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	<title>Bahnhof Herrath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:34:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Herrath&amp;diff=2226703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hamsteraner: Zuschnitt der Streckenartikel folgt nicht dem Kursbuch; Kilometrierung gemäß trassenfinder.de</title>
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		<updated>2025-05-28T14:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zuschnitt der Streckenartikel folgt nicht dem Kursbuch; Kilometrierung gemäß trassenfinder.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Nebenbox                  = Ja&lt;br /&gt;
| Name                      = Herrath&lt;br /&gt;
| Bild                      = Herrath Bhf.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext                  = Bahnsteig und Bahnhofsgebäude mit Stellwerksvorbau des Haltepunkts &amp;#039;&amp;#039;Herrath&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2007&lt;br /&gt;
| Typ                       = Haltepunkt&lt;br /&gt;
| Lage                      = Zwischenbahnhof&lt;br /&gt;
| Kategorie                 = 6&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise           = 2&lt;br /&gt;
| Abkürzung                 = KHER&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KHERN (Nordbahnsteig)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| IBNR                      = 8002784&lt;br /&gt;
| Eröffnung                 = 1. Oktober 1887&amp;lt;ref name=&amp;quot;dorfzeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID             = Herrath&lt;br /&gt;
| Gemeinde                  = Mönchengladbach&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 51.10485709&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 6.36844243&lt;br /&gt;
| Region-ISO                = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 83&lt;br /&gt;
| Höhe-Art                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Strecken                  = &lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach|Aachen – Mönchengladbach]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 51,7)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2814 - Cobra -- Herrath - April 2014 (13985385812).jpg|mini|[[Bombardier Traxx|Baureihe 186]] des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;Cobra&amp;#039;&amp;#039; fährt auf der Strecke kurz vor Herrath in Richtung Aachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Herrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Mönchengladbach]]er Ortsteil [[Herrath]] nimmt an der [[Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach]] als Tarifraumgrenzbahnhof zwischen dem [[Aachener Verkehrsverbund]] (AVV) und dem [[Verkehrsverbund Rhein-Ruhr]] (VRR) eine besondere Position ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station wurde am 1. Oktober 1887&amp;lt;ref name=&amp;quot;dorfzeitung&amp;quot; /&amp;gt; als Haltepunkt mit einem Bahnhofsgebäude eröffnet und trug zunächst den Namen &amp;#039;&amp;#039;Herath&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gessen&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://www.gessen.de/bahnhof/herrath.html|title=Hp. Herrath|publisher=Reinhard Gessen|accessdate=2017-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Zug lief in Richtung Aachen am 1. Oktober 1887 um 6:32 Uhr ein. 1906 wurde der Haltepunkt durch die örtliche Verbindung mit einer [[Gleisanschluss|Anschlussstelle]] zu einer Haltestelle mit Güterverkehr, 1931 zum [[Bahnhof]] mit angebautem Güterschuppen und [[Stellwerk]] ausgebaut, um den Bahnhof [[Wickrath]] zu entlasten. Es entstanden eine Güteranlage mit einem Ladegleis und Zufahrtsstraße, ein Güterschuppen im Fachwerkstil und ein Haus mit Wohnungen für Beamte. Das alte, kleine Empfangsgebäude und der Bahnübergang blieben erhalten. Hoher Güterverkehr (hauptsächlich Rüben- und Viehtransporte) kam zur Erntezeit auf. Im Viehtransport übertraf Herrath Wickrath deutlich, aber im [[Personenverkehr]] blieb Wickrath bedeutender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gingen durch Güterwagenmangel und die Ruhrgebietsbesetzung die Kohletransporte drastisch zurück. Die