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	<title>Bahnhof München-Riem - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:27:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_M%C3%BCnchen-Riem&amp;diff=2500369&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikJonah am 3. Oktober 2025 um 11:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-03T11:21:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = &lt;br /&gt;
| Name = München-Riem&lt;br /&gt;
| Bild = Bahnhof München-Riem (WP).JPG&lt;br /&gt;
| Bildtext = Bahnsteige von Osten (2012)&lt;br /&gt;
| Typ = Bahnhof&lt;br /&gt;
| Lage = Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 3&lt;br /&gt;
| Abkürzung = MRI&lt;br /&gt;
| IBNR = 8004160&lt;br /&gt;
| Kategorie = 4&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschebahn.com/resource/blob/4261854/aba67a2f957f1a72e1f78b2667c4cfc7/Stationspreisliste-2020-data.pdf |titel=Stationspreisliste 2020 |werk=Deutsche Bahn |hrsg=Deutsche Bahn |datum=01.01.2020 |abruf=10.07.2020 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage = [https://www.stationsdatenbank.bayern-takt.de/StationsdatenbankBEG/Steckbrief.html?lang=de&amp;amp;efz=8004160 Stationsdatenbank der BEG]&lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = muenchen-riem-pbf&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 1. Mai 1871&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Architekt = &lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = München&lt;br /&gt;
| Ort = Riem&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48.144167&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11.678611&lt;br /&gt;
| Höhe = 520.76&lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Strecken = * [[Bahnstrecke München–Simbach|München Ost–Simbach]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 6,220)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* München Ost Rbf–München-Riem &amp;lt;small&amp;gt;(km 3,317)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof München-Riem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Betriebsstelle]] der [[Bahnstrecke München–Simbach]]. Er liegt im Osten von [[München]] im Stadtbezirk [[Trudering-Riem]]. Die [[Königlich Bayerische Staatseisenbahnen|Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen]] nahmen ihn 1871 als [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Riem&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb und bauten ihn 1893 zum [[Bahnhof]] aus. Seit 1972 ist er eine Station der [[S-Bahn München]]. 1992 nahm östlich des Personenbahnhofs der [[Umschlagbahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;München-Riem Ubf&amp;#039;&amp;#039; den Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Planung der Bahnstrecke München–Simbach war ursprünglich keine Station in Riem vorgesehen. Auf Antrag der Gemeinden [[Aschheim]] und [[Dornach (Aschheim)|Dornach]] genehmigte das &amp;#039;&amp;#039;Königliche Staatsministerium des Handels und der öffentlichen Arbeiten&amp;#039;&amp;#039; 1870 nachträglich die Einrichtung einer &amp;#039;&amp;#039;Personenhaltstelle&amp;#039;&amp;#039; an der in Bau befindlichen Bahnstrecke. Am 1. Mai 1871 nahmen die [[Königlich Bayerische Staatseisenbahnen|Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen]] die Station &amp;#039;&amp;#039;Riem&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit dem Streckenabschnitt München–[[Neuötting]] in Betrieb. Der [[Haltepunkt]] befand sich nördlich des Ortes Riem auf Dornacher Flur und verfügte zunächst lediglich über ein [[Empfangsgebäude|Betriebsgebäude]] und einen Bahnsteig am Streckengleis. Das Betriebsgebäude war ein zweigeschossiger Bau einfacher Bauart mit quadratischem Grundriss, in dem sich ein Dienstraum und ein [[Wartehalle|Wartesaal]] befanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach | Datum=2017 | Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März bis Juni 1893 bauten die Bayerischen Staatseisenbahnen den Haltepunkt zum Bahnhof aus. Sie errichteten ein [[Ausweichgleis]] für [[Zugkreuzung]]en und ein Abortgebäude und statteten die Station für den Güterverkehr mit einem [[Ladegleis]] und einem [[Güterschuppen]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach | Datum=2017 | Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An den beiden Einfahrweichen wurden Wellblechhütten für die [[Weichenwärter|Wechselwärter]], die telefonisch mit dem Betriebsgebäude verbunden waren, und zwei [[Sperrsignal]]e aufgestellt. 