s im Jahr 2000 wurden sämtliche Ladegleise abgebaut und die Zahl der Gleise auf zwei reduziert. 2005 erfolgte die Modernisierung des Bahnsteigs, der in diesem Zuge behindertengerecht ausgebaut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Empfangegebäudewolfstein.jpg|mini|Empfangsgebäude des Bahnhof Wolfstein]]&lt;br /&gt;
Das Bahnhofsgebäude, der aus dem Jahr 1882 stammende Güterschuppen sowie das Fahrdienstleiterstellwerk mit originaler Sicherungstechnik aus dem Jahr 1938 stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kulturdenkmal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Empfangsgebäude handelt es sich um einen [[haustein]]gegliederten Quaderbau. Er ist zweistöckig ausgeführt. Der Stellwerkraum verfügt über einen Vorbau, der eine durchgehende Fensterreihe besitzt. Zudem wurde er früher von Frühling bis Herbst mit Blumen ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=103f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnsteige ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-indent:4px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gleis !! Nutzbare Länge&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/Wolfstein-3662898 |titel=Wolfstein |hrsg=DB Station&amp;amp;Service |abruf=2019-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Bahnsteighöhe !! Aktuelle Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 110 m || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 55&amp;amp;nbsp;cm||Regionalbahn in Richtung Lauterecken-Grumbach&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F0F0FF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 110 m || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 55&amp;amp;nbsp;cm|| Regionalbahn in Richtung Kaiserslautern&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Personenverkehr ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Eröffnung der Bahnstrecke verkehrten zwischen Kaiserslautern und [[Alter Bahnhof (Lauterecken)|Lauterecken]] insgesamt drei Zugpaare, für die lediglich eine Garnitur benötigt wurde. Es gab keine Zugbegegnungen im Personenverkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth10&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EmichBecker35&amp;quot; /&amp;gt; Da der nördliche Abschnitt der Glantalbahn Lauterecken–[[Bahnhof Odernheim (Glan)|Odernheim]] im Jahr 1896 – die Durchbindung bis Staudernheim erfolgte ein Jahr später – als unmittelbare Fortsetzung der Lautertalbahn gebaut worden war, wurden die Züge entsprechend verlängert. Nachdem die Glantalbahn 1904 auf ihre vollen Länge eröffnet wurde, endeten beziehungsweise begannen die Züge wieder in Lauterecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1905 wurden am Bahnhof Lauterecken-Grumbach insgesamt 16252 Fahrkarten verkauft. Ab 1906 gab es zusätzliche Züge zwischen Lauterecken und Wolfstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EmichBecker36&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der Personenzüge stieg bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] im Jahr 1914 an Werktagen schrittweise auf sechs, reduzierte sich jedoch bis nach Kriegsende. Im Zuge des Regiebetriebs der französischen Besatzung verkehrte samstags ein weiteres Zugpaar zwischen Kaiserslautern und Wolfstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem in den 1930er Jahren gab es an den Bahnstrecken im Einzugsgebiet von Glan und Lauter mehrere Eckverbindungen wie Kaiserslautern–Lauterecken–Altenglan–[[Bahnhof Kusel|Kusel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in der Weimarer Republik und im Dritten Reich ein leichter Anstieg des Angebots zu verzeichnen war, verkehrten unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur noch drei Paare. In den 1970er Jahren waren neun Zugpaare unterwegs, jedoch wurde 1976 der Sonntags- und 1982 auch der Samstagsverkehr eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Jahr 2000 wurde der Wochenendverkehr in Zusammenhang mit der Landesgartenschau in Kaiserslautern wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 verkehrt hier die RB66 Kaiserslautern–Lauterecken-Grumbach im Stundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güterverkehr ===&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Wolfstein gehörte zu den wichtigsten Gütertarifpunkten entlang der Lautertalbahn. Dabei bediente über mehrere Jahrzehnte hinweg ein Güterzug sämtliche Gleisanschlüsse entlang der Lautertalbahn, einschließlich derjenigen im Bahnhof Wolfstein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden 1905 beispielsweise insgesamt 9083,11 Tonnen Güter empfangen beziehungsweise verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EmichBecker36&amp;quot; /&amp;gt; Im Bahnhof war ab 1934 die [[Kleinlokomotive]] &amp;#039;&amp;#039;Kö 0095&amp;#039;&amp;#039; stationiert, die mutmaßlich