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	<title>Bahnhof Mühlacker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_M%C3%BChlacker&amp;diff=2104460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bigbug21: /* Ausblick */ erg. nach Quelle, Link akt.</title>
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		<updated>2026-02-11T15:35:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausblick: &lt;/span&gt; erg. nach Quelle, Link akt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Name = Mühlacker&lt;br /&gt;
| Bild = [[Datei:Bahnhof Mühlacker.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
| Bildtext = &lt;br /&gt;
| Kategorie = 4&lt;br /&gt;
| Typ = Bahnhof&lt;br /&gt;
| Lage = Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bauform = Durchgangsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 5&lt;br /&gt;
| Abkürzung = TM&lt;br /&gt;
| IBNR = 8000339&lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = muehlacker&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 1. Oktober 1853&lt;br /&gt;
| Architekt = [[Gottlob Spindler]]&lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Mühlacker&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48.953056&lt;br /&gt;
| Längengrad = 8.846389&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe = 240&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Strecken = * [[Westbahn (Württemberg)|Württembergische Westbahn]]&amp;lt;br /&amp;gt;({{Kursbuchlink|Nummer=770}}, {{Kursbuchlink|Nummer=771|Text=771}}, {{Kursbuchlink|Nummer=772|Text=772}}, {{Kursbuchlink|Nummer=710.5|Text=710.5}}, {{Kursbuchlink|Nummer=710.9|Text=710.9}})&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker]]&amp;lt;br /&amp;gt;({{Kursbuchlink|Nummer=770}}, {{Kursbuchlink|Nummer=772|Text=772}}, {{Kursbuchlink|Nummer=710.5|Text=710.5}})&lt;br /&gt;
* [[Mühlacker Kurve]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Strecke 4840)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Mühlacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Eisenbahnknotenpunkt]] in [[Mühlacker]], an dem die [[Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker]] in die [[Westbahn (Württemberg)|Württembergische Westbahn]] mündet. Mit seinen fünf Bahnsteiggleisen ist er der größte [[Bahnhof]] im [[Enzkreis]]. Er wird von [[Intercity (Deutschland)|Intercity]]-Zügen, von [[Regional-Express]]-Zügen sowie von Regionalbahnzügen des [[Metropolexpress]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planung und Bau ===&lt;br /&gt;
In den 1840er Jahren hatte es sich die [[Königreich Württemberg|württembergische]] Regierung zum Ziel gesetzt, eine Eisenbahnverbindung zur [[Bahnstrecke Mannheim–Basel|Rheintalbahn]] herzustellen, um [[Mannheim]] mit seiner Industrie schnell zu erreichen. Das Interesse Badens war hingegen ein Anschluss von [[Pforzheim]] an das Schienennetz. Nach jahrelangen Verhandlungen zwischen dem [[Königreich Württemberg]] und dem [[Großherzogtum Baden]] kam es am 4. Dezember 1850 zur Einigung über den Verlauf der Westbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in [[Bahnhof Bietigheim-Bissingen|Bietigheim]] von der [[Frankenbahn|Nordbahn]] abzweigende Strecke erreichte nach ungefähr 23 Kilometern den Landstrich zwischen den Weilern Eckenweiher Hof und [[Mühlacker]]. Dort entstand der Bahnhof, an dem später die Bahnlinie von Pforzheim ihren Endpunkt erhalten sollte. Beide Siedlungen gehörten zum südlich gelegenen [[Mühlacker#Dürrmenz|Dürrmenz]]. Sachverständige beider Staaten kritisierten diese ungünstige Lage, denn wieder sei ein abseits gelegener Bahnhof geplant, während der Oberamtsstadt [[Vaihingen an der Enz|Vaihingen]] eine Station verwehrt bliebe. Auf badischer Seite bemängelte man, dass ein wichtiger [[Grenzbahnhof]] an einem abgeschiedenen Gehöft entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1853 eröffneten die [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen]] (K.W.St.E.) die Westbahn. Für den Namen der Station fiel die Wahl der Direktion auf Mühlacker. Über die Aussage, dass sich die Dürrmenzer Gemeinderäte sträubten, „ihren guten Namen“ für das neue Verkehrsbauwerk herzugeben, konnten keine Protokolle oder ähnliche Belege gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühlacker wird Grenzbahnhof ===&lt;br /&gt;