1895 ergänzten die Bayerischen Staatseisenbahnen das Betriebsgebäude um einen Anbau, in den sie den Dienstraum und den Wartesaal verlegten. Im ursprünglichen Gebäude wurden stattdessen Wohnräume für Bahnbedienstete untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Fertigstellung der nördlich des Bahnhofs gelegenen [[Galopprennbahn Riem]] 1897 stieg das Fahrgastaufkommen stark an. Die Bayerischen Staatseisenbahnen errichteten nördlich der bestehenden Gleise ein weiteres Ausweichgleis mit [[Zwischenbahnsteig]] und ein Stumpfgleis mit [[Außenbahnsteig]], die ausschließlich den an Renntagen eingesetzten Sonderzügen, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rennzügen&amp;#039;&amp;#039;, dienten. Zudem wurde ein Wohnhaus für die Wechselwärter errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wanka S. 39&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Wanka, Wiesner | Titel=Hauptbahn München–Simbach und ihre Zweigbahnen | Datum=1996 | Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 nahmen die Bayerischen Staatseisenbahnen im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;Centralisirung&amp;#039;&amp;#039; zwei [[Mechanisches Stellwerk|mechanische Stellwerke]] der Bauart &amp;#039;&amp;#039;Krauss&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb, die in Stellwerkstürmen an den beiden Bahnhofsenden untergebracht wurden. Die Weichen der nur durch die &amp;#039;&amp;#039;Rennzüge&amp;#039;&amp;#039; benutzten Gleise 3 und 4 wurden hingegen nicht an die Stellwerke angeschlossen und blieben [[Handweiche|handbedient]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach | Datum=2017 | Seiten=74–75}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Nordseite des Bahnhofs richteten die Bayerischen Staatseisenbahnen um 1900 einen Gleisanschluss zu einem dem Betriebsgebäude gegenüberliegenden Elektrizitätswerk, über den Brennmaterial angeliefert wurde. Am 1. Mai 1909 verlegten die Bayerischen Staatseisenbahnen die Strecke München–Simbach zwischen dem Bahnhof München Ost und dem Bahnhof Riem nach Süden und bauten sie zweigleisig aus. Die alte eingleisige Trasse westlich des Bahnhofs blieb zunächst erhalten und diente ab dem Bahnhof Riem als Anschlussgleis zur [[Trabrennbahn Daglfing]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach | Datum=2017 | Seiten=69}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Anbindung des neuen [[München Ost Rangierbahnhof|Rangierbahnhofs München Ost]] an die Simbacher Strecke nahm die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] am 1. März 1926 eine eingleisige Verbindungsstrecke vom Rangierbahnhof zum Bahnhof Riem in Betrieb. Dafür wurden die Gleisanlagen des Bahnhofs Riem erweitert: Die Deutsche Reichsbahn verlängerte das bisherige Stumpfgleis für die Rennzüge bis zu den östlichen Einfahrweichen, sodass nun vier beidseitig angebundenen Hauptgleise vorhanden waren. Zudem verlegte sie die westlichen Einfahrweichen weiter nach Westen und vergrößerte damit die nutzbaren Gleislängen. In den 1930er Jahren wurden im Bahnhof zusätzlich zum Anschlussgleis der Trabrennbahn zwei weitere private Gleisanschlüsse eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wanka S. 39&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem Riem 1937 aus der Gemeinde Dornach [[Eingemeindungen in die Stadt München|in die Stadt München umgemeindet]] worden war, benannte die Deutsche Reichsbahn den Bahnhof Riem am 1. Oktober 1938 in &amp;#039;&amp;#039;München-Riem&amp;#039;&amp;#039; um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Reinhard Pospischil, Ernst Rudolph | Titel=S-Bahn München. Von den Anfängen des Vorortverkehrs zum modernen Hochleistungssystem. Ein Jahrhundert Planungsgeschichte – 25 Jahre im Dienst der Fahrgäste | Verlag=Alba | Ort=Düsseldorf | Datum=1997 | ISBN=3-87094-358-0 | Seiten=219}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 baute die [[Deutsche Bundesbahn]] den Bahnhof für den geplanten S-Bahn-Betrieb um. Sie errichtete einen neuen Außenbahnsteig an Gleis 1 und einen teilweise überdachten Mittelbahnsteig zwischen den Gleisen 2 und 3, die eine Bahnsteighöhe von 76&amp;amp;nbsp;cm aufwiesen. Anstelle der ebenerdigen Gleisübergänge entstand zur Anbindung der Mittelbahnsteig ein über Treppen erreichbarer [[Personentunnel]]. Im Zuge der Elektrifizierung des Streckenabschnittes