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	<title>Bahnhof Vlotho - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Asperatus: /* Weblinks */ k</title>
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		<updated>2026-05-01T08:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = 300px&lt;br /&gt;
| Name = Vlotho&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Vlotho-Bahnhof 2023.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
| Bildtext = Bahnhof Vlotho 2023&lt;br /&gt;
| Bauform = Durchgangsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 2&lt;br /&gt;
| Abkürzung = HVLO&lt;br /&gt;
| IBNR = 8006091&lt;br /&gt;
| Kategorie = 6&lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = Vlotho&lt;br /&gt;
| Homepage = &lt;br /&gt;
| Eröffnung = 1875, 1908/09 erweitert&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Architekt = Wilhelm Köster, Herford (1908)&lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| Baustil = Gotisierender Ziegelbau&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Vlotho&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52.171944&lt;br /&gt;
| Längengrad = 8.863611&lt;br /&gt;
| Strecken = * [[Bahnstrecke Elze–Löhne|Elze–Löhne]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 69,515)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Vlotho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Bahnhof]] an der [[Bahnstrecke Elze–Löhne]] in der [[Ostwestfalen|ostwestfälischen]] Stadt [[Vlotho]] im [[Kreis Herford]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Die Strecke verbindet die Städte [[Löhne]], [[Hameln]] und [[Hildesheim]] und wird im [[Schienenpersonennahverkehr|Personennahverkehr]] von der [[Weser-Bahn]] befahren. Alle [[Gebäude]] einschließlich des [[Empfangsgebäude]]s werden seit 1992 nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck benutzt und sind nicht mehr in Besitz der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesstrasse514-2006-08-05-0044.jpg|mini|2006: Bahnhof Vlotho am Hang des [[Amtshausberg]]es. Die Baumreihe rechts der [[Bundesstraße 514|B514]] zeigt den Gleisverlauf, etwas oberhalb rechts zur Bildmitte die ehemalige [[Zuckerfabrik]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Vlotho.jpg|mini|Ehemaliger, bauseitig gesperrter Eingang zur Gleisunterführung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2013-04-25-0893-Zugang Bhf-Vlotho.jpg|mini|[[Barrierefrei]]er Zugang zur Gleisunterführung (Standort des Fotografen), seit April 2013 frei, aus Richtung [[Busbahnhof]], im Hintergrund [[Rathaus]] Vlotho]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006-07-14-3865-Eisenbahnbruecke.jpg|mini|[[Eisenbahnbrücke]] über die [[Weser]] östlich vom Bahnhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Vlotho wird von [[DB Station&amp;amp;Service]] in die [[Preisklasse]] 6 eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.deutschebahn.com/file/3216478/data/stationspreisliste2013.pdf |text=Bahnhofsliste der DB, Stand Januar 2013 |wayback=20130729022955}} (PDF; 315&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er steht an der [[Bundesstraße 514]] nordöstlich der Innenstadt am westlichen [[Weser]]ufer. In der Nachbarschaft steht das [[Rathaus]] der Stadt Vlotho. Vom angrenzenden [[Busbahnhof]] der Stadt wurde 2012 ein [[barrierefrei]]er Zugang in die [[Unterführung]] zum [[Bahnsteig]] geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VA20121231&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bodo Kohlmeyer |Titel=Neuer Bahnhofs-Zugang wird heller |Sammelwerk=[[Vlothoer Anzeiger]] |Datum=2012-12-31 |Online={{Webarchiv |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/7542573_Neuer_Bahnhofs-Zugang_wird_heller.html |text=online |wayback=20130104111854}} In: &amp;#039;&amp;#039;vlothoer-anzeiger.de&amp;#039;&amp;#039; |Abruf=2017-06-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bahnsteig selbst ist allerdings weiterhin nicht barrierefrei zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung ==&lt;br /&gt;
