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	<title>Bahnhof Feldkirch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Feldkirch&amp;diff=2197845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knergy: /* Stefan Zweig */ Zitat gekürzt (auch jetzt noch seeeehr lang mit viel sehr nebensächlichen in Bezug auf den Bahnhof) und neu formatiert.</title>
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		<updated>2026-04-24T17:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stefan Zweig: &lt;/span&gt; Zitat gekürzt (auch jetzt noch seeeehr lang mit viel sehr nebensächlichen in Bezug auf den Bahnhof) und neu formatiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite    = 300px&lt;br /&gt;
| Name      = Feldkirch&lt;br /&gt;
| Bild      = Feldkirch.Levis.DSC 0653.senh.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext  = Blick auf den Bahnhof Feldkirch, am rechten Bildrand das Areal der früheren Wagenwerkstätte &lt;br /&gt;
| Kategorie =&lt;br /&gt;
| Typ = Bahnhof&lt;br /&gt;
| Lage      = Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bauform   =&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise =&lt;br /&gt;
| Abkürzung = Fk&lt;br /&gt;
| IBNR = 8100197&lt;br /&gt;
| Homepage = [https://bahnhof.oebb.at/de/vorarlberg/feldkirch bahnhof.oebb.at]&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 1. Juli 1872&lt;br /&gt;
| Stilllegung =&lt;br /&gt;
| Architekt =&lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung =&lt;br /&gt;
| Baustil =&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Feldkirch&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47.241275&lt;br /&gt;
| Längengrad = 9.605794&lt;br /&gt;
| Region-ISO = AT-8&lt;br /&gt;
| Höhe = 457&lt;br /&gt;
| Höhe-Art =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug =&lt;br /&gt;
| Strecken =&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Feldkirch–Buchs|Feldkirch–Buchs]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 0,000)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Lindau–Bludenz|Lindau–Bludenz]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 46,912)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Feldkirch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Bahnhof]] der [[österreich]]ischen Stadt [[Feldkirch]] in [[Vorarlberg]]. Er befindet sich im nördlich gelegenen Ortsteil [[Levis (Feldkirch)|Levis]] zwischen dem [[Ardetzenberg]] und dem [[Walserkamm|Känzele]], die Anschrift lautet Bahnhofstraße 40–42. Der [[Trennungsbahnhof|Abzweigbahnhof]] wird von den [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]] (ÖBB) betrieben, liegt an der [[Bahnstrecke Lindau–Bludenz]] und ist Ausgangspunkt der [[Bahnstrecke Feldkirch–Buchs]]. Untertags verkehren stündlich [[Railjet (Zuggattung)|Railjet]]züge von und nach Wien, die ab Feldkirch abwechselnd nach Zürich oder Bregenz weiterfahren beziehungsweise abwechselnd aus Zürich oder Bregenz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof wurde am 1. Juli 1872 von der [[Privatbahn#Österreich|privaten]] [[Vorarlberger Bahn]], die in Feldkirch auch ihren [[Sitz (juristische Person)|Betriebssitz]], ihre [[Lokomotivschuppen|Heizhausleitung]] und ihre [[Ausbesserungswerk|Werkstätten]] hatte, als [[Durchgangsbahnhof]] eröffnet und fungierte schließlich ab Eröffnung der Zweigstrecke nach [[Buchs SG|Buchs]] am 24. Oktober gleichen Jahres als Trennungsbahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Ritsch, Carmen Stadelmann |url=http://www.vision-rheintal.at/fileadmin/VRuploads/PDF/Downloads_A-Z/Berichte_und_Studien/Eine_raumbezogene_Kulturgeschichte.pdf |titel=Vision Rheintal: Eine Raumbezogene Kulturgeschichte |werk=vision-rheintal.at |format=PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB |datum=2005-04 |sprache=de |abruf=2025-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz der Nähe Feldkirchs zu [[Liechtenstein]] und zur [[Schweiz]] einigten sich [[Österreich-Ungarn]] und die Eidgenossenschaft seinerzeit auf den [[Bahnhof Buchs SG|Bahnhof Buchs]] als gemeinsamen Zoll- und [[Grenzbahnhof]]. Ursächlich hierfür war die, bis 1920 geltende, zoll- und währungspolitische Zugehörigkeit Liechtensteins zu Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gehler&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Gehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorarlberg: zwischen Fussach und Flint, Allemannentum und Weltoffenheit.