Durch die Ansiedlung von Industriebetrieben stieg die Einwohnerzahl Mühlackers und wurde nach 1900 größer als Dürrmenz. Infolgedessen nannte sich die Gemeinde später Dürrmenz-Mühlacker. Von 1859 bis 1862 erhielt die Westbahn zwischen Bietigheim und Mühlacker ein zweites Streckengleis. Von Südwesten her stellte die [[Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen|Großherzoglich Badische Staatsbahn]] (BadStB) am 1. Juni 1863 die Bahnstrecke aus [[Bahnhof Karlsruhe-Durlach|Durlach]] fertig. Sie löste den im Oktober 1853 eingerichteten &amp;#039;&amp;#039;Pferdebus Pforzheim–Mühlacker&amp;#039;&amp;#039; ab. Bereits 1869 nahm die BadStB ein zweites Streckengleis in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Grenzbahnhof bestand aus dem württembergischen [[Durchgangsbahnhof]] und dem badischen [[Kopfbahnhof]] (ehemals Gleise 50 bis 53). Nun waren zwei Staatsbahnen mit verschiedenen Beamten und Maßeinheiten in Mühlacker tätig. Als problematisch galt die Gestaltung der Fahrpläne, da sich der &amp;#039;&amp;#039;württembergische Bahnhof&amp;#039;&amp;#039; an der Stuttgarter [[Ortszeit]] orientierte und der &amp;#039;&amp;#039;badische Bahnhof&amp;#039;&amp;#039; an der Karlsruher Ortszeit. Damit ergab sich bis zur Einführung der [[Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung|mitteleuropäischen Eisenbahn-Zeit]] am 1. Juni 1891 eine Zeitdifferenz von drei Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren gewann der Bahnhof durch den Fernverkehr an Bedeutung. Am 5. Juni 1883 hielt erstmals der [[Orient-Express]] auf dem Weg von [[Gare de l’Est|Paris Ostbahnhof]] nach &amp;#039;&amp;#039;Giurgevo&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Giurgiu]]). Aufgrund der Zeitersparnis verzichteten aber die Betreiber ab 1901 auf den Halt in Mühlacker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1890 ist der Streckenabschnitt Mühlacker–[[Bahnhof Bretten|Bretten]] zweigleisig befahrbar. 1897 wurde über die Weiterführung der [[Zabergäubahn]] entschieden, die damals in [[Güglingen]] endete. Über [[Sternenfels]], Diefenbach, [[Freudenstein (Knittlingen)|Freudenstein]], [[Maulbronn]], Schmie und [[Lienzingen]] sollte die neue Bahnlinie in Mühlacker enden. Das Projekt lehnte die K.W.St.E. ab. Der 1913 vorgelegte Plan der &amp;#039;&amp;#039;Plattenbahn&amp;#039;&amp;#039; von [[Renningen]] über [[Friolzheim]] nach Mühlacker fand ab 1920 keine Berücksichtigung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsbahnzeit ===&lt;br /&gt;
Am 1. April 1920 kam es zur Eingliederung der K.W.St.E. und der BadStB in die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]]&amp;#039;&amp;#039;. Dies bedeutete das definitive Ende der Funktion als Grenzbahnhof. Die Reichsbahn führte einheitliche Systeme und Verordnungen in das Eisenbahnwesen ein. 1921 entfernte sie schließlich auch die Grenzpfähle zwischen den ehemaligen Bahnhofsteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juli 1930 beantragte der Gemeinderat die Umbenennung der Gemeinde in Mühlacker. Dies erfolgte am 11. November 1930, als das Staatsministerium Mühlacker zur Stadt erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 entstand westlich des Bahnhofs die [[Mühlacker Kurve]] als [[Verbindungskurve]] zwischen der Westbahn und der Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker. Ab Oktober 1944 begannen die [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg|Bomben- und Tieffliegerangriffe]] auf die Bahnanlagen und die in der Nähe befindlichen Züge. Insgesamt kamen dabei 14 Menschen ums Leben. Gleise und Gebäude waren teilweise schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesbahnzeit bis heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Muehlacker Gleisanlagen 20060628.jpg|mini|Gleisanlagen in Mühlacker, von Nordosten gesehen (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Wiederaufbaus [[Bahnstrom|elektrifizierte]] die [[Deutsche Bundesbahn|Bundesbahn]] den Streckenabschnitt Bietigheim–Mühlacker. Am 6. Oktober 1951 verband im Rahmen des [[Stuttgarter Vorortverkehr]]s der erste elektrische Triebwagen mit [[Stuttgart Hauptbahnhof|Stuttgart]]. Es wurden viele Züge in Mühlacker umgespannt. Am 23. Mai 1954 erweiterte die Bundesbahn den elektrischen Betrieb bis Bretten, am 1. Juni 1958 bis Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verbesserung im Fernverkehr entstanden in den 1960er Jahren Pläne für eine [[Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart]]. Anfangs