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	<title>Bahnhof Klingenberg-Colmnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:28:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Klingenberg-Colmnitz&amp;diff=1388011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hamsteraner: /* Weblinks */ offline; damals keine Belegfunktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Klingenberg-Colmnitz&amp;diff=1388011&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-02T16:53:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; offline; damals keine Belegfunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = 310px&lt;br /&gt;
| Name = Klingenberg-Colmnitz&lt;br /&gt;
| Bild = Bf-Klingenberg-Colmnitz-Blick-Richtung-Dresden.JPG&lt;br /&gt;
| Bildtext = Empfangsgebäude auf der Normalspurseite, Blick in Richtung Dresden&lt;br /&gt;
| Typ = Bahnhof&lt;br /&gt;
| Lage = ehem. [[Anschlussbahnhof]]&lt;br /&gt;
| Abkürzung = DKC&lt;br /&gt;
| IBNR = &lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = Klingenberg-Colmnitz&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 11. August 1862&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Architekt = &lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 2&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Klingenberg (Sachsen){{!}}Klingenberg&lt;br /&gt;
| Ort = Am Sachsenhof{{!}}Klingenberg-Am Sachsenhof&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50.92586&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13.50095&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe = 436.10&lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Strecken = * [[Bahnstrecke Dresden–Werdau|Dresden Hbf–Abzw Werdau Bogendreieck]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 25,369)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ehem. [[Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein|Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 0,0)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ehem. [[Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf|Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 0,0)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Klingenberg-Colmnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Betriebsstelle]] der [[Bahnstrecke Dresden–Werdau]] und der hier beginnenden ehemaligen Schmalspurbahnen [[Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf|Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf]] und [[Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein|Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein]] am südlichen Rand des [[Tharandter Wald]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt vollständig auf dem Gebiet der Gemeinde [[Klingenberg (Sachsen)|Klingenberg]] im Westen des [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]], dabei überwiegend auf der Gemarkung des Ortsteils [[Klingenberg (Klingenberg)|Klingenberg]], zu einem kleineren Teil auf der Gemarkung des Ortsteils [[Colmnitz (Klingenberg)|Colmnitz]]. Nördlich des Bahnhofs liegen ein Abschnitt der historischen [[Salzstraße#Sächsische Salzstraßen (Böhmische Steige)|Salzstraße nach Böhmen]] und der [[Tharandter Wald]], südlich des Bahnhofs die Klingenberger Siedlung [[Am Sachsenhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt am Streckenkilometer 25,4 der normalspurigen Bahnstrecke Dresden–Werdau und 436 Meter über dem Meeresspiegel, mithin 228 Meter höher als der in Richtung Dresden benachbarte, 11,6 km entfernte [[Bahnhof Tharandt]]. Insbesondere vor der erfolgten Streckenelektrifizierung war der Bahnhof Klingenberg-Colmnitz damit betriebliche „Bergstation“ der bekannten [[Bahnstrecke Dresden–Werdau#Planung und Bau|Tharandter Steige]]. Er ist seit jeher die höchstgelegene Betriebsstelle der heutigen Bahnstrecke Dresden–Werdau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auhagen Bausatz - Bahnhof Klingenberg-Colmnitz.jpg|miniatur|[[Auhagen (Modelleisenbahn)|&amp;#039;&amp;#039;Momos&amp;#039;&amp;#039;]]-Modellbausatz um 1970.