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2000, S. 525–526.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof-Feldkirch-1899.jpg|mini|links|Historische Ansichtskarte des Bahnhofes Feldkirch, bereits mit den Erweiterungsbauten der Staatsbahn (1899)]]&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche [[Empfangsgebäude|Aufnahmsgebäude]] wurde ab 1884 von den mittlerweile zuständigen [[k.k. Staatsbahnen]] immer wieder erweitert, da Feldkirch infolge Eröffnung der [[Arlbergbahn]] an Bedeutung gewann. Zudem bestimmte die Staatsbahn Feldkirch, neben [[Wien]], [[Linz]], [[Salzburg]], [[Steyr]] und [[Villach]], zu einem ihrer sechs &amp;#039;&amp;#039;Oberbahnbetriebsämter&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Pils |url=https://core.ac.uk/download/pdf/11598245.pdf |titel=Die Entwicklung des Dienstrechts der Eisenbahnbediensteten in Österreich von den Anfängen bis zur Ausgliederung der ÖBB aus der |werk=core.ac.uk |format=PDF |datum=2011 |sprache=de |abruf=2025-09-03 |kommentar=S. 26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Feldkircher Heizhausleitung unterstanden ferner die Nebenstellen in [[Bahnhof Bregenz|Bregenz]] und [[Bahnhof Bludenz|Bludenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bahnstatistik.de/Direktionen/RBD_Innsbruck.htm Die Reichsbahndirektion Innsbruck] auf bahnstatistik.de, abgerufen am 13. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. August 1926 wurde in Feldkirch der elektrische Betrieb aufgenommen, als die [[Oberleitung]] von Bludenz her kommend westwärts verlängert wurde. Abweichend von den übrigen Bahnhöfen der Region kam im Bahnhof Feldkirch statt einer [[Quertragwerk|Jochkonstruktion]] eine Querseilaufhängung mit [[Bahnerdung|geerdetem]] oberen und spannungsführendem unteren Richtseil zur Anwendung. Sowohl Nachspannung als auch Streckentrennung bildete man zweifeldrig mit zwei gegenüberstehenden [[Oberleitungsmast|Auslegermasten]] und Fahrdrahtnäherung aus, den Festpunkt mit gespreiztem Ausleger.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Schwach: &amp;#039;&amp;#039;Oberleitungen für hochgespannten Einphasenwechselstrom in Deutschland, Österreich und der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Textband, Bern 1989, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistische Deutschland]] am 11./12./13. März 1938 fungierte Feldkirch bis 1945 vorübergehend als Grenzbahnhof zu Liechtenstein und zur Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsches-kursbuch.de/5_29.htm Deutsches Reichskursbuch Sommer 1939, Fahrplantabelle 407].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil5/407.jpg Deutsches Reichskursbuch Sommer 1944, Fahrplantabelle 407].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Zollamt]] im Bahnhof Feldkirch, zuvor lediglich ein Inlandszollamt, spielte dabei eine wichtige Rolle. Ab dem 12. März 1938 hatte es die [[Devisen]]kontrolle der [[Schnellzug]]reisenden nach Liechtenstein und in die Schweiz zu übernehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wanner&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Wanner: {{Webarchiv |url=http://www.erinnern.at/bundeslaender/oesterreich/e_bibliothek/videos/akte-grueninger.geschichte-eines-grenzgaengers/229_Gerhard_Wanner.