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	<title>Bahnhof Distelrath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:53:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Bahnhof_Distelrath&amp;diff=2738951&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Petra 71: /* Bahnhof der DKB bis in die 1970er Jahre */ Wiki-Link Luftschiffhalle Düren</title>
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		<updated>2026-03-21T15:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bahnhof der DKB bis in die 1970er Jahre: &lt;/span&gt; Wiki-Link Luftschiffhalle Düren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite= &lt;br /&gt;
| Name= &lt;br /&gt;
| Bild= [[Datei:EAKJ Bahnhof Distelrath 1997-07-06.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
| Bildtext= Die Schienenbusse des [[Eisenbahn-Amateur-Klub Jülich|EAKJ]] am 6. Juli 1997 im Bhf. Distelrath&lt;br /&gt;
| Bildbreite= &lt;br /&gt;
| Typ= Betriebsbahnhof&lt;br /&gt;
| Lage= Endbahnhof&lt;br /&gt;
| Bauform= &lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise= &lt;br /&gt;
| Abkürzung= &lt;br /&gt;
| IBNR= &lt;br /&gt;
| Homepage= &lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID=&lt;br /&gt;
| Eröffnung= 6. Oktober 1908&lt;br /&gt;
| Stilllegung= 30. April 1963 (Personenverkehr)&lt;br /&gt;
| Architekt= &lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung= &lt;br /&gt;
| Baustil= &lt;br /&gt;
| Gemeinde= Düren&lt;br /&gt;
| Ort= Distelrath&lt;br /&gt;
| Breitengrad= 50.811000&lt;br /&gt;
| Längengrad= 6.508900&lt;br /&gt;
| Region-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe= &lt;br /&gt;
| Höhe-Art= &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug= &lt;br /&gt;
| Strecken= &lt;br /&gt;
* [[Bördebahn|Düren–Euskirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Distelrath–Embken|Distelrath–Embken]] &amp;lt;small&amp;gt;(stillgelegt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Distelrath–Schneidhausen|Distelrath–Schneidhausen]] &amp;lt;small&amp;gt;(stillgelegt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Düren–Distelrath|Düren–Distelrath]] &amp;lt;small&amp;gt;(stillgelegt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Distelrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich außerhalb des Zentrums von [[Düren]] im Vorort [[Distelrath]] im [[Kreis Düren]]. Der Bahnhof war von Anbeginn der betriebliche Mittelpunkt der [[Dürener Kreisbahn]] (DKB). Hier befanden sich neben der Verwaltung die Betriebs- und Hauptwerkstätten der Straßen- und Eisenbahnfahrzeuge und später der Busse. Die in den Bahnhof mündenden Eisenbahnstrecken [[Bahnstrecke Düren–Distelrath|vom Dürener Bahnhof]], [[Bahnstrecke Distelrath–Embken|von Nörvenich]] und die [[Bahnstrecke Distelrath–Schneidhausen|Ringbahn]] hatten jeweils ein Einfahrsignal. Am Bahnhof Distelrath war auch der Übergang in das Stadtnetz der DKB. Die von der [[Straßenbahn]] benutzten Gleise des Bahnhofs waren mit 600 [[Volt]] [[Gleichspannung]] elektrifiziert. Neben dem Personenverkehr auf der Straßenbahn- und den Kleinbahnstrecken diente der Bahnhof insbesondere dem Anschluss des Güterverkehrs zur Reichsbahn und später der Bundesbahn am [[Bahnhof Düren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die DKB den Personenverkehr 1963 und den Güterverkehr 1971 eingestellt hatte, wurden die Anlagen des Bahnhofs bis auf ein Umsetz- und ein [[Ladegleis]] abgebaut, der Betriebshof wurde bis 1978 zu einem reinen Omnibusbetriebshof umgebaut. Erst 1997/98 wurden die Anlagen wieder um eine Betriebs- und Hauptwerkstatt für die Schienenfahrzeuge der Rurtalbahn erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Distelrath wurde am 6. Oktober 1908 eröffnet. Zunächst verkehrten neben dem Güterverkehr vom und zum Dürener Bahnhof sowie nach [[Bahnhof Nörvenich|Nörvenich]] – [[Zülpich]] die Straßenbahnen in Richtung Innenstadt. Die von Distelrath ausgehenden Linien führten über den [[Markt (Düren)|Markt]] nach [[Rölsdorf]] und weiter nach [[Gürzenich (Düren)|Gürzenich]] beziehungsweise [[Lendersdorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;75DKB11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Dürener Kreisbahn GmbH |Titel= 75 Jahre Dürener Kreisbahn | Ort=Düren| Jahr=1983 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Elektrifizierung von Distelrath bis [[Merzenich]] im November 1908 wurde der Straßenbahnverkehr bis dorthin verlängert. Am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1909 fuhr der erste Personenzug von Distelrath über Nörvenich nach Zülpich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerd Wolff |Titel= Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 4: Nordrhein-Westfalen – Südlicher Teil | Verlag=EK-Verlag | Ort=Freiburg | Jahr=1997 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Zubringer für die Dampfzüge in Richtung Nörvenich diente die Straßenbahn vom Bahnhof Düren bis Distelrath. Auf dieser Linie wurden spezielle Straßenbahnwagen eingesetzt, welche die 2. und 3.&amp;amp;nbsp;Klasse führten und mit einem Packabteil zur Stückgutbeförderung ausgestattet waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75DKB11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Distelrath Ausziehgleis.JPG|mini|links|Verlauf des ehemaligen Ausziehgleises im Jahr 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1915 wurde vom Bahnhof Distelrath aus ein Anschlussgleis zur etwa drei Kilometer südlich des Bahnhofs gelegenen im selben Jahr errichteten [[Luftschiffhalle Düren]] gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75DKB15&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Dürener Kreisbahn GmbH |Titel= 75 Jahre Dürener Kreisbahn | Ort=Düren| Jahr=1983 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1929 bedienten die Straßenbahnlinien 4 (Merzenich&amp;amp;nbsp;– Distelrath&amp;amp;nbsp;– Markt&amp;amp;nbsp;– Jesuitenhof, morgens nach Düren Bahnhof), 5 (Girbelsrath&amp;amp;nbsp;– Distelrath&amp;amp;nbsp;– Markt&amp;amp;nbsp;– Jesuitenhof) und 7 (Düren Bahnhof&amp;amp;nbsp;– Markt&amp;amp;nbsp;– Distelrath&amp;amp;nbsp;– Nörvenich) den Bahnhof Distelrath. Die Linien 4 und 5 verkehrten stündlich, die Linie 7 etwa alle 1,5&amp;amp;nbsp;Stunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75DKB18&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Dürener Kreisbahn GmbH |Titel= 75 Jahre Dürener Kreisbahn | Ort=Düren| Jahr=1983 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Auswirkungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] musste die DKB den Gesamtverkehr im Februar 1945 einstellen. Nach Kriegsende wurde der Bahnhof Distelrath ab dem 17. September 1945 wieder von Zülpich – Nörvenich aus angefahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerd Wolff |Titel= Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 4: Nordrhein-Westfalen – Südlicher Teil | Verlag=EK-Verlag | Ort=Freiburg | Jahr=1997 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verkehr auf der Strecke zum Dürener Bahnhof konnte bereits am 13. August 1945 wieder aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerd Wolff |Titel= Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 4: Nordrhein-Westfalen – Südlicher Teil | Verlag=EK-Verlag | Ort=Freiburg | Jahr=1997 |Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über diese Strecke wurden auch die in Rölsdorf stationierten Straßenbahnen zur Hauptwerkstatt in Distelrath geschleppt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75DKB23&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Dürener Kreisbahn GmbH |Titel= 75 Jahre Dürener Kreisbahn | Ort=Düren| Jahr=1983 |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde für den Bahnhof Distelrath ein neues Stellwerk mit [[Lichthauptsignal]]en für die Ein- und Ausfahrten errichtet. Die Straßenbahnstrecke in Richtung Innenstadt konnte Ende 1947 bis zur Scharnhorststraße und 1948 wieder bis zum Markt eröffnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75DKB24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Dürener Kreisbahn GmbH |Titel= 75 Jahre Dürener Kreisbahn | Ort=Düren| Jahr=1983 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1951 wurde mit dem Neubau der Rurbrücke zwischen Birkesdorf und Mariaweiler auch die Ringbahn wieder in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;75DKB26&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Dürener Kreisbahn GmbH |Titel= 75 Jahre Dürener Kreisbahn | Ort=Düren| Jahr=1983 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde das alte Bahnhofsgebäude in [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauweise]] durch einen Ziegelflachbau ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerd Wolff |Titel= Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 4: Nordrhein-Westfalen – Südlicher Teil | Verlag=EK-Verlag | Ort=Freiburg | Jahr=1997 |Seiten=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Stationsgebäude befand sich auch eine kleine Gaststätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bernd Hahne |Titel= Immer in Bewegung – 100 Jahre Dürener Kreisbahn 1908–2008 | Verlag=Hahne &amp;amp; Schloemer Verlag | Ort=Düren | Jahr=2008 | ISBN=978-3-927312-93-7 |Seiten=123}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. April 1963 wurde der Personenverkehr nach Nörvenich und im Dürener Stadtnetz eingestellt, was gleichzeitig das Ende der Straßenbahn bedeutete. Die Fahrleitung wurde daraufhin abgebaut. Damit endete im Bahnhof Distelrath der Personenverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Distelrath 2.jpg|mini|Der Bahnhof Distelrath im Jahr 1994]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Einstellung des Güterverkehrs nach Nörvenich 1968 folgte die Stilllegung der Strecke. Am 28. Februar 1970 wurde auch auf der Ringbahn der Verkehr eingestellt. Die noch verbliebene Verbindungsstrecke zum Dürener Bahnhof wurde in ein [[Industriestammgleis]] umgewandelt. Die einst umfangreichen Anlagen des Distelrather Bahnhofs wurden bis auf ein Umsetz- und ein Ladegleis abgebaut. Die Bedienung des Anschlusses erfolgte bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Januar 1971 noch durch die DKB selbst, ab dem 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1971 übernahm die [[Deutsche Bundesbahn]] die Wagenzustellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerd Wolff |Titel= Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 4: Nordrhein-Westfalen – Südlicher Teil | Verlag=EK-Verlag | Ort=Freiburg | Jahr=1997 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. August 1969 fasste der Aufsichtsrat der DKB den Beschluss, die dringend sanierungsbedürftigen Werkstattanlagen, welche ja ursprünglich ausschließlich für die Unterhaltung von Straßenbahn- und Eisenbahnfahrzeugen gebaut wurden, nicht weiter zu renovieren. Stattdessen wurde ein komplett neuer Omnibusbetriebshof in Distelrath geplant, welcher Anfang 1978 eingeweiht werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bernd Hahne |Titel= Immer in Bewegung – 100 Jahre Dürener Kreisbahn 1908–2008 | Verlag=Hahne &amp;amp; Schloemer Verlag | Ort=Düren | Jahr=2008 | ISBN=978-3-927312-93-7 |Seiten=131–132}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser umfasste neben der Verwaltung der DKB eine große Abstellhalle, eine Werkstatthalle, eine Waschhalle und einen Waschplatz. Auf dem Bereich der ehemaligen Gleise der Strecken nach Nörvenich und Birkesdorf wurde ein Personalparkplatz angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Bernd Hahne |Titel= Immer in Bewegung – 100 Jahre Dürener Kreisbahn 1908–2008 | Verlag=Hahne &amp;amp; Schloemer Verlag | Ort=Düren | Jahr=2008 | ISBN=978-3-927312-93-7 |Seiten=134}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1997 und 1998 wurde der Betriebshof der DKB größtenteils umgebaut. In eine bestehende Halle, welche ursprünglich ausschließlich für die Unterhaltung von Omnibussen gebaut und benutzt wurde, wurden zwei Gleise zur Wartung und Instandhaltung der [[Regiosprinter]] mit Gruben und einer Hebereinrichtung eingebaut. Dazu kamen im Wartungsgleis eine Waschanlage und im Instandhaltungsgleis eine gebrauchte