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Klingenberg-Colmnitz.jpg|mini|links|Historisches Foto des Bahnhofs Klingenberg-Colmnitz aus dem Jahr 1898/1899]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wurde am 11. August 1862 mit der Streckenverlängerung Tharandt–Freiberg, Teil der heutigen [[Bahnstrecke Dresden–Werdau]], in Betrieb genommen. Als Bergstation der im Dampflokbetrieb gefürchteten &amp;#039;&amp;#039;Tharandter Steige&amp;#039;&amp;#039; kam dem Bahnhof sofort nach der Eröffnung eine große Bedeutung zu, da vom [[Bahnhof Tharandt]] bis hierher in der Dampflokzeit so gut wie alle Züge vorgespannt oder nachgeschoben werden mussten. Dabei mussten vom Talbahnhof auf zwölf Kilometer Streckenlänge 230 Höhenmeter überwunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof hatte zunächst geringere regionale Anbindung, dafür war er als Umspannstation für die Züge nach Absolvierung der Bergfahrt wichtig. Bereits auf alten Fotografien sind zwei Bahnsteige an beiden Streckengleisen zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-03.jpg Fotografie des Bahnhofs Klingenberg-Colmnitz auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-01.jpg Fotografie des Bahnhofs Klingenberg-Colmnitz auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Güterzuggleise sehen mit fünf Gesamtgleisen eher bescheiden aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Klingenberg-Colmnitz Schmalspurbahn.jpg|mini|links|Gleisplan des Bahnhof Klingenberg-Colmnitz aus den Zeiten mit Schmalspuranbindung]]&lt;br /&gt;
Das änderte sich erst am 14. September 1898 mit der Eröffnung der [[Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein]], zu der ergänzend 1923 die [[Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf]] dazukam. Nun bekam der Bahnhof größere Dimensionen, wie sie auf dem abgebildeten Gleisplan zu sehen sind. Die Gleisanlagen nahmen von dem Umfang und der Gleisanzahl noch einmal dieselbe Anzahl an Gleisen zu. Bis Anfang der 1970er Jahre blieben die Gleisanlagen in dieser Form bestehen. Zum Warenaustausch bestanden im Bahnhof Klingenberg-Colmnitz lediglich eine Umladehalle und zwei Ladekräne, einer am Bahnhofsvorplatz und einer an der Ausfahrt der Schmalspurbahn in Richtung [[Frauenstein (Erzgebirge)|Frauenstein]] und Richtung [[Oberdittmannsdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-02.jpg Fotografie des Schmalspurteiles im Bahnhof Klingenberg-Colmnitz mit an der Ausfahrt in Richtung Frauenstein bereitstehendem Normalspurgüterzug, fotografiert auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rollbock|Rollböcke]] oder [[Rollwagen (Transport)|Rollwagen]] hat es nie auf der Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein gegeben; der Einsatz von Rollwagen wurde auf der Schmalspurbahn von Oberdittmannsdorf lediglich bis [[Naundorf (Bobritzsch-Hilbersdorf)|Naundorf]] praktiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Kenning: &amp;#039;&amp;#039;Schmalspurbahnen um Mügeln und Wilsdruff.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kenning, Nordhorn 2000, ISBN 3-933613-29-9, S.&amp;amp;nbsp;210.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin wurden auf dem Schmalspurteil des Bahnhofs ein zweigleisiger und zweiständiger Lokschuppen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-13.jpg Fotografie des Lokschuppens im Bahnhof Klingenberg-Colmnitz auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Kohleschuppen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/bau/bau332.gif Zeichnung des Kohleschuppens im Bahnhof Klingenberg-Colmnitz auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Kohlebansen gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-15.jpg Fotografie des Kohleschuppens im Bahnhof Klingenberg-Colmnitz auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Lokbehandlungsanlagen entstanden schon mit der Eröffnung der Strecke nach Frauenstein. Damit waren die Gleisanlagen des Bahnhofs im Wesentlichen komplett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1927 wurden die beiden [[Stellwerk]]e &amp;#039;&amp;#039;W1&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;B2&amp;#039;&amp;#039; auf der Normalspurseite gebaut, die die Stellung des Normalspurteiles nördlich des Empfangsgebäudes übernahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/glp/glp144.gif Zeichnung des Gleisplanes des Bahnhof Klingenberg-Colmnitz mit den beiden Stellwerken auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1930 bestand östlich des Wirtschaftsgebäudes des Bahnhofs die Möglichkeit zum Drehen von Fahrzeugen. Die Drehscheibe war dreischienig und konnte zum Drehen der Schmalspurlokomotiven benutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Kenning: &amp;#039;&amp;#039;Schmalspurbahnen um Mügeln und Wilsdruff.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kenning, Nordhorn 2000, ISBN 3-933613-29-9, S.&amp;amp;nbsp;222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohleschuppen, Bahnhof Klingenberg-Colmnitz.jpg|mini|links|2010 noch vorhandener Kohleschuppen der Schmalspurbahn des Bahnhofs Klingenberg-Colmnitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lokschuppen Klingenberg Collmnitz.jpg|mini|links|Der bis 2001 noch vorhandene Lokschuppen der Schmalspurbahn des Bahnhofs Klingenberg-Colmnitz (1995)]]&lt;br /&gt;
