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	<title>Bahnhof Scheeßel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Schee%C3%9Fel&amp;diff=1216121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland Kutzki: /* Literatur */ kat erg</title>
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		<updated>2025-09-21T11:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; kat erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = 300px&lt;br /&gt;
| Name = Scheeßel&lt;br /&gt;
| Bild = V 200 by Niederkasseler - panoramio (1).jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = [[DB-Baureihe V 200.1|221 122]] der [[Eisenbahnfreunde Wetterau|EfW]] bei der Durchfahrt durch Scheeßel, 2006&lt;br /&gt;
| Kategorie = 5&lt;br /&gt;
| Lage = Zwischenbahnhof&lt;br /&gt;
| Bauform = Durchgangsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 3&lt;br /&gt;
| Abkürzung = ASL&lt;br /&gt;
| IBNR = 8005330&lt;br /&gt;
| Homepage = &lt;br /&gt;
| Eröffnung = 1. Juni 1874&lt;br /&gt;
| Architekt = &lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Scheeßel&lt;br /&gt;
| Ort = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 53.165833&lt;br /&gt;
| Längengrad = 9.496389&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Strecken =&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg|Wanne-Eickel–Hamburg]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 291,1)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Scheeßel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Betriebsstelle]] der [[Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg]] auf dem Gebiet der Gemeinde [[Scheeßel]] in [[Niedersachsen]]. Das [[Empfangsgebäude]] des Bahnhofs wurde in den Jahren 1873 bis 1874 durch die [[Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft|Cöln-Mindener Eisenbahngesellschaft]] nach den Plänen von [[Adolf Funk (Architekt)|Adolf Funk]] errichtet. Es diente ursprünglich als Fahrkartenverkaufsraum, Aufenthaltsraum für die Fahrgäste, Postgebäude und Wohnung für den [[Bahnhofsvorsteher]]. Das heute unter [[Denkmalschutz]] stehende Gebäude stellt ein hervorragendes Beispiel für die Architektur von norddeutschen Provinzbahnhöfen in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektonische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1851 war durch Adolph Funk und Ludwig Debo in der &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Bauzeitung (1836–1918)|Allgemeinen Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; ein vielbeachteter Artikel zum Bau von [[Empfangsgebäude]]n veröffentlicht worden. Demnach sollten derartige Gebäude einerseits kostengünstig und zweckmäßig, andererseits aber auch ästhetisch ansprechend sein. Die in dem Artikel aufgelisteten Anforderungen bezüglich der Raumaufteilung und der zu verwendenden Baumaterialien wurden noch 22&amp;amp;nbsp;Jahre später im [[Scheeßel]]er Empfangsgebäude vollständig umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Scheeßeler Empfangsgebäude wurde 1873–1874 nach Plänen des [[Baumeister]]s Adolph Funk errichtet. Dieser gehörte zu seiner Zeit zu den führenden Bahnhofsarchitekten in Deutschland und war Mitbegründer des [[Königlich Hannöversche Staatseisenbahnen|Eisenbahnbaus im Königreich Hannover]]. Neben vielen Empfangsgebäuden in Norddeutschland plante er auch den Bau der [[Asklepios Fachklinikum Göttingen|Irrenanstalten in Göttingen]] und [[Osnabrück]] sowie der Hebammenlehranstalten in [[Hannover]] und [[Hildesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 23&amp;amp;nbsp;Meter lange, 10&amp;amp;nbsp;Meter breite und 10&amp;amp;nbsp;Meter hohe Gebäude besitzt drei Geschosse und ist vollständig mit einem Gewölbekeller unterkellert. An das Gebäude schließt sich eine eingeschossige 40&amp;amp;nbsp;Meter lange [[Güterhalle]] an. Das Dach ist mit rund 20&amp;amp;nbsp;Prozent Dachneigung relativ flach. Das Gebäude hat zwei Achsen, eine zu den Gleisen und der Stadt hin ausgerichtete und eine parallel zu den Gleisen verlaufende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ruht auf einem Fundament aus sorgfältig behauenen [[Sandstein]]blöcken. Sein Mauerwerk besteht aus glatten Press[[Backstein|ziegeln]] und hat eine braunrote Fugung, die mit einem Fugenschneider geschnitten ist. Die Verzierung des Gebäudes ist sehr sparsam ausgeführt. In der Höhe der Balkenlage des ersten Stockwerkes zieht sich ein Zahn[[fries]] um das Gebäude. Die Dacheindeckung bestand ursprünglich aus [[Schiefer]]platten, die in den 50er Jahren