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	<title>Bahnhof Ducherow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Ducherow&amp;diff=2451217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;The bulli: /* Verkehr */ Beseitigung Copy-Paste-Fehler + Entfernung Hbf-Zusatz</title>
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		<updated>2026-01-07T13:11:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Beseitigung Copy-Paste-Fehler + Entfernung Hbf-Zusatz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = 300px&lt;br /&gt;
| Name = Ducherow&lt;br /&gt;
| Bild = BfDucherowStraße.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = altes Empfangsgebäude, Straßenseite&lt;br /&gt;
| Bildbreite = 295px&lt;br /&gt;
| Kategorie = 6&lt;br /&gt;
| Lage = [[Zwischenbahnhof]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Trennungsbahnhof]] &amp;lt;small&amp;gt;(1876–1945)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bauform = Durchgangsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 2&lt;br /&gt;
| Abkürzung = WDU&lt;br /&gt;
| IBNR = 8011438&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 16. März 1863&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Homepage = &lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = Ducherow&lt;br /&gt;
| Baustil = &lt;br /&gt;
| Architekt = [[Theodor August Stein]]&lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| Gemeinde = Ducherow&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 53.765&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13.797&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-MV&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
| Strecken = &lt;br /&gt;
* [[Angermünde-Stralsunder Eisenbahn|Angermünde – Stralsund Hbf]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 163,19)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre|Ducherow – Wolgaster Fähre]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 163,2; stillgelegt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Ducherow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein an der [[Angermünde-Stralsunder Eisenbahn|Hauptbahn Angermünde&amp;amp;nbsp;– Stralsund]] gelegener [[Bahnhof]]. Die 1863 zusammen mit der Strecke eröffnete Station war zudem von 1876 bis 1945 Ausgangspunkt einer [[Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre|Hauptbahn nach Swinemünde]], die vor allem dem Urlauberverkehr zur Insel [[Usedom]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof befindet sich im [[Streckenkilometer]]&amp;amp;nbsp;163,19 der [[Angermünde-Stralsunder Eisenbahn|VzG-Strecke 6081]] ([[Bahnhof Berlin Gesundbrunnen|Berlin Gesundbrunnen]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Angermünde|Angermünde]]&amp;amp;nbsp;– [[Stralsund Hauptbahnhof|Stralsund Hbf]]) und ist Ausgangspunkt der seit 1945 stillgelegten [[Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre|VzG-Strecke 6768]] (Ducherow&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Świnoujście Centrum|Świnoujście Centrum]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Seebad Heringsdorf|Seebad Heringsdorf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortskern der namensgebenden Gemeinde [[Ducherow]] liegt unmittelbar westlich des Bahnhofs und ist über die [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern#L 31|Landesstraße&amp;amp;nbsp;31]] mit diesem verbunden. Die Landesstraße überquert die Strecke niveaugleich. Das ehemalige Empfangsgebäude steht nördlich des [[Bahnübergang (Deutschland)|Bahnübergangs]] und westlich der Strecke. Die Zufahrt erfolgte über die Querstraße Am Bahnhof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gleisplan&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url = http://www.sporenplan.nl/html_de/sporenplan/db/db_rbd/greifswald/drawing.html?image=../../../../../../../figuren/tekeningen/db_rbd/greifswald/Ducherow.jpg&amp;amp;title=Ducherow| titel = Gleisplan Bf Ducherow 1967 | hrsg = [[Reichsbahndirektion Greifswald|Rbd Greifswald]] | werk = Sporenplan.nl | zugriff = 2015-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit einem Umbau 2004 befinden sich die Bahnsteige südlich des Bahnübergangs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 64-74&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Joachim Braun | Titel = Ducherow umsteigen! Eisenbahnen im Anklamer Land | Verlag = Steffen Verlag | Ort = Friedland | Datum = 2007 | ISBN = 978-3-940101-13-6 | Seiten = 64–74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Seitenbahnsteige sind jeweils 140&amp;amp;nbsp;Meter lang bei einer [[Bahnsteighöhe]] von 55&amp;amp;nbsp;Zentimeter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/Ducherow-3917054 |titel=Bahnsteiginformationen. Station Ducherow |hrsg=DB Station&amp;amp;Service |abruf=2019-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benachbarten Betriebsstellen sind der [[Bahnhof Ferdinandshof|Haltepunkt Ferdinandshof]] in Richtung Süden und der [[Bahnhof Anklam]] nach Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Ducherow 1906 01.jpg|miniatur|links|Empfangsgebäude, um 1906]]&lt;br /&gt;