Am 25. September 1966 wurde die Bahnstrecke auf der Normalspurseite elektrifiziert. Als 1972 die beiden Schmalspurbahnen stillgelegt wurden, wurden die Schmalspurgleise im Bahnhof Klingenberg-Colmnitz abgebaut, die Normalspurgleise jedoch im Wesentlichen beibehalten. Anstatt der Umlademöglichkeit zur Schmalspur wurde eine Krananlage für einen Versand zu einer Stahlbaufirma verwendet, die andere wurde demontiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/glp/glp144.gif Gleisplanes des Bahnhof Klingenberg-Colmnitz nach dem Abbau der Schmalspurbahn auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hochbauten von der Schmalspurbahn blieben bis auf die Umladehalle und einen Umladekran stehen. Die vier im Schmalspurbereich vorhandenen Gleise wurden außer dem Versand zum Abstellen von Wagen verwendet. Im Jahr 2000 erhielt der Bahnhof Anschluss an das [[Elektronisches Stellwerk|ESTW]]. Das war der Anlass, den Bahnhof gründlich auf die Anforderungen der heutigen Zeit zu bringen. Der Bahnhofsvorplatz wurde als kombinierter Buswartestand und Parkplatz umgebaut. Der Bahnhof wird seitdem mit drei Durchfahrtsgleisen betrieben; die zwei neben dem Empfangsgebäude sind die Haltegleise mit [[Außenbahnsteig]], außerdem besteht noch ein nördliches Überholgleis. Zwischen den beiden Außenbahnsteigen wurde eine etwas zu kleine Fahrstuhlverbindung geschaffen. Die Verbindung zum Gleis&amp;amp;nbsp;7 ist nach wie vor noch erhalten, ebenso wie die Normalspurgleise auf der ehemaligen Schmalspurseite. Es ist nicht mehr befahrbar. 2009 wurde der Güterschuppen des Bahnhofs abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-06.jpg Foto des Güterschuppens vom Bahnhof Klingenberg-Colmnitz auf der Regelspurseite, fotografiert auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-07.jpg Foto des Güterschuppens vom Bahnhof Klingenberg-Colmnitz auf der Schmalspurseite, fotografiert auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die funktionslosen Stellwerke wurden inzwischen abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-09.jpg Foto des Stellwerkes W1 vom Bahnhof Klingenberg-Colmnitz auf der Regelspurseite, fotografiert auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/pic/sta0263-10.jpg Foto des Stellwerks B2 vom Bahnhof Klingenberg-Colmnitz auf der Schmalspurseite, fotografiert auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein funktionsloses Relikt aus der Schmalspurzeit ist der Kohleschuppen, der 2011 auf Fotos noch zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bf-Klingenberg-Colmnitz-Vorplatz-2.jpg|Vorplatz des Bahnhofs auf der Schmalspurseite mit im Hintergrund noch zu erkennendem Kohleschuppen&lt;br /&gt;
Bf-Klingenberg-Colmnitz-Vorplatz-1.jpg|Vorplatz des Bahnhofs mit Blick auf den Standort des ehemaligen Güterschuppens&lt;br /&gt;
Bf-Klingenberg-Colmnitz-Blick-Richtung-Werdau.jpg|Bahnsteigblick in Richtung [[Freiberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnsteige ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof besaß zur Schmalspurbahnzeit zwei überhöhte [[Außenbahnsteig]]e auf dem Normalspurbahnteil und zwei ebenerdige Bahnsteige für die beiden Schmalspurbahnstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schmalspurbahnen ===&lt;br /&gt;
Beide Schmalspurbahnen können als Verbindungslinien des Netzes um [[Bahnhof Wilsdruff|Wilsdruff]] und dem Erzgebirgsort [[Frauenstein (Erzgebirge)|Frauenstein]] angesehen werden, die Anwohner fuhren mit der Bahn zur Arbeit in den Plauenschen Grund oder zur Erholung in das Osterzgebirge. Im ersten Betriebsjahr wurden auf der Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 134.000 Reisende und etwa 35.000&amp;amp;nbsp;t Fracht befördert. Durch die fehlende Aufnahme des Rollwagenverkehrs stagnierte das Güteraufkommen und pegelte sich um 30.000 t im Jahr ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Kenning: &amp;#039;&amp;#039;Schmalspurbahnen um Mügeln und Wilsdruff.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kenning, Nordhorn 2000, ISBN 3-933613-29-9, S.&amp;amp;nbsp;210.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1911 und 1914 verkehrte zudem eine schmalspurige Werkbahn zur [[Talsperre Klingenberg|Talsperrenbaustelle Klingenberg]]. 