<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bahnhof_Greiz</id>
	<title>Bahnhof Greiz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Bahnhof_Greiz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Greiz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T04:34:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Greiz&amp;diff=2656070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: so ist das kein enzyklopädischer Beitrag</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Greiz&amp;diff=2656070&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-16T14:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;so ist das kein enzyklopädischer Beitrag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = &lt;br /&gt;
| Name = Greiz&lt;br /&gt;
| Bild = BahnhofGreiz.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = Gleisfeld des Bahnhofes (2012)&lt;br /&gt;
| Kategorie = 6&lt;br /&gt;
| Lage = [[Endbahnhof]] &amp;lt;small&amp;gt;(1875)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Zwischenbahnhof]] &amp;lt;small&amp;gt;(1875–1879, seit 1999)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Anschlussbahnhof]] &amp;lt;small&amp;gt;(1879–1999)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bauform = [[Kopfbahnhof]] &amp;lt;small&amp;gt;(1875, 1879–1999)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Durchgangsbahnhof]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1875)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 2&lt;br /&gt;
| Abkürzung = UGR&lt;br /&gt;
| IBNR = 8010140&lt;br /&gt;
| Homepage = &lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = Greiz&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 17. Juli 1875&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Architekt = &lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Greiz&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50.6525&lt;br /&gt;
| Längengrad = 12.1940&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
| Strecken = * [[Bahnstrecke Gera Süd–Weischlitz|Gera Süd–Weischlitz]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 30,67)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Neumark–Greiz|Neumark–Greiz]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 13,83)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Greiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der gleichnamigen [[Thüringen|thüringischen]] Stadt [[Greiz]] sowie an der [[Bahnstrecke Gera Süd–Weischlitz]], die heute noch in Betrieb ist, und an der dort abzweigenden [[Bahnstrecke Neumark–Greiz|Bahnstrecke nach Neumark]], die seit 1999 stillgelegt ist. Damit war die Station bis zur Stilllegung der Zweigstrecke ein [[Eisenbahnknoten|Bahnknotenpunkt]] von lokaler Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Obwohl schon in den 1830er Jahren erstmals über eine Strecke durch das Elstertal nachgedacht wurde, erhielt Greiz erst 1865 mit der Bahnstrecke Neumark–Greiz der privaten [[Greiz-Brunner Eisenbahn-Gesellschaft]] einen Eisenbahnanschluss. Diese Strecke endete allerdings am Elstertal und lag weit außerhalb des Stadtzentrums. Daher wünschte man sich noch in den 1860er Jahren einen direkteren Bahnanschluss. Die [[Sächsisch-Thüringische Eisenbahngesellschaft]] erhielt daher 1872 die Konzession für die [[Bahnstrecke Gera Süd–Weischlitz|Bahnstrecke Wolfsgefärth–Weischlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschnitt Wolfsgefärth–Greiz wurde am 17. Juli 1875 eröffnet, der Bahnhof war somit für rund sechs Wochen Kopfbahnhof, ehe der zweite Streckenabschnitt bis zum [[Bahnhof Plauen (Vogtl) unt Bf|unteren Bahnhof in Plauen]] am 8. September 1875 eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen im Vogtland&amp;amp;nbsp;– Band&amp;amp;nbsp;1: Entwicklung, Hauptstrecken, Fahrzeuge, Bahnbetriebswerke und Hochbauten.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-686-2, S.&amp;amp;nbsp;150&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Greiz Landeshauptstadt des [[Reuß älterer Linie|Fürstentums Reuß älterer Linie]] war, wurde hier der zweitgrößte Bahnhof der Bahnstrecke gebaut. Ursprünglich mit zwei Bahnsteigen und fünf Gleisen ausgestattet, wurde der Bahnhof ab 1878 umgebaut,&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Die Elstertalbahn&amp;amp;nbsp;– Die Geschichte der Eisenbahn zwischen Gera, Greiz, Plauen und Weischlitz&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;61&amp;lt;/ref&amp;gt; da die 1876 von Sachsen gekaufte Greiz-Brunner Eisenbahn-Gesellschaft bis zum unteren Bahnhof verlängert wurde. Insgesamt wurden zusätzlich 29 Weichen sowie 5,6&amp;amp;nbsp;km Gleis verbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen im Vogtland&amp;amp;nbsp;– Band&amp;amp;nbsp;1: Entwicklung, Hauptstrecken, Fahrzeuge, Bahnbetriebswerke und Hochbauten.