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Flüchtlinge und Grenzverhältnisse in Vorarlberg 1938–1944 – Einreise- und Transitland Schweiz&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160326215305 |format=PDF}} in: Rheticus Vierteljahresschrift der Rheticus-Gesellschaft 1998, Heft 3/4, S. 227–271, abgerufen am 17. Mai 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon am 13. März 1938 kam es dabei seitens einheimischer Vorarlberger&amp;lt;!-- einheimisch oder Vorarlberger - beides zusammen ist doppelt gemoppelt --&amp;gt; [[Schutzstaffel|SS]]-Leute zu [[Judenfeindlichkeit|antisemitischen]] Ausschreitungen gegenüber angereisten Juden. Sie wurden mit „[[Judensau|Saujud]]“ angeschrien, es wurden ihnen die Fingerringe abgezogen und den Frauen der Schmuck heruntergerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://vorarlberg.naturfreunde.at/Berichte/detail/26148/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichts- und Schicksalsort: Bahnhof Feldkirch.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140323104942}}, abgerufen am 23. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Einführung des Deutschen Zollgesetzes am 1. April 1939 wurde schließlich in Feldkirch die Eisenbahngrenzzollstelle für den gesamten Warenverkehr auf der Strecke Feldkirch–Buchs SG eingerichtet. Als im September 1939 der Krieg ausbrach, wurde das Zollamt in den „verstärkten Grenzaufsichtsdienst“ einbezogen. Es ging um eine „möglichst hundertprozentige Grenzsicherung“ des Waren- und Personenreiseverkehrs und um die Abwehr von Spionage, Sabotage, Propaganda und staatsfeindlicher Betätigung. Zu diesem Zweck wurden sämtliche Bahnreisenden am Bahnhof Feldkirch einer Leibesvisitation unterzogen. Die Bahnanlagen wurden außerdem durch Polizei abgeriegelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wanner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] nannte den Bahnhof zum 6. Oktober 1940 in Feldkirch (Vorarlberg) um,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bahnstatistik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bahnstatistik.de/Direktionen/BD_Augsburg.htm |titel=Eisenbahndirektion Augsburg |werk=bahnstatistik.de |sprache=de |abruf=2025-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um Verwechslungen mit der Station der [[Feldkirch (Haut-Rhin)|elsässischen Gemeinde Feldkirch]] zu vermeiden. Zudem nahm sie im gleichen Jahr nördlich des Bahnhofs eine [[Verbindungskurve]] in Betrieb. Diese ermöglichte Fahrten aus Richtung Lindau in Richtung Buchs SG und umgekehrt, das heißt ohne [[Fahrtrichtungswechsel]] in Feldkirch. Sie wurde mit Kriegsende im Jahr 1945 allerdings wieder aufgelassen und später abgetragen, ebenso verlor der Bahnhof den Zusatz Vorarlberg nach dem Krieg wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 ersuchte der [[Vorarlberger Landtag]] die [[Vorarlberger Landesregierung|Landesregierung]], sich beim [[Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie|österreichischen Verkehrsministerium]] dafür einzusetzen, dass der gemeinsame Zollbahnhof von Buchs nach Feldkirch verlagert werde. Als Begründung wurde angegeben, „dies sei für Vorarlberg und vor allem für Feldkirch von großem wirtschaftlichen Nutzen im Zusammenhang mit den internationalen Transportgeschäften“. Letztlich blieb die Petition erfolglos; 1952 schlossen die ÖBB und die [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]] einen weiteren Zehnjahresvertrag über den Beibehalt von Buchs als Grenzbahnhof ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gehler&amp;quot; /&amp;gt; 1959 trat die Schweiz einem 1956 von Österreich und weiteren europäischen Staaten ratifiziertem Abkommen zur Regelung des grenzüberschreitenden Eisenbahn-Reiseverkehrs bei. Auch im Rahmen dieses Vertrages einigten Österreich und die Schweiz sich auf den Bahnhof Buchs als gemeinsamen Grenzbahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Internationales Abkommen zur Erleichterung des Grenzüberganges