Transporte erfolgten wieder mit Pferdefuhrwerken oder man stieg auf billigere Ersatzbrennstoffe wie [[Braunkohle]], [[Holz]] und [[Torf]] um. Erst Anfang 1924 normalisierte sich die Situation langsam wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1920er Jahre stieg der Personenverkehr weiter an, so dass das alte Empfangsgebäude nicht mehr ausreichte, denn von 1926 bis 1928 erreichte er bereits wieder das Vorkriegsniveau, während der Güterverkehr gering blieb. Das Gebäude wurde in den Jahren 1928 bis 1931 an der Ostseite der Herrather Trasse gebaut. Es hatte eine mit Mauerpfeilern gestützte Vorhalle, an die der Wartesaal mit einer langen Sitzbank an der linken Fensterseite anschloss. Auf der rechten Seite lagen Diensträume mit der Fahrkartenausgabe und einem großen Schiebefenster als Empfangs- und Ausgabeschalter für Reisegepäck oder für den Eil- und Expressgutversand. Hinter dem [[Wartehalle|Wartesaal]] gelangte man zur Bahnhofsgaststätte, deren Buffet- bzw. Thekenraum durch einen Holzrollladen vom Gastraum abgetrennt werden konnte. In der noch bis Ende der 1970er Jahre bewirtschafteten Gaststätte befand sich der erste öffentliche Fernseher von Herrath. Im [[Geschoss (Architektur)|Obergeschoss]] des Bahnhofsgebäudes lagen Wohnungen für Bahnbedienstete und Gaststättenpächter, im angrenzenden Nebengebäude gab es Toiletten und einen Backsteingüterschuppen. Dieser hatte an der Gleis- und Abfuhrseite eine Laderampe für Stück- und Massengüter mit einer Waage. Neben den beiden heutigen Durchgangsgleisen gab es noch weitere Güter- bzw. Rangiergleisanlagen entlang einer langen gepflasterten Abfuhrstraße zum An- und Abtransport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicherheitsgründen wurde eine Fußgänger[[unterführung]] angelegt und am 29. September 1929 zusammen mit einem neuen [[Bahnsteig]] eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dorfzeitung&amp;quot; /&amp;gt; Man gelangte vom Wartesaal durch ein Eisengitter und die Unterführung zu einer zwischen den Gleisen gelegenen Halle aus Mauerwerk, Beton und verglaster Eisenkonstruktion. Hier am Zugang zum Bahnsteig gab es eine weitere Absperrung durch ein Eisenschiebetor, das jeweils kurz vor Ankunft des Zuges von einem Eisenbahnbediensteten geöffnet wurde, der dort mit seiner Zange die Fahrkarten entwertete. Diese Fußgängerunterführung sollte ursprünglich auf Wunsch der Dorfbewohner bis zur Dorfseite weitergeführt werden, was jedoch nie verwirklicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Juni 1940 transportierte die deutsche Reichsbahn bei Tag und Nacht Truppenmaterial über Mönchengladbach nach Westen. Bald begannen die alliierten Tiefflieger ihre Angriffe auf die Bahnanlagen. Beim Bahndamm in Richtung Herrath schlugen die ersten Bomben ein. Der frühere Reichsbahninspektor Rademacher vom [[Bahnhof Erkelenz]] schilderte die Luftangriffe wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Während in den ersten Kriegsjahren die Alarmbereitschaft nur vereinzelt am Tage auftrat, steigerte sie sich in den letzten Jahren, besonders im Jahre 1944 derart, dass nur unter Fliegeralarm gearbeitet wurde. Mit der Invasion im Westen steigerte sich die feindliche Fliegertätigkeit noch mehr. Ein einzelner Flieger setzte in wenigen Minuten drei Loks vor Zügen auf der Strecke in unserem Unfallmeldebezirk außer Betrieb, wobei an einer Lok 98 Durchschüsse im Kessel zu verzeichnen waren. Der Lokführer und der Heizer wurden mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus Erkelenz gebracht. In Herrath waren für das Eisenbahngeschütz in [[Erkelenz]] zwei Munitionswagen abgestellt. Sie kamen kurz vor Kriegsende unter Beschuss und explodierten, wobei zahlreiche Wohnhäuser beschädigt und das Beamtenwohnhaus, gegenüber dem (unversehrten) Empfangsgebäude, zerstört wurden.