noch durchaus denkbar, entschieden sich die Verantwortlichen letzten Endes doch gegen die Einbeziehung Mühlackers und für den Bau des neuen [[Bahnhof Vaihingen (Enz)|Fernbahnhofs Vaihingen (Enz)]]. Die Inbetriebnahme der gesamten Strecke am 2. Juni 1991 hatte zur Folge, dass nur noch wenige Schnellzüge Mühlacker anfuhren. Ebenfalls 1991 stellte die Bundesbahn den [[Schienenpersonennahverkehr|Personenverkehr]] im Abschnitt Mühlacker–Bretten ein, so dass der Bahnhof weiter an Bedeutung verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits 1997 einzelne [[Stadtbahn Karlsruhe|Karlsruher Stadtbahnen]] der Linie S9 von Bretten kommend in Mühlacker endeten, erfolgte am 30. Mai 1999 die vollständige Reaktivierung der Strecke. Der einstige Grenzbahnhof erhielt seine Aufgabe als Knotenpunkt mit hoher Taktfolge und [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernverkehr]]sanschluss zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Aufzüge gingen zur Gartenschau 2015 in Betrieb. Die Bahnsteige an den Gleisen 1, 2/3, 5 und 50 wurden auf einer Länge von insgesamt 922&amp;amp;nbsp;m und eine [[Bahnsteighöhe (Deutschland)|Höhe]] von 55&amp;amp;nbsp;cm angeglichen. In Bahnsteige und Aufzüge investieren Bund, Bahn, Land und Stadt insgesamt 6,3 Millionen Euro. Der Anteil der Stadt beträgt dabei 1,3 Millionen Euro. Der Umbau wurde im Juli 2019 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=C. A. S. Software |url=https://baden-tv.com/bahnhof-muhlacker-nun-modernisiert-und-barrierefrei |titel=Bahnhof Mühlacker nun modernisiert und barrierefrei |abruf=2019-11-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191107213033/https://baden-tv.com/bahnhof-muhlacker-nun-modernisiert-und-barrierefrei/ |archiv-datum=2019-11-07 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Neuausschreibung der Verkehrsleistungen mit entsprechendem Betreiberwechsel wurden zum 9. Juni 2019 die Verbindungen ab Mühlacker mit wochentags drei Regionalzügen alle zwei Stunden, welche in Kombination mit den Intercity-Zügen einen ungefähren Halbstundentakt nach Karlsruhe bzw. Stuttgart ergeben, stark ausgebaut. Dabei wurden auch die langsameren Regionalzüge mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen (Ausnahme RE Richtung Heidelberg) neu strukturiert, welche nun stündlich bis Stuttgart und auf dem Streckenast Richtung Karlsruhe nur noch bis Pforzheim verkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des [[Digitaler Knoten Stuttgart|Digitalen Knoten Stuttgarts]] soll in Mühlacker bis 2030 ein [[Digitales Stellwerk|Technikstandort]] entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/mediathek/detail/download/digitaler-knoten-stuttgart-baustein-3/mediaParameter/download/Medium/ |titel=Ein Blick in die Werkstatt (Digitaler Knoten Stuttgart – Baustein 3) |hrsg=InfoTurmStuttgart |werk=bahnprojekt-stuttgart-ulm.de |datum=2023-04 |archiv-url= |archiv-datum= | abruf=2023-04-11 |format=PNG |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Planung dafür war 2024 im Gang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ei-2024-06-43&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Barbara Bandmann, Matthias Beck, Klaus Behlen, Michael T. Hoffmann, Zrinka Lorch | Titel=Der Technik- und Bedienstandort Waiblingen | Sammelwerk=[[Der Eisenbahningenieur]] | Band=75 | Nummer= 6 | ISSN=0013-2810 | Datum=2024-06 | Seiten=43–47 | Online= [https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/mediathek/detail/download/der-technik-und-bedienstandort-waiblingen-der-eisenbahningenieur-6-2024/mediaParameter/download/Medium/ PDF] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem sollen [[Digitales Stellwerk|Digitale Stellwerke]] unter anderem für Bereiche westlich und südwestlich von Stuttgart sowie den [[Rangierbahnhof Kornwestheim]] untergebracht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db-2024-10-10&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/resource/blob/13493796/c5816afb0df68c03d6db2e0a59b3f594/20241010_Marktinformation-Projekt-DKS-Baustein-3-data.pdf |titel=Digitaler Knoten Stuttgart, Baustein 3: Marktinformation |hrsg=DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH |werk=bahnprojekt-stuttgart-ulm.de |seiten=9|datum=2024-10-10 | abruf=2026-02-11 |format=PDF |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2028 soll in Mühlacker eine Steuerzentrale in Betrieb gehen, die [[Elektronisches