für Reisende und Gepäck im Eisenbahnverkehr&amp;quot; vom 18. Mai 1956, siehe auch: {{Webarchiv |url=https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10011293 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Internationales Abkommen zur Erleichterung des Grenzüberganges für Reisende und Gepäck im Eisenbahnverkehr, Fassung vom 13.11.2023&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20231113190246}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurde das alte Aufnahmsgebäude abgerissen, bevor Anfang 1969 das neue in Betrieb ging. Die Inbetriebnahme des neuen, zweigleisigen Schattenburgtunnels im Jahr 1991 erforderte den Umbau der Feldkircher Gleisanlagen. Die Zufahrt zum alten, eingleisigen Tunnel, dessen Südportal Anfang der 2000er Jahre im Zuge des Baues einer Straße zugeschüttet wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vol.at/damals-heute-eisenbahn-schattenburgtunnel/1676626 |titel=Damals-Heute: Eisenbahn-Schattenburgtunnel |werk=vol.at |sprache=de |abruf=2020-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lothar Brill |url=http://eisenbahntunnel.at/inhalt/tunnelportale/10105.html#schattenburg-alt |titel=Strecke 101 05, Innsbruck Hbf - Lindau/Deutschland (Arlbergbahn), Eisenbahn-Tunnel in Österreich |werk=eisenbahntunnel.at |sprache=de |abruf=2020-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dient seither nur noch als [[Ausziehgleis]] für [[Rangieren|Verschubfahrten]]. Dieses endet kurz vor dem inzwischen verschlossenen Nordportal. In den 1980er Jahren wurde zudem die Wagenwerkstätte, die früher auch für die schmalspurige [[Bregenzerwaldbahn]] zuständig war,&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Griebl, Markus Rabanser: &amp;#039;&amp;#039;Von Landeck nach Bregenz und Bezau. 1940–1942&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Railway-Media-Group, Wien 2019, ISBN 978-3-902894-92-2, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum neuen Verschiebebahnhof nach [[Wolfurt]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2006 wurde der Bahnhof im Rahmen der ÖBB-Bahnhofsinitiative erneut renoviert und barrierefrei umgebaut. Dabei wurden die fünf jeweils 55 cm hohen [[Bahnsteig]]e, darunter neben dem [[Hausbahnsteig]] zwei [[Mittelbahnsteig]]e, und die Unterführung erneuert sowie die Bahnhofshalle von 1969 im Inneren umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://servicehub-iam.oebb.at/realms/bahnit/protocol/openid-connect/auth?scope=openid+email+profile+iam_default&amp;amp;response_type=code&amp;amp;redirect_uri=https%3A%2F%2Finfrastruktur.oebb.at%2F.pac4jOauth2%2Flogin&amp;amp;state=bea4e3ba56&amp;amp;code_challenge_method=S256&amp;amp;nonce=tjHXil49Sp3Vfy9Q2V4QmTPsL-JBvKaR6e0d3l80X1M&amp;amp;client_id=magnolia_web.infrastruktur.magnolia.oebb.at&amp;amp;code_challenge=9V1msTHFxMBllsD4dwP2x4cZZAio9nrMFYSuGL3Ioo4 |titel=Anmeldung bei OEBB Bahn-IT PROD |werk=oebb.at |sprache=de |abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oebb-immobilien.at/de/Modernisierung_OeBB-Bahnhoefe/Neue_Bahnhoefe/Bahnhof_Feldkirch/index.jsp |text=&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Feldkirch&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120706044248}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.vision-rheintal.at/fileadmin/VRuploads/PDF/Hintergruende/Mobilitaet/Bau_der_Eisenbahn.pdf |titel=Bau der Vorarlberger Bahn |werk=vision-rheintal.at |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cdn2.vol.at/2005/12/Bauarbeiten_Bahnhof_Feldkirch.pdf |titel=ÖBB-Projekt Umbau Bahnhof Feldkirch Personenbereich- Daten und Fakten |werk=cdn2.vol.at |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolgedessen wurde der Bahnhof im Jahr 2010 im Rahmen einer Befragung des [[Verkehrsclub Österreich|VCÖ]] von den befragten Fahrgästen zum [[Schönster Bahnhof Österreichs|sechstschönsten Bahnhof