München Ost–[[Bahnhof Markt Schwaben|Markt Schwaben]] stattete die Deutsche Bundesbahn die Gleisanlagen des Bahnhofs bis September 1970 mit Oberleitungen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach | Datum=2017 | Seiten=155–156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Aufnahme des S-Bahn-Betriebs wurde der Bahnhof im Personenverkehr ab dem 28. Mai 1972 nur noch von den Zügen der [[S-Bahn München]] bedient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach | Datum=2017 | Seiten=178}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 werden der Personenbahnhof und der Umschlagbahnhof durch ein [[elektronisches Stellwerk]] der Bauart Thales mit [[H/V-Signalsystem|H/V-Signalen]] gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personenbahnhof ==&lt;br /&gt;
Aktuell wird er von der Linie S2, die von [[Erding]] nach [[Petershausen]] und [[Altomünster]] verkehrt, bedient. Auf der Südseite des Bahnhofs besteht Umsteigemöglichkeit in die [[Münchner Verkehrsgesellschaft|MVG]]-Buslinien 190 und 194. An der Nordseite, auf Dornacher Gemarkung, halten die [[Münchner Verkehrs- und Tarifverbund|MVV]]-Buslinien 263 und 264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof hat einen 210&amp;amp;nbsp;m langen [[Mittelbahnsteig]] und einen 219&amp;amp;nbsp;m langen [[Seitenbahnsteig]]. Die [[Bahnsteig]]kanten sind 76&amp;amp;nbsp;cm hoch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mvv-muenchen.de/de/netz-bahnhoefe/bahnhofsinformation/bahnhof/riem/index.html#c10179 |wayback=20170607140200 |text=Barrierefreiheit}} auf www.mvv-muenchen.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mittelbahnsteig Richtung München ist nicht barrierefrei zu erreichen, lediglich durch eine Unterführung, die auf der einen Seite ins Gewerbegebiet von Dornach führt; auf der anderen Seite in Richtung des Neubaugebiets München-Riem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer der Riemer Ortsmitte sind auch die [[Galopprennbahn Riem]], das [[Reitstadion Riem]] und das Gewerbegebiet von Dornach in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riem war die nächstgelegene Schnellbahnstation des ehemaligen [[Flughafen München-Riem|Flughafens München-Riem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Barrierefreiheit ==&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2011 gibt es Forderungen, den S-Bahnhof Riem barrierefrei auszubauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Münchner Merkur&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/spd-mehr-geld-barrierefreien-ausbau-1395658.html |titel=SPD: Mehr Geld für barrierefreien Ausbau |werk=merkur.de |hrsg= |datum=2011-09-07 |zugriff=2011-09-07 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2013 wurde die Station in das Finanzierungsprogramm „Bayern-Paket“ zum barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen des Freistaats [[Bayern]] aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abendzeitung München&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/baupanne-am-s-bahnhof-riem-fruehestens-2024-barrierefrei-art-560182 |titel=Baupanne am S-Bahnhof Riem |werk=abendzeitung.de |hrsg= |datum=2020-05-08 |zugriff=2020-05-08 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2018 begannen Vorarbeiten zum [[Barrierefreies Bauen|barrierefreien]] Ausbau des S-Bahnhofs. Unter anderem sollten die Bahnsteige erhöht, Aufzüge eingebaut und an der Nordseite eine behindertengerechte Rampe erstellt werden; zudem sollte ein Blindenleitsystem installiert werden. Die Umbaukosten waren auf 10,6 Millionen Euro veranschlagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/riem-aufzug-zum-zug-1.4008239 | titel=Aufzug zum Zug | autor=Jerzy Sobotta | werk=www.sueddeutsche.de | datum=2018-06-08 | zugriff=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine parlamentarische Anfrage von Landtagsvizepräsident [[Markus Rinderspacher]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) im Jahr 2020 beleuchtete, dass Planungsfehler zu einer deutlichen Verzögerung des barrierefreien Ausbaus des S-Bahnhofs Riem geführt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süddeutsche Zeitung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/riem-falsch-geplant-1.4918354 |titel=Falsch geplant |werk=Süddeutsche.de |hrsg= |datum=2020-05-26 |zugriff=2020-05-26 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach verzögere sich der Baubeginn bis zum zweiten