Unterflur-Radsatzdrehmaschine. Der eigentliche Bahnhof Distelrath wurde umgebaut und mit Abstellgleisen versehen. Die alte [[Bahnstrecke Düren–Distelrath|Strecke zum Übergabebahnhof]] wurde dabei stillgelegt und eine neue Anbindung an den [[Bahnhof Düren]] über die [[Bördebahn]] gebaut. Zum Ausgleich für den Omnibus wurden Anbauten für Wartung und Abstellung errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Willi Hallmann |Titel= Die Dürener Kreisbahn im Wandel der Zeit und 10 Jahre neue Rurtalbahn | Verlag=Hahne &amp;amp; Schloemer Verlag | Ort=Düren | Jahr=2003 | ISBN=3-927312-62-2 |Seiten=42–43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Inbetriebnahme der neuen Betriebswerkstatt für Bahnen und Busse erfolgte am 19. Januar 1998.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Willi Hallmann |Titel= Die Dürener Kreisbahn im Wandel der Zeit und 10 Jahre neue Rurtalbahn | Verlag=Hahne &amp;amp; Schloemer Verlag | Ort=Düren | Jahr=2003 | ISBN=3-927312-62-2 |Seiten=122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1999 wurde nach rund 15 Monaten Bauzeit das neue &amp;#039;&amp;#039;DKB-Center&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht, welches neben der DKB das Straßenverkehrsamt des Kreises Düren und eine Außenstelle der TÜV Kraftfahrt GmbH sowie weitere Dienstleister beherbergt. Ein erklärtes Ziel des Konzepts war es, den Nutzer des motorisierten Individualverkehrs mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu konfrontieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Willi Hallmann |Titel= Die Dürener Kreisbahn im Wandel der Zeit und 10 Jahre neue Rurtalbahn | Verlag=Hahne &amp;amp; Schloemer Verlag | Ort=Düren | Jahr=2003 | ISBN=3-927312-62-2 |Seiten=58–59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebshof der DKB ===&lt;br /&gt;
Die DKB hat seit ihrer Gründung ihren Hauptsitz am Bahnhof Distelrath. Hier befindet sich der Betriebshof für die Linienbusse der DKB. Distelrath ist außerdem Dienstort für die Busfahrer der DKB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebswerk der Rurtalbahn ===&lt;br /&gt;
Die 2002 aus der DKB ausgegliederte [[Rurtalbahn GmbH]] hat seit ihrer Gründung den Betriebssitz in Distelrath. Das [[Bahnbetriebswerk]] und die Hauptwerkstatt für die Schienenfahrzeuge sind gleistechnisch vom Bahnhof Düren über die Ausfädelung aus der [[Bördebahn]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buslinien ===&lt;br /&gt;
Die Buslinien 208, 276 und SB&amp;amp;nbsp;8 des [[Rurtalbus]] haben mit der Haltestelle „Distelrath“ einen Halt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Diese befindet sich in etwa auf der Höhe des ehemaligen Bahnübergangs des Gleises zum Luftschiffhafen mit der [[Kölner Landstraße (Düren)|Kölner Landstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://buslinie-deutschland.de/buslinie-d%C3%BCren/34-440867/bus-208-distelrath | titel=Buslinie 208 Düren, Distelrath | zugriff=2012-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://buslinie-deutschland.de/buslinie-d%C3%BCren/127-440867/bus-276-distelrath | titel=Buslinie 276 Düren, Distelrath | zugriff=2012-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|208}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|276}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|SB8D}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnhof der DKB bis in die 1970er Jahre ===&lt;br /&gt;
Für den Personenverkehr gab es zwei Gleise mit Fahrleitung für die Straßenbahn auf der Westseite des [[Bahnsteig#Mittelbahnsteig|Mittelbahnsteigs]] und ein Gleis ohne Fahrleitung auf der Ostseite desselben. Von hier fuhren die Dampfzüge in Richtung Nörvenich und Zülpich, später die Triebwagen nach Birkesdorf-Süd und Mariaweiler. Daneben hatte der Bahnhof umfangreiche Gleisanlagen für den Güterverkehr sowie zahlreiche Anschlussgleise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof hatte in den 1930er Jahren folgende Gleise:&lt;br /&gt;