Die Strecke wird im Stundentakt von der [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 70–79|RB&amp;amp;nbsp;77]] &amp;#039;&amp;#039;[[Weser-Bahn]]&amp;#039;&amp;#039; bedient. Betreiber ist derzeit seit Dezember 2021 die DB-Tochter [[Regionalverkehre Start Deutschland]], eingesetzt werden [[Alstom Coradia LINT|Alstom-Coradia-LINT]]-[[Dieseltriebwagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 7X|7}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof befindet sich im Bereich des Tarifverbundes [[Westfalentarif]] und des [[NRW-Tarif]]s; für letzteren ist er Tarifgrenze in Richtung [[Niedersachsen]]. Der Geltungsbereich des Westfalentarifs schließt zusätzlich den Bahnhof Rinteln ein. Gültig ist auch der [[Niedersachsentarif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnsteiggleise ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gleis&lt;br /&gt;
! Länge in m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnsteiginformationen&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/11878134/bahnsteige_details.html?c11878132=vlotho&amp;amp;start=0&amp;amp;rid=6428&amp;amp;itemsPerPage=20&amp;amp;x=1 |text=Bahnsteiginformationen zum Bahnhof Vlotho |wayback=20161229223901}}. In: &amp;#039;&amp;#039;deutschebahn.com,&amp;#039;&amp;#039; 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Höhe in cm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnsteiginformationen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Nutzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 175&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 55&lt;br /&gt;
| Züge in Richtung Hildesheim&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 175&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 55&lt;br /&gt;
| Züge in Richtung Löhne und Herford&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz und Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[Empfangsgebäude]] ist in [[Backstein]]-[[Sichtmauerwerk]] ausgeführt, mit [[Satteldach|Satteldächern]] bzw. einem [[Walmdach]] versehen und mit [[Teerpappe]] gedeckt. Die Fassade ist durch Ziermauerwerk sowie umlaufende Gesimse und lisenenartige Vorsprünge gegliedert. Im oberen Bereich des axial angelegten Gebäudes befinden sich Stuckverzierungen mittig um ein rundes Fenster. Links und rechts des Gebäudes befinden sich erkerartige Vorbauten, die ebenfalls mit Ziermauerwerk versehen sind. Von den Flachbogenfenstern wurden einige gegen neuere ausgetauscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Stand der Beschreibung lt. Denkmalliste der Stadt Vlotho vom Juni 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Planung der Anlage lag in den Händen eines Abteilungs-Ingenieurs der [[Hannover-Altenbekener Eisenbahn-Gesellschaft]], die die Konzession zum Bau der Eisenbahnstrecke zwischen [[Bahnhof Elze (Han)|Elze]] und [[Bahnhof Löhne (Westfalen)|Löhne]] erworben hatte. Das unterkellerte, zweigeschossige Hauptgebäude war 22,60&amp;amp;nbsp;m lang und 11,00&amp;amp;nbsp;m breit und hatte einen Mittelrisalit von 12,30&amp;amp;nbsp;m Breite. Die 1908/09 vorgenommenen und auf den ursprünglichen Bau harmonisch abgestimmten Erweiterungen gehen zurück auf den Architekten Wilhelm Köster, der sich 1892 in [[Herford]] niedergelassen hatte. Er galt unter anderem als Spezialist für den Bau von Tabakfabriken im In- und Ausland. Darüber hinaus plante und baute er auch viele repräsentative Fabrikantenvillen der späten [[Gründerzeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Abschnitt [http://industrie-kultur.de/ik/2009/08/27/ &amp;#039;&amp;#039;Münster/Herford: LWL zeichnet Herforder Fabrikantenvilla als Denkmal des Monats August aus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;industrie-kultur.de.&amp;#039;&amp;#039; 27. August 2009, abgerufen am 11. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Vorbehalten setzten sich 1845 die meisten der Kaufleute in Vlotho für einen eigenen Bahnhof an der [[Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft|Köln-Mindener Eisenbahn]] ein. Jahrhundertelang war der Vlothoer Weserhafen Umschlagplatz für das [[Ravensberger Land]] und für [[Lippe (Land)|Lippe]] sowie für die Güterverkehre von und nach [[Bremen]] und [[Thüringen]]. Sie befürchteten wirtschaftliche Nachteile durch seinen Niedergang. Ursache seien schon erfolgte und bevorstehende Veränderungen in der Infrastruktur (Straßen- und Wegenetz, sowie zunehmende Erschließung durch Schienenverkehr) gewesen. Nicht lange danach unterstützten die Vlothoer die Idee einer direkten Schienenverbindung von [[Minden]] über Vlotho nach [[Paderborn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://lippe2web.eu/als-die-eisenbahn-kam/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Als die Eisenbahn kam&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160604182856}}. In: &amp;#039;&amp;#039;lippe2web.eu.