Mitte der 1850er Jahre konkretisierte sich das Vorhaben einer Vorpommerschen Eisenbahn zur Anbindung der Ostseehäfen [[Greifswald]] und [[Stralsund]]. Auf der von der [[Berlin-Stettiner Eisenbahn-Gesellschaft]] (BStE) errichteten Strecke waren neben mehreren Bahnhöfen in den größeren Gemeinden und Städten auch zwei Haltestellen in [[Jatznick]] und [[Ducherow]] vorgesehen, um ein ausreichend großes [[Einzugsbereich|Einzugsgebiet]] abdecken zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grusenick 20-31&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Dieter Grusenick, Erich Morlok, Horst Regling | Titel = Die Angermünde-Stralsunder Eisenbahn einschließlich Nebenstrecken | Verlag = transpress | Ort = Stuttgart | Datum = 1999 | ISBN = 3-613-71095-1 | Seiten = 20–31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Betriebsstelle, nun als Bahnhof ausgeführt, ging zusammen mit dem ersten Abschnitt der Strecke von [[Bahnhof Angermünde|Angermünde]] nach [[Bahnhof Anklam|Anklam]] am 16.&amp;amp;nbsp;März 1863 in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchweitz 87-91&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = [[Rudi Buchweitz]] | Titel = Zweigbahnen der Berlin-Stettiner Eisenbahn | Verlag = VBN Verlag B. Neddermeyer | Ort = Berlin | Datum = 2012 | ISBN = 978-3-941712-26-3 | Seiten = 87–91}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Hauptbahn nach Swinemünde (poln.: [[Świnoujście]]) ab 1873 fand ein erster größerer Umbau des Bahnhofs statt. Am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1876 ging die Strecke in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grusenick 79-80&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Dieter Grusenick, Erich Morlok, Horst Regling | Titel = Die Angermünde-Stralsunder Eisenbahn einschließlich Nebenstrecken | Verlag = transpress | Ort = Stuttgart | Datum = 1999 | ISBN = 3-613-71095-1 | Seiten = 79–80}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr wurde ein neues Empfangsgebäude fertiggestellt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 64-74&amp;quot; /&amp;gt; vermutlich eröffnete damit auch die [[Bahnhofsgaststätte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 92-94&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Joachim Braun | Titel = Ducherow umsteigen! Eisenbahnen im Anklamer Land | Verlag = Steffen Verlag | Ort = Friedland | Datum = 2007 | ISBN = 978-3-940101-13-6 | Seiten = 92–94}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Verstaatlichung der BStE im Februar 1880 war ab 1881 die [[Reichsbahndirektion Berlin|Königliche Eisenbahn-Direction (KED) Berlin]] die für den Bahnhof zuständige Behörde, ab 1895 lag der Bahnhof im Bereich der [[Reichsbahndirektion Stettin|KED Stettin]] (ab 1922: Reichsbahndirektion [Rbd] Stettin).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grusenick 102-115&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Dieter Grusenick, Erich Morlok, Horst Regling | Titel = Die Angermünde-Stralsunder Eisenbahn einschließlich Nebenstrecken | Verlag = transpress | Ort = Stuttgart | Datum = 1999 | ISBN = 3-613-71095-1 | Seiten = 102–115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem zweigleisigen Ausbau von [[Bahnhof Jatznick|Jatznick]] bis [[Stralsund Hauptbahnhof|Stralsund]] beziehungsweise Swinemünde&amp;amp;nbsp;Hbf fand von 1906 bis 1910 ein zweiter Ausbau statt. Der Bahnhof wurde auf fünf Personengleise erweitert, der Zugang erfolgte vom Hausbahnsteig sowie von zwei Mittelbahnsteigen, die über einen Fußgängertunnel miteinander verbunden waren. Westlich der Bahnsteige entstanden mehrere Rangier- und Ladegleise. Die Ausfahrt der Swinemünder Strecke wurde kreuzungsfrei gestaltet, das Überführungsbauwerk des Streckengleises von Swinemünde nach Angermünde befand sich etwa 2,7&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich des Empfangsgebäudes bei der