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-686-2, S.&amp;amp;nbsp;152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Greiz.JPG|mini|links|Bahnhofsgebäude]]&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren wurden weitere Um- und Ausbauten durchgeführt, so entstand u.&amp;amp;nbsp;a. eine Bahnsteigüberdachung. Zusammen mit Erweiterungen bis in die 1920er Jahre – es wurde beispielsweise ein rund 200&amp;amp;nbsp;m langer neuer Güterschuppen errichtet – blieb der Bahnhof im Wesentlichen bis in die 1990er Jahre unverändert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen im Vogtland&amp;amp;nbsp;– Band&amp;amp;nbsp;1: Entwicklung, Hauptstrecken, Fahrzeuge, Bahnbetriebswerke und Hochbauten.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-686-2, S.&amp;amp;nbsp;152&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende 1989/90 und den damit verbundenen wirtschaftlichen Veränderungen brach der bis 1990 bedeutende Güterverkehr fast völlig weg. Der Güterverkehr nach Neumark wurde 1995 beendet, Personenverkehr wurde noch bis 1997 durchgeführt. 1999 wurde die Strecke Neumark–Greiz stillgelegt, mit den Verkehrseinstellungen ging nochmals ein Bedeutungsverlust der Greizer Bahnhofs einher. Um 2000 wurden bei der Sanierung die Verbindung zu fast allen Gütergleisen gekappt. Neben drei durchgehenden Gleisen sind heute nur noch zwei Stumpfgleise vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stredax.dbnetze.com/Dokumente/ISR/BS/NBS/U/UGR_NBS.pdf Gleise in Serviceeinrichtungen (Stand 01.10.2012&amp;lt;!-- Teil des Titels --&amp;gt;)] (PDF; 165&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den Stumpfgleisen stellt die [[DB Regio]], die den Personenverkehr auf der Bahnstrecke Gera Süd–Greiz gemeinsam mit der [[Vogtlandbahn]] durchführt, heute Triebwagen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der Gleise Richtung Neumark befindet sich seit 2003 der neugebaute Busbahnhof. Das ehemalige Güterbahnhofsgelände wurde teilweise mit der [[Bundesstraße 92|B&amp;amp;nbsp;92]] überbaut. Auf dieser Fläche ist zudem ein Flutkanal als Hochwasserschutzmaßnahme geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ostthüringer Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.otz.de/politik/article222332267/Jahrhundertprojekt-Greiz-soll-Flutkanal-fuer-25-Mio-Euro-erhalten.html Jahrhundertprojekt: Greiz soll Flutkanal für 25 Mio Euro erhalten]&amp;#039;&amp;#039; auf otz.de, vom 31. Januar 2017, abgerufen am 5. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnsteige ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gleis&lt;br /&gt;
! Länge in m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnsteiginformationen&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/2235752/bahnsteige_details.html?start=0&amp;amp;rid=2254&amp;amp;c2235748=Greiz&amp;amp;itemsPerPage=20&amp;amp;x=1 | wayback=20160405201757 | text=Bahnsteiginformationen zum Bahnhof Greiz}} auf deutschebahn.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Höhe in cm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnsteiginformationen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 274&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 229&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 55&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnbetriebswerk Greiz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BwGreiz.jpg|mini|Das Betriebswerk (2012)]]&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der Verstaatlichung der Greiz-Brunner Eisenbahn-Gesellschaft und der damit verbundenen Verlängerung der Strecke von Neumark bis zum „unteren“ Bahnhof in Greiz wurden hier Lokbehandlungsanlagen errichtet. 1878 konnte das [[Heizhaus]] eingeweiht werden, der zweigleisige Rechteckschuppen wurde bereits im Folgejahr um zwei Stände erweitert. Da die Abstellmöglichkeiten nicht ausreichten, wurde um 1890 ein weiteres Heizhaus samt 13&amp;amp;nbsp;m-Drehscheibe neben das bestehende Gebäude gebaut. Beide Gebäude wurden 1912 durch einen Zwischenbau verbunden, zugleich wurde der Ringlokschuppen um zwei Stände erweitert sowie die 13&amp;amp;nbsp;m-Drehscheibe durch eine 18&amp;amp;nbsp;m-Drehscheibe ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen im Vogtland&amp;amp;nbsp;– Band&amp;amp;nbsp;1: Entwicklung, Hauptstrecken, Fahrzeuge, Bahnbetriebswerke und Hochbauten.