&amp;#039;&amp;#039; 5. September 2013, abgerufen am 1. April 2018 (Quelle: &amp;#039;&amp;#039;Heimatland Lippe.&amp;#039;&amp;#039; 01/1980 – von&amp;lt;!-- Dr. --&amp;gt; Hans-Peter Adler).&amp;lt;/ref&amp;gt; So konnte Vlotho weiterhin vornehmlich mit dem nördlichen Lippe verbunden bleiben, was bislang durch Fuhrgeschäfte geschah. Realisiert wurde schließlich eine Strecke mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Löhne]]–[[Vienenburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Beim Bau der auch „Löhne–Hamelner“ genannten Bahn arbeiteten nachweislich erstmals auch Wanderarbeiter aus dem nicht deutschsprachigen Ausland; in Vlotho waren es Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Heese: &amp;#039;&amp;#039;Neue Wege durch das Land – 150 Jahre Eisenbahn im Kreis Herford.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 1997, ISBN 3-89534-206-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Abriss von zwölf Wohnhäusern an der unteren Langen Straße begannen 1872 die Bauarbeiten in Vlotho. Bei vielen Anliegern machte sich Unmut breit, sie befürchteten, ihnen würde durch den hohen [[Bahndamm]] Licht und Luft genommen. Beim Bau des [[Güterbahnhof]]s zerstörte 1874 ein Bergrutsch ein Haus. Am 30. Juni 1875 wurde die Strecke Löhne–Hameln mit dem ersten Personenzug offiziell eröffnet. Unter den Ehrengästen war kein Angehöriger der Vlothoer Honoratioren, die man vergessen hatte, einzuladen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Großmann&amp;quot;&amp;gt;Karl Großmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Vlotho.&amp;#039;&amp;#039; Vlotho 1971, {{DNB|720233585}}, S. 288 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Strecke schloss eine Lücke zwischen den Strecken Elze–Goslar (1853 übergeben) und Löhne–Osnabrück (1855) und war damit von Bedeutung für den Ost-West-Verkehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Großmann&amp;quot; /&amp;gt; Zum Vlothoer Bahnhof gehörten zu dieser Zeit das Empfangsgebäude sowie ein kleiner [[Güterschuppen]]. 1907 wurde das Weichenwärterstellwerk errichtet. In den Jahren 1908–1911 erfolgte der notwendige zweigleisige Ausbau der Strecke. Das Empfangsgebäude wurde 1909 durch Anbauten auf eine Fläche von etwa 800&amp;amp;nbsp;m² erweitert. Der Güterschuppen wurde 1923 erweitert. Im Jahr 1934 gab es Umbauten im Zusammenhang mit den vorhandenen [[Dienstwohnung]]en. Im gleichen Jahr wurden [[Toilette]]nanlagen im Gebäude eingerichtet, die ab 1968 durch eine [[Freitreppe|Außentreppe]] vom [[Bahnhofsvorplatz]] her erreichbar waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war die [[Eisenbahnbrücke]] über die [[Weser]] dem Angriff [[alliierte]]r Bomber ausgesetzt, wurde aber nicht unpassierbar zerstört. Als am 3. April 1945 eine Panzerdivision der heranrückenden amerikanischen Truppen schon im heutigen Ortsteil [[Exter (Vlotho)|Exter]] stand, versuchten deutsche Pioniere, die Überquerung der Weser durch Sprengung dieser Brücke zu erschweren. Im Gegensatz zur stromabwärts gelegenen Straßenbrücke gelang ihnen das nur teilweise. Während des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1946 die Schienenverbindung zwischen den Bahnhöfen in Vlotho und [[Veltheim (Porta Westfalica)]] nur eingleisig instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der Nähe des Weserhafens gelegen, war bei Anlage des Bahnhofs auf eine direkte Gleisverbindung dorthin verzichtet worden. Kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erhielt die an der Grenze zu [[Rehme]] gelegene Zuckerfabrik Gebr. Tintelnot (siehe hierzu auch [[Bundesstraße 514]]) ein eigenes Gleis. Die Endhaltestelle der [[Herforder Kleinbahn]]en, die Vlotho über [[Bad Salzuflen]] und [[Herford]] mit [[Wallenbrück]] verband, befand sich nahe dem Reichs- bzw. späteren Bundesbahnhof und bestand von 1903 bis 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 und danach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisplan Bahnhof Vlotho 1982.svg|mini|Gleisbild des Bahnhofs Vlotho in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg nahm in Folge der positiven Wirtschaftsentwicklung der Verkehr auch auf der Strecke Löhne–Hameln stark zu. Die ab 1959 vom nahen [[Gemeinschaftskraftwerk Veltheim]] benötigten Brennstoffe wurden in großen Anteilen mit der Eisenbahn befördert. Im Personenverkehr konnten die Fahrgäste Züge direkt von und nach [[Braunschweig]], [[Aachen]] oder [[Mönchengladbach]] benutzen. Dem Bahnhof Vlotho unterstanden verwaltungsmäßig die Bahnhöfe in [[Veltheim (Porta Westfalica)|Veltheim]] und in [[Eisbergen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Großmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Vlotho.