Quartal 2023, eine komplette Inbetriebnahme solle im zweiten Quartal 2024 erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tz.de/muenchen/stadt/trudering-riem-ort43347/muenchen-flughafen-berlin-s-bahn-baustelle-verzoegerung-riem-kritik-patzer-details-zr-13754825.html |titel=Münchner Peinlich-Projekt macht sogar Berliner Flughafen Konkurrenz |werk=tz.de |hrsg= |datum=2020-05-08 |zugriff=2020-05-08 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hallo-Verlag&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hallo-muenchen.de/muenchen/ost/trudering-riem-ort43347/barrierefreier-umbau-s-bahnhofs-riem-13759969.html |titel=Noch vier Jahre warten: Barrierefreier Umbau des S-Bahnhofs Riem |werk=Hallo |hrsg= |datum=2020-05-13 |zugriff=2020-05-13 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Taktfrequenz&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV München|S2}}&lt;br /&gt;
| 20-Minuten-Takt (10-Minuten-Takt in der [[Hauptverkehrszeit]])&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umschlagbahnhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the München-Riem transshipment station (view from the southeast).jpg|mini|Luftbild des Umschlagbahnhofs München-Riem]]&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren gelangte der bisherige Umschlagbahnhof am [[München Hauptbahnhof|Münchner Hauptbahnhof]] an der [[Arnulfstraße (München)|Arnulfstraße]] zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen. Da bis 2000 ein starker Anstieg des [[Kombinierter Verkehr|Kombinierten Ladungs- und Containerverkehrs]] erwartet wurde, plante die Deutsche Bundesbahn die Errichtung eines neuen Umschlagbahnhofs am Stadtrand von München. 1980 wurde ein [[Raumordnungsverfahren]] eingeleitet, in dem vier mögliche Standorte in [[Langwied (München)|Langwied]], [[Johanneskirchen (München)|Johanneskirchen]], Riem und Dornach untersucht wurden. Die [[Regierung von Oberbayern]] entschied sich Mitte 1981 für den Standort Riem und leitete am 19. Juli 1984 ein [[Planfeststellungsverfahren]] ein. Die Gemeinden Aschheim und [[Feldkirchen (Landkreis München)|Feldkirchen]] klagten gegen das Projekt und konnten schließlich die Errichtung von 9,5&amp;amp;nbsp;Meter hohen bepflanzten [[Lärmschutzwall|Lärmschutzwällen]] um die Bahnhofsanlagen durchsetzen. Der [[Planfeststellungsbeschluss]] für den Umschlagbahnhof wurde am 25. August 1988 erlassen. Am 5. Juli 1989 stimmte der [[Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur|Bundesverkehrsminister]] der Freigabe von 214&amp;amp;nbsp;Millionen [[Deutsche Mark|D-Mark]] für die Errichtung des Bahnhofs zu. Die Bauarbeiten auf dem 50&amp;amp;nbsp;Hektar großen Gelände begannen im September 1989.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= Korhammer, Franzke, Rudolph | Titel=Drehscheibe des Südens | Jahr=1991 | Seiten=88–90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dreijähriger Bauzeit nahm die zur Deutschen Bundesbahn gehörende [[Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße]] (DUSS) den Umschlagbahnhof München-Riem am 28. September 1992 in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach | Datum=2017 | Seiten=226–227}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umschlagbahnhof befindet sich etwa einen Kilometer östlich des Personenbahnhofs München-Riem südlich der Streckengleise München–Simbach. Betrieblich ist er ein [[Bahnhofsteil]] des Bahnhofs München-Riem. Bei seiner Eröffnung verfügte er über zwei Kranbahnen, die jeweils vier 700&amp;amp;nbsp;m lange Umschlaggleise umfassen. Jede Kranbahn ist mit zwei [[Portalkran|Tragarmportalkränen]] mit einer Spannweite von 50&amp;amp;nbsp;Metern ausgestattet. Zwischen den Umschlaggleisen befinden sich die [[Ladestraße]]n und Abstellflächen für Container. Zudem sind im Bahnhof drei [[Ausziehgleis]]e, zwei Vorratsgleise für Spezialwagen, ein Ladegleis für das &amp;#039;&amp;#039;[[DB Cargo|Transfracht]]-Service-Center&amp;#039;&amp;#039;, ein Löschgleis, zwei [[Liegewagen]]&amp;amp;shy;gleise und ein Wartegleis für die Lokomotiven vorhanden. Insgesamt verfügte der Bahnhof über 29&amp;amp;nbsp;Gleise, davon 13 mit Oberleitung, und 50&amp;amp;nbsp;Weichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= Korhammer, Franzke, Rudolph | Titel=Drehscheibe des Südens | Jahr=1991 | Seiten=90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage hatte eine Kapazität von 235.700 Ladeeinheiten ([[Twenty-foot