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-686-2, S.&amp;amp;nbsp;217&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst anderen Dienststellen unterstellt, wurde der Lokbahnhof Greiz 1937 zum selbstständigen Bahnbetriebswerk (Bw) erhoben. Allerdings blieb Greiz stets ein kleines Bw, größere Fahrzeugreparaturen wurden deshalb immer andernorts ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1962 wurde das Bw Greiz als selbstständige Dienststelle aufgelöst und dem [[Bahnbetriebswerk Reichenbach]] unterstellt, dieses gab die Einsatzstelle aber am 30. September 1962 an das Bahnbetriebswerk Gera ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Jürgen Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerke der DDR&amp;amp;nbsp;— 1949–1993&amp;#039;&amp;#039;, transpress-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-71401-4, S.&amp;amp;nbsp;56&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischenzeitlich gehörte das Personal aber nochmals zum Bahnbetriebswerk Reichenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Jürgen Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerke der DDR&amp;amp;nbsp;— 1949–1993&amp;#039;&amp;#039;, transpress-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-71401-4, S.&amp;amp;nbsp;64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zusammenschluss zwischen der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] und der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] wurde das Bahnbetriebswerk Gera 1994 in den &amp;#039;&amp;#039;Betriebshof Gera&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt, die Zugehörigkeit zur neubezeichneten Dienststelle blieb aber bestehen. Die verbliebene Triebfahrzeugeinsatzstelle wurde schließlich 1995 ganz aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäude wurden 2015 abgerissen, das Gelände, in Besitz der Deutschen Bahn AG, liegt seitdem brach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lokomotiveinsatz ===&lt;br /&gt;
Anfangs waren nur die Lokomotiven [[Sächsische I T|&amp;#039;&amp;#039;Greiz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Brunn&amp;#039;&amp;#039;]] (später in der Gattung I&amp;amp;nbsp;T geführt) der Greiz-Brunner Eisenbahn-Gesellschaft in Greiz stationiert. Nach deren Ausmusterung kam die [[Sächsische V T|Gattung V&amp;amp;nbsp;T]] nach Greiz. Später kamen noch die Gattungen [[Sächsische XII H2|XII&amp;amp;nbsp;H2]] (spätere Baureihe 38.2–3) sowie [[Sächsische XI HT|XI&amp;amp;nbsp;HT]] (später Baureihe 94.19–21) von Greiz aus zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den 1930er Jahren wurden andere Länderbahnbaureihen in Greiz stationiert. Obwohl nur eine unbedeutende Dienststelle – es wurden zumeist nur ältere Fahrzeuge in Greiz stationiert – erhielt man 1932 als eine der ersten Lokeinsatzstellen fabrikneue Einheitslokomotiven der [[DR-Baureihe 86|Baureihe&amp;amp;nbsp;86]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren die Baureihen [[Sächsische XII H2|38.2–3]], [[Preußische G 8.1|55.25–56]], [[Preußische G 12|58.10–21]], [[Sächsische XIV HT|75.5]], [[Preußische T 9.3|91.3–18]] und [[Sächsische XI HT|94.19–21]] vorhanden. Hinzu kam nach Kriegsende recht bald die [[Preußische P 8|Baureihe 38.10–40]], die bis in den 1960er Jahren von Greiz aus eingesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen im Vogtland&amp;amp;nbsp;– Band&amp;amp;nbsp;1: Entwicklung, Hauptstrecken, Fahrzeuge, Bahnbetriebswerke und Hochbauten.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-686-2, S.&amp;amp;nbsp;217&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Jahresende 1963 wurden zahlreiche Loks der Baureihe 58.10–21 an andere Dienststellen abgegeben, als Ersatz erhielt man die Baureihen [[DR-Baureihe 58.30|58.30]] und [[DR-Baureihe 65.10|65.10]]. Da die 18-m-Drehscheibe für alle Loks der Baureihe 58 zu klein war, konnten diese nur die Schuppengleise 4 und 6 benutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Eisenbahnen im Vogtland, S. 218&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Stationierung der Triebwagen der [[DR-Baureihe VT 2.09|Baureihe VT&amp;amp;nbsp;2.09]] begann 1968 der Traktionswandel, um 1970 wurden erstmals auch Diesellokomotiven der Baureihen [[DR-Baureihe V 60|V&amp;amp;nbsp;60]], [[DR-Baureihe V 100|V&amp;amp;nbsp;100]], [[DR-Baureihe V 180|V&amp;amp;nbsp;180]] und [[DR-Baureihe V 200|V&amp;amp;nbsp;200]] hier stationiert. Abgeschlossen wurde der Traktionswandel im Dezember 1975, als die letzten Loks der [[DR-Baureihe 50|Baureihe 50]] abgegeben wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Eisenbahnen im Vogtland, S. 218&amp;quot;&amp;gt;Wilfried Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahnen im Vogtland&amp;amp;nbsp;– Band&amp;amp;nbsp;1: Entwicklung, Hauptstrecken, Fahrzeuge, Bahnbetriebswerke und Hochbauten.