&amp;#039;&amp;#039; Vlotho 1971, {{DNB|720233585}}, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im weiteren Verlauf nach und nach zunehmende Verlagerung des Transport- und Personenverkehrs von der Schiene auf die Straße hatte Folgen. Passierten 1961 noch täglich durchschnittlich 55&amp;amp;nbsp;Güterzüge und 65&amp;amp;nbsp;Personenzüge den Vlothoer Bahnhof, war diese Zahl 1992 auf drei&amp;amp;nbsp;Güter- und 22&amp;amp;nbsp;Personenzüge zurückgegangen. Die drei Güterzüge bedienten das [[Gemeinschaftskraftwerk Veltheim]] mit Kohlen für die Verstromung. Ebenso war der tägliche durchschnittliche Fahrkartenverkauf von 600 auf 30 Stück geschrumpft, Reisegepäck von 50 auf 5 Stück. Die Gebäudeanlage war unrentabel geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf&amp;quot;&amp;gt;Graf/Rinne/Sieber: &amp;#039;&amp;#039;Vlotho und die Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039; (= Geschichtswerkstatt Exter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe G09 [1996–2003]), {{ISSN|1619-7828}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge von Rationalisierungen wurde die [[Güterabfertigung]] im Juni 1975 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Bahls: &amp;#039;&amp;#039;Die Hannover-Altenbekener Eisenbahn.&amp;#039;&amp;#039; Kenning, Nordhorn 2006, ISBN 3-927587-77-X, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Güterschuppen wechselte zu einem privaten Besitzer. Das Weichenwärterstellwerk brannte im Oktober 2011 aus und wurde abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1988 [[Liste der Baudenkmäler in Vlotho|denkmalgeschützte]] ehemalige Empfangsgebäude verkaufte die Deutsche Bundesbahn 1992 an einen Privatmann. Dieser ließ das Gebäude leer stehen, weil seiner Meinung nach ein [[Nutzung (Gebäude)|Nachnutzungskonzept]] nicht umgesetzt wurde. 2007 kaufte die Stadt das mittlerweile immer baufälliger gewordene Gebäude von der Erbengemeinschaft des ersten Käufers zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf&amp;quot; /&amp;gt; Das Bahnhofsgebäude stand immer noch leer und war nur notdürftig gesichert weiter dem Verfall preisgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Diskussion zum Bahnhofsgebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Vlotho - retten statt abreissen.jpg|mini|Westansicht des Empfangsgebäudes (von der [[Bundesstraße 514|B514 aus)]] mit dem Schild der Bürgergruppe im März 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Vlotho - Ehemaliges Empfangsgebäude, 7. April 2018.jpg|mini|Das Bahnhofsgebäude Vlotho als Ruine vor dessen Sanierung, April 2018.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juli 2010 ging eine Initiative an die Öffentlichkeit. Sie forderte einen denkmalgerechten Sanierungsbeschluss und ein tragfähiges Nutzungskonzept.&amp;lt;ref&amp;gt;(va): &amp;#039;&amp;#039;Bahnhofsgebäude vor Einsturz bewahren und erhalten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vlothoer Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; 15. Juli 2010; {{Webarchiv |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/3653339_Bahnhofsgebaeude_vor_Einsturz_bewahren_und_erhalten.html |text=online |wayback=20100819124515}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Antrag wurde auf der folgenden Ratssitzung nicht behandelt, sondern verschoben, da laut Bürgermeister der Stadt „ein ernsthafter Interessent zur Verfügung steht, der einen Großteil des Gebäudes selbst nutzen, einen anderen Teil vermieten will.“ Diese Verhandlungen sollten zunächst abgewartet werden, danach könnte der Bürgermeister bei einem negativen Ergebnis auch „einen finalen Beschluss vorschlage[n]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Plöger |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/3657265_Bahnhof_geschoben.html |titel=Bahnhof geschoben |titelerg=Verwaltung will erst noch Gespräche führen |werk=vlothoer-anzeiger.de |datum=2010-07-17 |archiv-url=http://archive.is/20130412095947/http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/3657265_Bahnhof_geschoben.html |archiv-datum=2013-04-12 |abruf=2018-08-28 |kommentar=&amp;lt;!