Österreichs]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schönster Bahnhof 2010&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://vorarlberg.orf.at/stories/465140/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Dornbirn hat schönsten Bahnhof Vorarlbergs&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20120722123700}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldkirch-SBT.JPG|mini|Blick zum neuen Schattenburgtunnel Richtung [[Bludenz]], rechts die als Verschubgleis dienende Zufahrt zum alten Tunnel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldkircher-Bahnsteige.JPG|mini|Gekrümmter Hausbahnsteig des Bahnhofs Feldkirch, Blick Richtung [[Bregenz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schienenpersonenfernverkehr]] wird Feldkirch von [[Railjet (Zuggattung)|Railjet]]-Zügen auf der Strecke Flughafen Wien / Budapest Keleti&amp;amp;nbsp;–[[Wien Hbf]]&amp;amp;nbsp;–Bludenz&amp;amp;nbsp;–Feldkirch&amp;amp;nbsp;–Zürich HB / Bregenz bedient, zusätzlich verkehren ein [[Eurocity]]- und drei [[ÖBB Nightjet|Nightjet]]-Zugpaare. Regionalzüge fahren nach Lindau, Buchs SG und Schruns, weiterhin wird der Bahnhof von der Linie S1 der [[S-Bahn Vorarlberg]] angefahren. Der Bahnhof Feldkirch dient zudem als Verladebahnhof für die [[Autoreisezug|Autoreisezüge]] von/nach Bregenz und Zürich über Feldkirch nach/von [[Wien]], [[Graz]] und [[Villach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Vorarlberg|Kopf}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|ICE|32|Innsbruck}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|RJX|Wien-Zürich}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|RJX|Wien-Bregenz}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|RJ|München-Feldkirch}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|NJ|Wien-Bregenz}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|NJ|Wien-Zürich}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|NJ|Graz-Zürich}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|EC|Graz-Zürich}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPFV|WB|Wien-Bregenz}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Vorarlberg|REX}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Vorarlberg|S1}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Vorarlberg|S2}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Vorarlberg|S5}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Vorarlberg|Fuß}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Wagenwerkstätte und Lehrwerkstätte ==&lt;br /&gt;
Im nordöstlichen Bereich des Bahnhofes, nahe dem Levner Weiher, befinden sich die ehemalige Wagenwerkstätte, heute &amp;#039;&amp;#039;ÖBB Technische Services GmbH&amp;#039;&amp;#039;, und die ehemalige Lehrwerkstätte der ÖBB. Im Jahr 2019 kaufte die Stadt Feldkirch das Grundstück und die Gebäude der in die Jahre gekommenen Lehrwerkstätte. Der Lehrbetrieb lief in dieser zunächst weiter und findet seit dem 1. September 2020 in einem Neubau im Bahnhof Bludenz statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vn.at/vorarlberg/2019/10/16/feldkirch-kauft-um-57-millionen-alte-oebb-lehrwerkstaette.vn |titel=Feldkirch kaufte um 5,7 Millionen alte ÖBB-Lehrwerkstätte |werk=vn.at |sprache=de |abruf=2025-09-03 |kommentar=Hinter [[Paywall]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vorarlberg.orf.at/stories/3064828/ |titel=Bahnausbau: Umweltministerin bleibt bei klarem „Nein“ |werk=vorarlberg.orf.at |datum=2020-09-01 |abruf=2020-09-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Areal am Levner Weiher befinden sich auch die Räumlichkeiten des Eisenbahnersportvereines.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.eisenbahnersport.at/esv-feldkirch |text=&amp;#039;&amp;#039;ESV Feldkirch&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20200806093810}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaten im Bahnhof Feldkirch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dort-drueben.JPG|mini|James-Joyce-Zitat-Leiste in der Feldkircher Bahnhofshalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== James Joyce ===&lt;br /&gt;