1914 fuhren zwischen Klingenberg-Colmnitz und Frauenstein täglich vier Zugpaare.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str042-02.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 1914 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 verkehrten zwischen Klingenberg-Colmnitz und dem damaligen Endpunkt Naundorf der Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf zwei Zugpaare.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str044-03.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 1922 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 waren es zwischen Klingenberg-Colmnitz und Frauenstein schon fünf Zugpaare,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str042-03.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 1925 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; und zwischen Klingenberg-Colmnitz und Oberdittmannsdorf zwei Zugpaare.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str044-04.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf 1925 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 waren es zwischen Klingenberg-Colmnitz und Frauenstein sechs Zugpaare,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str042-04.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 1932 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen Klingenberg-Colmnitz und Oberdittmannsdorf lediglich ein Zug, wobei dieser bis [[Mohorn]] weitergeleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str044-05.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Mohorn 1932 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 verkehrten zwischen Klingenberg-Colmnitz und Frauenstein ganze acht Zugpaare.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str042-05.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 1939 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kriegsjahr 1943 verkehrte zwischen Klingenberg-Colmnitz und Mohorn ein Zugpaar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str044-06.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Mohorn 1943 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kursbuch 1946/1947 zeigt für die Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein lediglich drei Zugpaare.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str042-06.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 1946/47 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950/1951 sind es auf der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Mohorn wieder drei Zugpaare, wobei einer in Naundorf endete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str044-07.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Mohorn 1950/51 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 verkehrten auf der Strecke nach Frauenstein sechs Zugpaare.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str042-07.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 1960 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im letzten vollen Betriebsjahr verkehrten auf der Linie von Klingenberg-Colmnitz nach Mohorn vier Zugpaare,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str044-08.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Mohorn 1971 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; im selben Jahr waren es auf der Linie nach Frauenstein ebenfalls vier Zugpaare, wobei einer lediglich sonnabends verkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/str/pic/str042-07.gif Kursbuch der Strecke Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein 1971 auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalspurbahn ===&lt;br /&gt;
2022 wird der Bahnhof Klingenberg-Colmnitz von der Regionalbahn-Linie RB30 Dresden–Freiberg–Chemnitz–Zwickau und der S-Bahn-Linie S3 Dresden–Tharandt–Freiberg bedient. Erstere verkehrt täglich und jeweils stündlich (beginnend morgens kurz nach 5 Uhr und endend nachts kurz vor 1 Uhr), zweitere ebenfalls stündlich (und dabei halbstündlich versetzt zur RB30), allerdings nur während der werktäglichen Hauptverkehrszeit morgens (drei Zugpaare) und nachmittags (vier Zugpaare). Die S-Bahn-Linie wird von [[DB Regio Südost]] betrieben, die Regionalbahnlinie RB30 von der [[Bayerische Oberlandbahn|Bayerischen Oberlandbahn GmbH]] unter der Marketingbezeichnung [[Mitteldeutsche Regiobahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokbahnhof Klingenberg-Colmnitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lokschuppen des Bahnhofs unterstand bis 1952 dem [[Bahnhof Nossen|Bw&amp;amp;nbsp;Nossen]] und