* Gleis 1: Hauptgleis für Personenzüge (elektrischer Betrieb) von und nach Merzenich sowie von und ins Stadtnetz (Straßenbahn), nutzbare Länge 180&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Gleis 2: Hauptgleis für Personenzüge (Dampfbetrieb) von und nach Nörvenich, 1951–55 auch von und in Richtung Birkesdorf (Ringbahn), nutzbare Länge 136&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Gleis 2a: Auszieh- und Umsetzgleis (von 1915 bis Anfang der 1930er Jahre Anschluss zur [[Luftschiffhalle Düren]])&lt;br /&gt;
* Gleise 3: Güterzuggleis (Hauptgleis), nutzbare Länge 136&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Gleise 4: Güterzuggleis (Hauptgleis), nutzbare Länge 210&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Gleis 5: Ladestraße, nutzbare Länge 130&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Gleis 6: Kreuzungs- und Umsetzgleis (Hauptgleis) für Personenzüge (elektrischer Betrieb) von und nach Merzenich sowie von und ins Stadtnetz (Straßenbahn), nutzbare Länge 180&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Gleise 7+8: Stumpfgleise (Güterverkehr), nutzbare Länge 180&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Gleise 9A–F: Betriebswerkstätte und Wagenhalle für die Straßenbahn&lt;br /&gt;
* Gleis 10: Zufahrt zum Lokschuppen und nach Gleis 12&lt;br /&gt;
* Gleise 10a+b: Lokschuppen&lt;br /&gt;
* Gleise 11: Stumpfgleis (Güterverkehr), nutzbare Länge 80&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Gleise 12: Stumpfgleis (Betriebswerkstatt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gleise 1, 6 und 9A–F waren mit elektrischer Oberleitung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gab es folgende Anschlussgleise:&lt;br /&gt;
* Bauchmüller&lt;br /&gt;
* Buirer Bezugs- und Absatzgenossenschaft&lt;br /&gt;
* Kabza&lt;br /&gt;
* Lövenich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof hatte ein [[Stellwerk]], von dem aus die Weichen in die Hauptgleise 1–4 und 6, die Einfahrsignale „B“ (vom Übergabebahnhof), „C“ (von Merzenich) und „D“ (von Birkesdorf) sowie das Zwischensignal „A“ (von Merzenich beziehungsweise Birkesdorf) bedient wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstellanlage und Werkstatt der Rurtalbahn ab 1998 ===&lt;br /&gt;
Die Abstellanlage Distelrath der Rurtalbahn besitzt drei Abstellgleise mit einer Nutzlänge von 131&amp;amp;nbsp;m, 80&amp;amp;nbsp;m und 168&amp;amp;nbsp;m. Die Bahn-Betriebswerkstatt mit Anschluss zu den Abstellgleisen in Distelrath bietet eine Werkhalle mit zwei Gleisen. Diese haben jeweils 90&amp;amp;nbsp;m Nutzlänge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rath-gruppe.de/media/file/NBS-BT_RTB_15122013.pdf |titel=Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen der Rurtalbahn GmbH – Besonderer Teil (NBS-BT) |zugriff=2016-05-28 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160528072127/http://www.rath-gruppe.de/media/file/NBS-BT_RTB_15122013.pdf |archiv-datum=2016-05-28 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Herausgeber=Dürener Kreisbahn GmbH |Titel= 75 Jahre Dürener Kreisbahn | Ort=Düren| Jahr=1983 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Gerd Wolff |Titel= Deutsche Klein- und Privatbahnen, Band 4: Nordrhein-Westfalen – Südlicher Teil | Verlag=EK-Verlag | Ort=Freiburg | Jahr=1997 | ISBN=3-88255-660-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Dieter Höltge, Axel Reuther |Titel=Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland, Band 7: Köln, Düren, Aachen | Verlag=EK-Verlag | Ort=Freiburg | Jahr=2001 |ISBN=3-88255-338-3 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Distelrath train station|Bahnhof Distelrath}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wisoveg.de/wisoveg/avz/avz1949-03-30schienenzepp.html Von der Dampflok zum Schienenzepp – Aachener Volkszeitung 30. März 1949]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Kreis Düren|Distelrath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Distelrath]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Petra 71</name></author>
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