-- wahrscheinl. keine archive.org-Mementos --&amp;gt; |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im August 2011 rechnete man mit einem Investor für den Bahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Plöger |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/4892204_Beim_Bahnhof_weiterhin_auf_gutem_Weg.html |titel=Beim Bahnhof „weiterhin auf gutem Weg“ |titelerg=Stadt bleibt zuversichtlich, Kaufvertrag allerdings noch nicht unterzeichnet / Mieter fehlen |werk=vlothoer-anzeiger.de |datum=2011-08-16 |archiv-url=http://archive.is/20130412101124/http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/4892204_Beim_Bahnhof_weiterhin_auf_gutem_Weg.html |archiv-datum=2013-04-12 |abruf=2018-08-28 |kommentar=&amp;lt;!-- wahrscheinl. keine archive.org-Mementos --&amp;gt; |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2012 stellte die SPD-Ratsfraktion nach dem Rückzug eines möglichen Investors&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Plöger |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/6362979_SPD_fordert_Abriss_des_Bahnhofs.html |titel=SPD fordert Abriss des Bahnhofs |titelerg=Grundstücksverhandlungen ohne Abschluss / Dahm: „Fläche urbanisieren und entwickeln“ |werk=vlothoer-anzeiger.de |datum=2012-03-14 |archiv-url=http://archive.is/20130412102039/http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/6362979_SPD_fordert_Abriss_des_Bahnhofs.html#selection-627.0-627.84 |archiv-datum=2013-04-12 |abruf=2018-08-28 |kommentar=&amp;lt;!-- wahrscheinl. keine archive.org-Mementos --&amp;gt; |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Antrag: bis zum Mai 2012 sollte letztmals nach Nutzungsmöglichkeiten für das Bahnhofsgebäude gesucht werden, danach der Abriss erfolgen. Die Vlothoer FDP teilte daraufhin mit, „vier Vlothoer Ratsfraktionen“ (gemeint sind CDU, SPD, Grüne Liste Vlotho, Linke) hätten „die Vlothoer Bürger so lange hinters Licht geführt“. Bereits im Jahr 2008 habe die FDP einen Antrag auf Abriss gestellt, dieser sei von den übrigen Fraktionen abgelehnt worden. Ein durch ein FDP-Mitglied ermöglichtes Geschäft, bei dem ein zum Bahnhof benachbartes Grundstück durch den Besitzer freigegeben worden wäre, wenn gleichzeitig die Erlaubnis zum Bau einer Spielhalle im Vlothoer Ortsteil [[Uffeln (Vlotho)|Uffeln]] erteilt worden wäre, sei im Stadtrat durch „selbst ernannte Sittenwächter“ abgelehnt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Plöger |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/6372877_Vier_Fraktionen_als_selbst_ernannte_Sittenwaechter.html |titel=„Vier Fraktionen als selbst ernannte Sittenwächter“ |titelerg=Laut FDP könnte die Rettung des Vlothoer Bahnhofs an einem nicht genehmigten Entertainment-Center am Höferweg in Uffeln scheitern |werk=vlothoer-anzeiger.de |datum=2012-03-15 |archiv-url=http://archive.is/20130412103521/http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/6372877_Vier_Fraktionen_als_selbst_ernannte_Sittenwaechter.html#selection-627.0-627.129 |archiv-datum=2013-04-12 |abruf=2018-08-28 |kommentar=&amp;lt;!-- wahrscheinl. keine archive.org-Mementos --&amp;gt; |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadtverwaltung gab es Überlegungen, das Gebäude aus der Denkmalliste zu entfernen und abzureißen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plöger&amp;quot;&amp;gt;Oliver Plöger: {{Webarchiv |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/6751017_Bahnhof_steht_vor_dem_Abriss.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof steht vor dem Abriss. Stute: „Wir sind an die Grenzen gestoßen“ / Bald kein Denkmal mehr?&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20130412100257}} In: &amp;#039;&amp;#039;vlothoer-anzeiger.de.&amp;#039;&amp;#039; 25. Mai 2012, abgerufen am 4. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mai 2012 wurde im Stadtrat die Forderung nach Herausnahme aus dem Denkmalschutz fast einstimmig beschlossen. „Der Schandfleck muss verschwinden“ meinte der Fraktionsvorsitzende der CDU, „das Ding ist durch“ der Fraktionsvorsitzende der FDP.