Ortschaft [[Busow]]. Die Streckengleise führten parallel zur Stralsunder Bahn bis in den Bahnhof Ducherow, wo sie in die Gleise 2 und 5 mündeten. Einhergehend mit dem Ausbau wurden die Stellwerke erneuert; es entstanden auf der Westseite ein zweiständiger [[Lokschuppen]] mit angebauten Übernachtungs- und Aufenthaltsräumen, eine [[Drehscheibe]] sowie ein [[Wasserturm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 64-74&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchweitz 87-91&amp;quot; /&amp;gt; 1914 ging ein Anschlussgleis für einen örtlichen Kohlenhandel in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 171-175&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Joachim Braun | Titel = Ducherow umsteigen! Eisenbahnen im Anklamer Land | Verlag = Steffen Verlag | Ort = Friedland | Datum = 2007 | ISBN = 978-3-940101-13-6 | Seiten = 171–175}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rbd Stettin ließ das Bahnhofsgebäude 1923 um einen nördlichen Anbau zu erweitern. Dadurch konnte zusätzlicher Wohnraum gewonnen und die [[Bahnhofsrestaurant|Bahnhofswirtschaft]] vergrößert werden. Dies kam insbesondere den Umsteigern nach Usedom zugute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 92-94&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1935 war in Ducherow eine [[Kleinlokomotive]] ([[DR-Kleinlokomotive Leistungsgruppe II|Kö&amp;amp;nbsp;4466]]) für den [[Rangieren|Rangierdienst]] stationiert. Zur Unterbringung des Fahrzeugs wurde im Lokschuppen ein separater Stand mit einer Trennwand abgesteckt. Für 1940 und 1942 ist die Beheimatung der Kö&amp;amp;nbsp;4911 in Ducherow nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 64-74&amp;quot; /&amp;gt; Die Lokomotiven waren unter anderem für die Bedienung eines Anschlussgleises zu einer [[Raufutter]]sammelstelle der [[Wehrmacht]] zuständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 171-175&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Sprengung der [[Hubbrücke Karnin|Karniner Brücke]] über den [[Peenestrom]] im April 1945 war die Anbindung der Insel Usedom von Ducherow aus nicht mehr möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grusenick 79-80&amp;quot; /&amp;gt; Durch die [[Westverschiebung Polens]] war die Strecke zudem bei Swinemünde unterbrochen, sodass der südliche Abschnitt ab Ducherow als [[Reparationen|Reparationsleistung]] an die [[Sowjetunion]] abgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Dieter Grusenick, Erich Morlok, Horst Regling | Titel = Die Angermünde-Stralsunder Eisenbahn einschließlich Nebenstrecken | Verlag = transpress | Ort = Stuttgart | Datum = 1999 | ISBN = 3-613-71095-1 | Seiten = 116–121}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Grenzverschiebung wurde zudem die [[Reichsbahndirektion Stettin]] aufgelöst, an ihre Stelle trat die [[Reichsbahndirektion Greifswald]], in deren Zuständigkeitsbereich der Bahnhof bis 1990 lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grusenick 102-115&amp;quot; /&amp;gt; Einher ging auch der Rückbau von mehreren Gleisen, darunter Gleis&amp;amp;nbsp;1 am Hausbahnsteig, der Drehscheibe und später auch einigen Nebengebäuden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchweitz 87-91&amp;quot; /&amp;gt; Die für die [[Unterhaltung (Bauwesen)|Unterhaltung]] der Swinemünder Strecke zuständige [[Bahnmeister]]ei Ducherow löste die Rbd Greifswald um 1950 auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Joachim Braun | Titel = Ducherow umsteigen! Eisenbahnen im Anklamer Land | Verlag = Steffen Verlag | Ort = Friedland | Datum = 2007 | ISBN = 978-3-940101-13-6 | Seiten = 99–100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 24.&amp;amp;nbsp;September 1988 war der Streckenabschnitt [[Bahnhof Pasewalk|Pasewalk]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Züssow|Züssow]] elektrifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Dieter Grusenick, Erich Morlok, Horst Regling | Titel = Die Angermünde-Stralsunder Eisenbahn einschließlich Nebenstrecken | Verlag = transpress | Ort = Stuttgart | Datum = 1999 | ISBN = 3-613-71095-1 | Seiten = 121–126}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 1993 ließ die Reichsbahn den Wasserturm sprengen, knapp ein Jahr darauf schloss am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1995 die Fahrkartenausgabe im Empfangsgebäude. Da der letzte Bahnhofswirt noch vor der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] auszog,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 