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;dorfzeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Tieffliegerangriff am 28. November 1944 wurden das Stellwerk und die Unterführung völlig zerstört. Hierbei sind mehrere Herrather Einwohner umgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verlor der Bahnhof an Bedeutung, behielt jedoch die Funktion einer [[Blockstelle]]. Nach dem Krieg wurde das zerstörte Stellwerk in halbrunder Form wieder an das Empfangsgebäude angebaut. Auf den Wiederaufbau des Beamtenwohnhauses und des Personentunnels wurde verzichtet. In den 1950er bis Mitte der 1960er Jahre wurde die Ortsgüteranlage des Bahnhofs Herrath vor allem zur Rübenernte von der Landwirtschaft genutzt. Durch die Verlagerung des Lastverkehrs von der Schiene auf die Straße und aufgrund des Trends im Personenverkehr hin zum eigenen Pkw wurden im Laufe der Zeit die Bahnanlagen auf den heutigen Stand eingeschränkt und abgebaut. Die Fahrkartenausgabe wurde am 30. Juni 1966 geschlossen und der Bahnhof wieder zum Haltepunkt herabgestuft. Um diese Zeit fand auch die [[Elektrifizierung]] der [[Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach|Strecke Aachen–Mönchengladbach]] statt. Am 22. Mai 1968 fuhr der erste von einer [[Elektrolokomotive]] geführte Personenzug von Aachen kommend über Herrath nach Rheydt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dorfzeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güterverkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Inbetriebnahme bis zum Ersten Weltkrieg wurden überwiegend Vieh, Kohle und [[Rüben]] transportiert. Bis in die Mitte der 1960er Jahre wurde der Bahnhof von der ansässigen [[Landwirtschaft]] als Güterumschlagplatz für Feldfrüchte genutzt. Zu nennen sind hier in erster Linie die Erzeugnisse landwirtschaftlicher Produktion, neben Rüben auch [[Weißkohl]]. Dafür standen zwei [[Förderband]]anlagen zur Verfügung. Die Gleise des Güterumschlags befanden sich östlich des Streckengleises. Durch die Verlagerung des Lastverkehrs von der Schiene auf die Straße wurde die örtliche Güteranlage nicht mehr genutzt und verfiel in den 1970er und 1980er Jahren zunehmend. Die Güterhalle und die Gleise wurden 1990 abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dorfzeitung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Herrath Bf |Sammelwerk=dörpvertell – Herrather Dorfzeitung |Nummer=65 |Datum=2013-11 |Kapitel=Unser Bahnhof in Herrath kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken |Seiten=3 ff |Online=http://www.mg-herrath.de/home/wp-content/uploads/2014/05/doerpvertell112013.pdf |Format=PDF |KBytes=5600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Herrath.jpg|mini|Der Mittelbahnsteig des Bahnhofs Herrath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt Herrath verfügt über einen Mittelbahnsteig, der nur über den Bahnübergang erreicht werden kann. Der Bahnsteig ist mit einem Fahrkartenautomaten und einem Wartehäuschen für die Reisenden ausgestattet. 1992 wurde das längst geschlossene, ehemalige [[Empfangsgebäude]] aus rotem Klinker aus dem Jahr 1931 verkauft und befindet sich seitdem in Privatbesitz. Mit der Umstellung der Strecke auf [[Elektronisches Stellwerk|ESTW]]-Betrieb über das Stellwerk Grevenbroich im November 2007 verlor Herrath seine Funktion als Blockstelle wieder, bis dahin steuerte ein [[Fahrdienstleiter]] vom im Anbau untergebrachten Stellwerk Hf die beiden Signale der Blockstelle sowie den Bahnübergang. Der Anbau wird seitdem nicht mehr genutzt. Zeitgleich wurden die [[Formsignal]]e der Blockstelle gegen [[Ks-Signalsystem|Ks-Signale]] ausgetauscht. Der Haltepunkt wird im Regionalverkehr von der [[Rhein-Niers-Bahn]] bedient, die zwischen [[Aachen Hauptbahnhof]] und [[Essen Hauptbahnhof]] verkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienverlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 {{Linienverlauf SPNV NRW 3X|3E}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NRWbahnarchiv von André Joost:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [{{NRWbahnarchivURL}}kln/KHER.htm Beschreibung der Betriebsstelle KHER]&lt;br /&gt;
* [{{NRWbahnarchivURL}}kln/KHERN.htm Beschreibung der Betriebsstelle KHERN]&lt;br /&gt;
* [{{NRWbahnarchivURL}}bf/8002784.htm Beschreibung der Personenzugangsstelle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Mönchengladbach|Herrath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Herrath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach|Herrath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hamsteraner</name></author>
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