in den 1950ern durch eine &amp;#039;&amp;#039;Köf II&amp;#039;&amp;#039; ersetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth27&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=143}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem Funde des [[Baryt]] im Einzugsgebiet des benachbarten [[Königsberg (Nordpfälzer Bergland)|Königsbergs]] führten dazu, dass die Lautertalbahn hohe Einnahmen erzielte. Im Jahr 1902 wurde eine Schwerspatlagerstätte auf der Gemarkung von [[Aschbach (Westpfalz)|Aschbach]] durch die drei Wolfsteiner Industriellen Franz Braun, Karl Otto Braun und Wilhelm Martin gepachtet, später noch eine bei [[Eßweiler]]. Nachdem der Rohstoff anfangs per Fuhrwerk zum Bahnhof Reckweilerhof transportiert worden war, wurde 1906 eine insgesamt 1500 Meter lange Seilbahn zum Bahnhof Wolfstein errichtet. Bereits 1911 wurden ungefähr 14980 Tonnen gefördert. Während des Ersten Weltkriegs ruhte der Betrieb der Seilbahn zunächst. Absatzschwierigkeiten führten dazu, dass der Betrieb 1925 eingestellt werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter |Datum=1996 |Seiten=123f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesen Aktivitäten der Wolfsteiner Unternehmer entstand bereits 1902 das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Pfälzische Schwerspatwerke Braun, Krieger und Co.&amp;#039;&amp;#039;, das später in &amp;#039;&amp;#039;K. O. Braun KG&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Ein weiteres Anschlussgleis dieser Firma wurde 1954 nördlich des Eisenknopftunnels in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth26&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem im Bahnhof Wolfstein zunächst ausschließlich Baryt verladen worden war, kamen ab 1951 textile Rohstoffe und ab 1954 zusätzlich Kohle, Emballage und flüssige Brennstoffe hinzu. Dabei wurden im Jahr ungefähr 3000 Tonnen Baum- und 1000 Tonnen Zellwolle verladen. Im Jahr 1955 erfolgte erstmals der Versand von Textilien in Waggons und Containern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth27&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auf der gesamten Lautertalbahn nahm auch im Bahnhof Wolfstein der Güterverkehr ab dem Ende der 1970er Jahre allmählich ab. Wurden 1978 beispielsweise noch 327 Wagenladungen versandt und 807 empfangen, waren es 1987 nur noch 297 Wagenladungen, die versandt wurden, und 401 Empfänge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth124&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Engbarth |Titel=125 Jahre Eisenbahnen im Lautertal – Festschrift zum Jubiläumswochenende vom 20. bis 21. September 2008 |Datum=2008 |Seiten=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1993 war Wolfstein der einzige verbliebene Gütertarifpunkt entlang der Lautertalbahn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth11&amp;quot; /&amp;gt; Im Juni 2000 wurden die letzten in Wolfstein stationierten Güterwagen von einer funkferngesteuerten Diesellokomotive der [[DB-Baureihe V 60]] abgezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth26&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anzahl der Wagenladungen im Bahnhof Wolfstein von 1978 bis 1987&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engbarth124&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1978&lt;br /&gt;
! 1979&lt;br /&gt;
! 1980&lt;br /&gt;
! 1981&lt;br /&gt;
! 1982&lt;br /&gt;
! 1983&lt;br /&gt;
! 1984&lt;br /&gt;
! 1985&lt;br /&gt;
! 1986&lt;br /&gt;
! 1987&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Versand&lt;br /&gt;
| 327&lt;br /&gt;
| 427&lt;br /&gt;
| 446&lt;br /&gt;
| 408&lt;br /&gt;
| 378&lt;br /&gt;
| 442&lt;br /&gt;
| 398&lt;br /&gt;
| 436&lt;br /&gt;
| 332&lt;br /&gt;
| 295&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Empfang&lt;br /&gt;
| 807&lt;br /&gt;
| 700&lt;br /&gt;
| 488&lt;br /&gt;
| 417&lt;br /&gt;
| 400&lt;br /&gt;
| 394&lt;br /&gt;
| 400&lt;br /&gt;
| 426&lt;br /&gt;
| 417&lt;br /&gt;
| 401&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Joachim Emich, Rolf Becker&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Eisenbahnen an Glan und Lauter&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Waldmohr&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-9804919-0-0}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-88462-163-7|Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bahnhof Wolfstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Landkreis Kusel|Wolfstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Wolfstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lautertalbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wolfstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Wolfstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bungert55</name></author>
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