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	<title>Bahnhof Elm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:26:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Elm&amp;diff=2412217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Literatur */ WL</title>
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		<updated>2025-02-07T09:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = 300px&lt;br /&gt;
| Name = Elm&lt;br /&gt;
| Bild = B1 Elm.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = Empfangsgebäude um 1900&lt;br /&gt;
| Kategorie = &lt;br /&gt;
| Typ = Betriebsbahnhof&lt;br /&gt;
| Lage = Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bauform = &lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 0&lt;br /&gt;
| Abkürzung = FEL&lt;br /&gt;
| IBNR = &lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = &lt;br /&gt;
| Homepage = &lt;br /&gt;
| Eröffnung = 1868&lt;br /&gt;
| Architekt = &lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung	= &lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Schlüchtern&lt;br /&gt;
| Ort = Elm (Schlüchtern){{!}}Elm&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50.372222&lt;br /&gt;
| Längengrad = 9.572778&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
| Strecken =&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Flieden–Gemünden|Flieden–Gemünden]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 10,152)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Frankfurt–Göttingen|Schlüchtern Ziegenberg–Elm]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 7,747)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Elm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Betriebsbahnhof]] der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] an der [[Bahnstrecke Flieden–Gemünden|Strecke Gemünden–Fulda]]. Bis 1914 war er ein wichtiger Bahnhof – auch im [[Fernverkehr]] – zwischen dem [[Rhein-Main-Gebiet]] sowie [[Berlin]] und [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof liegt im [[Ortsteil]] [[Schlüchtern-Elm]] der Stadt [[Schlüchtern]] im Osten des [[Main-Kinzig-Kreis]]es in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Kurhessische Ständeversammlung]] ein entsprechendes Gesetz erlassen hatte, konnte seit 1863 die [[Frankfurt-Bebraer Eisenbahn]] errichtet werden, die nahezu ausschließlich auf [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischem]] Gebiet verlaufen sollte. In Bebra bestand mit der [[Bahnstrecke Bebra–Baunatal-Guntershausen|Friedrich-Wilhelms-Nordbahn]] bereits ein Eisenbahnanschluss nach [[Kassel Hauptbahnhof|Kassel]] und in Richtung Sachsen und Berlin. Von Bebra aus wurde die Strecke nach Süden mit dem Ziel auf das ebenfalls kurhessische [[Hanau]] vorangetrieben. Nach der [[Annexion]] des Kurstaates durch das [[Königreich Preußen]] nach dem [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] 1866 wurde das Projekt von Preußen übernommen und auch im südlichen Abschnitt mit dem Bau begonnen. Preußen konnte die Strecke binnen zweier Jahre vollenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau der Strecke stellte sich die Herausforderung, den [[Hessischer Landrücken|Hessischen Landrücken]] zwischen [[Vogelsberg]] und [[Rhön]] zu überwinden. Das war schwierig, da der Höhenzug quer zur [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] liegt und damals auf einer [[Hauptbahn|Hauptstrecke]] lediglich eine Steigung von 1:100 möglich war. Der Bau eines etwa 3,5 Kilometer langen Tunnels, um den Höhenzug zu unterfahren, war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht möglich – [[Dynamit]] stand noch nicht zur Verfügung, ein Tunnel hätte von Hand gegraben werden müssen. So wurde die Strecke hier in einer [[Spitzkehre (Eisenbahn)|Spitzkehre]] über den Bergrücken geführt. Die Spitzkehre erhielt einen Bahnhof, den Bahnhof Elm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzkehrenbahnhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skizze Spitzkehre Elm — Schlüchterner Tunnel.jpg|mini|Skizze zum Ersatz der Spitzkehre Elm durch den Schlüchterner Tunnel, 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit der Strecke wurde der Bahnhof Elm 1868 in Betrieb genommen. Es gab hier eine [[Bahnmeisterei]] und einen eigenen Lokomotivbahnhof. Bis 1914 waren im Bahnhof Elm bis zu 350 Eisenbahner beschäftigt. Oberhalb des Bahnhofs entstand eine eigene [[Eisenbahnersiedlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich von Anfang an hatte der Bahnhof Elm auch ein [[Empfangsgebäude]], das in Insellage zwischen den Gleisen platziert wurde. Die Bedeutung des Bahnhofs im damaligen Eisenbahnbetrieb lässt sich daran ermessen, dass es genauso groß und auch stilistisch ähnlich ausgerichtet war wie die in Fulda und Bebra. Das Empfangsgebäude beherbergte auch eine [[Bahnhofsgaststätte]], in der sich die Fahrgäste während der zum Lokomotivwechsel erforderlichen Pause versorgen konnten. Selbstverständlich gab es zwei große Wartesäle für Reisende erster und zweiter [[Wagenklasse]] sowie für die der dritten Wagenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwischen Fulda und Hanau verkehrenden Züge setzten hier ihre [[Lokomotive]]n um oder wechselten sie. Das störte in der Anfangszeit nicht, da die durchschnittlichen Reisegeschwindigkeiten noch relativ niedrig lagen und die [[Dampflokomotive]]n damals häufig gewechselt werden mussten, um zu entschlacken und ihre Vorräte an Kohle und Wasser aufzufüllen. [[Schnellzug|Schnellzüge]] hielten damals vier bis sechs Minuten in Elm, langsamere Züge bis zu einer halben Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterung ==&lt;br /&gt;
1873 wurde am Kopfende des Bahnhofs Elm die – damals [[Mehrgleisigkeit|eingleisige]] – [[Bahnstrecke Flieden–Gemünden|Bahnstrecke Gemünden–Elm]] angeschlossen. Elm wurde damit zum [[Durchgangsbahnhof]], die Bahnstrecke [[Fulda Hauptbahnhof|Fulda]]–Flieden–[[Bahnhof Gemünden (Main)|Gemünden]] entstand. Allerdings mussten die Züge der Frankfurt-Bebraer Bahn hier weiterhin „Kopf machen“. Dies änderte sich erst mit der Inbetriebnahme des [[Schlüchterner Tunnel]]s 1914, der den Hessischen Landrücken unterfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüchterner Tunnel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleisplan Bahnhof Elm.pdf|mini|Gleisplan des Bahnhofs Elm (1937)]]&lt;br /&gt;
Aufgrund des stark zunehmenden Verkehrs wurde die Spitzkehre des Bahnhofs Elm auf der Bebraer Eisenbahn zu einem betrieblichen Hindernis. Auch militärische Interessen forderten hier eine leistungsfähigere, weniger aufwändige Lösung. Außerdem stand nun Dynamit zum Sprengen eines Tunnels zur Verfügung. So wurde 1909 mit dem Bau des [[Schlüchterner Tunnel]]s begonnen, der am 1. Mai 1914 in Betrieb genommen wurde. Damit konnte die Fahrzeit um etwa 20 Minuten verkürzt werden. Für den Bahnhof Elm bedeutete das auf Dauer einen drastischen Bedeutungsverlust: Züge zwischen Fulda und Hanau fuhren ihn nicht mehr an und die Strecke nach Gemünden war vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur von nachrangiger Bedeutung. Einen eigenständigen Einzugsbereich für ein nennenswertes Fahrgastaufkommen besaß der Bahnhof nicht. Während der [[Mobilmachung]] für den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erlebte der Bahnhof noch einmal hektischen Betrieb: Aus Sicherheitsgründen war der Schlüchterner Tunnel gesperrt worden und der Verkehr lief wieder über die Spitzkehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende als Verkehrsbahnhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BahnhofElm.jpg|mini|Blick auf den östlichen [[Bahnhofskopf]] des Bahnhofs Elm]]&lt;br /&gt;
Bereits 1918 wurden aber die beiden großen Wartesäle geschlossen und später als [[Turnhalle]]n genutzt, im Zweiten Weltkrieg befand sich dort eine [[Fahrkarte]]ndruckerei der [[Reichsbahndirektion Frankfurt/Main|Reichsbahndirektion Frankfurt]]. Bei einem [[Luftangriff]] auf den Bahnhof am 25. November 1944 wurde auch das Empfangsgebäude zerstört. Der Wiederaufbau wurde nach dem Krieg begonnen, blieb aber weitgehend im Rohbau-Stadium stecken. 1955 wurde die Bahnmeisterei Elm aufgelöst. Mit dem Sommerfahrplan 1966 fielen die fahrplanmäßigen Züge über die Verbindungskurve vom Bahnhof Schlüchtern nach Elm weg. Sie wird erst seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wieder von Personenzügen befahren, die allerdings nicht in Elm halten. 1978/79 wurde das Empfangsgebäude abgerissen, zum 20. Mai 1979 der Personenverkehr im Bahnhof Elm eingestellt. Er dient seitdem nur betrieblichen Zwecken, etwa [[Überholvorgang#Auf der Schiene|Überholungen]]. Zwischen Gemünden und Fulda wird ein großer Teil des auf der Nord-Süd-Achse verlaufenden Schienengüterverkehrs unter Umgehung des Ballungsraums [[Rhein-Main-Gebiet|Rhein-Main]] abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;100 legendäre Bahnhöfe&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2010. ISBN 978-3-613-71389-5, S. 110.&lt;br /&gt;
* Erich Preuß: &amp;#039;&amp;#039;Elm.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe&amp;#039;&amp;#039; (= 3. Ergänzungsausgabe). GeraNova Zeitschriftenverlag, München 1996, {{ISSN|0949-2127}} (1 Bl., 4 S.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Flieden–Gemünden|Elm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Main-Kinzig-Kreis|Elm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Schlüchtern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schlüchtern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Elm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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