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plöger&amp;quot; /&amp;gt; Im Juli 2012 berichtete der Vlothoer Bürgermeister über „intensive Gespräche“ mit einem möglichen Investor, die Abrisspläne wären damit vom Tisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Plöger |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/startseite/aktuell/6862934_Rettung_fuer_den_Vlothoer_Bahnhof_moeglich.html |titel=Rettung für den Vlothoer Bahnhof möglich |titelerg=Möglicherweise Investor gefunden |werk=vlothoer-anzeiger.de |datum=2012-07-06 |archiv-url=http://archive.is/20130412095417/http://www.vlothoer-anzeiger.de/startseite/aktuell/6862934_Rettung_fuer_den_Vlothoer_Bahnhof_moeglich.html#selection-603.2-603.11 |archiv-datum=2013-04-12 |abruf=2018-08-28 |kommentar=&amp;lt;!-- wahrscheinl. keine archive.org-Mementos --&amp;gt; |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2012 wurde bekannt, dass das Denkmalamt den Abriss des Gebäudes untersagt habe. Auf Nachfrage teilte der Bürgermeister zum wiederholten Mal mit, es gebe einen ernsthaften Interessenten, der am Bahnhof investieren könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=(ela) |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/7303854_Guenter_Lienen_stellt_die_Bahnhofs-Frage.html |titel=Günter Lienen stellt die Bahnhofs-Frage |titelerg=Bürgermeister Bernd Stute spricht im Rat von zwei Interessenten |werk=vlothoer-anzeiger.de |datum=2012-11-22 |archiv-url=http://archive.is/20130412100531/http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/7303854_Guenter_Lienen_stellt_die_Bahnhofs-Frage.html#selection-641.7-641.12 |archiv-datum=2013-04-12 |abruf=2018-08-28 |kommentar=&amp;lt;!-- wahrscheinl. keine archive.org-Mementos --&amp;gt; |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitgleich wurde durch den Stadtrat beschlossen, Gelder für einen Gebäudeabriss im folgenden Jahr bereitzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vorlage VIII/267.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. April 2013 ging aus einer Bürgerinitiative der Verein „Bürgerbahnhof Vlotho e.&amp;amp;nbsp;V.“ hervor. Dieser kämpfte dafür, den Abrissbeschluss aufzuheben und den Bahnhof mittels einer Genossenschaft zu sanieren und mit Leben zu füllen. Als vergleichbare, bisher erfolgreiche Projekte wurden diejenigen in Leutkirch (Allgäu) sowie in Cuxhaven angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Wessel: &amp;#039;&amp;#039;Wir wollen den Bahnhof retten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfalen-Blatt]].&amp;#039;&amp;#039; 27. Februar 2013; {{Webarchiv |url=http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/nachricht/2013-02-27-wir-wollen-den-bahnhof-retten/3599/ |text=online |archive-is=20130412100756}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Plöger: {{Webarchiv |url=http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/vlotho/8245699_Leutkirch_als_leuchtendes_Beispiel.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Leutkirch als leuchtendes Beispiel&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140329100358}}. In: &amp;#039;&amp;#039;vlothoer-anzeiger.de.&amp;#039;&amp;#039; 6. April 2013, abgerufen am 9. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 2014 wurde in einer Ratssitzung der Abrissbeschluss vorerst aufgehoben. Mit Datum vom 1. September 2015 wurde die Genossenschaft in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Bad Oeynhausen eingetragen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfalen-Blatt.&amp;#039;&amp;#039; Regionalausgabe &amp;#039;&amp;#039;Vlothoer Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 19. September 2015, S. 9.&amp;lt;!-- Titel?! --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 2019 beschloss der Bürgerverein seine Auflösung, weil eine „Wiederbelebung auszuschließen“ und der Vereinszweck „nicht zu erreichen“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfalen-Blatt,&amp;#039;&amp;#039; Regionalausgabe &amp;#039;&amp;#039; Vlothoer Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 13. Mai 2019, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude des ehemaligen Güterbahnhofs wurde Ende Februar 2020 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Burek |url=https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Vlotho/4157055-Abriss-des-maroden-Gueterbahnhofes-hat-begonnen-Die-Ruine-faellt |titel=Die Ruine fällt: Abriss des maroden Güterbahnhofes hat begonnen |werk=Westfalen-Blatt |datum=2020-02-27 |abruf=2020-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbau des Bahnhofsgebäudes zum Gewerbeobjekt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Vlotho - Sanierung des Bahnhofsgebäudes, August 2021.jpg|mini|Bahnhof Vlotho – Sanierung des Bahnhofsgebäudes, August 2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Vlotho, Brückenneubau Forellenbach, April 2023.jpg|mini|Neubau der Forellenbachbrücke am Bahnhof Vlotho, April 2023]]&lt;br /&gt;
Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;City Wertimmobilien REMA GmbH&amp;#039;&amp;#039; beauftragte Ende 2019 ein Ingenieurbüro, die Errichtung eines Hotel mit 23&amp;amp;nbsp;Zimmern, 45&amp;amp;nbsp;Betten und eine Gastronomie mit Bäckereiangebot im Bahnhofsgebäude zu planen. Dieses Projekt wurde Ende 2019 mit vier bis fünf Millionen Euro angesetzt, die Baugenehmigung wurde im November 2019 erteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Burek |url=https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Vlotho/4032830-Baugenehmigung-liegt-vor-Hotel-und-Gastronomie-sollen-Ende-2021-eroeffnen-Bahnhof-Arbeiten-starten-im-Fruehjahr |titel=Bahnhof: Arbeiten starten im Frühjahr |titelerg=Baugenehmigung liegt vor – Hotel und Gastronomie sollen Ende 2021 eröffnen |werk=Westfalen-Blatt |datum=2019-11-16 |abruf=2021-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der wenige Monate später beginnenden [[Covid-19-Pandemie]] wurde die Finanzierung der Umnutzung zu einem Hotel- und Gastronomiebetrieb von Banken und der Sparkasse aber nicht gewährt, sodass das Projekt im Mai 2020 scheiterte und der Bestand des historischen Bahnhofsgebäudes kurzzeitig wieder bedroht war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Gebhard |url=https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-herford/vlotho/hotel-projekt-gescheitert-858629 |titel=Hotel-Projekt gescheitert |titelerg=Stadt Vlotho und Investoren suchen Alternativen zum drohenden Bahnhofs-Abriss |werk=Westfalen-Blatt |datum=2020-05-18 |abruf=2021-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang August 2020 kaufte die Firma &amp;#039;&amp;#039;Karlchen’s Backstube&amp;#039;&amp;#039; das Bahnhofsgebäude. Das [[Bäckerei]]-Unternehmen rechnete zunächst mit der Eröffnung des Gebäudes mitsamt ihrer Filiale Ende 2021,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eroeffnung2021Geplant&amp;quot;/&amp;gt; plant spätestens seit Mai 2021 aber mit dem Frühjahr 2022 als Eröffnungstermin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZeitplanMai2021&amp;quot;/&amp;gt; Zudem plant das Unternehmen seit 2020, ein Café unter dem Namen „B(r)OTSCHAFT“ im Gebäude zu eröffnen. Unter gleichem Namen betreibt das Unternehmen seit Dezember 2018 im Gebäude des [[Bahnhof Bad Oeynhausen Süd|Bahnhofs Bad Oeynhausen Süd]] ein Bäckerei-Café.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eroeffnung2021Geplant&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Gebhard |url=https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Vlotho/4247054-Neuereroeffnung-der-neuen-Filiale-in-Vlotho-schon-fuer-Ende-2021-geplant-Karlchen-s-Backstube-kauft-Bahnhof |titel=Neuereröffnung der neuen Filiale in Vlotho schon für Ende 2021 geplant: Karlchen&amp;#039;s Backstube kauft Bahnhof |werk=Westfalen-Blatt |datum=2020-08-07 |abruf=2020-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziell wurde das Bauprojekt Anfang 2021 mit vier bis fünf Millionen Euro veranschlagt. Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen fördern die Ertüchtigung mit rund 750.000 Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZeitplanMai2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.radioherford.de/nachrichten/kreis-herford/detailansicht/erneuerung-des-vlothoer-bahnhofs-voll-im-zeitplan.html |titel=Erneuerung des Vlothoer Bahnhofs voll im Zeitplan |werk=Radio Herford |datum=2021-05-28 |abruf=2021-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Januar 2021 wurde die provisorische Abdeckung des Dachs zum Wetterschutz fertiggestellt. Das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Immobilienservice-OWL.com GmbH &amp;amp; Co KG&amp;#039;&amp;#039; stellte zur Vermarktung der Gewerbeflächen im Januar 2021 eine Promotion-Website mit Bezug zum Bahnhofsgebäude online. Im Februar 2021 begannen (Stand: Januar 2021) die Entkernungsarbeiten am Gebäude und erste Sanierungsarbeiten im Frühjahr 2021.