danach bis zur Betriebseinstellung dem [[Bahnhof Wilsdruff#Bahnbetriebswerk Wilsdruff|Bw&amp;amp;nbsp;Wilsdruff]]. Zwischen den Gleisen des Lokschuppens stand ein [[Wasserkran (Eisenbahn)|Wasserkran]] mit einem Wasserhaus mit 13&amp;amp;nbsp;m³ Inhalt. Das rechte Gleis im Schuppen und dasselbe davor besaß eine [[Revisionsgrube]]. Funktionslos wurde der Kohleschuppen, nachdem 1962 für die Bekohlung der Lokomotiven ein [[Förderband]] verwendet wurde. Der Lokschuppen besaß zwei verschiedene Rauchabzüge je Gleis, da die Lokomotiven auf der Mohorner Strecke unterschiedliche Richtungen haben konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Kenning: &amp;#039;&amp;#039;Schmalspurbahnen um Mügeln und Wilsdruff.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kenning, Nordhorn 2000, ISBN 3-933613-29-9, S.&amp;amp;nbsp;223.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Stilllegung der Strecke wurden die Hochbauten stehengelassen. Der Lokschuppen wurde 2001 abgerissen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/sta0263.htm Daten über den Abriss des Lokschuppens auf www.sachsenschiene.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; der Kohleschuppen steht heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beheimatete Lokomotiven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren zuerst Lokomotiven der Reihe [[Sächsische I K|I&amp;amp;nbsp;K]] beheimatet, die bald auf den gebirgigen Abschnitten an ihre Grenzen kamen. Die [[Sächsische IV K|IV&amp;amp;nbsp;K]] war auf Dauer den Bedingungen nicht gewachsen. Erst die [[Sächsische VI K]] genügte den Anforderungen des Betriebes und war bis zur Betriebseinstellung im Einsatz. Versuchsweise sollen Lokomotiven der Reihe [[Sächsische V K|V&amp;amp;nbsp;K]] eingesetzt worden sein. Einsätze der [[DR-Baureihe 99.73–76|99.73–76]] kamen sporadisch vor, als es mit dem Einsatz der VI&amp;amp;nbsp;K Probleme gab (um 1930 und in den 1960er Jahren).&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Kenning: &amp;#039;&amp;#039;Schmalspurbahnen um Mügeln und Wilsdruff.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kenning, Nordhorn 2000, ISBN 3-933613-29-9, S.&amp;amp;nbsp;246–247.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beheimatete Wagen und Nebenfahrzeuge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof Klingenberg-Colmnitz waren eine große Anzahl von Schmalspurgüterwagen zur Güterverkehrsabwicklung und Personenwagen zum Personenzugdienst auf den beiden Schmalspurbahnen stationiert. Ab etwa 1920 kamen vorrangig vierachsige Fahrzeuge zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Normalspurseite waren für den Güterumschlag ebenfalls eine Menge Güterwagen vorzuhalten. Im Personenverkehr lag die Priorität des Bahnhofs auf dem Durchgangsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Kieper, [[Reiner Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Schmalspurbahnarchiv&amp;#039;&amp;#039;. transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin, 1980, ohne ISBN.&lt;br /&gt;
* Ludger Kenning: &amp;#039;&amp;#039;Schmalspurbahnen um Mügeln und Wilsdruff.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kenning, Nordhorn 2000, ISBN 3-933613-29-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bahnhof Klingenberg-Colmnitz}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/sta0263.htm Bahnhof Klingenberg-Colmnitz] auf www.sachsenschiene.net&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bahn/str/str042.htm Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein] auf www.sachsenschiene.net&lt;br /&gt;
* [https://www.stillgelegt.de/wilsdruff05/wilsdruff05-1.htm Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein] auf www.stillgelegt.de&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bahn/str/str044.htm Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf] auf www.sachsenschiene.net&lt;br /&gt;
* [https://www.stillgelegt.de/wilsdruff04/wilsdruff04-1.htm Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf] auf www.stillgelegt.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klingenberg Colmnitz, Bahnhof}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Klingenberg (Sachsen)|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Klingenberg (Sachsen)|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technisches Denkmal in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Dresden–Werdau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hamsteraner</name></author>
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