Stellwerk|Elektronische Stellwerke]] steuern soll, die wiederum [[Relaisstellwerk]]e in Mühlacker, Illingen und Maulbronn West ersetzen sollen. Im Gleis 1 des Bahnhofs Mühlacker soll dabei auch ein [[Zugdeckungssignal]] entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;br-2026-1-74&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=ESTW für Mühlacker | Sammelwerk= [[Bahn-Report]] | Nummer=1 | Jahr=2026 | Seiten= 74 | ISSN= 0178-4528 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristig wird erwogen, die Linie S5 der S-Bahn Stuttgart [[S-Bahn Stuttgart#S5-Nord|bis Mühlacker zu führen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfangsgebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlacker Bahnhof Württ ca 1851 Stadtseite.png|mini|hochkant=1.1|Stadtseite des württembergischen Empfangsgebäudes vor der Aufstockung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mühlacker sind zwei historische [[Empfangsgebäude]] erhalten geblieben. Dabei handelt es sich um das württembergische Empfangsgebäude an Gleis 1 und das badische Empfangsgebäude an Gleis 50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das württembergische Empfangsgebäude war ein ursprünglich zweistöckiges Bauwerk mit einem [[Satteldach]]. Ein markantes Merkmal der Bahnhöfe an der Westbahn ist der Zugang, der – in abwechselnder Reihenfolge – von roten und gelben Sandsteinen hervorgehoben wird. 1885 ließ die K.W.St.E. das Gebäude um ein Stockwerk erhöhen und ergänzte es um Anbauten auf der östlichen Seite. In der einstöckigen Erweiterung befanden sich Arbeitsräume für die Post.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 errichtete die BadStB ihr Empfangsgebäude auf dem ehemaligen Stationsgarten. Das Bauwerk besteht aus einem dreistöckigen Mittelteil mit [[Walmdach]]. An ihn grenzen links und rechts zwei zweistöckige Gebäudeteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnbetrieb ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Db-425307-01.jpg|mini|[[Regional-Express]] von [[Stuttgart]] bei der Einfahrt in den Bahnhof Mühlacker (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtbahn car at Muhlacker - geo.hlipp.de - 4597.jpg|mini|[[Stadtbahn Karlsruhe|Stadtbahn]] (S9) nach [[Bruchsal]] in Mühlacker (1999)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof ist ein Eisenbahnknoten, an dem die [[Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker]] in die [[Westbahn (Württemberg)|Württembergische Westbahn]] mündet. Gleis 1 dient den Zügen Richtung Vaihingen (Enz), Gleis 2 denen Richtung [[Pforzheim Hauptbahnhof|Pforzheim]]. Auf Gleis 3 startet die RB 17C, welche früher die S9 war. An Sonn- und Feiertagen begann und endete hier außerdem der [[Klosterstadt-Express]] von und nach [[Maulbronn]] Stadt. Gleis 4 benutzen ausschließlich durchfahrende Züge – der angrenzende Bahnsteig ist zu dieser Seite durch ein Geländer abgesperrt. Gleis 5 wird seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019, mit dem Go Ahead Baden-Württemberg und Abellio Rail Baden-Württemberg die Strecken des Stuttgarter Netzes bedienen, nicht mehr planmäßig für haltende Personenzüge benutzt. Gleis 6 ist ein Überholgleis ohne Bahnsteig für Züge Richtung Bretten. Gleis 50 ist das letzte verbliebene Kopfgleis des ehemaligen badischen Kopfbahnhofs (einst vier Gleise). Am östlichen Ende des Gleises besteht eine Verbindung zum Gleis 1. Das Gleis 50 wird für die RB 17A verwendet, welche von Pforzheim kommt und anschließend mit dem RE 17B bzw. der RB 17C auf Gleis 1 kuppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mühlacker Kurve]] wird planmäßig fast nur von Güterzügen benutzt. Einzelne Züge des Klosterstadt-Express, die Richtung Pforzheim und [[Tübingen Hauptbahnhof|Tübingen]] verkehren, benutzen ebenfalls diese [[Verbindungskurve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Mühlacker entspricht laut der [[DB InfraGO|DB InfraGO AG]] der [[Preisklasse]] 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Stellwerk]] in Mühlacker ist ein [[Relaisstellwerk]] vom Typ SpDrL30.