Seit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Bloomsday]]&amp;#039;&amp;#039; 1994 ist in der Bahnhofshalle von Feldkirch ein [[James Joyce|James-Joyce]]-Zitat zu lesen, das die besondere Verbindung des irischen Schriftstellers mit der Montfort-Stadt betont. Dank einflussreicher Freunde konnte Joyce, der 1915 [[Erster Weltkrieg|weltkriegsbedingt]] als „[[feindlicher Ausländer]]“ betrachtet wurde, mit seiner [[Lebensgefährtin]] [[Nora Barnacle]] und den beiden gemeinsamen Kindern aus Österreich ausreisen, während sein Bruder [[Stanislaus Joyce]] bereits Anfang 1915 in [[Triest]] als „feindlicher Ausländer“ verhaftet wurde und auf Weltkriegsdauer inhaftiert blieb. Bei der Grenzkontrolle in Feldkirch wurde Joyce um ein Haar verhaftet, weshalb sich nach seinen Worten am Bahnhof von Feldkirch das Schicksal seines Romanes &amp;#039;&amp;#039;[[Ulysses]]&amp;#039;&amp;#039; entschieden hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Weigel (Literaturwissenschaftler)|Andreas Weigel]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=mft&amp;amp;datum=20000003&amp;amp;seite=00000289&amp;amp;zoom=3 Das Schicksal des „Ulysses“. James Joyce und Feldkirch, Vorarlberg.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Montfort. Vierteljahreszeitschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs.&amp;#039;&amp;#039; 52. Jahrgang. 2000. Heft 3. S.&amp;amp;nbsp;289–301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2001 haben die ÖBB die vom &amp;#039;&amp;#039;Kulturkreis Feldkirch&amp;#039;&amp;#039; über den Fahrkartenschaltern montierte Gedenktafel durch eine auffällige Präsentation des ins Deutsche übersetzten literarhistorischen Joyce-Zitates (&amp;#039;&amp;#039;Over there, on those tracks the fate of ‚Ulysses‘ was decided in 1915.&amp;#039;&amp;#039;) ersetzt, womit die ÖBB wesentlich zur Popularisierung und Verbreitung des jahrzehntelang verborgenen Sachverhaltes beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stefan Zweig ===&lt;br /&gt;
Der österreichische Schriftsteller [[Stefan Zweig]] behauptet in seinen „[[Die Welt von Gestern]]“ betitelten Memoiren, dass er 1919 am Bahnhof Feldkirch Augenzeuge gewesen sei, als [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]] von der Republik Österreich ins Schweizer Exil abgeschoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Am Grenzbahnhof Feldkirch 1919| Autor=[[Ulrich Nachbaur]]| Sammelwerk=Archivale des Monats (2009)| Reihe=Kleine Schriften des Vorarlberger Landesarchivs| BandReihe=15|HrsgReihe=Vorarlberger Landesarchiv| Ort=Bregenz| Datum=2010|ISBN=978-3-902622-12-9|ISSN=2070-352X| Seiten=12–13| Online=[http://www.vorarlberg.at/pdf/ks15archivale09.pdf Volltext als PDF] auf den Webseiten des Vorarlberger Landesarchivs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Bei meiner Ankunft vor einem Jahre hatte ich an der schweizerischen Grenzstation in Buchs eine aufregende Minute erlebt. Jetzt bei der Rückkehr stand mir eine nicht minder unvergeßliche an der österreichischen in Feldkirch bevor. Schon beim Aussteigen hatte ich eine merkwürdige Unruhe bei den Grenzbeamten und Polizisten wahrgenommen. Sie achteten nicht besonders auf uns und erledigten höchst lässig die Revision: offenbar warteten sie auf etwas Wichtigeres. Endlich kam der Glockenschlag, der das Nahen eines Zuges von der österreichischen Seite ankündigte. Die Polizisten stellten sich auf, alle Beamten eilten aus ihren Verschlägen, ihre Frauen offenbar verständigt, drängten sich auf dem Perron zusammen; insbesondere fiel mir unter den Wartenden eine alte Dame in Schwarz mit ihren beiden Töchtern auf, nach ihrer Haltung und Kleidung vermutlich eine Aristokratin. Sie