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-686-2, S.&amp;amp;nbsp;218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
[[File:Gleisplan Bahnhof Greiz.svg|thumb|right|300px|Gleisplan des Bahnhofs Greiz vor dem Umbau mit Hervorhebung der verbliebenen Gleise]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Greiz ist Endstation einer Regionalexpress-Linie von [[Erfurt]] über [[Gera]], die mit Zügen der [[DB-Baureihe 612 (1998)|Baureihe 612]] der [[DB Regio]] bedient wird. Zwischen Gera und Weischlitz über Greiz und Plauen fährt ebenfalls im Zweistundentakt die [[Vogtlandbahn]], die meisten Fahrten werden nach Adorf weitergeführt. Zum Einsatz kommen hier Dieseltriebwagen vom Typ [[Stadler Regio-Shuttle RS1|RegioShuttle]]. Im Abschnitt Greiz – Gera besteht somit im Wechsel mit der DB ein Stundentakt. Zusätzlich besteht in Greiz an manche dort endenden Züge der DB Regio Anschluss an die Vogtlandbahn. Hierbei enden und wenden beide Züge in Greiz. Die Verstärkerzüge der Vogtlandbahn werden intern als Linie 4b aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem verkehrt an einigen Wochenenden im Herbst ein historischer Dampfzug unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Elstertal-Express&amp;#039;&amp;#039; zwischen Gera und [[Cheb]]. Im März 2018 fuhr zudem einmalig der &amp;#039;&amp;#039;Halloren-Express&amp;#039;&amp;#039; von Greiz nach Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fahrplanjahr 2022 wird der Bahnhof Greiz von folgenden Linien bedient:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienverlauf&lt;br /&gt;
! Takt (min)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | RE&amp;amp;nbsp;3&lt;br /&gt;
| [[Erfurt Hauptbahnhof|Erfurt]] – [[Bahnhof Weimar|Weimar]] – [[Bahnhof Jena-Göschwitz|Jena-Göschwitz]] – [[Gera Hauptbahnhof|Gera]] – Berga – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | RB&amp;amp;nbsp;4(a)&lt;br /&gt;
| Gera – Berga – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Elsterberg – Plauen (Vogtl) Mitte – [[Bahnhof Weischlitz|Weischlitz]] – [[Bahnhof Adorf (Vogtl)|Adorf (Vogtl)]]&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | RB&amp;amp;nbsp;4(b)&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Elsterberg – Plauen (Vogtl) Mitte – [[Bahnhof Weischlitz|Weischlitz]]&lt;br /&gt;
| einzelne Fahrten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchfahrenden und endenden Züge der Vogtlandbahn halten in der Regel an Bahnsteig 2. Die nur bis Greiz verkehrenden Züge der Deutschen Bahn fahren dagegen auf Gleis 1 ein und halten vor dem Übergang zu Bahnsteig 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Elektrifizierung der [[Mitte-Deutschland-Verbindung]] zwischen Weimar, Gera und Gößnitz wird Greiz voraussichtlich den durchgehenden Anschluss von Gera nach Erfurt verlieren. Die Entwürfe zum Deutschland-Takt sehen vor, die Züge der Elstertalbahn dann stündlich direkt zwischen Weischlitz und Leipzig über Greiz, Gera und Zeitz verkehren zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Rettig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Elstertalbahn&amp;amp;nbsp;– Die Geschichte der Eisenbahn zwischen Gera, Greiz, Plauen und Weischlitz.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 3-88255-588-2&lt;br /&gt;
* Reiner Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Greiz.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe&amp;#039;&amp;#039; (= 47. Ergänzungsausgabe). GeraNova Zeitschriftenverlag, München 2003, {{ISSN|0949-2127}} (1 Bl., 4 S.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/sta0536.htm Bilder des Bahnhofs] auf www.sachsenschiene.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Landkreis Greiz|Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Greiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
</feed>