&amp;lt;ref name=&amp;quot;db_gleise_in_serviceeinrichtungen&amp;quot;&amp;gt;DB Netz: [http://stredax.dbnetze.com/Dokumente/ISR/BS/NBS/T/TM_NBS.pdf Gleise in Serviceeinrichtungen], 1. Oktober 2010 (PDF, 191&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernverkehr ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie !! Strecke !! Taktfrequenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|IC||IC 61}} ||[[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruhe]]&amp;amp;nbsp;– [[Pforzheim Hauptbahnhof|Pforzheim]]&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Vaihingen (Enz)|Vaihingen (Enz)]]&amp;amp;nbsp;– [[Stuttgart Hauptbahnhof|Stuttgart]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Schwäbisch Gmünd|Schwäbisch Gmünd]]&amp;amp;nbsp;– [[Aalen Hauptbahnhof|Aalen]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Ellwangen|Ellwangen]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Crailsheim|Crailsheim]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Ansbach|Ansbach]]&amp;amp;nbsp;– [[Nürnberg Hauptbahnhof|Nürnberg]]&amp;amp;nbsp;(–&amp;amp;nbsp;[[Bahnhof Erlangen|Erlangen]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Bamberg|Bamberg]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Lichtenfels|Lichtenfels]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Kronach|Kronach]]&amp;amp;nbsp;– Ludwigsstadt&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Saalfeld (Saale)|Saalfeld (Saale)]] – [[Bahnhof Rudolstadt (Thür)|Rudolstadt]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Jena-Göschwitz|Jena-Göschwitz]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Jena Paradies|Jena Paradies]] – [[Naumburg (Saale) Hauptbahnhof|Naumburg (Saale)]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Weißenfels|Weißenfels]] – [[Leipzig Hauptbahnhof|Leipzig]])&lt;br /&gt;
| Zweistundentakt (Karlsruhe–Nürnberg), einzelne Züge (Nürnberg–Leipzig)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalverkehr ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Strecke&lt;br /&gt;
! Taktfrequenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| RE 1&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruhe]]&amp;amp;nbsp;– [[Pforzheim Hauptbahnhof|Pforzheim]]&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Vaihingen (Enz)|Vaihingen]]&amp;amp;nbsp;– [[Stuttgart Hauptbahnhof|Stuttgart]]&amp;amp;nbsp;(– [[Bahnhof Schorndorf|Schorndorf]]&amp;amp;nbsp;– [[Aalen Hauptbahnhof|Aalen]])&lt;br /&gt;
| 30/30/60-Minuten-Takt &amp;lt;small&amp;gt;(Stuttgart–Aalen: Zweistundentakt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| RE 71&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Bretten|Bretten]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Bruchsal|Bruchsal]]&amp;amp;nbsp;– [[Heidelberg Hbf|Heidelberg]]&lt;br /&gt;
| Zweistundentakt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | MEX 17a&amp;lt;br /&amp;gt;MEX 17c&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Stuttgart&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Ludwigsburg|Ludwigsburg]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Bietigheim-Bissingen|Bietigheim-Bissingen]]&amp;amp;nbsp;– Vaihingen&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlacker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– &lt;br /&gt;
| Pforzheim&amp;amp;nbsp;(– Karlsruhe/Bad Wildbad)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Halbstundentakt Bietigheim–Pforzheim,&amp;lt;br /&amp;gt;Stundentakt bis Stuttgart und Bruchsal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bretten – [[Heidelsheim]] – Bruchsal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
(Stand: 15. Dezember 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe H. Hagmann, Matthias Lieb: &amp;#039;&amp;#039;150&amp;amp;nbsp;Jahre Bahnhof Mühlacker. Der sonderbare Gedanke, am Eckenweiher Hof einen Bahnhof zu bauen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Stadt Mühlacker. Elser Druck, Mühlacker 2003.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3882557699}}&lt;br /&gt;
* Erich Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Mühlacker.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe&amp;#039;&amp;#039; (= 25. Ergänzungsausgabe). GeraNova Zeitschriftenverlag, München 2000, {{ISSN|0949-2127}} (1 Bl., 4 S.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Enzkreis|Muhlacker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Mühlacker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Karlsruhe–Mühlacker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westbahn (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Grenzbahnhof|Muhlacker]]&lt;/div&gt;</summary>
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