war sichtlich erregt und fuhr immer wieder mit dem Taschentuch an ihre Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam, ich möchte fast sagen, majestätisch rollte der Zug heran, ein Zug besonderer Art, nicht die abgenutzten, vom Regen verwaschenen gewöhnlichen Passagierwaggons, sondern schwarze, breite Wagen, ein [[k. k. Hofzug|Salonzug]]. Die Lokomotive hielt an. Eine fühlbare Bewegung ging durch die Reihen der Wartenden, ich wußte noch immer nicht warum. Da erkannte ich hinter der Spiegelscheibe des Waggons hoch aufgerichtet Kaiser Karl, den letzten Kaiser von Österreich und seine schwarzgekleidete Gemahlin, [[Zita von Bourbon-Parma|Kaiserin Zita]]. Ich schrak zusammen: der letzte Kaiser von Österreich, der Erbe der habsburgischen Dynastie, die siebenhundert Jahre das Land regiert, verließ sein Reich! […] ›Der Kaiser‹, dieses Wort war für uns der Inbegriff aller Macht, allen Reichtums gewesen, das Symbol von Österreichs Dauer, und man hatte von Kind an gelernt, diese zwei Silben mit Ehrfurcht auszusprechen. Und nun sah ich seinen Erben, den letzten Kaiser von Österreich, als Vertriebenen das Land verlassen. Die ruhmreiche Reihe der Habsburger, die von Jahrhundert zu Jahrhundert sich Reichsapfel und Krone von Hand zu Hand gereicht, sie war zu Ende in dieser Minute. Alle um uns spürten Geschichte, Weltgeschichte in dem tragischen Anblick. Die Gendarmen, die Polizisten, die Soldaten schienen verlegen und sahen leicht beschämt zur Seite, weil sie nicht wußten, ob sie die alte Ehrenbezeigung noch leisten dürften, die Frauen wagten nicht recht aufzublicken, niemand sprach, und so hörte man plötzlich das leise Schluchzen der alten Frau in Trauer, die von wer weiß wie weit gekommen war, noch einmal ›ihren‹ Kaiser zu sehen. Schließlich gab der Zugführer das Signal. Jeder schrak unwillkürlich auf, die unwiderrufliche Sekunde begann. Die Lokomotive zog mit einem starken Ruck an, als müßte auch sie sich Gewalt antun, langsam entfernte sich der Zug. Die Beamten sahen ihm respektvoll nach. Dann kehrten sie mit jener gewissen Verlegenheit, wie man sie bei Leichenbegräbnissen beobachtet, in ihre Amtslokale zurück. In diesem Augenblick war die fast tausendjährige Monarchie erst wirklich zu Ende. Ich wußte, es war ein anderes Österreich, eine andere Welt, in die ich zurückkehrte. …&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Stefan Zweig: „Die Welt von Gestern“. Kapitel „Heimkehr nach Österreich“. [https://projekt-gutenberg.org/authors/stefan-zweig/books/die-welt-von-gestern/chapter/14/ projekt-gutenberg.org DE] – Der Wahrheitsgehalt dieser Anekdote wird mittlerweile in Frage gestellt: „Zweig beteuert zwar in der „Welt von Gestern“, dass er am 24.&amp;amp;nbsp;März 1919 in Feldkirch Augenzeuge jenes historisch erfreulichen Moments wurde, als Karl und Zita Habsburg von der [[Geschichte Österreichs#Erste Republik und Austrofaschismus (1918–1938)|Republik Österreich]] in die Schweiz abgeschoben wurden. Allerdings misstrauen auch Zweig-Biografen diesem berühmt gewordenen Augenzeugenbericht, weil die ihm innewohnende Sensation weder von Zweig noch von seiner ihn begleitenden, damaligen Lebensgefährtin und späteren Ehefrau [[Friderike Maria Zweig|Friderike Winternitz]] je irgendwo zuvor erwähnt beziehungsweise festgehalten wurde. Zweig erwähnt die oft als historischer Augenzeugenbericht zitierte Anekdote erstmals in seiner Jahrzehnte später verfassten „Welt von Gestern“. Die gleichfalls journalistisch und schriftstellerisch tätige Friderike Winternitz erwähnt die legendäre Anekdote auch erst nach dem „Zweiten Weltkrieg“ in ihrer Zweig-Biografie, nachdem sie durch Zweigs „Welt von Gestern“ erfahren hat, was sie und Zweig in Feldkirch gesehen haben (sollen).“ Andreas Weigel: {{Webarchiv |url=http://de.groups.yahoo.com/group/James-Joyce-Austriaca/message/488 |text=&amp;#039;&amp;#039;James Joyce und Stefan Zweig (Rohbericht)&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20130105112416}}. Exkurs Feldkirch.