Equivalent Unit|TEU]]) pro Jahr; täglich kamen 19&amp;amp;nbsp;Züge an und 20&amp;amp;nbsp;Züge fuhren ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2008 stieg die Leistung auf 270.000&amp;amp;nbsp;TEU, sodass die DUSS eine Erweiterung des Bahnhofs plante. Von 2009 bis 2010 errichtete sie eine dritte Kranbahn, die ebenfalls über vier 700&amp;amp;nbsp;m lange Gleise und zwei Portalkräne verfügt. Die Umbaukosten sollten 16&amp;amp;nbsp;Millionen Euro betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße: {{Webarchiv|url=http://www1.deutschebahn.com/ecm2-duss/start/news_uebersicht/1644292/news_20090921.html?start=0 |wayback=20160304102914 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bagger im Umschlagterminal München-Riem angerollt&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;deutschebahn.com&amp;#039;&amp;#039;, 21. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach | Datum=2017 | Seiten=227}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Erweiterung steigerte sich die Leistungsfähigkeit auf 360.000&amp;amp;nbsp;TEU.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www1.deutschebahn.com/resource/blob/714032/a4c797688bbfb8f0f283eda3217768b7/Muenchen_flyer-data.pdf |wayback=20181123200705 |text=DUSS-Terminal München-Riem: Die KV-Drehscheibe im Süden Deutschlands}}&amp;#039;&amp;#039; (PDF). In: &amp;#039;&amp;#039;deutschebahn.com&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 2018, abgerufen am 13. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau der neuen [[Messe München (Gelände)|Messe München]] in Riem ab 1994 wurde zunächst kein Gleisanschluss eingeplant. Erst im Jahr 2001 wurde nachträglich ein Anschlussgleis errichtet, welches im Westen des Umschlagbahnhofs von diesem abzweigt, und nach Überquerung der Autobahn [[Bundesautobahn 94|A94]] das Messegelände erreicht. Genutzt wird dieses ausschließlich für die alle zwei Jahre stattfindende Transportmesse [[Transport logistic]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt [[München]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:5ecc126f-e510-459e-b9b0-d337e0b5bcff/Bericht%20Anschlussgleise%20Kurzfassung%20f%C3%BCr%20das%20%20Internet%20Kartenvereinfachung.pdf Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung vorhandener Gleisanschlüsse in München und dem angrenzenden Umland]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 832 kB). In: &amp;#039;&amp;#039;muenchen.de&amp;#039;&amp;#039;, 1. März 2012, S. 17, abgerufen am 7. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stationen der S-Bahn München]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bahnhöfe und Haltepunkte in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Reinhard Wanka, Wolfgang Wiesner | Titel=Die Hauptbahn München–Simbach und ihre Zweigbahnen | Verlag=Bufe-Fachbuch-Verlag | Ort=Egglham | Datum=1996 | ISBN=3-922138-59-4 | Seiten=39}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Karl Bürger | Titel=München–Mühldorf–Simbach. Glanz, Niedergang und Renaissance einer königlich bayerischen Eisenbahn. Bewegte Verkehrsgeschichte mit umwälzender Zukunft | Verlag=Selbstverlag | Ort=Walpertskirchen | Jahr=2017 | ISBN=978-3-00-056474-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Klaus-Dieter Korhammer, Armin Franzke, Ernst Rudolph | Hrsg=[[Peter Lisson]] | Titel=Drehscheibe des Südens. Eisenbahnknoten München | Verlag=Hestra-Verlag | Ort=Darmstadt | Jahr=1991 | ISBN=3-7771-0236-9 | Seiten=88–91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Gleise in Serviceeinrichtungen|MRI|Gleisplan des Bahnhofs München-Riem}}.&lt;br /&gt;
* Münchner Verkehrs- und Tarifverbund: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mvv-muenchen.de/plaene-bahnhoefe/bahnhofsinformation/station/riem/index.html Bahnhofsinformation Riem.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;mvv-muenchen.de&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in München|Riem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|MunchenRiem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof der S-Bahn München|Riem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umschlagbahnhof|MunchenRiem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Riem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke München–Simbach|MunchenRiem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikJonah</name></author>
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