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Burek |url=https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-herford/vlotho/projekt-bahnhof-nimmt-fahrt-auf-1080067 |titel=Projekt Bahnhof nimmt Fahrt auf |titelerg=Im Februar soll in Vlotho mit den Entkernungsarbeiten begonnen werden |werk=Westfalenblatt |datum=2021-01-27 |abruf=2021-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rohbau des neuen Gebäudes wurde am 20. August 2021 mit einem Richtfest eingeweiht. Die Neuerstellung des Innenbereichs ist im August 2021 für das Frühjahr 2022 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.radioherford.de/nachrichten/kreis-herford/detailansicht/endlich-richtfest-fuer-vlothoer-bahnhof.html |titel=Endlich Richtfest für Vlothoer Bahnhof |werk=Radio Herford |datum=2021-08-20 |abruf=2021-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach erneutem geänderten Zeitplan wurde das sanierte Empfangsgebäude mit der Filiale von „Karlchen’s Backstube“ am 2. August 2023 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Westfalen-Blatt: [https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-herford/vlotho/eroeffnung-bahnhof-vlotho-karlchens-backstube-2800759?pid=true Vlotho: Karlchen&amp;#039;s Backstube eröffnet den sanierten Bahnhof]. 2. August 2023, abgerufen am 9. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2024 wurde der Bahnhof als [[Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Westfalen-Blatt: [https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-herford/vlotho/bahnhof-ist-denkmal-des-monats-juli-auszeichnung-landschaftsverband-3021485?&amp;amp;npg Bahnhof ist Denkmal des Monats Juli]. 3. Juli 2024, abgerufen am 23. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Geschichtswerkstatt Exter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vlotho und die Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe G09 [1996 ff.] / O05 [2016]), {{ISSN|1619-7828}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Karl Großmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der Stadt Vlotho&lt;br /&gt;
   |Ort=Vlotho&lt;br /&gt;
   |Datum=1971}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thorsten Heese&lt;br /&gt;
   |Titel=Neue Wege durch das Land – 150 Jahre Eisenbahn im Kreis Herford&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte&lt;br /&gt;
   |Ort=Bielefeld&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89534-206-8}}&lt;br /&gt;
* Michael Bahls: &amp;#039;&amp;#039;Die Hannover-Altenbekener Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Kenning, ISBN 978-3-927587-77-9&lt;br /&gt;
* Josef Högemann/Stefan Högemann: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnchronik Weserbergland&amp;#039;&amp;#039;, EK-Verlag, ISBN 978-3-88255-593-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Signal &amp;amp; Technik zu Besuch in... Vlotho – Signalbesonderheiten an der Weserbahn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;DREHSCHEIBE 319&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3/22, Mai, S. 111–113.&lt;br /&gt;
* Garrelt Riepelmeier: &amp;#039;&amp;#039;Vlotho.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliver Strüber [vorm. [[Erich Preuß]]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe&amp;#039;&amp;#039; (= 82. Ergänzungsausgabe). GeraMond Verlag, München 2009, {{ISSN|0949-2127}} (1 Bl., 4 S.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.bahnhof1875.de/ |text=Bahnhof 1875 |wayback=20220809192047}} – Seite der &amp;#039;&amp;#039;Immobilienservice OWL&amp;#039;&amp;#039; zum Bahnhofsgebäude als künftiges Gewerbeobjekt&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtevlotho.de/html/eisenbahn.htm Private Website zur Geschichte des Vlothoer Bahnhofs]&lt;br /&gt;
* [http://www.gwexter.org/denkmal/1996.php Seite der Geschichtswerkstatt Exter zum Bahnhof Vlotho]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-kursbuch.de/2_183.htm Sommerfahrplan 1939 der Bahnstrecke Hildesheim – Löhne (Westf)], für Gegenrichtung dort auf den kleinen Pfeil klicken&lt;br /&gt;
* [https://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil2/213.jpg Jahresfahrplan 1944/45]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Vlotho]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Vlotho]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Vlotho)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Kreis Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kreis Herford|Vlotho]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Vlotho]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1875]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
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