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carl Zuckmayer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Feldkirch Zuckmayer 2016.jpg|mini|Carl-Zuckmayer-Zitat am Feldkircher Bahnhof (2016)]]&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem [[Anschluss Österreichs]] am 13. März 1938 flüchtete der deutsche Dichter [[Carl Zuckmayer]] (1896–1977) am 15. März 1938 mit dem Zug über den Bahnhof Feldkirch nach Zürich. Ein paar diesbezügliche Sätze aus seinen „Erinnerungen“ &amp;#039;&amp;#039;[[Als wär’s ein Stück von mir]]&amp;#039;&amp;#039; stehen auf einer Friedhofsmauer am Bahnhof:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://derstandard.at/2000088216408/Radtour-zu-Orten-des-NS-Widerstands-in-Feldkirch|titel=Radtouren zu Orten des NS-Widerstands in Feldkirch|autor=[[Jutta Kräutler-Berger|Jutta Berger]]|werk=[[derStandard.at]]|datum=2018-09-28 |sprache=de |abruf=2018-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Als der Zug langsam in Feldkirch einfuhr und man den grellen Kegel der Scheinwerfer sah, hatte ich wenig Hoffnung. […] Der Tag dämmerte bereits. Mein Puls klopfte mit dem Ticken der Uhr. Wenn man nur schon ’raus wäre. Jede Sekunde kann irgendeine neue Wendung bringen, jede neue Ablösung eines Grenzbeamten eine neue Verdächtigung, und die ganze Komödie war umsonst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Als wär&amp;#039;s ein Stück von mir&amp;#039;&amp;#039;, 1966, 2. Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Austreibung&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;88, 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Elmar Steurer]] (1924–2011), [[Bahnhofsvorstand]]&amp;lt;ref&amp;gt;Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Almanach der Österreichischen Eisenbahnen 1977&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1977, S.&amp;amp;nbsp;66.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Abgeordneter des Vorarlberger Landtags sowie ab 1970 dessen zweiter Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Fernverkehrsbahnhöfe in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lothar Beer: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg&amp;#039;&amp;#039;, Band I. Hecht-Verlag, 1994.&lt;br /&gt;
* Lothar Beer: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Bahnen in Vorarlberg&amp;#039;&amp;#039;, Band II. Hecht-Verlag, 1995; Bahnhof Feldkirch S. 142–148; Wagenwerkstätte Feldkirch. S.&amp;amp;nbsp;279–283&lt;br /&gt;
* Franz J. Fröwis: &amp;#039;&amp;#039;Drei Sonderzüge von historischer Bedeutung in Vorarlberg (1917, 1919 und 1921)&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bludenzer Geschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 40/41, 1981; S.&amp;amp;nbsp;3–43, Der „Hofsonderzug“ vom 24. März 1919; S.&amp;amp;nbsp;23–30, Über die Abschiebung der Habsburger via Feldkirch in die Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bahnhof Feldkirch}}&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Nachbaur]]: {{Webarchiv|url=http://www.vorarlberg.at/pdf/vv32unalsderzug.pdf |text=Als der Zug langsam in Feldkirch einfuhr |wayback=20110928141223}} (PDF; 252&amp;amp;nbsp;kB). Literarische Erinnerungen an die Flucht aus Österreich in die Schweiz im Frühjahr 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Vorarlberg|Feldkirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Feldkirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Terminalbahnhof (Autoreisezug)|Feldkirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Feldkirch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Alpenrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Lindau–Bludenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knergy</name></author>
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