92-94&amp;quot; /&amp;gt; steht das Gebäude seither leer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 64-74&amp;quot; /&amp;gt; Ebenfalls nach der Wende wurden die Anschlussgleise zum Kohlenhandel sowie zum ehemaligen [[Agrochemisches Zentrum|AGZ]] (nach 1945 errichtet) aufgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 171-175&amp;quot; /&amp;gt; Im Sommer 2005 wurde der Bahnhof erneut umgebaut. Die vorhandenen Bahnsteige wurden abgetragen und südlich der Landesstraße zwei Seitenbahnsteige neu errichtet. Die alten Mittelbahnsteige wurden daraufhin abgetragen und der Fußgängertunnel verfüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 64-74&amp;quot; /&amp;gt; Zudem wurde der Bahnhof bis auf ein Überholgleis zurückgebaut, anschließend folgte die Umstellung der mechanischen Stellwerke auf ein [[elektronisches Stellwerk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url = http://www.stellwerke.de/liste/seite3_8.html | titel = Liste deutscher Stellwerke. Einträge Dp–Dz | autor = Holger Kötting | werk = www.stellwerke.de | datum = 2015-01-11 | zugriff = 2015-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stellwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BfDucherowStellwerk.jpg|miniatur|Stellwerk Dst]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof war zunächst mit zwei, nach 1908 mit drei Stellwerken ausgerüstet. Es handelte sich bei den Neubauten von 1908 um [[Mechanisches Stellwerk|mechanische Stellwerke]] Bauart [[Zimmermann &amp;amp; Buchloh]]. [[Befehlsstellwerk]] und Sitz des [[Fahrdienstleiter]]s war das Stellwerk &amp;#039;&amp;#039;Duf&amp;#039;&amp;#039; am Nordende des Bahnsteigs&amp;amp;nbsp;3, ihm untergeordnet waren die [[Wärterstellwerk]]e &amp;#039;&amp;#039;Dnt&amp;#039;&amp;#039; am Nordkopf und &amp;#039;&amp;#039;Dst&amp;#039;&amp;#039; in Höhe des Bahnübergangs am Südkopf. Zusätzlich arbeitete in Duf ein [[Telegrafist]]. 1967 wurde das Stellwerk geschlossen und fünf Jahre darauf das Gebäude abgerissen. Der Fahrdienstleiter hatte nun seinen Sitz im Nordturm B2 (ehemals Dnt), der Südturm erhielt analog die Bezeichnung W1. Während die [[Ausfahrsignal]]e Hf-Signale ([[Formsignal]]) waren, handelte es sich beim [[Einfahrsignal]] aus Richtung Anklam, wahrscheinlich auch beim Einfahrsignal der Gegenrichtung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gleisplan&amp;quot; /&amp;gt; in späteren Jahren um [[Hl-Signalsystem|Hl-Signale]] (Hauptlichtsignal).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchweitz 87-91&amp;quot; /&amp;gt; Das südliche Einfahrsignal&amp;amp;nbsp;A soll bis 1945 ein dreiflügeliges Formsignal gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 64-74&amp;quot; /&amp;gt; Bis März 2005 folgte die Umrüstung der Signale auf das [[Ks-Signalsystem]] und die Errichtung eines ESTW-A für den Stellbereich Ducherow. Die Überwachung des Bahnhofs erfolgt seitdem von der Betriebszentrale des Regionalbereichs Ost der [[DB Netz]] in [[Berlin-Pankow]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stw&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klein- und Feldbahnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1897 ging westlich des Staatsbahnhofs der Kleinbahnhof Ducherow der [[Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn|Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn]] in Betrieb. Der Bahnhof war Endpunkt einer 6,9&amp;amp;nbsp;Kilometer langen Stichstrecke (600&amp;amp;nbsp;Millimeter [[Schmalspur]]) aus [[Dargibell]], wo Anschluss nach [[Anklam]] und [[Friedland (Mecklenburg)|Friedland]] bestand. Die Bahn diente ausschließlich dem Güterverkehr, eine Verbindung zum Staatsbahnhof bestand nicht. An den Bahnhof schlossen mehrere [[Feldbahn]]en an, unter anderem zu den Ländereien des [[Schwerin (Adelsgeschlecht)|Grafen von Schwerin]] sowie zu den Ducherower [[Ziegelei]]en. Die Feldbahn überquerte zunächst im Zuge der Ducherow-Ueckermünder Chaussee die Staatsbahnstrecke. Da diese und die spätere Reichsbahn eine Kreuzung ihrer Strecke mit [[Lokomotive]]n aus Sicherheitsgründen untersagte, wurden die Bahnen als [[Pferdebahn]] betrieben&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 180-183&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Joachim Braun | Titel = Ducherow umsteigen! Eisenbahnen im Anklamer Land | Verlag = Steffen Verlag | Ort = Friedland | Datum = 2007 | ISBN = 978-3-940101-13-6 | Seiten = 180–183}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die [[Kleinbahn]]strecke wurde 1945 als [[Reparationen|Reparationsleistung]] an die [[Sowjetunion]] abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Joachim Braun | Titel = Ducherow umsteigen! Eisenbahnen im Anklamer Land | Verlag = Steffen Verlag | Ort = Friedland | Datum = 2007 | ISBN = 978-3-940101-13-6 | Seiten = 131–140}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1949 schlossen die Feldbahnen direkt an den Bahnhof an, im gleichen Jahr kam auch die erste [[Diesellokomotive]] zum Einsatz. Das Umladen der [[Tonziegel]] erfolgte zunächst von Hand, später stand ein [[Portalkran]] zur Verfügung. Der Anschluss zum Bahnhof wurde bis zum Ausbau der Chaussee 1976 betrieben, danach folgte der Abtransport mit [[Lastkraftwagen|Lkw]]. Die Feldbahn war noch bis 1992 in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 180-183&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BfDucherowBahnsteige.jpg|miniatur|Neue Bahnsteige, im Hintergrund das alte Empfangsgebäude]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof diente bis 1945 vornehmlich dem Umsteigeverkehr sowie dem örtlichen Güterverkehr. Wagenumschlag von und nach Usedom fand hingegen nicht statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braun 64-74&amp;quot; /&amp;gt; Neben Personen- und [[Eilzug|Eilzügen]] aus Richtung [[Berlin]] nach [[Stralsund]] und der Insel [[Rügen]] sowie [[Usedom]] wurde der Bahnhof vereinzelt auch von internationalen [[Schnellzug|D-Zügen]] angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig erfolgt die Bedienung des Bahnhofs durch die jeweils alle zwei Stunden fahrenden Züge der [[Regional-Express]]-Linien [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regional-Express|RE&amp;amp;nbsp;3]] und [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regional-Express|RE&amp;amp;nbsp;30]] der [[DB Regio Nordost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienverlauf&lt;br /&gt;
! Takt (min)&lt;br /&gt;
! [[Eisenbahnverkehrsunternehmen|EVU]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regional-Express|RE&amp;amp;nbsp;3]]&lt;br /&gt;
| [[Stralsund Hauptbahnhof|Stralsund]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Greifswald|Greifswald]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Züssow|Züssow]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Anklam|Anklam]]&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ducherow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Pasewalk|Pasewalk]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Prenzlau|Prenzlau]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Angermünde|Angermünde]]&amp;amp;nbsp;– [[Eberswalde Hauptbahnhof|Eberswalde]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Berlin Gesundbrunnen|Berlin Gesundbrunnen]]&amp;amp;nbsp;– [[Berlin Hauptbahnhof|Berlin Hbf]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Berlin Südkreuz|Berlin Südkreuz]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Jüterbog|Jüterbog]]&amp;amp;nbsp;– [[Lutherstadt Wittenberg Hauptbahnhof|Lutherstadt Wittenberg]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 120 {{FN|(*)|gruppe=Anmerkungen}}&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[DB Regio Nordost]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regional-Express|RE&amp;amp;nbsp;30]]&lt;br /&gt;
| Stralsund&amp;amp;nbsp;– Greifswald&amp;amp;nbsp;– Züssow&amp;amp;nbsp;– Anklam&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ducherow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Pasewalk&amp;amp;nbsp;– Prenzlau&amp;amp;nbsp;– Angermünde&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 120 {{FN|(*)|gruppe=Anmerkungen}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; font-size:smaller;&amp;quot;| Stand: 14. Dezember 2025&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNBox|&lt;br /&gt;
{{FNZ|(*)|Die Linien RE&amp;amp;nbsp;3 und RE&amp;amp;nbsp;30 überlagern sich zwischen Stralsund und Angermünde zu einem ungefähren Stundentakt.|gruppe=Anmerkungen}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Ducherow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Landkreis Vorpommern-Greifswald|Ducherow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Angermünde–Stralsund|Ducherow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre|Ducherow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ducherow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Ducherow]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;The bulli</name></author>
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