durch eine [[Asbest]]-[[Faserzement]]platten ersetzt wurden. Die 50&amp;amp;nbsp;Fenster des Gebäudes haben eine grüne Fassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räume im Erdgeschoss waren so eingerichtet, dass der Fahrgast zunächst in eine [[Eingangshalle]] gelangte, wo er seine [[Fahrkarte]] kaufen und sein [[Gepäck]] aufgeben konnte. Von dieser Halle gelangte er direkt in den Warteraum I. und II. Klasse oder in den Warteraum III. und IV. Klasse. Zwischen den Räumen war eine kleine [[Küche]] eingerichtet, die Türen zu beiden Warteräumen hatte. Von den Warteräumen wiederherum führten Türen direkt auf den [[Bahnsteig]]. Im westlichen Teil des Gebäudes war ein Postraum eingerichtet. Die [[Toilette]]n für die Bahnreisenden befanden sich in einem separaten Gebäude westlich des Empfangsgebäudes. In der ersten Etage wohnte der [[Bahnhofsvorsteher]], im Dachgeschoss waren die Wirtschaftsräume untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wird durch das Stellwerk Slf der Bauart Sp Dr L30 gesteuert, welches im Regelfall unbesetzt ist und von Rotenburg (Wümme) aus ferngesteuert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Empfangsgebäude wurde bis zum Jahr 2002 in Teilen durch die [[Deutsche Bahn]] genutzt. Auch wenn das Gebäude fast 130&amp;amp;nbsp;Jahre für den Bahnbetrieb benötigt wurde, so ist es doch den wechselnden Ansprüchen entsprechend häufig umgebaut worden. Die Veränderungen beschränkten sich jedoch weitestgehend auf den Innenbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem gestiegenen Fahrgastaufkommen Rechnung zu tragen, wurden 1911 die beiden Wartebereiche vergrößert und die Güterhalle um 30&amp;amp;nbsp;Meter verlängert. 1936 erfolgte die Einrichtung einer [[Bahnhofsgaststätte]] in den Warteräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 2002 diente das Empfangsgebäude als [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)|Asylbewerberheim]]. Ab den 1960er Jahren zog sich die [[Deutsche Bundesbahn]] mehr und mehr aus der Nutzung des Gebäudes zurück. Der Gaststättenbetrieb wurde Anfang der 1980er Jahre aufgegeben, und große Teile des Gebäudes standen leer. Dies bot der Gemeinde Scheeßel die Möglichkeit, in den Räumen die ihr zugewiesenen Asylbewerber unterzubringen. Zeitweise wohnten auf den drei Etagen etwa 30&amp;amp;nbsp;Personen. In der Folgezeit machte der Bahnhof durch wiederholte Polizei- und Feuerwehreinsätze von sich reden. Mit der Verschärfung der Asylgesetze verringerte sich die Zahl der Bewohner in den neunziger Jahren wieder, und nach einem Brand im Dachstuhl im Jahr 2002 wurde das Gebäude komplett geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2002 und 2003 plante die Gemeinde Scheeßel den Abbruch des Gebäudes, um auf dem Gelände [[Parkplatz|Parkplätze]] einzurichten. Dies war jedoch auf Grund von Vorgaben des [[Denkmalschutz]]es nicht möglich, so dass ein privater Investor das Gebäude erwerben und [[Sanierung (Bauwesen)|sanieren]] konnte. Das Empfangsgebäude wird nach umfangreicher Sanierung als Geschäfts- und Veranstaltungshaus genutzt, außerdem sind mehrere Räume an die Lebensmittelausgabestelle der Scheeßeler Tafel vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Benno Wiesmüller: &amp;#039;&amp;#039;Scheeßel.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliver Strüber [vorm. [[Erich Preuß]]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe&amp;#039;&amp;#039; (= 39. Ergänzungsausgabe). GeraNova Zeitschriftenverlag, München 2002, {{ISSN|0949-2127}} (1 Bl., 4 S.).&lt;br /&gt;
* Adolph Funk, Ludwig Debo: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen im Königreich Hannover&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;. 16. Jahrgang, 1851, S. 213–289 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=abz&amp;amp;datum=18510003&amp;amp;seite=00000213 online]).&lt;br /&gt;
* Gemeinde Scheeßel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik Kirchspiel Scheeßel&amp;#039;&amp;#039;. Scheeßel 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bahnhof Scheessel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Landkreis Rotenburg (Wümme)|Scheessel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Scheessel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Rotenburg (Wümme)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheeßel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Scheeßel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
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